9 Gründe für den Einsatz eines inline Düsen-Viskosimeters in der Spritzgieß-Serienfertigung

INNONET special mit Partnerinstitut Hahn-Schickard

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Auch wenn der physische Austausch im Netzwerk endlich wieder gelebt werden kann, so behält das in der Corona-Pandemie entstandene INNONET special-Format auch weiterhin seinen berechtigten Platz. So bot der heutige Online-Austausch wieder einmal die optimale Lösung für einen effizienten Fachdialog „au point“. INNONET-Partner Hahn-Schickard nutzte die Gelegenheit und überzeugte die 20 interessierten Teilnehmern von den Vorteilen des Einsatzes eines inline Düsen-Viskosimeters in der Spritzgieß-Serienfertigung.

„Inline“ heißt messen im Prozess. In seiner anschaulichen Präsentation stellte Peter Wappler vom Hahn-Schickard Institut für angewandte Forschung Funktionsweise und Benefit des Düsenviskosimeters anhand eines hybriden Prozessmodells vor. „Durch den Einsatz vorhandener Materialmodelle und KI-basierten Maschinenmodelle können Parameterempfehlungen in Echtzeit abgeleitet und Prozessschwankungen in der Serienfertigung kompensiert werden“, so Wappler. Die Herausforderungen der materialspezifischen Prozessschwankungen beim Spritzgießprozess resultieren häufig aufgrund von Chargenwechsel, Restfeuchtigkeitsänderungen oder der Zumischung von Rezyklat. „Mittels optimaler Einstellparameter kann im Ergebnis eine Prozessstabilität ermöglicht werden, was dann wiederum zu interessanten Kostenersparnissen führen kann – insbesondere im Hinblick auf Qualitätskontrollen oder der Verringerung von Ausschussmaterial“, führte Wappler in seinem Vortrag weiter aus.

Moderiert wurde die Veranstaltung von INNONET Steuerkreismitglied Prof. Steffen Ritter von der Hochschule Reutlingen, der selbst – bedingt durch seine eigenen Forschungstätigkeit und seinem großen Engagement im hochschuleigenen Kunststofflabor – inhaltlich tief in der Materie steht und Peter Wappler ein ausgezeichneter Sparringspartner war.

Auch die aktive und äußerst lebhafte Fachdiskussion im Anschluss zeigte, dass das Thema auf sehr großes Interesse gestoßen ist. So hatte Professor Ritter ordentlich zu tun, die einzelnen Handzeichen und Fragen des Auditoriums abzuarbeiten, die wiederum von Wappler fachkundig und zufriedenstellend beantwortet wurden. Das INNONET Kunststoff bedankt sich herzlich für den interessanten, fachspezifischen Input sowie die aktive Beteiligung aller Akteure und wünscht dem Hahn-Schickard-Institut viel Erfolg für die weitere Projektarbeit.

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