DT Logo kurzAm 01.02.2017 ist das Leichtbauzentrum Baden-Württemberg zu Gast bei Design Tech. Die Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, um sich mit Fachexperten des Leichtbaus auszutauschen und Impulse für das eigene Unternehmen aufzunehmen.

Sie hören Beiträge von hochkarätigen Spezialisten:
  • Herr Dr. Ulrich Schiefer, Gründer von Porsche Engineering, gibt Einblicke in seine Erfahrungswelt des 24-Stunden Rennens von LeMans.
  • Herr Ulrich Baudermann, Leiter Corporate Business Development der HOERBIGER Holding AG, präsentiert exklusiv eine Weltneuheit, den „xetto“ – ein innovatives Transport- und Beladesystem.
  • Der Guru des Leichtbaus, Herr Professor Dr. Frank Henning vom Fraunhofer Institut, erklärt, wie neue Technologien den Maschinenbau verändern.
  • Von Design Tech erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten des Leichtbaus für ein zielorientiertes Maschinendesign.

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie im Flyer.
LogoWiWoWeltmarktfuehrerChampionsfischerwerkeGmbHCoKG KopieIm neuen Weltmarkführerindex der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer ist die fischerwerke GmbH & Co. KG als Weltmarktführer Champion 2017 im Segment „Dübel und Befestigungssysteme“ gelistet. Diese Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die herausragende Stellung des Familienunternehmens aus dem Nordschwarzwald in der Branche.

„Diese Auszeichnung freut mich besonders. Sie bestätigt, dass sich die Anstrengungen auszahlen, uns im Bereich Befestigungssysteme kontinuierlich zu verbessern“, sagt Prof. Klaus Fischer. Die renommierte Universität St. Gallen hat in Zusammenarbeit mit dem Magazin WirtschaftsWoche und der Akademie Deutscher Weltmarktführer den Weltmarktführer-Index entwickelt. Er erforscht und präsentiert die tatsächlichen Weltmarktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wer zu den Weltmarktführer-Champions gehört, dessen Stammsitz liegt zu mindestens 50 Prozent in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Das Unternehmen wird vom Eigentümer geführt und es produziert, exportiert bzw. vertreibt auf mindestens drei Kontinenten. Der Jahresumsatz liegt bei mindestens 50 Millionen Euro, der Auslandsanteil daran bei ebenfalls mindestens 50 Prozent. Als Marktführer gelten die Nummern eins und zwei einer Branche.

Für valide Zahlen recherchieren die Wissenschaftler aufwändig in verschiedenen öffentlichen Quellen. Aus Sicht von Studienleiter Prof. Christoph Müller von der Universität St. Gallen sind Weltmarktführer weltweit aktive und erfolgreiche Unternehmen mit zumeist führender Technologie und familiärer Führung.

Weitere Informationen zu fischerwerke finden Sie hier.
INNONET Kunststoff steigt in den Strategieprozess zum Kunststoffrecycling ein.

Wiederverwertung bietet immenses Potential

Schockierende Fotos von hektargroßen Plastikmüllteppichen auf den Ozeanen rütteln Verbraucher wach und avancieren zum Imageproblem für die Branche. Analog wächst deren Bewusstsein dafür, ausgediente Verpackungen als das zu sehen was sie sein könnten: wertvoller Rohstoff und Basis für innovative Geschäftsmodelle. Das Netzwerk INNONET Kunststoff versteht Recycling als Brennpunktthema und erarbeitet derzeit mit fast 40 Unternehmen, Institutionen und Verbänden die Agenda für ein beispielhaftes Kooperationsprojekt.

Die Ausgangslage ist rund um den Globus exakt die gleiche: Verpackungen aus Kunststoff sind omnipräsent und angesichts endlicher fossiler Ressourcen viel zu kostbar, um sie nicht wiederzuverwerten. Kunststoffrecycling ist jedoch komplex und das nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Ausgangsmaterialien sondern auch durch die Vielzahl der involvierten Akteuren entlang der Wertschöpfungskette. „Das Thema ist damit prädestiniert als branchenumspannendes Netzwerkprojekt des INNONET Kunststoff“, erklärt Udo Eckloff, Projektleiter des Plastics InnoCentre. Nicht umsonst steht das Recycling weit oben auf der Agenda der Horber Kunststoff-Zukunftsschmiede: „Das Plastics InnoCentre wird mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der EU gefördert weil es einen innovativen Ansatz im Bereich Ressourceneffizienz und Bioökonomie bietet“, erklärt Eckloff.  

Recycling als wirtschaftlichen Prozess im Fokus: Das INNONET Kunststoff erarbeitet eine Roadmap zur Wiederverwertung von Kunststoffverpackungen.

Um das Thema Recycling schnell an den Start zu bringen, holte sich das INNONET Kunststoff externe Expertise ins Haus. „Der Berliner Technologiedienstleister VDI/VDE Innovation + Technik wird den Strategieprozess rund um den Komplex Kunststoffrecycling moderieren“, beschreibt Eckloff die Vorgehensweise. Dr. Marc Bovenschulte vom VDI/VDE identifizierte bei der Auftaktveranstaltung zum neuen Projekt INNOcycling in den Räumen der Waldachtaler Fischerwerke zwei Arbeitsfelder: Die technischen Voraussetzungen für die Verarbeitung recycelter Materialien zu meistern, wäre eine Herausforderung, wesentlich schwieriger wäre es jedoch eine gesellschaftliche Akzeptanz für recycelte Kunststoffmaterialien zu schaffen. Recycling ist ein Kopfthema und verlangt flankierend zu neuen Produktionsprozessen eine ausgefeilte Kommunikation. „Alle Beteiligten, vom Produktdesigner über den Verpackungshersteller bis hin zum Verbraucher müssen auf neue Materialien und Produktwege vorbereitet werden“, fasste Bovenschulte ein Ergebnis des Auftaktworkshops zusammen.

Marc Bovenschultes Verweis auf die neue Studie der renommierten Ellen MacArthur Foundation „Rethinking the future of Plastics“ zeigt das Potential der Thematik für die Unternehmen des INNONET Kunststoff : „Das Thema Recycling sämtlicher Kunststoffprodukte, also nicht nur solcher, die aus leicht wiederverwertbaren sortenreinen Materialien bestehen, kann ein sehr lukratives Geschäft werden“. Dessen ist sich auch Udo Eckloff sicher: „In Zeiten endlicher fossiler Ressourcen und nur eingeschränkt verfügbarer nachhaltig verfügbarer Alternativen sind Rezyklate, also recycelte Kunststoffe, das Material für die Zukunft“.  Deshalb gibt der Plastics InnoCentre-Projektleiter mächtig Gas geben beim Thema Kunststoff-Recycling: „Die nächsten Workshop-Termine sind bereits koordiniert, denn allen beteiligten Akteuren, bis hin zu den Landesagenturen und Forschungseinrichtungen, brennt das Zukunftsthema unter den Nägeln“.
 
Weitere Informationen zu den Leistungen des Plastics InnoCentre finden Sie hier.

Das Projekt wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützt und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Dreierband 01 BW
Mit der offiziellen Eröffnung des Plastics InnoCentre in der ehemaligen Horber Kaserne schafft das INNONET Kunststoff eine repräsentable Anlaufstelle für die Kunststoffbranche. Das Unternehmensnetzwerk befindet sich auf Wachstumskurs und erschließt sich nun mit dem Plastics InnoCentre neue Tätigkeitsfelder.

Willkommen zuhause! Mit griffigen Worten begrüßte Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb a. N., bei dem das INNONET Kunststoff angesiedelt ist, die über hundert Gäste in den neuen Räumen des Plastics InnoCentre. Dort, wo sich einst Sanitätsoffiziere verwirklichten, erinnert heute kaum noch etwas an die militärische Vergangenheit: Vitrinen offenbaren Hightech und die schmucken Räumlichkeiten empfehlen sich für anspruchsvolle Events in der Kunststoffbranche und darüber hinaus.

Axel Blochwitz 2

„Innovationen werden von Menschen gemacht und Menschen brauchen Räume“, so einfach und doch plakativ formulierte Stephan Klumpp, Mitglied des Steuerkreises des INNONET Kunststoff, die Notwendigkeit einer physischen Anlaufstelle für das dynamische Kunststoffnetzwerk. Horb wird mit dem Plastics InnoCentre zum Kunststoff-Brennpunkt in Deutschlands Süden. Natürlich freute dies insbesondere den Landrat des Landkreises Freudenstadt Dr. Klaus Michael Rückert sowie Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger, die beide dem Projekt einen enormen Mehrwert für die Region und die beteiligten Unternehmen attestierten.

Das Plastics InnoCentre steht für die Weiterentwicklung des Netzwerks und stieß bei seiner Einweihung im Rahmen der Mitgliederversammlung des INNONET Kunststoff auf große Resonanz.

Das INNONET Kunststoff wächst stetig und nachhaltig. Die Anzahl der Mitglieder dürfte im kommenden Jahr die einhundert übersteigen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Schaffung einer ständigen Anlaufstelle mit Schaufenster-Charakter nur konsequent. „Der Charme an der Sache waren die Fördermittel des Landes und der Europäischen Union, die uns dieses Projekt ermöglichten“, verrät Blochwitz. „Saß auch vor zwei Jahren der Schock über das Aus beim RegioWIN-Wettbewerb tief, zeigt die Eröffnung heute, dass wir innovativ genug unterwegs sind, um schnell etwas Neues auf die Beine zu stellen“, erklärte der Horber Wirtschaftsförderer augenzwinkernd. Hinter dem Konzept des Plastics InnoCentre steckt weit mehr als schmucke Räumlichkeiten mit reichlich designorientiertem Interieur, die gleich bei der Eröffnung den ultimativen Stresstest in Sachen Besucherfrequenz auszuhalten hatten.

Was genau, verriet Projektleiter Udo Eckloff: Das INNONET Kunststoff soll in seiner nächsten Evolutionsstufe mit einer Vielzahl neuer Dienstleistungsansätze und Services rund um das Plastics InnoCentre punkten. Die Initiierung von Kooperationsprojekten beispielsweise beim Recycling von Kunststoff oder im automobilaffinen Leichtbau nannte Eckloff als Projektbeauftragter stellvertretend für die Vertiefung und Weiterentwicklung des Netzwerkgedankens. Überhaupt bietet Netzwerken einen signifikanten Mehrwert für die beteiligten Unternehmen. Diese statistisch untermauerte Aussage hatte Gerd Meier zu Köcker, Leiter der Clusteragentur BW,  im Handgepäck, der eine ebenso interessante wie informative Diskussionsrunde der Steuerkreismitglieder moderierte.

Weitere Informationen zum Plastics InnoCentre finden Sie hier.
Im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert AHPInternational vom 2. bis 7. April 2017 eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Maschinen und Ausrüstungen für die Kunststoff- und Gummiverarbeitung sowie Verarbeiter von Kautschuk und Elastomeren nach Vietnam. Die Reise wird in Zusammenarbeit mit dem südostasiatischen Beratungspartner Orissa International durchgeführt und von dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. unterstützt.

Das Programm beinhaltet eine ganztägige Präsentationsveranstaltung in Ho Chi Minh City, bei der die Leistungsfähigkeit der deutschen Gummi- und Kunststoffherstellungs- und Ausrüstungsbranche dargestellt wird und die deutschen Teilnehmer fachinteressierten Unternehmen, Verwaltungen, Verbänden, Institutionen und sonstigen vietnamesischen Multiplikatoren der Branche Kunststoff und Gummi ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren können.

Herzstück der Geschäftsanbahnungsreise sind für jeden einzelnen Teilnehmer gezielt recherchierte sowie qualifizierte Kontakte zu potenziellen Vertriebs- bzw. Geschäftspartnern in Hanoi, Ho Chi Minh City und weiteren Standorten in Vietnam. Die individuellen Geschäftsgespräche finden in der Regel sowohl während der Veranstaltungen als auch am Sitz der vietnamesischen Unternehmen statt. Abgerundet wird die Reise durch ein gemeinsames Rahmenprogramm mit Besuchen von Gummi und Kunststoff-Institutionen als auch zwei Unternehmensbesuchen bei führen vietnamesischen Unternehmen aus dem Kunststoff-Bereich. Durch Einbindung des vietnamesischen Rubber Plastics Manufacturers Verbandes sowie der der Vietnam Rubber Association als Fachpartner sind zudem beste Kontaktmöglichkeiten zu Institutionen und Experten gegeben.

Weitere Informationen sowie den vorläufigen Ablauf finden Sie im PDF.
Innovationstag gibt Vorgeschmack auf die Werkzeug- und Formenbaumesse Moulding Expo 2017

INNONET Innovationstag bringt Visionäre und Netzwerker zusammen

Der Name ist Programm: reichlich Visionäres und innovative Fertigungstechniken standen im Fokus beim diesjährigen Innovationstag des INNONET Kunststoff  im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) der Messe Stuttgart. Der Saal war rappelvoll. Die einzige besucheroffene Veranstaltung des INNONET Kunststoff zog Experten und Interessierte gleichermaßen auf die Fildern.

Bildnachweis: WFG Nordschwarzwald / Rothfuß

Die Wahl des Veranstaltungsort für den diesjährigen Innovationstag des INNONET Kunststoff fiel nicht ohne Grund auf das ICS: Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen einer Vorschau auf die Moulding Expo 2017, die zugleich Mitveranstalter des Formats war.
Bildnachweis: FORM+Werkzeug / Susanne SchröderNach ihrer fulminanten Premiere im Jahr 2015 etablierte sich diese Leistungsschau auf der Messe Stuttgart als feste Größe in der Branche, mit dem INNONET Kunststoff als leistungsfähigen Partner. Die Platzierung des Innovationstages am selben Standort wie bei der Erstausgabe vor fünf Jahren zeigte auch eines eindrücklich: der Innovationstag funktioniert! So prägnant formulierte es Eberhard Lutz, Mitglied des INNONET Kunststoff Steuerkreises und Vertriebsleiter Inland bei der ARBURG GmbH +Co KG in Loßburg.

Am dualen Grundkonzept des Innovationstags als einzige besucheroffene Veranstaltung im INNONET Kunststoff-Veranstaltungsportfolio hat sich bis heute nichts geändert: „Der Workshop-Charakter mit hohem fachlichen Anspruch, ergänzt um eine attraktive Leistungsschau, kommt hervorragend bei den Teilnehmern und Ausstellern an“, sagte INNONET Kunststoff Projektleiterin Nadine Kaiser von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Die Tatsache, dass die komplette Ausstellungsfläche ausgebucht war, spreche für sich und das Interesse am Netzwerk, so Kaiser. 120 Teilnehmer und 30 Aussteller auf der begleitenden Fachausstellung nutzten die Plattform, um Kontakte zu pflegen und neue Netzwerke aufzubauen.

Bodenständig bis visionär, die Themenspanne beim Innovationstag ist bewusst beachtlich. „Die Branche ist extrem vielfältig und dies herauszustellen ist unsere Intention beim Innovationstag“, formulierte Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, den Anspruch an die Veranstaltung. Die Notwendigkeit  dessen untermauerte Richard Pergler, Moderator und Chefredakteur des Verlags moderne industrie. Seiner Meinung nach regiere in der Branche durchweg urschwäbisches Understatement: „Tue Gutes und lass Dich dabei nicht erwischen“. Dieses Credo sei seiner Meinung nach jedoch nicht der richtige Weg, um den Herausforderungen der Zukunft zu  begegnen. „Die Konkurrenz sitzt woanders und nicht vor unserer Haustür“. Mit diesen Worten brach Pergler eine Lanze für eine noch intensivere Vernetzung der Unternehmen und die aktive Darstellung der Branche als Innovations- und Technologietreiber.

Bildnachweis: FORM+Werkzeug / Susanne SchröderKunststoff ist ein Werkstoff-Youngster: „4000 Jahre Bronze, mehr als 100 Jahre Polymer, da kann noch viel passieren“, so  Prof. Dr. Thomas Seul, Präsident des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer. Mit seinem plakativen Vergleich plädierte er für mehr Kreativität in den Konstruktionsbüros: „In 10 Jahren machen Sie 80 Prozent Ihres Umsatzes mit heute noch unbekannten Produkten“. Seul hält die Zeit deshalb reif für einen Perspektivenwechsel in der Kunststoffbranche: „Treiber ist das Produkt, produziert wird also in Zukunft, was der Markt verlangt und nicht, was die Technologie hergibt“.  


Impulse von außen gepaart mit Best-Practice-Beispielen von Mitgliedern sind Erfolgsrezepte des Innovationstages. Den netzwerkinternen Part bestritt in diesem Jahr Andreas Sutter von der Meusburger Georg GmbH & Co KG, dem bislang einzigen österreichischen Unternehmen im INNONET. „Wissensmanagement klingt unspektakulär, schafft aber Wettbewerbsvorteile und ist damit ein klarer Erfolgsfaktor, um das Wissen im Unternehmen sicherzustellen“. Mit dieser Materie widmete sich Sutter einem Thema, welches in vielen Unternehmen geradezu stiefmütterlich behandelt wird, beim führenden österreichischen Hersteller von Normalien für die Kunststoffbranche jedoch vorbildlich gelöst ist.
Kunststoffe sind das zentrale Element visionärer Fahrzeug- und Antriebskonzepte. Diesen Themenbereich beleuchteten gleich zwei Referenten: Karim Bahroun von der Robert Bosch GmbH bot seinem Publikum intensive Einblicke in die Arena 2036, die Automotiv-Forschungsplattform und automobile Zukunftsschmiede des Landes Baden-Württemberg. Dr. Markus Koppe, der zweite Österreicher im Referentenpool, lenkte den Blick auf die zukunftsträchtige Synthese aus Kunststoff und Elektronik. „Smart Plastics“ nennt sich die Unternehmens- und Technologieplattform in Oberösterreich, die eine Entwicklung hochkomplexer elektronischer Bauteile sowie Folientechnik beispielsweise für Bedienelemente im Fahrzeuginnenraum oder in Haushaltselektronik vorantreibt.

Die Fertigungstechnik nimmt traditionell einen breiten Raum beim Innovationstag ein. Prof. Dr. Steffen Ritter von der Hochschule Reutlingen stellte Möglichkeiten und Grenzen 3D-gedruckter Werkzeugeinsätze dar. Christian Theel von der Neoplas GmbH und Jörg Buch von der Werner Wirth System GmbH beschäftigten sich ebenso wie Dr.-Ing. Lienhard J. Paterok vom F&E-Zentrum für Oberflächen und Höchstleistungswerkzeugbau mit Themen rund um die Oberflächenveredelung von Kunststoffen und Werkzeugen.   

Der INNONET Innovationstag 2016 wurde in diesem Jahr gemeinsam mit der Messe Stuttgart veranstaltet und von Partnern wie dem Verband der Deutschen Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) und Baden-Württemberg International (bw-i) unterstützt.

Weitere Informationen und Impressionen vom Innovationstag finden Sie hier.

Bildnachweis: WFG Nordschwarzwald / Rothfuß

Bildnachweise: WFG Nordschwarzwald / Rothfuß, FORM+Werkzeug / Schröder
Workshops sind begehrt

Viele Wege führen bekanntlich zum Ziel, oder im industriellen Bereich zum fertigen Produkt. Innerhalb der Kunststoffbranche bekommt diese Erkenntnis durch die Entwicklung innovativer Verfahren und Prozesse eine neue Dimension, und eben dies beschäftigte die Teilnehmer des INNONET Kunststoff bei zwei Workshops in den Räumen des Horber Unternehmens promod Prototypenzentrum GmbH.

Die Kunststoffbranche ist extrem dynamisch und der Innovationsdruck auf die Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette hoch. Aus der Notwendigkeit vieler Unternehmen zur Spezialisierung und Konzentration auf Kernprozesse im Bereich Produktion entwickelten sich Unternehmen wie die Horber promod Prototypenzentrum GmbH, als Anwendungsscout im Bereich Entwicklung und Prototypenherstellung. Neue Produktionsverfahren, kürzer werdende Produktzyklen, der Druck zur schnelleren Produktentwicklung und nicht zuletzt die zunehmende Individualisierung schaffen Raum für entwicklungsnahe Dienstleistungen in der Kunststoffbranche wie sie das Horber Unternehmen anbietet.

Den richtigen Ansatz bei der Produktentwicklung diskutierten die Mitglieder des Netzwerks INNONET Kunststoff beim Horber Unternehmen promod Prototypenzentrum GmbH.

Im Fokus der Workshops des INNONET Kunststoff standen die Möglichkeiten der generativen Produktionsverfahren, also die schnelle effektive damit auch kostengünstige Fertigung von Modellen, Mustern, Prototypen, Werkzeugen und Endprodukten. Breiten Raum nahm das vieldiskutierte Thema 3D-Druck ein. Aus gutem Grund, denn die Entwicklungsschritte innerhalb dieses Branchensegments sind riesig und das Verfahren aufgrund des immensen Wettbewerbsdruck bei gleichzeitig immer kleiner werdenden Stückzahlen eine echte Alternative zu traditionellen Produktionsverfahren. „Rapid Prototyping ist die Erstellung von Musterteilen in kurzer Zeit“, beschreibt promod-Geschäftsführer Florian Schmidt die tägliche Herausforderung. „3-D Druck ist dabei nur eine Möglichkeit, um dies zu realisieren. Wir bei promod setzten dazu weitaus mehr Technologien ein.“

Die Schaffung von Synergien durch unternehmensübergreifende Angebote bis hin zu Kooperationen sind ein erklärtes Ziel des INNONET Kunststoff. Die Resonanz auf die angebotenen Workshops bei  promod zeigten einmal mehr sehr deutlich, dass diese Strategie den Nerv der Unternehmen trifft: Die Veranstaltung war derart schnell ausgebucht, dass ein zweiter Termin innerhalb einer Woche seitens der Netzwerkmitglieder gewünscht wurde.

Für die Unternehmen der Kunststoffbranche ist der Unternehmensübergreifende, fachliche Austausch wie ihn das INNONET bietet essenziell. Das nächste Veranstaltungs-Highlight des Kunststoff-Netzwerks wirft bereits seine Schatten voraus: Am 22. November findet im Internationalen Congresscenter auf der Messe Stuttgart der diesjährige Innovationstag als einziges publikumsoffenes Branchenevent im Jahreszyklus statt.

Weitere Informationen zu promod finden Sie hier.
INNONET Kunststoff präsentiert sich im Schulterschluss mit dem Land Baden-Württemberg auf internationaler Kunststoff-Messe

Region Nordschwarzwald zeigt einmal mehr ihre Kunststoff-Kompetenz

Im Oktober präsentierte sich das INNONET Kunststoff als einer von mehr als 3.000 Ausstellern auf der K Messe in Düsseldorf. Eine Woche lang trafen sich 230.000 investitionsfreudige Besucher und Vertreter der Kunststoff-Industrie aus aller Welt in Düsseldorf, um Neues und Bewährtes zu auszutauschen und Geschäfte abzuschließen.

Die internationale Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentiert sich auf der K Messe in Düsseldorf in bester Verfassung. Sie profitiert von einem weltweit wachsenden und qualitativ anspruchsvollen Endver-brauchermarkt und steht für eindrucksvolle Innovationsstärke entlang der gesamten Wertschöpfungs-kette. Die außerordentlich gute Konjunktur des Wirtschaftszweiges und die positiven Zukunftsaussichten prägten die weltgrößte Messe der Branche und sorgten für hervorragende Stimmung bei den 3.285 Aus-stellern der K 2016 in Düsseldorf. 230.000 Fachbesucher aus mehr als 160 Ländern wurden an den acht Tagen der K 2016 in den Messehallen gezählt.

Wo Kunststoff stattfindet, darf das INNONET Kunststoff nicht mehr fehlen, denn es ist inzwischen das größte Kunststoff-Netzwerk in Baden-Württemberg und verbindet die Branche über die Regions- und Landesgrenzen hinweg. Unter dem Dach von Baden-Württemberg International präsentierte sich das INNONET Kunststoff eine Woche lang auf dem internationalen Messe-Parkett. Zahlreiche weitere Part-ner aus dem Netzwerk und der Region Nordschwarzwald beeindruckten mit eigenen Präsentationen, darunter auch Maschinenbauer ARBURG; Kunststoff-Verarbeiter Frank Plastic, Vakuum-Spezialist J.Schmalz oder die Werner Koch Maschinentechnik aus Ispringen.

Zahlreiche neue Kontakte konnten die Netzwerk-Manager des INNONET Kunststoff verbuchen, denn die  Netzwerkarbeit lebt von persönlichen Kontakten. Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb und Träger des INNONET Kunststoff, überzeugte sich vor Ort gemeinsam mit Projektleiterin Nadine Kaiser von den beeindrucken Präsentationen der Mitgliedsfirmen. „Einmal mehr sind wir beein-druckt von der Innovationskraft und Kunststoff-Kompetenz unserer Mitglieder, die im internationalen Wettbewerb mithalten. Hier wird klar, dass die Kunden sich nicht nur über neue Technologien informie-ren möchten, sondern diese auch anwenden. In allen Abnehmerbranchen und Regionen wird investiert.“

Diese Einschätzung zog sich durch alle Angebotsbereiche der Messe. Die Aussteller attestierten den Fachbesuchern einmütig eine hohe Ernsthaftigkeit in den geschäftlichen Verhandlungen und eine ausgeprägte Investitionsbereitschaft. Zudem wurde die noch einmal gestiegene Internationalität und die sehr hohe fachliche Kompetenz der Besucher hervorgehoben sowie die Tatsache, dass überdurchschnittlich viele Top-Manager und Firmeninhaber nach Düsseldorf gekommen waren.

Energie-, Material- und Ressourceneffizienz waren die dominierenden Themen der K 2016; auf viel Inte-resse stießen auch neue Werkstoffe, innovative Recyclingkonzepte, neue Einsatzbereiche für Biokunst-stoffe und additive Fertigung. Alles Themen, die zukünftig auch im Plastics InnoCentre in der Horber Kaserne belegt werden.

Das INNONET Kunststoff zeigt Flagge auf der internationalen Kunststoff-Messe in Düsseldorf
INNONET Kunststoff
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Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
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