Blick hinter die Kulissen eines Kunststoffverarbeiters

Beim ersten Netzwerktreffen des aktuellen Jahres öffnete die Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil-Neukirch ihre Tore für die inzwischen auf weit über 100 Mitglieder angewachsene Netzwerkfamilie.
Entlang der breiten Wertschöpfungskette, vom Granulat bis zum Recycling, finden sich eine Vielzahl hochspezialisierter Unternehmen. Das INNONET Kunststoff vernetzt diese innovative Branche und erzeugt Synergien durch Kooperationen und Projekte.

Die Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil-Neukirch lud am 19. Februar 2019 vierzig INNONET-Partner zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Seit seiner Gründung im Jahr 1966 ist das Unternehmen erfolgreich im Bereich Kunststoffspritzguss- und Werkzeugtechnik tätig und beschäftigt heute mehr als 200 Mitarbeiter.

GebrSchwarz JensRothGeschäftsführer„Hinter dem Namen Gebr. Schwarz steht der der Gedanke eines funktionalen Hightech-Netzwerkes für Kunststofflösungen“, beschrieb Geschäftsführ Jens Roth die Kompetenz des Unternehmens. „Damit können wir den hohen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden und mit unserem Team eine ausgezeichnete Qualität bei der Herstellung von Kunststoffprodukten und Baugruppen gewährleisten.“ Partner aus der Automobilbranche, dem Bereich Healthcare, der Mess- und Elektrotechnik sowie der Umwelt- und Energiebranche setzen auf die Zusammenarbeit mit Schwarz.

Dass der Erfolg nicht selbstverständlich ist und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Unternehmen gelebt werden muss, zeigten Torsten Knoch von der Firma ASSTEC und Bernhard Dürr, Lean Manager bei Gebr. Schwarz eindrucksvoll in ihren Vorträgen auf. „Um die Kundenzufriedenheit langfristig zu sichern und die Fehlerquote in der Baugruppenmontage zu senken, haben wir mit einem Lean Management Prozess unsere Abläufe und Materialflüsse analysiert sowie zahlreiche Maßnahmen eingeleitet, um diese zu optimieren“. Neben der Einführung eines Kanban-Systems wurden zudem die Montage-Arbeitsplätze neu konzipiert und ergonomisch gestaltet. Stolz berichtete das Team den Teilnehmern der Veranstaltung von den Erfolgen des Prozesses: So konnte die Durchlaufzeit der Produkte immens verkürzt sowie die Reklamationsquote gesenkt und damit die Kundenzufriedenheit gesteigert werden.

Zahlreiche detaillierte Rückfragen bei der anschließenden Unternehmensbesichtigung belegten, wie relevant der bei Schwarz durchgeführte Prozess auch für andere Unternehmen der Kunststoffverarbeitung ist. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine kritische Reflexion mit den eigenen Abläufen ein erster Schritt zur Zukunftssicherung ist.
„Die Kunststoffverarbeitung praxisnah und bei Spezialisten erleben, ein Blick hinter die Kulissen sowie der fachliche Austausch auf Augenhöhe – das schätzen die INNONET-Partner an dem beliebten Veranstaltungsformat INNONETmeet“, freute sich INNONET-Clustermanagerin Nadine Kaiser über die ausgebuchte Veranstaltung.

Weitere Informationen zu Gebr. Schwarz finden Sie hier.

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