INNONET Kunststoff zu Gast bei Spritzgießmaschinenhersteller Engel in Wurmberg

Maschinen passen sich Kundenanforderungen an 

Präzision ist nicht genug. Unter dem Thema „Spritzgießmaschinenbau“ stand das Anforderungsprofil moderner Anlagen im Fokus des zweiten Netzwerktreffens des INNONET Kunststoff im Jahr 2015. Mehr als 60 Netzwerkpartner des INNONET Kunststoff informierten sich am 12. Mai im Technologieforum Stuttgart der Engel Deutschland GmbH in Wurmberg über Trends im Kunststoff-Maschinenbau.

Claus Wilde, Niederlassungsleiter des Engel-Standortes Wurmberg, stellt das Unternehmen vor und berichtet von Trends im Bereich Spritzgießmaschinenbau.  

Die Anforderungen an moderne Kunststoffteile sind extrem vielfältig: Je nach Einsatzgebiet müssen diese qualitativ hochwertig, stabil, formbeständig und leicht oder mit besonderen Oberflächen ausgestattet sein, um nur einige Eigenschaften zu nennen. Kriterien wie die Ressourcen- und Energieeffizienz, die Lieferzeiten und letztendlich auch die Produktpreise rücken immer mehr in den Fokus der Kunden. 

Als Anbieter innovativer Anlagen bietet Engel mit zahlreichen Produktionswerken und Niederlassungen weltweit, davon vier in Deutschland, ein umfassendes Leistungsportfolio für sämtliche kunststoffverarbeitende Branchen an. Engel bietet Superlative: Die größte Anlage ist 25 Meter lang und wiegt im aufgebauten Zustand fast 600 Tonnen. Weitere 150 Tonnen Werkzeuggewicht kommen hinzu. Mit diesen Dimensionen ist die Anlage in der Lage komplette Regenwassertanks zu produzieren.

„Moderne Spritzgießanlagen sind komplexe Systeme und haben deshalb einen hohen Bedarf an technischem Support“, erklärte Claus Wilde, Engel-Niederlassungsleiter in Wurmberg. Der Dienstleistungsgedanke steht im Mittelpunkt der Firmenphilosophie des österreichischen Familienunternehmens. „Mit dem Standort sind wir näher bei unseren südwestdeutschen Kunden, die wir mit einem 20-köpfigen Service-Team betreuen oder für die wir Trainings, Praxisworkshops oder Fachveranstaltungen anbieten“, so Claus Wilde.

Der Niederlassungsleiter skizzierte bei seinem Vortrag das Profil der Anlagen für die Kunststoff-Zukunft: „Spritzgießmaschinen werden in Kürze in der Lage sein, noch mehr Produktionsschritte parallel durchzuführen, noch mehr Komponenten in einem Vorgang zusammenzubringen und am Ende des Prozesses ein einbaufertiges Produkt zu noch niedrigeren Stückkosten auszugeben“. Der Spritzgieß-Profi Wilde ist sich sicher, dass diese hochkomplexen Kunststoffteile zukünftig noch stärker heute gebräuchliche Materialien wie Glas oder Metall ersetzen werden.

Für INNONET-Projektleiterin Nadine Kaiser war das zweite Netzwerktreffen einmal mehr ein gelungener Branchentreffpunkt: „Die hohe Teilnehmerzahl belegt, dass die Themen unserer Veranstaltungen ankommen und wir unseren Partnern eine wertvolle Informations- und Austauschplattform anbieten können. Im Mittelpunkt bei allen Aktivitäten im INNONET Kunststoff steht die Vernetzung der Unternehmen und letztlich die Förderung des unternehmerischen Erfolgs.“

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Weitere Informationen zur Engel Deutschland GmbH finden Sie hier.
INNONET Kunststoff
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