Trends im Bereich Kunststoff: schneller - dünner - leichter:

Der INNONET Innovationstag 2014 war erneut ein Treffpunkt der Kunststoff-Spezialisten

 

Über 100 Fachbesucher und 20 Aussteller besuchten den INNONET Innovationstag Kunststoff am 26. November 2014 in den Räumen des SKZ Kunststoff-Zentrum in Horb am Neckar. Bei der Fachveranstaltung des INNONET Kunststoff informierten sich die Tagungsteilnehmer unter dem Motto „schneller, dünner und leichter“ über vielfältige Anwendungsbereiche.

 

(von links): Peter Rosenberger, Oberbürgermeister Stadt Horb a.N., Nadine Kaiser, Projektleiterin INNONET Kunststoff, Dr. Ulrich Mohr-Matuschek, Geschäftsführer SKZ Kunststoff-Zentrum, Axel Blochwitz, Geschäftsführer TZ Horb, Steffen Schoch, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, und Eberhard Lutz von ARBURG. Der jährlich stattfindende INNONET Innovationstag hat sich als Branchentreffpunkt etabliert und richtet sich an Experten der kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Der Innovationstag fand in diesem Jahr in den Räumlichkeiten des SKZ Kunststoff-Zentrums in Horb a.N. statt. Die renommierte Fachveranstaltung mit familiärem Charme lockte aktuell über 100 Teilnehmer in die Neckarstadt und das immense Interesse an dem hochkarätigen Branchen-Event überraschte sogar die Veranstalter. „Die Resonanz auf welche die Veranstaltung stößt, zeigt letztendlich auch wie eng die Stadt Horb mit ihrem Technologiezentrum und die Kunststoffbranche verknüpft sind“, betonte Oberbürgermeister Peter Rosenberger. Auch Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb und INNONET-Chef war zufrieden: „Mit 102 Teilnehmern und 20 Ausstellern war unser diesjähriger Innovationstag bis auf den letzten Platz ausgebucht. Das zeigt, dass unser hochwertiges Veranstaltungsprogramm und unsere Aktivitäten im Unternehmernetzwerk INNONET Kunststoff in der Branche ankommen.“

 

Ausstellung Innovationstag2014Vor den Türen des eng bestuhlten Vortragssaals bedienten 20 Aussteller das rege Interesse der Besucher an kompetenten Informationen zu den zentralen Themen „Innovationen“ und „Ressourceneffizienz“. Schweres Gerät im Demo-Betrieb, ausgestellt von den Marktführern der Branche, zeigte den aktuellen Stand der Technik und zog die Blicke des Publikums auf sich. Schicht für Schicht entstand vor den Augen der Besucher im Freeformer®, einem 3D-Drucker neuester Generation der ARBURG GmbH + Co KG, ein komplexes Kunststoffteil. Dieses geballte Stück Hightech stand damit stellvertretend für einen der Themenschwerpunkte des Nachmittags, den additiven Verfahren.  

 

Was diese, massiv im Branchenfokus stehende Herstellungsmethode zu leisten vermag und wo aktuell die technischen und wirtschaftlichen Grenzen liegen, beleuchtete Georg Schwalme vom SKZ. Zwar hätten die smarten 3D-Drucker aktueller Bauart kaum Ähnlichkeiten mit dem monströsen Urvater aller Geräte welches bereits vor fast 30 Jahren in den USA individuelle Kunststoffteile fertigte, trotzdem wären die grundlegenden Prozesse letztendlich dieselben, erklärte Schwalme, der kurz auf die Historie dieses Verfahrens einging.

 

Banal erscheinende Verpackungsmittel sind immer öfter Produkte von oftmals unterschätzter Komplexität. Für den global rasant wachsenden Verpackungsmarkt gelte in besonderem Maße das diesjährige Motto der Veranstaltung „schneller, dünner, leichter“, erklärte Thomas Eberhard vom Schweizer Formenbauer FOSTAG.

 

Prof. Dr. Rolf Mülhaupt, Geschäftsführender Direktor, Freiburger Materialforschungszentrum (FMF), Albert-Ludwigs-Universität FreiburgProf. Dr. Rolf Mülhaupt, Leiter des Freiburger Materialforschungszentrums widmete seinen engagierten  Vortrag der Ressourceneffizienz. „Ohne Kunststoffe gibt es keine Nachhaltigkeit“, mit plakativen Thesen wie dieser erntete der renommierte Wissenschaftler bisweilen erstaunte Blicke bei seinen überaus interessierten Zuhörern. Anregungen zum Querdenken in der Kunststoffbranche lieferte Prof. Dr. Thomas Speck, der Direktor des Botanischen Gartens der Freiburger Universität und Sprecher des Kompetenznetzes Biomimetik. Speck skizzierte anhand verschiedener Beispiele Möglichkeiten, natürliche Prinzipien in technische Lösungen umzusetzen.

 

Dr.-Ing. Ulrich Mohr-Matuschek, Geschäftsführer, SKZ Das Kunststoff-Zentrum Horb a.N.Auch die übrigen Referenten beleuchteten aktuelle Entwicklungen, spezielle Verfahren und Trends der Kunststoff-Branche und sorgten dafür, dass die Teilnehmer Ideen und Anregungen beim anschließenden Get-together diskutieren und mit nach Hause nehmen konnten.

 

Allgemeine Informationen zum Innovationstag und die Vorträge als Download finden Sie hier.

 

INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323

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