Netzwerktreffen des INNONET Kunststoff bei der Aurora Kunststoffe GmbH in Weilersbach

 

Nachhaltige Aufbereitung von Kunststoffen

 

Kurz nach den Sommerferien trafen sich rund 30 Teilnehmer und Mitgliedsunternehmen des INNONET Kunststoff bei der Aurora Kunststoffe GmbH zu einem Netzwerktreffen. Aurora konnte den INNONET-Partnern stolz ihr neues Werk im Gewerbegebiet nahe Villingen-Schwenningen präsentieren. Im Fokus der Veranstaltung stand das Recycling von Kunststoffteilen.

 

Kunststoffe lassen sich hervorragend recyclen. Die Abfall- und Ausschussprodukte, die bei der Produktion von Kunststoffteilen in den Unternehmen entstehen, können nach einer entsprechenden Aufbereitung zu neuem Granulat verarbeitet und dem Wirtschaftskreislauf erneut zugeführt werden. Re-Granulate sind aufgrund der Einsparungspotentiale ohne Qualitätseinbußen beliebt und können in vielen Anwendungsbereichen eingesetzt werden.

 

Die Aurora Kunststoffe GmbH beschäftigt sich genau mit diesem Thema und betreibt inzwischen deutschlandweit mehrere Produktionsstandorte. Das neu bezogene Werk in Weilersbach dient als Mahlwerk und Logistik-Knoten, in dem die Kunststoffteile der dort im Umfeld ansässigen Kunden angeliefert, sortiert und gemahlen werden. Die Aufbereitung der Mahlgüter erfolgt im Stammwerk von Aurora in Neuenstein. Die Jahresproduktion bei Aurora beläuft sich auf mehr als 10 .000 Tonnen.

 

„Wir bieten unseren Kunden ein ganzheitliches Entsorgungskonzept an, das wir individuell auf deren Produktion abstimmen“, erklärt Sigrid Schweinle, Geschäftsführerin von Aurora. „Unsere Leistung umfasst dabei die gesamte Logistik des Entsorgungsprozesses, von der Abholung der Kunststoffteile direkt an der Maschine beim Kunden, über die Sortierung und Verarbeitung in unserem Mahlwerk bis hin zur Aufbereitung des Mahlgutes zu einem neuen, sogenannten Re-Granluat. Natürlich kann der Kunde sein Material nach der Aufbereitung zurück erhalten und erneut in der Produktion einsetzen.“

 

Bei der Werksbesichtigung lernten die Teilnehmer des INNONET-Netzwerktreffens: Ein Kilogramm des recycelten Regranulates spart zwei Kilogramm CO² und einen Liter Öl ein.

„Unser aufbereitetes Re-Granulat weist teilweise nahezu die Eigenschaften das 1A-Ursprungsmaterials auf und eignet sich daher für die unterschiedlichsten Anwendungen“, führt Dr. Kurt Hoffmann von Aurora aus. „Mit dem Einsatz von Re-Granluaten sind enorme Einsparungspotenziale realisierbar.“ Das Material wird beispielsweise in der Automobil- oder Möbelindustrie eingesetzt.

Weitere Informationen zu Aurora finden Sie hier.

 

  

 

  

 

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