Als Heimat des INNONET Kunststoff bietet das Plastics InnoCentre einen optimalen Raum sowie ein komplettes Servicepaket für Fachveranstaltungen, Schulungen, Seminare oder hochkarätige Firmenevents für die Branche. 

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Blick hinter die Kulissen eines Kunststoffverarbeiters

Beim ersten Netzwerktreffen des aktuellen Jahres öffnete die Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil-Neukirch ihre Tore für die inzwischen auf weit über 100 Mitglieder angewachsene Netzwerkfamilie.
Entlang der breiten Wertschöpfungskette, vom Granulat bis zum Recycling, finden sich eine Vielzahl hochspezialisierter Unternehmen. Das INNONET Kunststoff vernetzt diese innovative Branche und erzeugt Synergien durch Kooperationen und Projekte.

Die Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil-Neukirch lud am 19. Februar 2019 vierzig INNONET-Partner zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Seit seiner Gründung im Jahr 1966 ist das Unternehmen erfolgreich im Bereich Kunststoffspritzguss- und Werkzeugtechnik tätig und beschäftigt heute mehr als 200 Mitarbeiter.

GebrSchwarz JensRothGeschäftsführer„Hinter dem Namen Gebr. Schwarz steht der der Gedanke eines funktionalen Hightech-Netzwerkes für Kunststofflösungen“, beschrieb Geschäftsführ Jens Roth die Kompetenz des Unternehmens. „Damit können wir den hohen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden und mit unserem Team eine ausgezeichnete Qualität bei der Herstellung von Kunststoffprodukten und Baugruppen gewährleisten.“ Partner aus der Automobilbranche, dem Bereich Healthcare, der Mess- und Elektrotechnik sowie der Umwelt- und Energiebranche setzen auf die Zusammenarbeit mit Schwarz.

Dass der Erfolg nicht selbstverständlich ist und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Unternehmen gelebt werden muss, zeigten Torsten Knoch von der Firma ASSTEC und Bernhard Dürr, Lean Manager bei Gebr. Schwarz eindrucksvoll in ihren Vorträgen auf. „Um die Kundenzufriedenheit langfristig zu sichern und die Fehlerquote in der Baugruppenmontage zu senken, haben wir mit einem Lean Management Prozess unsere Abläufe und Materialflüsse analysiert sowie zahlreiche Maßnahmen eingeleitet, um diese zu optimieren“. Neben der Einführung eines Kanban-Systems wurden zudem die Montage-Arbeitsplätze neu konzipiert und ergonomisch gestaltet. Stolz berichtete das Team den Teilnehmern der Veranstaltung von den Erfolgen des Prozesses: So konnte die Durchlaufzeit der Produkte immens verkürzt sowie die Reklamationsquote gesenkt und damit die Kundenzufriedenheit gesteigert werden.

Zahlreiche detaillierte Rückfragen bei der anschließenden Unternehmensbesichtigung belegten, wie relevant der bei Schwarz durchgeführte Prozess auch für andere Unternehmen der Kunststoffverarbeitung ist. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine kritische Reflexion mit den eigenen Abläufen ein erster Schritt zur Zukunftssicherung ist.
„Die Kunststoffverarbeitung praxisnah und bei Spezialisten erleben, ein Blick hinter die Kulissen sowie der fachliche Austausch auf Augenhöhe – das schätzen die INNONET-Partner an dem beliebten Veranstaltungsformat INNONETmeet“, freute sich INNONET-Clustermanagerin Nadine Kaiser über die ausgebuchte Veranstaltung.

Weitere Informationen zu Gebr. Schwarz finden Sie hier.

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Netzwerktreffen in Sachen Kunststoff: Kunststoffnetzwerk stellt beim INNONET-Talk neue Partner vor

Das INNONET Kunststoff ist das mitgliederstärkste Netzwerk der süddeutschen Kunststoffbranche und versteht sich als wichtige Plattform für Kontakte, Wissenstransfer und Nutzung von Synergien. Hauptthemen neben der Vorstellung neuer Mitglieder waren die Organisationsstruktur von INNONET Kunststoff und Informationen zu den großen anstehenden Messen für die Branche.

Auch in diesem Jahr fand das erste INNONET Netzwerktreffen im Horber Innovationspark und Netzwerk-Hauptquartier, dem Plastics InnoCentre, statt. Einer der Hauptschwerpunkte dieses Treffens war die Vorstellung acht neuer Mitglieder, die den rund 45 Teilnehmern in einer kurzen und aussagekräftigen Präsentation ihr eigenes Unternehmen, aber auch Anknüpfungs- und Kooperationsmöglichkeiten für andere Unternehmen des Netzwerkes aufzeigten.
„Zusammenfassend kann man sagen, dass jedes neue Mitglied das Netzwerk bereichert und zusätzliche Kompetenz schafft“ so Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb.

Auch Nadine Kaiser von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald betonte die Vorteile eines solchen Netzwerkes: Dazu zählen unter anderem ein besserer Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen und deren Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung, die Nutzung gemeinsamer Synergien, eine höhere Krisenresistenz und ein effizientes Zusammenwirken bei wichtigen Themen wie beispielsweise dem Fachkräftemangel.

Ein weiterer wichtiger Punkt waren die großen anstehenden Branchenmessen wie die T4M und die Moulding Expo, bei denen das INNONET Kunststoff seinen Mitgliedern die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Auftritt bietet.
Fakt ist: Das INNONET Kunststoff wird professioneller. „Wir bauen das Netzwerk zu einem noch leistungsfähigeren Verbund aus und schaffen neue Formate, um Spezialisten aus den einzelnen Fachgebieten und Branchensegmenten an einen Tisch zu bringen“, beschreibt Axel Blochwitz das Ziel für die nächsten Jahre. „Wir repräsentieren die komplette Kunststoffwertschöpfungskette, vom Granulat-Hersteller über den Maschinenbauer und Kunststoff-Verarbeiter bis hin zum kunststoffaffinen Dienstleister.“

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INNONET Kunststoff blickt bei der Unternehmensgruppe fischer im Waldachtal auf ein erfolgreiches Jahr zurück

INNONETfamily Guido SchubertZahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen im Plastics InnoCentre, in der Region und bei den Netzwerk Partnern sowie der traditionelle Messeauftritt auf der FAKUMA prägten das INNONET Kunststoff Jahr 2018. Mit seinen 120 Netzwerk-Partnern ist die Kunststoff-Familie weiter auf Wachstumskurs.

Das INNONET Kunststoff lud am 11. Dezember 2018 rund 75 Teilnehmer zum Jahresabschlusstreffen bei der Unternehmensgruppe fischer, Mitglied der ersten Stunde, ins Waldachtal ein. Dr. Joachim Schätzle, Leitung Forschung und Vorentwicklung bei fischerwerke und langjähriges Mitglied im INNONET-Steuerkreis, betonte in seinem Grußwort an die Partner, wie wichtig ihm die gemeinsame Zusammenarbeit aller Mitglieder der Kunststoff-Familie ist und freute sich über das intensive Netzwerken mit allen Beteiligten.

Daniel Genkinger, Stellvertretender Geschäftsführer bei fischer Consulting und Geschäftsführer Sondermaschinenbau, zeigte in seinem Vortrag auf, wie insbesondere mittelständische Unternehmen mit Lean Management ihre Prozess- und Produktionsabläufe optimieren können. „Eine echte Optimierung kann insbesondere dann erreicht werden, wenn Prozesse ganzheitlich über den gesamten Wertstrom und Materialfluss hinweg analysiert und optimiert werden. Dabei wird Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette geschaffen und Verschwendung in den einzelnen Arbeitsschritten eliminiert und somit die Wertschöpfung und Produktivität gesteigert. Am Beispiel der Rüstzeitoptimierung sind hier Effizienzsteigerungen von mehr als 50% keine Seltenheit.“ Die Unternehmensgruppe investiert daher seit mehreren Jahren ca. 30 Prozent der zur Verfügung stehenden Kapazitäten der fischer Consulting, um eigene Vorgänge im Unternehmen über alle Fachbereiche und Hierarchien hinweg darzustellen und zu verbessern.

Der stellvertretende Geschäftsführer und Vertriebsleiter bei fischertechnik, Guido Schubert, präsentierte den Teilnehmern, wie Prozessabläufe mit fischertechnik-Modellen simuliert werden können. „Mit den fertig gebauten Modellen kann Digitalisierung im Kleinen gelernt und getestet werden, bevor in große Anlagen investiert wird. Anwender erhalten so wesentlich mehr Erkenntnisse als bei einer rein virtuellen Simulation und können Rückschlüsse auf die Praxisanwendungen einfacher ableiten.“

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Blick über den Tellerrand als Erfolgsgarant für die Herausforderungen der Kunststoff-Welt von morgen

INNONET Kunststoff Chef Axel Blochwitz legte den Teilnehmern dar, wie die Leistungen des Unternehmernetzwerkes in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut wurden. „Mit dem Plastics InnoCentre haben wir die Heimat für das INNONET Kunststoff geschaffen und Erfolgsgeschichte geschrieben. Bei nahezu 100 Events in den letzten 3 Jahren waren insgesamt 2.300 Besucher zu Gast in unserem Kunststoff-Veranstaltungszentrum, das sich fest für die Branche etabliert hat. Mit inzwischen 120 Netzwerk-Partnern sind wir weiterhin das größte süddeutsche Kunststoffnetzwerk“.

Nadine Kaiser, zuständige Projektleiterin bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, fasste in ihrem Rückblick die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2018 zusammen und gab einen Ausblick auf Zukünftiges – von Netzwerktreffen über Messepräsentationen bis hin zu fachlichen Workshops. Mit einem Blick in die Kunststoff-Zukunft verabschiedete sich die Netzwerkmanagerin von der Kunststoff-Familie: „Im starken Netzwerkverbund ist die Branche für die Herausforderungen von morgen bestens gerüstet, seien es Themen wie Kunststoff-Image und Recycling-Lösungen oder Digitalisierung, Leichtbau und moderne Werkstoffe. Die Pflege persönlicher Kontakte ist für uns nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern absoluter Erfolgsgarant im INNONET Kunststoff“, gab sie die Zielrichtung vor.

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T4M Logo C EN D DE RGBT4M – Technology for Medical Devices
Der Name steht, der Termin auch: Vom 7. bis zum 9. Mai 2019 findet die T4M, die neue Plattform für Medizintechnik, auf der Messe Stuttgart statt.

Premiere für die neue Veranstaltung ist im Mai 2019 / Messekonzept wird gemeinsam mit der Branche entwickelt und umgesetzt. Nach dem offiziellen Aus der Gastveranstaltung MEDTEC am Standort war die Messe Stuttgart in die Gespräche mit Unternehmen der Branche eingestiegen.

„Um den größten Nutzen zu erzeugen, arbeiten wir vom ersten Tag sehr eng mit der Medizintechnikbranche im In- und europäischen Ausland zusammen“, betont Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Speziell dafür hat die Messe Stuttgart, mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Organisation von Industriemessen, einen Experten-Beirat ins Leben gerufen. Mit dabei sind Vertreter von Fachverbänden und -medien sowie interessierte Ausstellern und Besuchern. Der Beirat gestaltet gemeinsam mit dem Team der Messe Stuttgart die neue Plattform. Die Anforderungen an die Medizintechnik steigen unaufhaltsam – dasselbe gilt für ihre Möglichkeiten auf der neuen Branchenplattform in Stuttgart: Entwicklungs- und Produktionsleiter, Ingenieure und Verpackungsspezialisten sowie Wissenschaftler werden auf rund 20.000 qm Ausstellungsfläche die neuesten Technologien und Konzepte finden. „Unsere Partner, Aussteller und Besucher können sich auch bei der T4M auf unsere hohe Betreuungsqualität, belastbare Kommunikation und klare Zuständigkeitsverteilung verlassen“, verspricht Kromer.

Die T4M startet in einem optimalen wirtschaftlichen Umfeld: Führende Medizintechnik-Unternehmen und Forschungsverbände sind in der Region Stuttgart ebenso zu Hause wie ausgezeichnete Universitäten und Hochschulen. „In keiner anderen Region Deutschlands werden Technologie und Fortschritt so groß geschrieben wie im Land der Tüftler und Denker“, erläutert der Messegeschäftsführer.

Über die Messe Stuttgart:
Top-Bedingungen in bester Lage: Damit begeistert die Messe Stuttgart Aussteller und Besucher aus aller Welt. Jährlich präsentieren sich hier mehr als 22.500 Aussteller auf einer Hallenfläche von insgesamt 120.000 m2. Mitten im Herzen Europas ist die Messe Stuttgart ein international gefragter Standort für hochrangige Messen, Kongresse und Tagungen aller Art, zudem spezialisiert auf Industriemessen. Die schnelle und einfache Anreise via Flugzeug, Bahn und Auto ist ein ganz besonderer Vorteil des modernen Messezentrums.

Eine Ausstellerbroschüre finden Sie hier.

Text-und Bildbasis: Messe Stuttgart

Rollo-Abdeckung von fischer automotive systems, gefertigt im IML-Verfahren. Bild: fischerfischer automotive systems ist es gelungen, im In-Mould-Labeling-Verfahren (IML) elastisch verformbare Bauteile für die Großserie zu produzieren. Diese kommen in Limousinen des größten chinesischen Automobilherstellers SAIC zum Einsatz. Mit dieser innovativen Fertigungstechnologie bietet der Kinematik-Hersteller ganz neue Möglichkeiten in der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums.

SAIC Motor ist der mit Abstand größte Automobilhersteller in China mit 6,93 Millionen verkauften Automobilen im vergangenen Jahr. Das Unternehmen steht für neue, moderne Technologien und treibt seinen Anspruch an nachhaltiges Produzieren aktiv voran. fischer automotive systems erfüllt diese Anforderungen mit seiner neuesten Fertigungstechnologie gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Rollos, die als formschöne Abdeckung des Cupholders in den Sport Utility Vehicles (SUVs) von SAIC zum Einsatz kommen, sind flexibel in ihrer Form und dennoch im hierfür untypischen In-Mould-Labeling-Verfahren (IML) gefertigt.
Diese innovative Spritzgusstechnologie wird normalerweise nur bei statischen Teilen angewendet. Eine spezielle Materialentwicklung ermöglicht es fischer automotive systems jedoch, auch flexible Teile mit diesem Verfahren herzustellen.

Beim In-Mould-Labeling-Verfahren werden sogenannte Labels, mit Dekor und Oberflächenschutz bedruckte Kunststofffolien, in das Spritzgießwerkzeug eingelegt. Durch Anlegen eines Vakuums werden die Folien fixiert und anschließend mit Kunststoff hinterspritzt. Die Trägerfolien sind dabei exakt auf den Kunststoff abgestimmt. Sie verschweißen mittels Wärme und Druck mit der eingebrachten Kunststoffschmelze zu einem Endprodukt.
IML bietet viele Vorteile: Der Herstellprozess ist schlank, die Ergebnisse qualitativ hochwertig und flexibel in der Handhabung. In kürzester Zeit können verschiedene Dekore verarbeitet werden.
Konzipiert wurden die innovativen Rollo-Abdeckungen im Entwicklungszentrum bei fischer automotive systems am Hauptsitz in Horb am Neckar. Gefertigt werden sie vor Ort im chinesischen Werk in Taicang. Dort wurde im Sommer ein neues Produktionswerk eröffnet. Von Taicang aus werden die Teile direkt an das Montageband bei SAIC geliefert.

Rollo-Abdeckung von fischer automotive systems, gefertigt im IML-Verfahren. Bild: fischer
Weitere Informationen zu fischer automotive finden Sie hier.
01 Luftbild Herrmann Ultraschall CampusVier neue Ultraschall-Labore, eine Lean-optimierte Produktion und multifunktionale Arbeitswelten in der Verwaltung auf 18.400 m² Gesamtfläche – 22 Millionen Euro hat die Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co.KG in die Erweiterung des Stammsitzes in Karlsbad-Ittersbach investiert. Bis 2021 sollen 180 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Es ist der dritte Erweiterungsbau des Karlsbader Familienunternehmen seit dem Jahr 2000 und die zweite Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Harsch Bau GmbH & Co.KG aus Bretten. Die Zahlen sind beeindruckend: 35.000 Tonnen Erde wurden bewegt und 7.000 Tonnen Fertigbauteile verbaut. Allein 4 der 22 Millionen Investitionssumme gehen in neue Maschinen und Anlagen, um die Produktionskapazität zu erhöhen. Dazu wurden auf allen Dachflächen Solarmodule installiert, um künftig einen Teil der benötigten Energie regenerativ zu produzieren.

„Wir haben nicht nur erweitert, wir haben auch alle bestehenden Gebäude komplett modernisiert und zwar nach neuesten Gesichtspunkten“, sagt CEO Thomas Herrmann. „Denn es sind auch die „Soft Factors“ wie moderne Arbeitsplätze und Nachhaltigkeitsinitiativen, die heute beim Kampf um Köpfe zählen“, begründet der CEO weiter. Das Unternehmen stellt seinen Mitarbeitern zwei Elektroautos zur Verfügung, um kostenlos E-Mobilität auszuprobieren. Vier Stromtankstellen stehen bereit, auch für Kunden. Mit dem Beitritt zur WIN-Charta es Landes Baden-Württemberg (Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit) im letzten April verpflichtet sich das Unternehmen freiwillig zu mehr Nachhaltigkeit, heutzutage für alle Anspruchsgruppen ein wichtiger Faktor. Arbeitskreise speziell zum Thema Mitarbeiterwohlbefinden sind gegründet worden. Dabei stehen Themen wie Arbeitszeitmodelle und Work-Life-Balance im Mittelpunkt.
Weilterlesen

Weitere Informationen zu unserem INNNONET Netzwerk-Partner finden Sie hier.

MW LogoDie Tebis AG und die GINDUMAC GmbH, starteten gemeinsam mit dem VDWF die Initiative „Marktspiegel Werkzeugbau“. Das Ziel: Zukunftsfähigkeit im Werkzeug-, Modell- und Formenbau aktiv zu fördern. In Arbeitskreisen konkretisierte sich die Grundidee, Unternehmenskennzahlen, Produktion, Organisation, Prozesse, Marketing und Vertrieb für die Branche vergleichbar zu machen.
Jens Lüdtke (Leiter Tebis Consulting), Benedikt Ruf (Managing Director GINDUMAC GmbH) und Dr. Claus Hornig (CLAHO GmbH) entwickelten daraus das finale Konzept und trieben das Projekt aktiv voran.
Mit der Messe Stuttgart als Partner wurde die Initiative, im Rahmen eines Pilotprojektes mit ausgewählten Mitgliedern des VDWF, Ende September zur Marktreife gebracht.

Neue Kennzahl für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau
„Marktspiegel Werkzeugbau“ ist eine Initiative zur Schaffung einer neuen branchenspezifischen Kennzahl für die Zukunftsfähigkeit des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. Die Initiative ist darauf ausgelegt, Werkzeug-, Formen und Modellbauern, schnell und einfach, neue Einblicke in den Entwicklungsstand ihres Unternehmens im Vergleich zur Branche zu verschaffen, um konkrete Maßnahmen für die Zukunftsausrichtung ableiten und umsetzen zu können.
Aus dem „Marktspiegel Werkzeugbau“ soll ein neuer Branchenstandard entstehen. Unternehmen können diesen zukünftig gezielt heranziehen, um besser zu verstehen, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen.

“Wir sind überzeugt, dass der „Marktspiegel Werkzeugbau“ genau das richtige Tool für Werkzeug-, Modell- und Formenbauer ist, um ihre Unter¬nehmen markt- und umsetzungsorientiert in die Zukunft führen zu kön¬nen. Dazu möchten wir einen wertvollen Beitrag leisten.” (Jens Lüdtke, Leiter Tebis Consulting, Benedikt Ruf, Managing Director GINDUMAC GmbH und Dr. Claus Hornig, CLAHO GmbH)

Mit dem ZINDEX in Richtung Zukunft: Ob Du wirklich richtig stehst, siehst Du, wenn das Licht angeht

Der „Zukunftsindex“ (kurz: „ZINDEX“) ist im „Marktspiegel Werkzeugbau“ die neue unternehmensspezifische Kennzahl zur Bestimmung von Zukunftsfähigkeit im Werkzeug-, Modell- und Formenbau.
Übergeordnet bildet der „Marktspiegel Werkzeugbau“, in der Summe und Gesamtbetrachtung aller erfassten Teilnehmerdaten, die Grundlage für den so genannten „Branchenindex“ (kurz: „BINDEX“). Dieser zeigt einen neuen Branchenstandard und Branchentrends.
Im „Marktspiegel Werkzeugbau“ werden die Teilnehmer für einen unabhängi¬gen Marktspiegel auf ihre unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit und Wert¬schöpfung analysiert, vermessen und miteinander verglichen. Der Marktspiegel ist in 4 übergeordnete Analysefelder aufgeteilt: 1. Unternehmenskennzahlen, 2. Produktion, Organisation, Prozesse, 3. Marketing, Kommunikation, Vertrieb und 4. Digitalisierung, Automation.
Die Werkzeugbauten können sich gezielt nach Unternehmensgrößen, Zielmärkten und Produktbereichen vergleichen. Die Unternehmensgröße wird durch die Merkmale Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Mitarbeiteranzahl bestimmt. In den Produktbereichen wird zwischen Werkzeugbau, Formenbau, Modellbau und Maschinenbau unterschieden. Die Zielmärkte teilen sich in Automotive, Consumer / Packaging, Electronics, Aerospace, Health / Pharma, Maschinenbau und Sonstiges auf. Sowohl interne als auch externe Werkzeugbauten können an der Initiative teilnehmen.
Der „Marktspiegel Werkzeugbau“ liefert Antworten zu grundlegenden Fragen der Unternehmensführer im Werkzeugbau.
Zum Beispiel, wirtschaftet das Unternehmen profitabel und nachhaltig genug? Ist das Produktivitätslevel wettbewerbsfähig? Ist das Personal ausreichend qualifiziert und motiviert? Sind ein Leitbild und eine Strategie vorhanden? Werden Unternehmensprozesse und Projekte effizient organisiert? Wie hoch ist der Modernisierungsgrad in der Softwarelandschaft und im Maschinenpark? Wie professionell werden Marketing- und Vertriebsaktivitäten umgesetzt? Wie wettbewerbsfähig ist das Unternehmen in Automatisierung und Digitalisierung?
Für jedes Unternehmen liefert abschließend der „ZINDEX“, die Möglichkeit seine eigene Position zu bestimmen und im Branchenvergleich einzuordnen. Der „BINDEX“ zeigt den Status Quo und die Entwicklungen der gesamten Branche.
Die Initiative „Markspiegel Werkzeugbau“ eröffnet somit Markttransparenz und Vergleichbarkeit, liefert konkrete Handlungsempfehlungen, lässt Branchen-Trends erkennen, gibt eine valide Grundlage für Zukunftsentscheidungen und stärkt Unternehmen der Branche.

Vom erfolgreichen Pilotprojekt zur MEX 2019 Edition
Insgesamt haben sich 16 Werkzeug-, Modell- und Formenbauer aus dem VDWF, im Rahmen des Pilotprojektes, der Initiative „Marktspiegel Werkzeugbau“ angeschlossen, um neue Im¬pulse für Ihre Unternehmen zu schaffen.
Die Ergebnisse des Pilotprojekts wurden bei einem Treffen beim Partner Messe Stuttgart Ende September präsentiert.

“Die Vorstellung, dass sich nun auch im jährlichen Turnus Werkzeugbauten selbst in der Branche einordnen können und sich so auch eine Entwicklung in der Branche ablesen lässt, ist ein echter Mehrwert.“ (Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer VDWF e.V.)

Im nächsten Schritt wurde der Marktspiegel nun für alle Unternehmen geöffnet, mit dem Ziel auf der Moulding Expo 2019 die erste „MEX-Edition“ zu präsentieren. Geplant ist stets zur Moulding Expo, im Zweijahresrhythmus, eine neue Version mit Branchen-Index (BINDEX) zu veröffentlichen.

Gründungsvorhaben der Marktspiegel Werkzeugbau e.G. eingeleitet
Der „Marktspiegel Werkzeugbau“ liefert seinen Mehrwert über das Engagement seiner Teilnehmer und die Qualität der erhobenen Daten.
Zur Weiterentwicklung und Etablierung der Initiative sollen die Teilnehmer aktiv in Form einer Genossenschaft beteiligt werden.
Die Organisation als Genossenschaft ist ein Garant dafür, dass die Daten in guten Händen sind, denn sie gehören nur den Werkzeugbauten selbst.
Die Unternehmensdaten werden der Genossenschaft nur zur Erstellung des Markspiegels zur Verfügung gestellt und, durch einen neutralen Treuhänder, anonymisiert zur Verarbeitung verteilt.
Aktuell befinden sich die Projektverantwortlichen in der Konkretisierung des Gründungsvorhabens und des Preismodells.
Angestrebt wird ein, für die Genossenschaftsmitglieder faires Preismodell zwischen 1.000 – 1.500 EUR pro jährlichen Report.
Unter dem Motto „Vom Werkzeugmacher zum Zukunftsmacher“ soll die zukünftige Marktspiegel Werkzeugbau e.G. zum Kompetenzträger der Branche für Zukunftsfähigkeit werden.

Anmeldung für alle Werkzeug-, Modell- und Formenbauer ab sofort möglich
Schon jetzt können sich alle Werkzeug-, Modell- und Formenbauer die Teilnahme am kommenden „Marktspiegel Werkzeugbau“ sichern.
Auf der Webseite marktspiegel-werkzeugbau.com besteht die Möglichkeit sich für die Teilnahme zu registrieren.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich für die Teilnahme registrieren finden Sie hier.


Zukunftsmacher unter sich: Ende September kamen die Organisatoren und Teilnehmer des Pilotprojekts an der Messe Stuttgart zur Abschlusspräsentation zusammen.

INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323
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