Vom 03. bis 05. Juni stand das CongressCentrum Pforzheim ganz im Zeichen für Stanztechnik. Auch Mitglieder des INNONET Kunststoff präsentierten sich auf diesem Branchen-Marktplatz.

Die Stanztec – Fachmesse für Stanztechnologie ist eine der wichtigsten Plattformen der Stanz- und Präsizionstechnik. Alle wichtigen Unternehmen der Branche aus der Region sind dort vertreten.

Axel Blochwitz, Geschäftsführer des TZ Horb INNONET Kunststoff besucht Mitglieder auf der Stanztec

In ihrer 4. Ausgabe konnte die Stanztec erneut durch die Quantität sowie durch die hohe Entscheider-Qualität des Fachpublikums überzeugen. Mit 3.380 Fachbesuchern aus 23 Ländern, darunter auch sogenannte industrielle Schwellenländer, stellt die Stanztec zudem „den“ Businesstreff mit Technologie-Hintergrund dar.

Auch eine Gruppe Studierende des Studiengangs Maschinenbau der Hochschule Pforzheim war auf der Stanztec zu Besuch.
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Die nächste Stanztec findet vom 21.06. bis zum 23.06.2016 statt.
An zwei Tagen wird sich in Erfurt den aktuellen Herausforderungen der Kunststoff-Wirtschaft gestellt. So zeigen am ersten Veranstaltungstag fünf Vorträge namhafter Unternehmen und Institutionen die verschiedensten Aspekte optischer und elektrischer Funktionsmaterialanwendungen auf. Abends können die Teilnehmer bei einem angenehmen get-together Impressionen und Kontakte austauschen. Am zweiten Tagungstag wird zuerst über die Konsequenzen und Herausforderungen der Produktindividualisierung referiert, danach die Vor- und Nachteile einer Endlosfaserverstärkung durch Duroplaste oder Thermoplaste abgewägt und zuletzt die Anforderungen an die Herstellung und Qualität von Bauteilen erörtert.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Flyer oder auf der Website.
Am 15. Mai 2014 veranstaltete das INNONET Kunststoff ein Netzwerktreffen beim Microguss-Spezialisten Nonnenmacher in Ölbronn-Dürrn.

Kleinste Teile mit höchster Präzision

Die Bauteile unterschiedlicher Anwendungen werden heute immer komplexer und müssen immer höheren Belastungen standhalten. Die Nonnenmacher GmbH & Co. KG in Ölbronn-Dürrn bietet mit dem Microguss ein Fertigungsverfahren an, das der steigenden Nachfrage nach kleinsten und komplexen Microteilen aus Metall gerecht wird und gleichzeitig Präzision und Wirtschaftlichkeit in sich vereint. Mit dem Microguss-Verfahren ist die Fertigung von Klein- und Kleinstteilen mit komplexen Geometrien und feinsten Strukturen aus Metall möglich, wie sie bisher nur in Kunststoff denkbar waren.

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Die bei Nonnenmacher gefertigten Bauteile werden in der Feinwerktechnik, Medizintechnik, Optik, Elektrotechnik, Mikromechanik und im Fahrzeugbau eingesetzt. Beispielsweise sind die filigranen Uhrzeiger von Uhren in Automobilen der Premiumklasse oder Schließzylinder für moderne Sicherheitsschlösser von Nonnenmacher im Microguss-Verfahren hergestellt. Nonnenmacher kann dabei Stückzahlen von 1 bis zu Großserien von bis zu 3 Mio. Stück liefern.

Die Nonnenmacher GmbH & Co. KG wurde 1980 von Inhaber Bernd Nonnenmacher als Ein-Mann-Betrieb im Werkzeugbau in Kieselbronn gegründet und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter. Nach dem verheerenden Brand 2011, bei dem die gesamte Fertigung zerstört wurde und einer Übergangszeit in Königsbach, hat Nonnenmacher 2012 den Neubau in Ölbronn-Dürrn bezogen.

Wie Nonnenmacher seine Produkte in dem aufwendigen Verfahren in 10 Arbeisschritten herstellt, erlebten die rund 45 INNONET-Mitglieder bei dem Netzwerktreffen am 15.Mai 2014. Nach dem Vortrag und während des Betriebsrundgangs wurden aus den Reihen der Teilnehmer zahlreiche Fragen gestellt und Problemstellungen diskutiert. Geschäftsführer Bernd Nonnenmacher über seine Philosophie: „Ich lege Wert darauf, dass alle Arbeitsschritte bei uns im Haus durchgeführt werden. So bleibt das Know-How im Unternehmen und wir können unseren Kunden individuelle Lösungen anbieten, die exakt auf ihre Bedürfnisse optimiert sind und einen Mehrwert bieten. Je nach Produkt werden einige Arbeitsschritte von unseren Mitarbeitern in Handarbeit durchgeführt oder kontrolliert. So gewährleisten wir eine hohe Qualität unserer Produkte.“

Nonnenmacher ist seit 2010 Mitglied im INNONET Kunststoff und pflegt die Kontakte zu Partnern im Netzwerk. „Die heutigen Teilnehmer, die überwiegend im klassischen Kunststoff-Spritzguss tätig sind, waren sehr beeindruckt von der Kompetenz, die sich Nonnenmacher im Bereich Microguss aufgebaut hat“, erklärt Projektleiterin Nadine Kaiser. „Wir begrüßen es sehr, wenn sich neben klassischen Kunststoff-Spritzgießern und Maschinenbauern auch Spezialisten benachbarter Technologien im INNONET engagieren.“
Das Kunststoff-Institut Südwest mit Sitz in Villingen-Schwenningen bietet zwei neue Verbundprojekte an. 

Im Verbundprojekt „Wachstumsmarkt Medizintechnik“ geht es darum, wie Firmen einen Einstieg in diesen interessanten Markt bewerkstelligen können und welche Voraussetzungen hierzu erforderlich sind. Angefangen von den spezifischen Normen und gesetzlichen Anforderungen bis zur Entscheidungshilfe für den Einstieg Ihres Unternehmens in diesen Markt. Unter Rückgriff auf das Know-How und die Erfahrung des Kunststoffinstituts werden die Möglichkeiten der Medizinprodukte-Fertigung in den Firmen analysiert. Es werden konkrete Hilfestellungen gegeben und Punkte aufgezeigt, die zum Einstieg in den Medizinbereich erforderlich sind.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im Flyer (siehe unten).

Bei der „Kostensenkung durch gezielte Materialauswahl“ geht es in einem dreistufigen Projekt um die Reduzierung der innerbetrieblichen Materialtypenvielfalt; im ersten Block geht es um eine systematische Vorgehensweise zur Materialauswahl, gekoppelt mit einem Schulungsanteil. Im zweiten Block kümmern wir uns, gemeinsam mit Ihnen, um die firmenspezifische IST-Datenaufnahme der eingesetzten Materialien für die herzustellenden Bauteile der Projekteilnehmer. Mittels Checklisten und einer sortenspezifischen Datenaufbereitung werden gemeinsame Handlungsempfehlungen erarbeitet. Diese Arbeitspakete bilden die Grundlage für ein firmenspezifisches Angebot welches dann in Block drei abgearbeitet wird. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im Flyer (siehe unten).

Allgemeine Informationen zum Kunststoff-Institut Südwest finden Sie auch hier
Den Seminarkalender 2014 finden Sie hier.

Seit 1995 orientieren sich Hersteller von Medizinprodukten am Deutschen Medizinproduktegesetz (MPG). Nach einigen Skandalen hat die EU-Kommission die Überarbeitung der EU-Regularien in Auftrag gegeben, welche kurz vor dem Inkrafttreten stehen. Die Veranstaltung richtet sich an Betriebe, die zwar noch nicht der Zwangszertifizierung unterliegen, aber trotzdem bald die neuen EU-Regularien und das revidierte Deutsche Medizinproduktegesetz erfüllen müssen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie anbei.
Der Halbautomat UM12 von Sohns bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten in Montage, Prüfung, Messe, Druck und Beschriftung und ist besonders für Kleinserienfertigung geeignet, weil Lohnstückkosten gesenkt werden können, obwohl Bandfertigung aus Platz- oder Kostengründen nicht möglich ist. Ebenso bietet die Maschine bis zu 75 Prozent Zeitersparnis gegenüber Handarbeit und benötigt nur eine kurze Anlernzeit.

Weitere Informationen finden Sie anbei.
Gefälschte Produkte schädigen nicht nur den Ruf und das Ansehen eines Markenartikels und des Originalherstellers. Sie können Leben kosten und durch ungerechtfertigte Produkthaftungsansprüche die Existenz ganzer Unternehmen gefährden. Die Firma Obo Bettermann hat diese Gefahr frühzeitig erkannt und setzt auf die Produktmarker von Polysecure. Qualitative Unterschiede sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, da Produktkopien äußerlich oft nicht vom Original zu unterscheiden sind. Doch diese entsprechen nicht den gängigen und von den Endkunden vorausgesetzten Sicherheitsstandards und können große Gefahr bedeuten – für den Endverbraucher sowie den Markenhersteller.

Weitere Informationen können Sie der beigefügten Pressemitteilung entnehmen.
Im Februar 2014 veranstaltete das INNONET Kunststoff ein Netzwerktreffen bei der Polysecure GmbH in Freiburg.

Mit feinsten Partikeln gegen Produktpiraten

Produktplagiate und -fälschungen
kosten die deutsche Industrie jährlich Milliardenbeträge. Bei Polysecure erleben die Mitglieder des Unternehmensnetzwerks INNONET, wie sich die Industrie effizient schützen kann: indem das Produkt selbst zum Kopierschutz wird.

Experten schätzen, dass mehr als zehn Prozent aller weltweit gehandelten Produkte Plagiate sind. Die Unternehmen versuchen sich mit Hologrammen oder speziellen Bedruckungen zu wehren. Polysecure geht dabei noch einen Schritt weiter. Die Freiburger entwickeln mit gut einem Dutzend Mitarbeiter Marker aus keramischen und kristallinen Partikeln, die in den Werkstoff der Produkte eingemischt werden. „Wir machen Produkte und Werkstoffe dadurch unverwechselbar“, erklärt Jochen Moesslein, geschäftsführender Gesellschafter von Polysecure, den Ansatz. Das Produkt wird damit quasi selbst zum Kopierschutz. Das schützt vor Plagiaten, schafft Rechtssicherheit und erleichtert die Sortierung sowie das Recycling von Werkstoffen. 30 INNONET-Mitglieder warfen bei dem INNONET-Netzwerktreffen im Februar einen Blick hinter die Kulissen von Polysecure.

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Vor fünf Jahren wurde das Unternehmen von Moesslein und seinem Co-Geschäftsführer Dr. Thomas Baque gegründet. Aktuell bewegt sich das Niveau an zu markierenden Produkten auf rund 15.000 Tonnen zu: „Die Marker können in nahezu jedes Material eingemischt werden“, erklärt Moesslein. „Zudem sind sie temperaturstabil bis mindestens 1.600 Grad Celsius, unlöslich, chemisch inert, mechanisch extrem robust – und essbar.“ Deshalb sind sie sogar in der Pharmaindustrie oder der Medizintechnik einsetzbar. Entsprechend umfangreich sind die Anwendungsgebiete.

Für den Klavierzulieferer Louis Renner kennzeichnet Polysecure Klaviermechanik-Komponenten. Auch Obo Bettermann, Markenhersteller für Lösungen im Bereich Elektroinstallationen aus dem Sauerland, gehört zu den Kunden der Freiburger. Im Falle Obo hatte die Zusammenarbeit eine ernste Vorgeschichte, wie Moesslein erklärt: Ein nachgebauter, fehlerhafter Überspannungsschutzschalter löste einen Brand aus, Schadenersatzforderungen standen im Raum. Marker von Polysecure beseitigen dieses Dilemma: Schon wenige Gramm Material reichen aus, um im Bedarfsfall die Originalität des Produkts nachzuweisen – oder als Fälschung zu entlarven. Selbst nach einem Brand.

Wie die Markierung von Werkstoffen funktioniert, erlebten die INNONET-Mitglieder in einem Workshop. Vier Unternehmen hatten im Vorfeld Kunststoff-Gemische zur Markierung an Polysecure gesandt. Die Freiburger versahen das Material an Ort und Stelle mit den kristallinen und keramischen Markern, die über drei Sicherheitsmerkmale verfügen. Erstens: „Wir bereiten anorganische Anti-Stokes-Kristalle auf, die mit bestimmten Wellenlängen angeregt werden können, um so eine charakteristische Fluoreszenz zu erzeugen“, so Moesslein. Mit einem entsprechenden Detektor können die Produkte dann als Original indentifiziert werden, sogar direkt am Point-of-Sale. Weiteres Sicherheitsmerkmal ist der so genannte Produktcode, „bei dem wir unsere keramischen Partikel mit chemischen Elementen dotieren, die nicht im markierten Material enthalten sind.“ Das Produkt erhält damit eine Information zugefügt, die sich auslesen und mittels einer eigenen Softwarelösung in einem numerischen Code abbilden lässt. Zudem werden die Werkstoffe mit einem zufälligen, nicht kopierbaren, strukturellen Fingerabdruck versehen.

Die Produktion und Entwicklung der Marker findet am Stammsitz in Freiburg statt. Auch die Detektoren liefert Polysecure. „Wir sind sozusagen eine ‚Ein-Stopp-Technologie-Firma’, die die Technologien zur Markerherstellung und Markerformulierung sowie Detektion in sich vereint“, erläutert Moesslein. Im Bereich Forschung & Entwicklung setzt Polysecure vor allem auf die Kooperationen mit Firmen und Hochschulen – und geht dabei auch ungewöhnliche Wege, wie der Geschäftsführer ausführt: Gemeinsam mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung entwickeln die Freiburger eine neuartige Produktkennzeichnung auf Basis von Kieselalgen. „Die dreidimensionalen Diatomeen-Schalen sind nicht kopier-, dafür aber essbar“, so Moesslein. Mit Partnern aus der Industrie entwickelt Polysecure zudem neuartige funktionale Metalloberflächen, die nicht nur der Kennzeichnung dienen, sondern auch den Verbrauch und Einsatz von Bauteilen optimieren.

Ohne Netzwerk sind solche innovativen Kooperationen kaum möglich. Deshalb ist Polysecure bereits seit Jahren Partner des INNONET. „Die Veranstaltung bei Polysecure ist ein Paradebeispiel, wie das INNONET Firmen aus verschiedenen Branchen vernetzt“, erklärt Projektleiterin Nadine Kaiser. „Die Teilnehmer, unter ihnen Material-Hersteller und Kunststoff-Verarbeiter, sprachen konkrete Problemstellungen aus ihrem eigenen Arbeitsalltag an. Es wurden bereits während des Rundgangs intensive Gespräche geführt.“ Dass Polysecure das Treffen als Workshop organisiert hat, unterstütze den Austausch der Branchenexperten, so Kaiser.

Über Polysecure
Das Freiburger Unternehmen wurde 2009 von Dr. Thomas Baque, Jochen Moesslein und Investoren als Technologieunternehmen für die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von umfassenden Markerlösungen für Originalprodukte gegründet. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 13 Mitarbeiter. Pro Jahr markieren die Freiburger viele Tonnen Material mit eigens entwickelten Produktmarkierungen, die Unternehmen vor Plagiaten und ungerechtfertigten Produkthaftungsansprüchen schützen.
Weitere Informationen zu Polysecure finden Sie hier

Die INNONET-Mitglieder besichtigen das Labor bei Polysecure
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INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
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