Das Konzept eines Gemeinschaftsstandes bewährte sich auf der FAKUMA 2014


Die FAKUMA in Friedrichshafen hat sich als internationale Messe für Kunststoffverarbeitung in den letzten Jahren zum Branchentreffpunkt mit globaler Strahlkraft entwickelt. Die Fakten sprechen für sich: 1.700 Aussteller zeigen auf 85.000 Quadratmetern eine beeindruckende Vielfalt an Rohmaterialien, Verarbeitungsmaschinen sowie Peripherie- oder Automatisierungslösungen. Unter dem Dach des Unternehmensnetzwerks INNONET Kunststoff, eines der erfolgreichsten Unternehmensnetzwerke des Landes  Baden-Württemberg, präsentierten sich eine Woche lange zwölf Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald dem internationalen Publikum.

 

Rund ein Drittel der rund 45.000 Fachbesucher stammen aus dem Ausland. Die FAKUMA gilt damit auch international als Trend-Barometer der Kunststoff-Branche und wahrt dabei dennoch ihre persönliche und familiäre Atmosphäre. Eben diesen persönlichen Charme werten die Aussteller des INNONET unisono als großes Plus, dient die Messe doch vielen Ausstellern immer mehr als eminent wichtiges Forum zur Kundenpflege. Jörg Vetter, Technischer Leiter bei Hermann Hauff aus Büchenbronn, zieht für sein Unternehmen eine überaus positive Halbzeitbilanz: „Wir hatten gute Kontakte und sind voll zufrieden“. Für Vetter ist die Präsenz in Friedrichshafen ein absolutes „Muss“, um in der Branche wahrgenommen zu werden.

 

Das Fazit von Frank Borlinghaus vom Pforzheimer Unternehmen Stohheker enthält durchaus kritische Untertöne: „Wenn man den Vergleich zu früher zieht, lässt die gefühlte Resonanz sowohl bezüglich der Quantität der Besucher als auch der Qualität der Gespräche deutlich nach“. Als Messe-Profi kennt Borlinghaus auch die Ursachen für diesen Wandel in den Hallen: „Aus Kostengründen lassen die großen Konzerne ihre Mitarbeiter nicht mehr raus auf die Messen“. Ein weiteres Problem sieht er in der wahrhaft inflationären Menge von Fachmessen und Veranstaltungen, die in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen seien.

 

Götz Illner vom Waldbronner Steckerspezialisten Taller zeigte sich unterdessen begeistert vom Konzept des Gemeinschaftsstandes unter dem Dach des INNONET Kunststoff. Für Illner zählen gerade auch die Kontakte zu anderen Unternehmen innerhalb des Netzwerks zu den Aktivposten des Messe-Engagements. „Ich habe einen Wahnsinnseindruck vom INNONET und muss sagen, dieses Netzwerk verdient seinen Namen“. Götz Illner nutzt die Friedrichshafener Messe darüber hinaus, um Impulse für die Entwicklung und Fertigung neuer Produkte und Verfahren aufzunehmen. „Es ist wichtig, sich nicht nur auf bestehende Produktlinien zu fokussieren, sondern darüber hinaus die Kernkompetenzen einzusetzen, um Neuland zu betreten.

 

Auch Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger sowie Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, besuchten gemeinsam mit WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch die Messe. Beeindruckt waren sie vor allem von den Aussteller-Zahlen: Von den aktuell 62 INNONET-Mitgliedern waren 42 Unternehmen in Friedrichshafen vertreten – 12 davon auf dem Gemeinschaftsstand. Aus der Region Nordschwarzwald waren insgesamt fast 50 Unternehmen präsent. „Die Ausstellerzahlen belegen, dass die Fakuma das wichtigste Branchenevent für die Kunststoff-Branche im Nordschwarzwald ist“, so Steffen Schoch. „Das INNONET Kunststoff bietet gerade kleineren Unternehmen eine ideale Plattform, um sich auf dieser bedeutenden Fachmesse zur präsentieren.“

 

Fakuma 2014 GesamtstandINNONET

Das Programm für den INNONET Innovationstag Kunststoff 2014 steht fest!

 

Innovationstag Kunststoff 2014INNONET Innovationstag Kunststoff 2014
Trends im Bereich Kunststoff:

schneller – dünner – leichter.

Mittwoch, 26.November 2014

12.00 Uhr - 18.00 Uhr
SKZ Das Kunststoff-Zentrum Horb a.N.

Rauher Grund 9, 72160 Horb am Neckar

 

„Schneller, dünner, leichter“ – unter diesem Motto beleuchten acht Experten aus Wirtschaft und Forschung die neuesten Entwicklungen und Trends in der Kunststofftechnik.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Experten und Geschäftsführer sowie Clusterinitiativen und Interessierte der Kunststoffindustrie in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

 

Die begleitende Ausstellung bietet eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Experten der kunststoffverarbeitenden Industrie im Land auszutauschen.

 

Programmflyer mit Anmeldemöglichkeit

 

Weitere Informationen zum Innovationstag sowie der begleitenden Fachausstellung finden Sie hier.

Netzwerktreffen des INNONET Kunststoff bei der Aurora Kunststoffe GmbH in Weilersbach

 

Nachhaltige Aufbereitung von Kunststoffen

 

Kurz nach den Sommerferien trafen sich rund 30 Teilnehmer und Mitgliedsunternehmen des INNONET Kunststoff bei der Aurora Kunststoffe GmbH zu einem Netzwerktreffen. Aurora konnte den INNONET-Partnern stolz ihr neues Werk im Gewerbegebiet nahe Villingen-Schwenningen präsentieren. Im Fokus der Veranstaltung stand das Recycling von Kunststoffteilen.

 

Kunststoffe lassen sich hervorragend recyclen. Die Abfall- und Ausschussprodukte, die bei der Produktion von Kunststoffteilen in den Unternehmen entstehen, können nach einer entsprechenden Aufbereitung zu neuem Granulat verarbeitet und dem Wirtschaftskreislauf erneut zugeführt werden. Re-Granulate sind aufgrund der Einsparungspotentiale ohne Qualitätseinbußen beliebt und können in vielen Anwendungsbereichen eingesetzt werden.

 

Die Aurora Kunststoffe GmbH beschäftigt sich genau mit diesem Thema und betreibt inzwischen deutschlandweit mehrere Produktionsstandorte. Das neu bezogene Werk in Weilersbach dient als Mahlwerk und Logistik-Knoten, in dem die Kunststoffteile der dort im Umfeld ansässigen Kunden angeliefert, sortiert und gemahlen werden. Die Aufbereitung der Mahlgüter erfolgt im Stammwerk von Aurora in Neuenstein. Die Jahresproduktion bei Aurora beläuft sich auf mehr als 10 .000 Tonnen.

 

„Wir bieten unseren Kunden ein ganzheitliches Entsorgungskonzept an, das wir individuell auf deren Produktion abstimmen“, erklärt Sigrid Schweinle, Geschäftsführerin von Aurora. „Unsere Leistung umfasst dabei die gesamte Logistik des Entsorgungsprozesses, von der Abholung der Kunststoffteile direkt an der Maschine beim Kunden, über die Sortierung und Verarbeitung in unserem Mahlwerk bis hin zur Aufbereitung des Mahlgutes zu einem neuen, sogenannten Re-Granluat. Natürlich kann der Kunde sein Material nach der Aufbereitung zurück erhalten und erneut in der Produktion einsetzen.“

 

Bei der Werksbesichtigung lernten die Teilnehmer des INNONET-Netzwerktreffens: Ein Kilogramm des recycelten Regranulates spart zwei Kilogramm CO² und einen Liter Öl ein.

„Unser aufbereitetes Re-Granulat weist teilweise nahezu die Eigenschaften das 1A-Ursprungsmaterials auf und eignet sich daher für die unterschiedlichsten Anwendungen“, führt Dr. Kurt Hoffmann von Aurora aus. „Mit dem Einsatz von Re-Granluaten sind enorme Einsparungspotenziale realisierbar.“ Das Material wird beispielsweise in der Automobil- oder Möbelindustrie eingesetzt.

Weitere Informationen zu Aurora finden Sie hier.

 

  

 

  

 

Wir sind wieder mit dabei! Messelogo FakumaNicht verpassen:
Vom 14-18. Oktober 2014 freuen sich die 12 Aussteller an unserem INNONET-Gemeinschaftsstand Standnr. 3211 in Halle A3 auf der Fakuma Friedrichshafen über Ihren Besuch!

Informationen und Tickets erhalten Sie bei Nadine Kaiser.

Insgesamt sind 37 INNONET-Mitglieder auf der Fakuma 2014 vertreten.
PDF: Ausstellerliste INNONET-Mitglieder auf der Fakuma.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fakuma - Messeauftritt des INNONETs 2012

Sie kennen die Messe Fakuma noch nicht? Ein offizielle Messevideo zur Fakuma finden Sie hier.

Das INNONET Kunststoff präsentiert sich vom 14. bis 18. Oktober 2014 bereits zum sechsten Mal auf der Fakuma, der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen. Gemeinsam mit 12 Ausstellern belegt das Unternehmensnetzwerk in der Halle A3 eine Standfläche von 120 Quadratmetern und zeigt sich als Plattform und Verbindungsglied von Unternehmen der Kunststoffbranche aus Baden-Württemberg.

Im Netzwerk engagieren sich mehr als 60 Unternehmen, die nahezu die gesamte Wertschöpfungskette im Kunststoffbereich abdecken. Vom Formen- und Werkzeugbau, dem Spritzgießmaschinenbau über die vielfältige Kunststoffverarbeitung bis hin zu einer Reihe nachgelagerter Prozesse, wie z. B. Bedrucken, Laserbearbeitung, Messen und Prüfen. Auf einem dominanten und beeindruckenden Gemeinschaftsstand in Friedrichshafen wird sich wieder einmal zeigen, wie gut die Zusammenarbeit im Unternehmernetzwerk INNONET Kunststoff funktioniert und wie nutzenstiftend die einzelnen Glieder der Wertschöpfungskette in diesem Netzwerk miteinander verbunden sind.

Zwölf Mitgliedsunternehmen zeigen in Halle A3, Stand 3211 dem Publikum die Zukunft der Kunststoffverarbeitung. „Der INNONET-Gemeinschaftsstand bietet den ausstellenden Unternehmen viele Vorteile. Die Fläche befindet sich in einer sehr beliebten und ausgebuchten Halle. Die Kosten und der Organisationsaufwand sind für unsere Mitaussteller überschaubar und der Stand wird durch seine Größe und Gestaltung sehr gut wahrgenommen“, betont Projektleiterin Nadine Kaiser.

Die ausstellenden Unternehmen präsentieren die unterschiedlichsten Leistungen und Produkte entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette. Von Granulatvertrieb, Hartmetalllösungen und Werkzeugbau, dem Kunststoff-Spritzguss und Metall-Kunststoff-Verbund, über Vakuum-Technologie und Automatisierungslösungen sowie Verbindungstechnik bis hin zu Dienstleistungen ist ein umfangreicher Kompetenz-Mix auf dem Messestand vertreten. Auf dem Gemeinschaftsstand sind die Messebesucher auch in diesem Jahr wieder zu bunten Cocktails eingeladen, um dadurch den Austausch der Unternehmen untereinander zu fördern und schnell ins Gespräch zu kommen.

Nadine Kaiser ist Projektleiterin bei der WFG Nordschwarzwald und organisiert den INNONET-Gemeinschaftsstand auf der Fakuma zum zweiten Mal. „Die Kompetenzen auf unserem Messestand sind so vielfältig und bunt wie die Messe selbst. Die Fakuma ist ein Branchen-Marktplatz auf dem es viele farbenfrohe Kunststoff-Produkte zu sehen gibt und wo namhafte Unternehmen nicht fehlen dürfen. Die Nachfrage nach einer Präsentation auf unserem Gemeinschaftsstand ist entsprechend groß.“

Die Aussteller auf dem INNONET-Gemeinschaftsstand in Halle A3, Stand 3211:

  • Ceratizit Deutschland GmbH, Empfingen
  • Dietz & Rollwa Automation GmbH, Karlsbad
  • FRANK plastic AG, Waldachtal
  • Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Gärtringen / Calw
  • Geschwentner moulds & parts GmbH & Co. KG, Deilingen
  • Gindele GmbH, Neuhausen
  • Hermann Hauff GmbH & Co. KG, Pforzheim
  • J. Schmalz GmbH, Glatten
  • Lang Kunststoffe, Gaggenau
  • Strohheker Kunststoffteile und Metallwaren GmbH, Pforzheim-Huchenfeld
  • Taller GmbH, Waldbronn
  • tewipack Uhl GmbH, Althengstett

Über das INNONET Kunststoff

Das Unternehmernetzwerk verbindet mit mehr als 60 Mitgliedern die Kunststoffbranche in Baden-Württemberg. Die Initiative des Technologiezentrums Horb als Träger und der Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH (WFG) veranstaltet jährlich mehrere Netzwerktreffen und Fachveranstaltungen. Das INNONET wurde einst auf Initiative regionaler Unternehmen gegründet. Durch die Kooperation von WFG und dem Technologiezentrum Horb kommt das Netzwerk seit seiner Gründung ohne Fördergelder aus und finanziert sich über die Mitgliedsbeiträge der Unternehmen.

Der INNONET-Gemeinschaftsstand auf der Fakuma im Jahr 2012

Jetzt vormerken:

Der INNONET Innovationstag Kunststoff 2014 zum Thema
„Trends im Bereich Kunststoff: schneller – dünner - leichter“
findet am Mittwoch, den 26.11.2014, von 12.00 – ca. 18.00 Uhr
beim SKZ Das Kunststoff-Zentrum Horb a.N. statt.
 
Acht Referenten werden über aktuelle Herausforderungen und Trends bei additiven Fertigungsverfahren, Energie- und Ressourceneffizienz, Verbindungstechnik im Leichtbau, Dünnwandspritzguss und Bionik referieren.

Veranstalter ist das INNONET Kunststoff Technologiezentrum Horb gemeinsam mit dem SKZ Kunststoff-Zentrum in Horb in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Initiative Hochform Präzisionstechnik aus Pforzheim.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenpflichtig (100,00 € zzgl. MwSt. je Teilnehmer). Zudem ist eine begleitende Ausstellung im Foyer geplant.

Das Programm mit einer Anmeldemöglichkeit wird im Oktober veröffentlicht.

Sie möchten sich schon jetzt anmelden oder haben Interesse an einer Präsentationsmöglichkeit auf der Ausstellung?
Melden Sie sich bei Nadine Kaiser.

Weitere Informationen zum Innovationstag finden Sie hier.
Am 31. Juli 2014 wurde das Konzept für das "Kompetenz- und Transferzentrums für biobasierte Werkstoffe Nordschwarzwald" vorgestellt, das als Leuchtturmprojekt beim Fördermittel-Wettbewerb RegioWIN eingereicht wird.

Die Projektträger des RegioWIN-Projektes „Kompetenz- und Transferzentrum Biobasierte Werkstoffe im Nordschwarzwald“ (BioWiN) präsentierten den Unternehmen und Vertretern der Kunststoffbranche das Konzept des in Horb am Neckar geplanten Kompetenzzentrums. Rund 40 Teilnehmer informierten sich beim Süddeutschen Kunststoff-Zentrum (SKZ) in Horb über das Konzept, das als eines von fünf Leuchtturmprojekten beim Fördermittel-Wettbewerb RegioWIN für die Region Nordschwarzwald eingereicht wird. Oberbürgermeister Peter Rosenberger sieht darin eine große Chance, die Kunststoffbranche und die Region Nordschwarzwald in ihrer Gesamtheit auf Landesebene zu positionieren.

„Die ansässige, meist mittelständische Wirtschaft soll einen besseren Zugang zu Forschungs- und Entwicklungskapazitäten erhalten, sodass neue, zukunftsweisende Technologien einen Weg in die Anwendungspraxis finden“, gab Dr. Kurt Schmalz, IHK-Vizepräsident und Unternehmer aus Glatten, die Zielsetzung des Vorhabens vor.

Der Projektträger, das Technologiezentrum Horb, sowie die Projektpartner IHK Nordschwarzwald, das SKZ Horb sowie die DHBW Horb und die Hochschule Pforzheim hatten Vertreter der Branche sowie die Mitglieder des INNONET Kunststoffs zur Vorstellung des Projektes eingeladen und zur Diskussion der Projektinhalte und deren wirtschaftlicher Relevanz aufgerufen.

32 KTZ BioWiN Prof Frey

Aufbauend auf der Infrastruktur des SKZ Horb soll mit dem Kompetenz- und Transferzentrum BioWiN in Horb eine Forschungseinrichtung für den Bereich Werkstoffe, insbesondere biobasierte Werkstoffe, entstehen. Der Fokus wird dabei auf der Verarbeitung der Werkstoffe liegen. Darüber hinaus soll der Wissens- und Technologietransfer zwischen Einrichtungen und Unternehmen verstärkt werden. Ein Zugang zu Branchenkompetenzen bietet dabei das INNONET Kunststoff mit seinen Mitgliedsunternehmen, dessen inhaltlicher Ausbau ebenso zur Zielsetzung des Transferzentrums BioWiN gehört.

Mit der Entwicklungsstrategie 2030 der IHK Nordschwarzwald hatte sich die Wirtschaft auf wesentliche Handlungsfelder zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen festgelegt. IHK-Vizepräsident Dr. Kurt Schmalz verwies in seinem Beitrag auf die Ziele der Entwicklungsstrategie Nordschwarzwald 2030, welche den Auftrag zur Etablierung eines „Kompetenz- und Transferzentrums für biobasierte Werkstoffe im Nordschwarzwald“ (BioWiN) begründen.

Dr. Joachim Schätzle, Leiter Forschung, Technologietransfer und Vorentwicklung bei den fischerwerken, gab die Zielsetzung der Initiative vor. In seinem Impulsvortrag lieferte er einen Überblick über den Forschungsstand zum Thema der biobasierten Kunststoffe. Mit der erfolgreichen Markteinführung des Dübels „UX Green“, der aus einem biobasierten Kunststoff hergestellt wird, hatten die fischerwerke früh die Vorreiterrolle in der Branche übernommen.
„Werkstofforientierte Branchen wie unter anderem die Kunststofftechnik, Medizin- und Dentaltechnik, Oberflächentechnik und Maschinenbau sollen mit dem Kompetenzzentrum BioWiN eine Anlaufstelle bei Anwendungsfragen und insbesondere bei der Verarbeitung von neuen Werkstoffen erhalten“, erläuterte Dr. Ulrich Mohr-Matuschek, Geschäftsführer des SKZ.

„Es freut uns sehr, dass wir in dieser frühen Projektphase auf nachhaltiges Interesse bei den regionalen Unternehmen gestoßen sind“, ergänzte Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb. „Dies zeigt, dass eine Einrichtung wie das geplante Kompetenzzentrum BioWiN im Nordschwarzwald den Bedarf der Unternehmen nach einer fachkompetenten Begleitung in diesem, für die Zukunft wichtigen Themenfeld, anspricht.“

Mit einer Prämierung beim Wettbewerb RegioWIN und eines anschließenden positiven Förderantrages könnte das Kompetenz- und Transferzentrum für biobasierte Werkstoffe zu 70 Prozent gefördert und ab Mitte 2015 aufgebaut werden.

Hintergrund Wettbewerb RegioWIN

Der Wettbewerb „Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit – RegioWIN“ ist in Baden-Württemberg der Hauptbestandteil der kommenden Förderperiode (2014-2020) des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und ermöglicht es den Regionen, eine langfristige Strategie umzusetzen. Rund 70 Millionen Euro stehen für Baden-Württemberg ab 2015 für die Umsetzung innovativer Projekte zur Verfügung, die zu 50% über EFRE-Mittel und zu 20% über Landesmittel gefördert werden können. Der gesamtregionale Antrag mit den fünf Leuchtturmprojekten sowie weiteren Schlüsselprojekten muss bis zum 30. September eingereicht werden.

Die Region Nordschwarzwald hat bei diesem Wettbewerb unter der Federführung der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, erfolgreich die zweite Runde erreicht. Hier gilt es, ein schlüssiges Regionales Entwicklungskonzept (REK) zu erarbeiten, das die Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der Region aufgreift und mit einer intelligenten Spezialisierung in die Zukunft entwickelt.

Veranstaltungsempfehlung: HYBRID Expo 2015 in Stuttgart

Die HYBRID Expo ist die einzige Messe für die Entwicklung und Herstellung hybrider Bauteile insbesondere aus Metall-Kunststoff und deren Anwendungsindustrien. Sie adressiert als Besucher insbesondere Entwickler und Konstrukteure der Automobil- und Elektronikbranche und findet vom 22.-24. September 2015 in Stuttgart statt.

Eine Messeteilnahme ist schon ab 2.700,- € brutto auf einem Gemeinschaftsstand möglich. Hier finden Sie diese Paketleistungen auf einen Blick.

Für weitere Informationen oder auch ein individuelles Teilnahmeangebot wenden Sie sich bitte direkt an den Messeveranstalter, Reed Exhibitions:

Estella Copei, Sales ManagerHybrid.Claim
Telefon: 0211 90191-271
Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.hybrid-expo.com

INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323
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