Jetzt online: Die Vorträge des INNONET Innovationstages am 26.11.2014:

Die Vorträge finden Sie hier.

 

Bei unserem INNONET Innovationstag Kunststoff am 26.11.2014 konnten wir 102 Teilnehmer und 20 Aussteller begrüßen.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Referenten, Aussteller und Teilnehmer für eine gelungene Veranstaltung.

 

Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an unsere Partner: Baden-Württemberg International, Wirtschaftsförderung Nodschwarzwald GmbH, Initiative Hochform, Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

 

Mehrwert für Unternehmen durch die europäische Vernetzung von Netzwerken

 

Eberhard Lutz präsentiert das INNONET Kunststoff beim Cluster-WorkshopDas INNONET Kunststoff präsentierte sich gemeinsam mit weiteren regionalen Netzwerken der Kunststoffverarbeitung aus Baden-Württemberg bei dem Cluster-Workshop „Chancen der europäischen Vernetzung in der Kunststoffindustrie“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Das Steinbeis-Europa-Zentrum hatte gemeinsam mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und den regionalen Netzwerken die Veranstaltung koordiniert.

 

Die internationale Vernetzung ist heute auch im Kunststoffbereich nicht mehr wegzudenken, bietet sie doch neben dem Technologietransfer auch den Zugang zu globalen Märkten. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in einem internationalen Umfeld nachhaltig zu sichern, bietet das Land Baden-Württemberg im Rahmen seiner Clusterstrategie umfangreiche Informationen und Unterstützung für eine erfolgreiche Erschließung ausländischer Märkte. Das Steinbeis-Europa-Zentrum und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (MFW) initiierten in enger Kooperation mit dem INNONET Kunststoff den Strategie-Workshop „Chancen der europäischen Vernetzung in der Kunststoffindustrie“, der am 12. November im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfand.

 

Die Veranstaltung richtete sich sowohl an die baden-württembergischen Akteure im Bereich Kunststoff als auch an Netzwerke aus dem europäischen Ausland. Neben Clusterland Oberösterreich und dem Schweizer Netzwerk SwissPlastics war auch das französische Cluster Plastipolis vertreten. Dieses internationale Parkett bot somit auch den baden-württembergischen Akteuren im Bereich Kunststoff eine ideale Plattform, um die Kunststoff-Netzwerke aus dem europäischen Ausland, deren Organisation und Kompetenzen kennenzulernen und Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte zu identifizieren.

 

Eberhard Lutz, Verkaufsleiter Inland bei der ARBURG GmbH + Co KG und Mitglied im Steuerkreis des INNONET Kunststoff stellte die Netzwerkarbeit des INNONET vor, das inzwischen 66 Mitgliedsunternehmen im Bereich Kunststoff verbindet. Das ursprünglich auf die Region Nordschwarzwald ausgerichtete Netzwerk hat sich inzwischen für Unternehmen aus ganz Baden-Württemberg sowie dem europäischen Ausland geöffnet. Die Veranstalter und Akteure waren sich einig, dass internationale Partnerschaften im Europäischen Forschungs- und Innovationsraum ein großes Potenzial beinhalten und die beim Strategie-Workshop geknüpften Kontakte weiter ausgebaut werden sollen.


Clusteragentur Team originalDas Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg wird durch die Anfang Oktober 2014 eingerichtete ClusterAgentur Baden-Württemberg die regionalen Cluster-Initiativen im Land für drei Jahre unterstützen. Dadurch wird die Weiterentwicklung und Professionalisierung in den strategischen Wachstumsfeldern des Landes vorangetrieben.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.clusterportal-bw.de/clusteragentur

Leichtbau-Spitzenlösungen "made in Baden-Württemberg" im Fokus

 

ThinKingDem Spritzguss-Spezialisten Werner Bauser GmbH aus Wehingen ist es gelungen, Kunststoffpumpenräder mit einer Präzision von einem hundertstel Millimeter zu fertigen. Die Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg präsentiert diese innovative Entwicklung bei ihrer Premiere für den ThinKing im Oktober. Mit dem ThinKing stellt die Landesagentur künftig monatlich innovative Produkte oder Dienstleistungen im Leichtbau aus dem Südwesten vor.

 

Die Genauigkeit von einem Hundertstel beim Guss sorgt für optimale Rundlaufeigenschaften der Kunststoffpumpenräder und mindert Verschleiß sowie Lärm - bei minimalem Gewicht. Zum Einsatz kommen sollen die präzisen Leichtbau-Teile der Werner Bauser GmbH erstmals in Motorölpumpen der Furtwanger Firma Scherzinger. Die eigens entwickelten Kunststoffpumpenräder bestehen aus kohlefaserverstärktem Polyetheretherketon (PEEK).

 
Die Gewichtsreduktion durch Kunststoffpumpenräder aus dem Hause Bauser beläuft sich im Vergleich zu Metallprodukten auf 80 Prozent. Hierdurch sinkt das Massenträgheitsmoment. Gegenüber Produkten aus Metall reduziert der Einsatz der Zahnräder die Leistungsaufnahme um ein Fünftel. Dadurch ist weniger Antriebsleistung im dynamischen Betrieb notwendig - der Verbrauch sinkt. Die Verwendung von Kunststoff für die Pumpenräder in Motorölpumpen ist ein Novum, bislang kommen Metallteile zum Einsatz. Das Familienunternehmen Werner Bauser mit rund 180 Mitarbeitern ist einer der Marktführer im Bereich Kunststoffzahnrad, Schnecken, Hybridzahnrad, Pumpenrad und sonstige Hightech-Kunststoffteile.

 

Der Geschäftsführer der Leichtbau BW, Dr. Wolfgang Seeliger, sagt, "die neue Entwicklung beim Kunststoffspritzguss der Werner Bauser GmbH belegt die große Innovationsfähigkeit gerade kleiner und mittlerer Unternehmen in Baden-Württemberg". Die leichten und äußert präzisen Kunststoffpumpenräder bedeuteten für die Kunden durch hohe Dynamik und geringeren Verbrauch einen klaren Mehrwert. Für die Werner Bauser GmbH stelle die Substitution von Metall durch Kunststoff ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zur Konkurrenz dar. Die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit stärke darüber hinaus den Standort Baden-Württemberg mit seiner hohen Industrie- und Forschungsdichte im Leichtbau.


Mit den neuen Kunststoffpumpenrädern der Werner Bauser GmbH wird erstmals ein Produkt mit dem ThinKing präsentiert. Um Innovationen im Leichtbau aus dem Südwesten eine Plattform zu bieten und Anwendungsbereiche zu demonstrieren, stellt die Leichtbau BW GmbH künftig monatlich Leichtbaulösungen des Monats vor, die aus allen Branchen und Anwendungsbereichen von Industrie und Forschung kommen können. Voraussetzung ist ein Sitz des Anbieters in Baden-Württemberg.

 

Weitere Informationen zum ThinKing erhalten Sie unter www.leichtbau-bw.de/leichtbau/thinking.html .

Das Konzept eines Gemeinschaftsstandes bewährte sich auf der FAKUMA 2014


Die FAKUMA in Friedrichshafen hat sich als internationale Messe für Kunststoffverarbeitung in den letzten Jahren zum Branchentreffpunkt mit globaler Strahlkraft entwickelt. Die Fakten sprechen für sich: 1.700 Aussteller zeigen auf 85.000 Quadratmetern eine beeindruckende Vielfalt an Rohmaterialien, Verarbeitungsmaschinen sowie Peripherie- oder Automatisierungslösungen. Unter dem Dach des Unternehmensnetzwerks INNONET Kunststoff, eines der erfolgreichsten Unternehmensnetzwerke des Landes  Baden-Württemberg, präsentierten sich eine Woche lange zwölf Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald dem internationalen Publikum.

 

Rund ein Drittel der rund 45.000 Fachbesucher stammen aus dem Ausland. Die FAKUMA gilt damit auch international als Trend-Barometer der Kunststoff-Branche und wahrt dabei dennoch ihre persönliche und familiäre Atmosphäre. Eben diesen persönlichen Charme werten die Aussteller des INNONET unisono als großes Plus, dient die Messe doch vielen Ausstellern immer mehr als eminent wichtiges Forum zur Kundenpflege. Jörg Vetter, Technischer Leiter bei Hermann Hauff aus Büchenbronn, zieht für sein Unternehmen eine überaus positive Halbzeitbilanz: „Wir hatten gute Kontakte und sind voll zufrieden“. Für Vetter ist die Präsenz in Friedrichshafen ein absolutes „Muss“, um in der Branche wahrgenommen zu werden.

 

Das Fazit von Frank Borlinghaus vom Pforzheimer Unternehmen Stohheker enthält durchaus kritische Untertöne: „Wenn man den Vergleich zu früher zieht, lässt die gefühlte Resonanz sowohl bezüglich der Quantität der Besucher als auch der Qualität der Gespräche deutlich nach“. Als Messe-Profi kennt Borlinghaus auch die Ursachen für diesen Wandel in den Hallen: „Aus Kostengründen lassen die großen Konzerne ihre Mitarbeiter nicht mehr raus auf die Messen“. Ein weiteres Problem sieht er in der wahrhaft inflationären Menge von Fachmessen und Veranstaltungen, die in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen seien.

 

Götz Illner vom Waldbronner Steckerspezialisten Taller zeigte sich unterdessen begeistert vom Konzept des Gemeinschaftsstandes unter dem Dach des INNONET Kunststoff. Für Illner zählen gerade auch die Kontakte zu anderen Unternehmen innerhalb des Netzwerks zu den Aktivposten des Messe-Engagements. „Ich habe einen Wahnsinnseindruck vom INNONET und muss sagen, dieses Netzwerk verdient seinen Namen“. Götz Illner nutzt die Friedrichshafener Messe darüber hinaus, um Impulse für die Entwicklung und Fertigung neuer Produkte und Verfahren aufzunehmen. „Es ist wichtig, sich nicht nur auf bestehende Produktlinien zu fokussieren, sondern darüber hinaus die Kernkompetenzen einzusetzen, um Neuland zu betreten.

 

Auch Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger sowie Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, besuchten gemeinsam mit WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch die Messe. Beeindruckt waren sie vor allem von den Aussteller-Zahlen: Von den aktuell 62 INNONET-Mitgliedern waren 42 Unternehmen in Friedrichshafen vertreten – 12 davon auf dem Gemeinschaftsstand. Aus der Region Nordschwarzwald waren insgesamt fast 50 Unternehmen präsent. „Die Ausstellerzahlen belegen, dass die Fakuma das wichtigste Branchenevent für die Kunststoff-Branche im Nordschwarzwald ist“, so Steffen Schoch. „Das INNONET Kunststoff bietet gerade kleineren Unternehmen eine ideale Plattform, um sich auf dieser bedeutenden Fachmesse zur präsentieren.“

 

Fakuma 2014 GesamtstandINNONET

Das Programm für den INNONET Innovationstag Kunststoff 2014 steht fest!

 

Innovationstag Kunststoff 2014INNONET Innovationstag Kunststoff 2014
Trends im Bereich Kunststoff:

schneller – dünner – leichter.

Mittwoch, 26.November 2014

12.00 Uhr - 18.00 Uhr
SKZ Das Kunststoff-Zentrum Horb a.N.

Rauher Grund 9, 72160 Horb am Neckar

 

„Schneller, dünner, leichter“ – unter diesem Motto beleuchten acht Experten aus Wirtschaft und Forschung die neuesten Entwicklungen und Trends in der Kunststofftechnik.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Experten und Geschäftsführer sowie Clusterinitiativen und Interessierte der Kunststoffindustrie in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

 

Die begleitende Ausstellung bietet eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Experten der kunststoffverarbeitenden Industrie im Land auszutauschen.

 

Programmflyer mit Anmeldemöglichkeit

 

Weitere Informationen zum Innovationstag sowie der begleitenden Fachausstellung finden Sie hier.

Netzwerktreffen des INNONET Kunststoff bei der Aurora Kunststoffe GmbH in Weilersbach

 

Nachhaltige Aufbereitung von Kunststoffen

 

Kurz nach den Sommerferien trafen sich rund 30 Teilnehmer und Mitgliedsunternehmen des INNONET Kunststoff bei der Aurora Kunststoffe GmbH zu einem Netzwerktreffen. Aurora konnte den INNONET-Partnern stolz ihr neues Werk im Gewerbegebiet nahe Villingen-Schwenningen präsentieren. Im Fokus der Veranstaltung stand das Recycling von Kunststoffteilen.

 

Kunststoffe lassen sich hervorragend recyclen. Die Abfall- und Ausschussprodukte, die bei der Produktion von Kunststoffteilen in den Unternehmen entstehen, können nach einer entsprechenden Aufbereitung zu neuem Granulat verarbeitet und dem Wirtschaftskreislauf erneut zugeführt werden. Re-Granulate sind aufgrund der Einsparungspotentiale ohne Qualitätseinbußen beliebt und können in vielen Anwendungsbereichen eingesetzt werden.

 

Die Aurora Kunststoffe GmbH beschäftigt sich genau mit diesem Thema und betreibt inzwischen deutschlandweit mehrere Produktionsstandorte. Das neu bezogene Werk in Weilersbach dient als Mahlwerk und Logistik-Knoten, in dem die Kunststoffteile der dort im Umfeld ansässigen Kunden angeliefert, sortiert und gemahlen werden. Die Aufbereitung der Mahlgüter erfolgt im Stammwerk von Aurora in Neuenstein. Die Jahresproduktion bei Aurora beläuft sich auf mehr als 10 .000 Tonnen.

 

„Wir bieten unseren Kunden ein ganzheitliches Entsorgungskonzept an, das wir individuell auf deren Produktion abstimmen“, erklärt Sigrid Schweinle, Geschäftsführerin von Aurora. „Unsere Leistung umfasst dabei die gesamte Logistik des Entsorgungsprozesses, von der Abholung der Kunststoffteile direkt an der Maschine beim Kunden, über die Sortierung und Verarbeitung in unserem Mahlwerk bis hin zur Aufbereitung des Mahlgutes zu einem neuen, sogenannten Re-Granluat. Natürlich kann der Kunde sein Material nach der Aufbereitung zurück erhalten und erneut in der Produktion einsetzen.“

 

Bei der Werksbesichtigung lernten die Teilnehmer des INNONET-Netzwerktreffens: Ein Kilogramm des recycelten Regranulates spart zwei Kilogramm CO² und einen Liter Öl ein.

„Unser aufbereitetes Re-Granulat weist teilweise nahezu die Eigenschaften das 1A-Ursprungsmaterials auf und eignet sich daher für die unterschiedlichsten Anwendungen“, führt Dr. Kurt Hoffmann von Aurora aus. „Mit dem Einsatz von Re-Granluaten sind enorme Einsparungspotenziale realisierbar.“ Das Material wird beispielsweise in der Automobil- oder Möbelindustrie eingesetzt.

Weitere Informationen zu Aurora finden Sie hier.

 

  

 

  

 

Wir sind wieder mit dabei! Messelogo FakumaNicht verpassen:
Vom 14-18. Oktober 2014 freuen sich die 12 Aussteller an unserem INNONET-Gemeinschaftsstand Standnr. 3211 in Halle A3 auf der Fakuma Friedrichshafen über Ihren Besuch!

Informationen und Tickets erhalten Sie bei Nadine Kaiser.

Insgesamt sind 37 INNONET-Mitglieder auf der Fakuma 2014 vertreten.
PDF: Ausstellerliste INNONET-Mitglieder auf der Fakuma.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fakuma - Messeauftritt des INNONETs 2012

Sie kennen die Messe Fakuma noch nicht? Ein offizielle Messevideo zur Fakuma finden Sie hier.

INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323
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