INNONET Kunststoff zu Gast bei Spritzgießmaschinenhersteller Engel in Wurmberg

Maschinen passen sich Kundenanforderungen an 

Präzision ist nicht genug. Unter dem Thema „Spritzgießmaschinenbau“ stand das Anforderungsprofil moderner Anlagen im Fokus des zweiten Netzwerktreffens des INNONET Kunststoff im Jahr 2015. Mehr als 60 Netzwerkpartner des INNONET Kunststoff informierten sich am 12. Mai im Technologieforum Stuttgart der Engel Deutschland GmbH in Wurmberg über Trends im Kunststoff-Maschinenbau.

Claus Wilde, Niederlassungsleiter des Engel-Standortes Wurmberg, stellt das Unternehmen vor und berichtet von Trends im Bereich Spritzgießmaschinenbau.  

Die Anforderungen an moderne Kunststoffteile sind extrem vielfältig: Je nach Einsatzgebiet müssen diese qualitativ hochwertig, stabil, formbeständig und leicht oder mit besonderen Oberflächen ausgestattet sein, um nur einige Eigenschaften zu nennen. Kriterien wie die Ressourcen- und Energieeffizienz, die Lieferzeiten und letztendlich auch die Produktpreise rücken immer mehr in den Fokus der Kunden. 

Als Anbieter innovativer Anlagen bietet Engel mit zahlreichen Produktionswerken und Niederlassungen weltweit, davon vier in Deutschland, ein umfassendes Leistungsportfolio für sämtliche kunststoffverarbeitende Branchen an. Engel bietet Superlative: Die größte Anlage ist 25 Meter lang und wiegt im aufgebauten Zustand fast 600 Tonnen. Weitere 150 Tonnen Werkzeuggewicht kommen hinzu. Mit diesen Dimensionen ist die Anlage in der Lage komplette Regenwassertanks zu produzieren.

„Moderne Spritzgießanlagen sind komplexe Systeme und haben deshalb einen hohen Bedarf an technischem Support“, erklärte Claus Wilde, Engel-Niederlassungsleiter in Wurmberg. Der Dienstleistungsgedanke steht im Mittelpunkt der Firmenphilosophie des österreichischen Familienunternehmens. „Mit dem Standort sind wir näher bei unseren südwestdeutschen Kunden, die wir mit einem 20-köpfigen Service-Team betreuen oder für die wir Trainings, Praxisworkshops oder Fachveranstaltungen anbieten“, so Claus Wilde.

Der Niederlassungsleiter skizzierte bei seinem Vortrag das Profil der Anlagen für die Kunststoff-Zukunft: „Spritzgießmaschinen werden in Kürze in der Lage sein, noch mehr Produktionsschritte parallel durchzuführen, noch mehr Komponenten in einem Vorgang zusammenzubringen und am Ende des Prozesses ein einbaufertiges Produkt zu noch niedrigeren Stückkosten auszugeben“. Der Spritzgieß-Profi Wilde ist sich sicher, dass diese hochkomplexen Kunststoffteile zukünftig noch stärker heute gebräuchliche Materialien wie Glas oder Metall ersetzen werden.

Für INNONET-Projektleiterin Nadine Kaiser war das zweite Netzwerktreffen einmal mehr ein gelungener Branchentreffpunkt: „Die hohe Teilnehmerzahl belegt, dass die Themen unserer Veranstaltungen ankommen und wir unseren Partnern eine wertvolle Informations- und Austauschplattform anbieten können. Im Mittelpunkt bei allen Aktivitäten im INNONET Kunststoff steht die Vernetzung der Unternehmen und letztlich die Förderung des unternehmerischen Erfolgs.“

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Weitere Informationen zur Engel Deutschland GmbH finden Sie hier.
Das INNONET Kunststoff und das französische Kunststoffnetzwerk Plastipolis kooperieren

Deutsch-französische Kunststoff-Allianz besiegelt

Im Beisein von Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, überreicht der INNONET-Steuerkreis die Mitgliedsurkunde an die Kollegen von Plastipolis. v.l. Dr. Ulrich Mohr-Matuschek, Nadine Kaiser, Axel Blochwitz, Maude Le Dantec, Steffen Schoch, Dr. Joachim Schätzle, Eberhard Lutz, Ulrich Kromer von Baerle.Für den Erfolg der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist gerade die Arbeit in funktionierenden Netzwerken von zentraler Bedeutung. Auf der Moulding Expo in Stuttgart vereinbarten die beiden Kunststoffnetzwerke INNONET Kunststoff - mit seinem Ursprung in der Region Nordschwarzwald - und PLASTIPOLIS - mit Sitz im französischen Lyon in der baden-württembergischen Partnerregion Rhône-Alpes - eine enge Kooperation und die Forcierung länderübergreifender Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Kunststoffunternehmen, Dienstleistern, Zulieferern und Hochschuleinrichtungen.

Was im Januar dieses Jahres mit einer vom Land Baden-Württemberg geförderten Expertenreise in die französische Region Rhône-Alpes begann, konnte jetzt mit der Unterzeichnung der deutsch-französischen Partnerschaftsurkunde und der damit verbundenen gegenseitigen Mitgliedschaft des INNONET Kunststoff, als  größtem unternehmensgetriebenen Kunststoffnetzwerk in Süddeutschland und dem größten französischen Kunststoffnetzwerk Plastipolis, erfolgreich fortgesetzt werden. INNONET-Chef Axel Blochwitz, gleichzeitig Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, unterzeichnete zusammen mit dem Plastipolis-Generaldirektor Patrick Vuillermoz auf der in Stuttgart stattfindenden Werkzeug- und Formenbaumesse Moulding Expo eine Partnerschaftserklärung.

Unterzeichnung der Partnerschaftserklärung. v.l. Axel Blochwitz, Geschäftsführer TZ Horb GmbH & Co. KG, Patrick Vuillermoz, Generaldirektor des französischen Clusters Plastipolis, Steffen Schoch, WFG-Geschäftsführer. Darin vereinbaren die beiden führenden Kunststoffnetzwerke in Süddeutschland und Frankreich die gegenseitige Mitgliedschaft, den Informationsaustausch und wechselseitige Einladung zu Veranstaltungen als auch die Verlinkung auf Websites und die Zusammenarbeit bei der Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften. „Der besondere Reiz der Kooperation besteht vor allem darin, dass wir über unsere gut strukturierte Clusterarbeit die Internationalisierung der Region Nordschwarzwald vorantreiben können, unsere Region international ins Gespräch bringen und damit auch interessanter Partner für EU-Projekte werden“, betont WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch.

Die WFG Nordschwarzwald führt seit vielen Jahren im Managementauftrag das gesamte operative Netzwerkmanagement des INNONET Kunststoff mit über 70 Mitgliedern. Netzwerktreffen, Gemeinschaftsmessen, Marketingservices, Fachkräftegewinnung, Innovationstage und die gemeinsame Antragstellung von EU-Projekten sind zentrale Aktivitäten dieses unternehmensgetriebenen Netzwerks, welches 2014 auf sein bislang erfolgreichstes Jahr zurückblickt und jüngst mit dem Fraunhofer-Institut in Pfinztal und der Universität Stuttgart neue Wissenschaftspartner gewinnen konnte.  

„Das ist Teil des gelebten europäischen Gedankens, den wir in anderen europäischen Ländern fortsetzen wollen“, resümierte Axel Blochwitz, der bereits weitere Kunststoffnetzwerke in Italien, Portugal und Spanien im Fokus hat.

Messestand des französischen Clusters Plastipolis auf der Moulding Expo.












Empfang am Stand von Plastipolis. v.l. Dr. Joachim Schätzle, fischerwerke, mit INNONET-Projektleiterin Nadine Kaiser und WFG-Projektleiterin Claire Duval.













INNONET Kunststoff zeigt gesamte Wertschöpfungskette

Die Moulding Expo in Stuttgart war ein Novum. Rund 600 Aussteller vom Werkzeugmaschinen-Hersteller bis zum Software-Haus zeigten eine Woche lang auf der Landesmesse in Stuttgart das ganze Spektrum des klassischen Werkzeug- und Formenbaus sowie Innovationen im Bereich der Kunststofftechnik. Im Auftrag der Landesmesse Stuttgart koordinierte das INNONET Kunststoff die Sonderschau zur Wertschöpfungskette Kunststoff und zieht als Partner der Moulding Expo eine durchweg positive Resonanz.

Der Messestand des INNONET Kunststoff mit der Sonderschau „Wertschöpfungskette Kunststoff“ auf der Moulding Expo in Stuttgart

Ein Kreisel zieht auf der Abdeckung der Kunststoffspritzgußmaschine am Stand des INNONET Kunststoff seine Bahnen. „Die Moulding-Expo war eine durchweg runde Sache“, resümierte Axel Blochwitz, Geschäftsführer des INNONET Kunststoff, die zurückliegende Woche mit Blick auf das vor ihm rotierende, auffallend bunte Kunststoffteil. Der vor den Augen der interessierten Besucher auf dem INNONET-Stand hergestellte Kreisel war nicht nur das Sinnbild für den durchaus gelungen Auftritt des inzwischen mitgliederstärksten südwestdeutschen Kunststoff-Netzwerks, das gerne genommene und in den Hallen omnipräsente Spielzeug zeigte zugleich eindrucksvoll das Potential des Unternehmensnetzwerks.

Im Minutentakt purzelte der bunte Sympathieträger aus der Spritzgussanlage in eine Kiste. Währenddessen bildeten sich stets Menschentrauben um die Exponate der INNONET-Partnerunternehmen. Neben dem reinen Werkzeug- und Formenbau, standen Verbindungstechniken, das Laserbearbeiten- und beschriften bis hin zum Messen und Prüfen im Fokus der aufwändigen Präsentation des Netzwerks mit zahlreichen Exponaten und Anlagen.

Zufriedene Gesichter gab es nicht nur beim INNONET. Mit den rund 3000 Besuchern pro Tag erfüllten sich auch die Erwartungen von Messe-Chef Ulrich Kromer von Baerle bei der Premiere der Messe die nun in zweijährigem Rhythmus stattfinden soll. Die Veranstaltung auf den Fildern folgt dabei dem signifikanten Trend hin zu regionalen Fachausstellungen. „Hochspezialisierte Branchen erfordern entsprechende Plattformen die sehr gezielt das Fachpublikum ansprechen“, erklärte Nadine Kaiser von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, die gemeinsam mit Lisa Mey von Weismann+Mey für das INNONET Kunststoff den Messeauftritt organisierte. Jörg Vetter, technischer Leiter von Hauff aus Büchenbronn, bestätigte und präzisierte dies: „Auf der Moulding Expo ergaben sich eine Vielzahl von unternehmensrelevanten Kontakten“.

Karl Röckinger zeigte sich als Landrat des Enzkreises, eines Landkreises mit einer starken Konzentration des kunstoffaffinen Werkzeugbaus, überaus angetan vom gemeinschaftlichen Auftritt der INNONET Kunststoff Unternehmen und damit auch der gelebten und überaus erfolgreichen Netzwerkarbeit. Das Konzept des Gemeinschaftsstands ist ein bewährtes Konstrukt, welches bereits seit Jahren einen vielbeachteten Auftritt auf den Fachmessen in der Region garantiert.

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Das PROPLAS Team vor dem Eingang des neuen Standorts in Neuenburg am Rhein.Schwarzwälder Computertomografie-Dienstleister PROPLAS eröffnet zweiten Standort in Neuenburg am Rhein

2008 gründete Stephan Klumpp, Computertomografie-Pionier der ersten Stunde, das Unternehmen PROPLAS. 7 Jahre später expandiert der Dienstleister für industrielle Computertomografie und eröffnet das Kundencenter Baden, den zweiten Firmenstandort neben der Hauptniederlassung in Dornstetten.

Die offizielle Eröffnung des neuen PROPLAS Standorts in Neuenburg am Rhein fand am 28. April 2015 statt. Neben der Begehung der Räumlichkeiten standen die Präsentation der neuen Messmaschinen auf der Tagesordnung sowie Vorträge führender Persönlichkeiten der Branche.

Christian Meusinger, VP Quality bei Nemera Neuenburg GmbH, referierte über die speziellen Anforderungen und Herausforderungen der Qualitätssicherung in der Medizintechnik.

Siegfried Kaiser, Geschäftsführer des Kunststoffinstituts Südwest, gab Einblicke in die neuesten Entwicklungen und Trends der Kunststofftechnik, und Dr. Joachim Schätzle, Leitung Forschung, Technologietransfer und Vorentwicklung der fischerwerke GmbH, führte die geladenen Gäste in die Welt der Bionik.

Von besonderem Interesse war die Vorstellung des Computertomografen von General Electric durch Michael Ulbricht, GE Sensing & Inspection Technologies. Denn am neuen Standort Neuenburg erweitert der v/tome/x m von GE das bisherige Scan-Spektrum von PROPLAS um den Nanofokus-Bereich und eine High-Power 300 kV Röntgenröhre.

„Wir geben für unsere Kunden alles. Das ist nicht nur so dahin gesagt, wir meinen das wie wir es sagen und haben uns daher für einen zweiten Standort mit einer ganz anderen Hersteller-Philosophie entschieden. Im Unterschied zu Dornstetten messen wir in Neuenburg mit GE und Mitutoyo. Für viele unserer Kunden ist Neuenburg der ideale Standort, wir sind schneller bei unseren Kunden und können ihnen einfach mehr bieten. Mehr CT-Exzellenz und mehr Mess-Spektrum,“ sagt Stephan Klumpp.

Schnelle Problemlösung und der direkte Austausch mit den Kunden sind für PROPLAS ein wesentlicher Baustein des Erfolgs. Daher lag es nach Auskunft von Stephan Klumpp nahe, den neuen Standort in der Nähe eines großen Teils der Kunden zu wählen. Von Neuenburg aus lassen sich in Baden, in der Schweiz und in Frankreich ansässige Unternehmen schnell erreichen.

Zu den aktuellen Kunden, die vom Neuenburger Standort bedient werden, gehören unter anderem die Otto Männer GmbH, Hersteller von Kunststoffteilen, das ebenfalls in Neuenburg ansässige Unternehmen Nemera, Marktführer in Design, Entwicklung und Fertigung für Spendesysteme von Medikamenten, Neoperl, weltweit führender Zulieferer für die Sanitätsindustrie, oder ARaymond, Erfinder des Druckknopfs und heute marktführend im Bereich Befestigungs- und Montagesysteme.

Mit dem Kompetenz-Team in Neuenburg gewinnt PROPLAS zudem umfangreiches Fachwissen hinzu und erweitert sein Know-how insbesondere in den zukunftsrelevanten Bereichen Pharma und Medizintechnik erheblich.

Auch das Mess-Spektrum des Unternehmens wird mit dem neuen Standort erweitert: Wird am Standort Dornstetten mit einem Metrotom und klassisch taktilen Messmaschinen der Fa. Carl Zeiss gemessen, so kommt in Neuenburg der v/tome/x m von General Electric zum Einsatz. Der Computertomograf ist dank Nanofokus-Röhre perfekt geeignet für Analysen und messen mit Details, die kleiner als 1 µm sind. Seine 300 kV-Mikrofokus-Röhre erbringt 30 % mehr Power und erweitert dadurch die Scan-Möglichkeiten im Bereich Handwerkzeuge, Spulenkörper und Elektronik.
 
In der klassischen Messtechnik hat man sich in Neuenburg für Mitutoyo als Partner entschieden: Die Quick Vision Apex 404 Pro bietet optische Messflexibilität der Extraklasse. Bei der Serieneinführung und -begleitung fiel die Wahl auf die Crysta-Apex S 574 mit PH10M/TP200.

„Wir sind nie zufrieden und wollen immer den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Nur so können wir unseren Kunden immer mehr bieten. Mit dem neuen Standort werden die Wege zwischen uns und unseren Kunden noch kürzer und wir erweitern unsere CT-Leistungen. Für die Zukunft sind wir auf jeden Fall bestens gerüstet,“ sagt Stephan Klumpp, Inhaber von PROPLAS GmbH.

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Über die Proplas GmbH:
PROPLAS GmbH bietet Computertomografie-Dienstleistungen für komplexe Kunststoff-Bauteile. Das Unternehmen misst die Werkstücke seiner Kunden schneller als mit konventionellen Koordinatenmessgeräten und zerstörungsfrei. Die Messergebnisse geben 100 % Information über die Qualität des Bauteils – nicht nur über die Außengeometrie sondern vor allem über die komplexe Innengeometrie der Produkte. Innerhalb von 48 Stunden erhält der Kunde den Soll-Ist-Vergleich und ein µm-genaues Messprotokoll. Das Unternehmen trägt wesentlich zur Qualitäts- und Prozessoptimierung seiner Kunden bei. Weitere Informationen finden Sie hier.

LogoMEX InternetVom 05.-08.05.2015 präsentiert das INNONET Kunststoff im Auftrag der Landesmesse Stuttgart eine exklusive Sonderschau zur Kunststoff Wertschöpfungskette auf der Moulding Expo 2015 in Stuttgart

Messeflyer

Vom Granulat zum fertigen Kunststoffprodukt


Die Moulding Expo, Internationale Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau, wird vom 5. bis 8. Mai 2015 ihre Premiere in Stuttgart feiern und findet danach in zweijährigem Turnus in der baden-württembergischen Landeshauptstadt statt. Die Messe Stuttgart hat für die inhaltliche Ausprägung der Moulding Expo die vier wichtigsten Branchenverbände als fachliche und ideelle Partner mit ins Boot geholt. Die wichtigsten Verbände wie beispielsweise der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) oder der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) haben sich für die Messe zusammengetan und sprechen im Sinne ihrer Mitglieder mit einer Stimme.

„Die Moulding Expo wird ein Erfolg, wenn Aussteller und Besucher gleichermaßen zufrieden mit dem Angebot der Messe sind“, sagt Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Daher ist es uns ein Anliegen, die Wertschöpfungskette im Kunststoffbereich über den Formenbau hinaus im Rahmen einer Sonderschau darzustellen. Das INNONET Kunststoff ist hier mit seinen Mitgliedsunternehmen idealer Partner, um von der Materialauswahl über den Formenbau und die Prozesssteuerung bis hin zur Inbetriebnahme von Spritzgießmaschinen und Handlingsystemen alle relevanten Themen adäquat darzustellen.“

Grafik sonderschauIm Auftrag der Messe Stuttgart wird das INNONET Kunststoff als bedeutendes Kunststoff-Netzwerk im süddeutschen Raum eine exklusive Sonderschau zur Kunststoff-Wertschöpfungskette koordinieren. Auf 91m² in der Halle 6, Stand Nr. 6D11, zeigt das Kunststoff-Netzwerk mit Ursprung in der Region Nordschwarzwald die einzelnen Schritte bei der Herstellung eines Kunststoffproduktes, wie es aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. „Wir werden demonstrieren, wie ein Kunststoffprodukt entsteht und welche Verarbeitungsschritte es durchläuft“, beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des INNONET Kunststoff, die Zielsetzung der Sonderschau. Vom Granulathersteller, über den Kunststoffspritzguss und Werkzeug- und Formenbau, über Verbindungstechniken und das Laserbearbeiten- und beschriften bis hin zum Messen und Prüfen werden die Schritte in der Wertschöpfungskette aufgezeigt. Am Ende des Prozessees steht ein hochwertiges Kunststoffprodukt – in Stuttgart wird das beispielhaft ein Kunststoffkreisel sein.

Der weltbekannte Dübel der fischerwerke, hochpräzise Produkte für die Medizintechnik, Eletronikteile und Steckverbinder sowie Teile für die Fahrzeugindustrie sind nur einige Beispiele für Qualitätsprodukte aus den Reihen der INNONET-Mitglieder.

Sie haben Interesse an einem Besuch der Moulding Expo?
Dann kontaktieren Sie bitte Frau Lisa Mey (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0176/41221553). Sie wird Ihre Anfrage entgegennehmen und die weiteren Schritte einleiten.

Sie finden die Sonderschau des INNONET Kunststoff in Halle 6, Stand Nr. 6D11.

Weitere Informationen finden Sie unter www.moulding-expo.de.
Starker Auftritt der Region auf der weltgrößten Industriemesse

WFG-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe 2014Die Hannover Messe bildet die Kernthemen der industriellen Wertschöpfungskette von der Einzelkomponente bis hin zur intelligenten Fabrik an einem Ort vollständig ab. Der Auftritt der Region Nordschwarzwald auf der weltweit führenden Technologiemesse unter dem Dach des Landes Baden-Württemberg hat Tradition. Vom 13.-17. April 2015 präsentieren sich acht Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald dem internationalen Publikum in der niedersächsischen Landeshauptstadt unter dem regionalen Dach der WFG.

Die Wirschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG) vertraut in diesem Jahr erneut auf ein bewährtes Konzept: Gemeinsam mit Baden-Württemberg International (bw-i), der Standortagentur des Landes, setzt die regionale Wirtschaftsförderung innovative Unternehmen aus der Region im Herzen der Halle vier prominent in Szene. Der Stand mit der Nummer E24 ist ein Anlaufpunkt für die Interessenten sämtlicher Branchen die Wert auf innovative Produkte, Präzision und Qualität „Made im Nordschwarzwald“ schätzen.  Ebenfalls Tradition hat der Besuch des Gemeinschaftstandes am ersten Messetag durch eine hochrangige Delegation mit Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf der Messe.

Die Hemmschwelle an einer Teilnahme an der Hannover Messe und der damit verbundenen Präsentation des Unternehmens vor einem internationalen Publikum ist vor allem für klein- und mittelständische Unternehmen hoch. Für den WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch war dies der Grund am „Konstrukt Gemeinschaftsstand“ auch in diesem Jahr als Dienstleistung für regionale Firmen festzuhalten. „Wir wollen gerade den kleineren und mittelständisch orientierten Unternehmen einen niederschwelligen Einstieg und eine attraktive Plattform bieten auf der sie auch wahrgenommen werden. Die Tatsache, dass sich immer mehr große Unternehmen aus dem internationalen Messegeschäft zurückziehen wertet Schoch als massive Chance für die Region und die dort beheimateten Mittelständler: „Plattformen wie die Hannover Messe werden damit auch für die Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald zur Eintrittskarte zu den globalen Märkten. Das diesjährige Partnerland der Hannover Messe ist Indien. Damit rückt eine der weltweit größten Volkwirtschaften mit seinen mehr als 1,2 Milliarden Menschen in den Fokus der global wichtigsten Industriemesse.

Die Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand sind meist „Wiederholungstäter“ die neben der unkomplizierten organisatorischen Abwicklung durch die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH und der optimalen Präsenz durch das Land Baden-Württemberg als potenten Partner auch das intregrative Moment eines gesamtregionalen Messe-Auftritts schätzen.

Die Hannover Messe findet 2015 unter dem Leitthema „Integrated Industry“ statt. "Integrated Industry – Join the Network!" steht dafür, dass die wesentlichen Herausforderungen von Industrie 4.0 – wie etwa allgemein gültige Standards für die Machine-to-Machine-Kommunikation, die Frage der Datensicherheit oder die Suche nach dem Geschäftsmodell der Zukunft – nur im Netzwerk zu bewältigen sind.

Folgende Unternehmen präsentieren sich in Hannover unter dem Dach der WFG in Halle 4, Stand E24:

BB Zerspanungstechnik GmbH (Königsbach-Stein), Böhmler Drehteile GmbH (Pforzheim), Erich Lacher Präzisionsteile  GmbH & Co. KG (Pforzheim), IMO Oberflächentechnik GmbH (Königsbach-Stein), Kummer GmbH + Co.KG (Ötisheim), Walter Schneider GmbH (Remchingen-Wilferdingen), Frank plastic AG (Waldachtal) und PLM GmbH (Neuhausen).

Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH lädt alle Interessierten zu einem Besuch der Hannover Messe ein. Eintrittskarten können bei Holger Rothfuß (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 07231-154 36 94) angefordert werden.

Informationen zur Hannover Messe:

Auf der Hannover Messe findet sich die Industriewelt unter einem Dach: Sie ist seit über 60 Jahren der weltweit führende Marktplatz für Technologien, Werkstoffe und Ideen. Dabei hat sich die Hannover Messe von einer klassischen Komponenten-Messe zur Plattform für komplette Prozesslösungen und zu einem der wichtigsten Technologieereignisse weltweit entwickelt. Die Region Nordschwarzwald präsentiert sich 2014 auf dem Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International in Halle 4, Stand E24.


Text- und Bildbasis: WFG Nordschwarzwald
Die neue Ausgabe des Newsletters des Unternehmernetzwerkes INNONET Kunststoff ist fertig!

Die erste Ausgabe im Jahr 2015 stellt acht neue Netzwerkpartner vor und berichtet über die letzten Veranstaltungen: Den Innovationstag 2014 und die Netzwerktreffen bei Aurora und Taller. Darüber hinaus finden Sie in der Ausgabe einen Bericht zur Fakuma 2014.

Übrigens: Für die Fakuma 2015 sind noch freie Plätze verfügbar!

Darüber hinaus finden Sie im Newsletter alle Veranstaltungstermine 2015.

Die gedruckte Variante kann bei Nadine Kaiser per Mail bestellt werden. Der Newsletter erscheint zwei Mal im Jahr.
Maschinen avancieren zu Markenbotschaftern

Jürgen R. Schmid zeigt die Bedeutung designorientierter Ansätze im Maschinenbau aufDas Auge „isst“ mit. Qualität und Funktionalität alleine genügen heute nicht mehr als Verkaufsargumente. Maschinen und Anlagen müssen auch optisch einen starken Auftritt bieten, um der internationalen Kundschaft zu gefallen. Der Themenkomplex „Maschinendesign“ stand deshalb im Fokus des ersten Netzwerktreffens des INNONET Kunststoff im Jahr 2015 bei der Ammerbucher Ideenschmiede Design Tech.  

Tristesse ade! Das Thema Design ist in der Industrie angekommen und bringt funktionale Vielfalt in Sachen Farben und Formen in die traditionell eher nüchtern gehaltenen Produktionshallen. Obwohl Funktionalität und Technik noch immer zentrale Momente bei der Investition in Maschinen und Anlagen sind, tragen immer mehr Maschinenhersteller diesem Trend Rechnung und setzen auf ausgefeiltes Design und eine gefällige Optik zur Differenzierung ihrer Produkte auf den hart umkämpften internationalen Märkten.   

Rund 30 Netzwerkpartner des INNONET Kunststoff informierten sich zum Thema MaschinendesignDesign Tech in Ammerbuch hat diesen Trend frühzeitig erkannt und sich als innovatives Unternehmen mit der Entwicklung von Designs für bekannte Maschinenbauer bereits international einen Namen gemacht. Das Unternehmen wurde 1983 von Jürgen R. Schmid gegründet und beschäftigt heute 12 Mitarbeiter und Designer. Das kreative Team um Jürgen R. Schmid verlässt gerne ausgetretene Pfade und gestaltet funktionale Augenweiden mit Hightech-Innenleben. Ein Beispiel für überaus gelungenes Anlagendesign ist der „Freeformer“, ein 3D-Drucker und jüngster Sproß der Arburg-Produktfamilie, der 2014 den begehrten red dot-award, eine Designauszeichnung, erhalten hat.

Die Bedeutung designorientierter Ansätze im Maschinenbau führte Diplom-Designer Jürgen R. Schmid, Geschäftsführer von Design Tech, den rund 30 Teilnehmern des Netzwerktreffens plakativ vor Augen: „Unsere Kunden haben erkannt, dass sie mit dem Maschinendesign und Designmerkmalen einen hohen Wiedererkennungswert schaffen und sich am Markt damit optimal positionieren können“, erklärt Schmid. „Wir entwickeln meist Designkonzepte für gesamte Produktlinien, die damit zu wichtigen Botschaftern der Marke werden.“

Jürgen Gehm, Designer bei Design Tech, stellte die Studie „Maschine2020“ Jürgen Gehm, Designer bei Design Tech, stellte die Studie „Maschine2020“ vor, die gemeinsam mit Unternehmern der Maschinenbranche entwickelt wurde. Das Projekt beschreibt das Maschinendesign der Zukunft im Kontext von Industrie 4.0. Das mit Experten und Strategen aus unterschiedlichsten Industriebereichen erarbeitete Konzept gibt die Antwort auf viele Fragen der Globalisierung. Nicht nur anspruchsvolle Technik soll das Kaufargument sein, sondern die wirtschaftlichste Lösung für den Kunden. Dabei stehen Themen wie die intelligente Vernetzung modularer Anlagenssysteme, eine nachhaltige Materialauswahl und kundenorientierter, IT-basierter Service im Mittelpunkt einer sich rasch verändernden Produktionswelt.

Zeit zum Netzwerken beim anschließenden Get-together.Für INNONET-Chef Axel Blochwitz war das erste Netzwerktreffen exotisch und überaus gelungen: „Normalerweise stehen bei den INNONET-Veranstaltungen technisch orientierte Themen im Vordergrund, aber unsere Mitgliedsunternehmen schätzen den Blick über den Tellerrand“. Der bunte Informationsmix kam bei den Teilnehmern des ersten von fünf geplanten Treffen dieser Art in diesem Jahr ebenfalls sehr gut an.

Weitere Informationen zu Design Tech: www.designtech.eu

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INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
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72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
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