INNONET special mit Netzwerkpartner montratec

INNONET Kunststoff, 25.02.2021. "Technologische und wirtschaftliche Vorteile eines modularen Monoschienensystems gegenüber herkömmlichen Transportsystemen für den Einsatz in innerbetrieblichen Logistikprozessen" - ein spannendes Thema, das, kombiniert mit einer anschaulichen live-Präsentation aus dem Vorführraum des montratec Hauptwerkes in Niedereschach im Kunststoffnetzwerk auf großes Interesse stieß.

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Ständig neue Marktanforderungen, individualisierte Produkte mit enormer Variantenvielfalt, immer kürzere Produktionszyklen und die voll vernetzte, automatisierte Produktion der Industrie 4.0 stellen die Intralogistik vor neue Herausforderungen. Herkömmliche Transportsysteme wie Förderbänder stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Integrierte Transport- und Prozesslösungen mit intelligenter Steuerung, maximaler Flexibilität und höchster Verfügbarkeit können die Unternehmen nachhaltig im Wettbewerb voranbringen und fit für die Zukunft machen. Mit diesen Aussagen lud INNONET Partner montratec am vergangenen Donnerstag zu einer live-Präsentation in seine Hallen ein. Vorgestellt wurde ein modulares Monoschienen-Transportsystem, mit dem Produktionsprozesse zwischen Prozessanlagen oder Arbeitsplätzen flexibler denn je verknüpft und komplexe innerbetriebliche Transport- und Montageprozesse intelligenter, schneller und effizienter bewältigt werden sollen.

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Nach dem einleitenden Impulsvortrag "Moderne Intralogistik, schnell umsetzen und nutzbar machen" von Sebastian Müller, Leiter Produktmanagement wurden die Features des hauseigenen innovativen Einschienen-Transportsystem montrac® anschaulich und lebendig den Zuschauern präsentiert. Anhand von einer doppelten Kameraführung wurde dabei zeitgleich die Perspektive aus dem fahrenden Transport-Shuttle sowie auf die Anlage ermöglicht. Vertriebsleiter Michael Vees kommentierte dabei dem Auditorium die zu sehenden Abläufe, technische Ausstattungsmerkmale und Besonderheiten der Anlage: „Mit dem montrac® können – weg von einer Pufferplanung – kontinuierliche und effiziente Prozesse ermöglicht werden. Dabei kann die Anlage noch platzsparend direkt unter der Decke bzw. auf diversen Ebenen installiert werden.“

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Die Präsentation kam an! Das belegte die überaus interaktive Diskussionsrunde am Ende und insbesondere die vielen konkreten Rückfragen bezüglich der Parameter, wie Größe, Gewicht oder Traglast bis hin zu erzielten maximalen Beschleunigungen der Shuttles. Auch INNONET Steuerkreismitglied, Dr. Annika Lipski, Abteilungsleiterin Technologie und Vorentwicklung bei fischer, die bei diesem special die Begrüßung und charmante Moderation der Diskussionsrunde übernahm, zeigte sich von der innerbetrieblichen „Achterbahnfahrt“ Logistik sichtlich begeistert und erkundigte sich zum Abschluss noch nach Besichtigungsmöglichkeiten vor Ort in realen Produktionsstätten.

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Videomaterial finden Sie unter folgendem Link.

120 Registrierungen beim INNONET special ARBURG „GREENworld“

INNONET Kunststoff, 09.03.2021. Das Thema Nachhaltigkeit hat unseren Alltag verändert. Der Handlungsdruck für Unternehmen steigt, nicht zuletzt, weil Verbraucher zunehmend bei der Konsumgüterwahl auf soziale und ökologische Aspekte achten. Beim INNONET special am vergangenen Dienstag lieferte Partnerunternehmen ARBURG konkrete Ansätze seiner Nachhaltigkeitsstrategie und präsentierte vielversprechende Lösungskonzepte.

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Martin Mühlen, Gebietsverkaufsleiter bei ARBURG und langjähriges INNONET Steuerkreismitglied, begrüßte locker und sympathisch die fast 100 anwesenden Zuhörer beim Online-Format des INNONET Kunststoff und übergab nach einer kurzen Unternehmenspräsentation erwartungsvoll an den Hauptredner Bertram Stern, Manager Packaging Circular Economy bei ARBURG. „Nachhaltige Entwicklung soll die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“, so lautet eine der wichtigsten Definitionen. Kunststoff wird gern mit Abfall pauschalisiert. Dabei ist Kunststoff nicht das Problem, sondern der Umgang damit, sowie fehlende Strukturen und soziopolitische Voraussetzungen. Mit dem Programm arburgGREENworld bündelt das Unternehmen hoch interessante, innovative Verfahren, Konzepte und Aktivitäten, die Bertram Stern im Rahmen seines Vortrages anschaulich präsentierte. „Ziel für das Unternehmen ist es dabei, die Produktionseffizienz der Kunststoffverarbeitung in allen Bereichen kontinuierlich zu steigern, deren CO2-Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren und den Einsatz von Rezyklaten und Biokunststoffen voranzutreiben“, so Stern.
Gesetzgebung und Gesellschaft zwingen unsere Unternehmen, Materialressourcen intelligent zu nutzen, innovative Verfahren und Konzepte für Kunststoffrecycling zu entwickeln, sowie vermehrt Rezyklate und biobasierte Kunststoffe zu nutzen, um den Primärmaterialeinsatz zu reduzieren und effizienter zu gestalten.

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Um den gesellschaftlichen und politischen Anforderungen gerecht werden zu können, muss Kunststoff als Wertstoff betrachtet werden, der in geschlossene Kreisläufe überführt werden kann. Auch, die Reduktion des Verbrauchs, die Optimierung der Produkte, die Reparations- und Recyclemöglichkeiten, sowie das Mehrfachverwenden sind Schlagworte, die in diesem Zusammenhang genannt werden müssen.
Eine effiziente Kreislaufwirtschaft kann nur durch eine ganzheitliche Digitalisierung ermöglicht werden, die innovative Verfahren und Konzepte mit einbezieht. Hierzu zählen u.a. Markierungsverfahren für Kunststoffprodukte, um diese später sortenrein trennen zu können. Genannt wurden hier die Initiative HolyGrail 2.0, ein digitales Wasserzeichen - gedruckt oder geprägt, bei dem Kunststoffe bis hin zu „cradle-to-cradle“ eindeutig bestimmt, getrennt, aufbereitet und wiederverwendet werden können.

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Bei ganzheitlicher Anwendung dieser Verfahren oder Kombinationen davon bestünde die Möglichkeit, eine große Menge an Rezyklaten herzustellen und damit einen Teil des Kreislaufes zu schließen. Voraussetzung hierfür ist ein starker Wille und die intensive Zusammenarbeit von Unternehmen und Institutionen in der gesamten Wertschöpfungskette, was jedoch derzeit an verschiedenen Hindernissen scheitert.
Während des interessanten Vortrages wurden in mehreren interaktiven Blöcken die Fragen des interessierten Publikums beantwortet und Ergebnisse direkt zur Verfügung gestellt. Aufgrund des kurzweiligen und spannenden Vortrages blieb fast das vollständige Auditorium bis zum Schluss und über 60 Teilnehmer beteiligten sich interaktiv an der kontroversen Diskussion. Dabei stellte sich heraus, dass für die Teilnehmer die angesprochene Regulatorik, wie z.B. den Green Deal der EU-Kommission sowie wirtschaftliche Notwendigkeiten und Erfolge die zentralen Themen waren. „Mit der Nachhaltigkeit ist es wie mit der Innovation. Wir dürfen sie nicht zur Sache einer Abteilung machen. Sie muss integraler Bestandteil aller Unternehmenstätigkeiten werden und somit auch zu einem profitablen Unternehmensweg führen“, finalisierte sich dabei als Resümee.

Auch seitens der Gesetzgebung wird auf diesem Gebiet noch mehr passieren müssen, aber Stern ist fest davon überzeugt, dass die Entwicklungen hier immer mehr Tempo gewinnen werden. Allerdings sind öffentliche und private Nutzer gefordert, umzudenken, um die industriellen Prozesse in ihrer Notwendigkeit zu unterstützen. Wie bereits zu Anfang erwähnt, ist nicht der Kunststoff das Problem, sondern unser Umgang damit. Wir müssen lernen, den Kunststoff zu respektieren und seine technischen, ökonomischen und ökologischen Besonderheiten zu nutzen.

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Der große Teilnehmerkreis zeigte, dass das INNONET Kunststoff mit seinem Netzwerkpartner ARBURG bei dieser Veranstaltung ins Schwarze getroffen hatte und es weitere Vertiefungen in diesem brisanten Thema bedarf.

Weihnachtslogo
Am 10. Dezember begrüßte das INNONET Kunststoff 50 Mitglieder beim INNONET family, dem traditionellen Jahresabschluss. Bedingt durch die Coronakrise konnte dieses wichtige Treffen, zum Bedauern aller Teilnehmer, erstmalig nicht vor Ort oder bei einem der Mitglieder stattfinden. Dennoch war es dem Netzwerk wichtig, sich nach den turbulenten Monaten gemeinsam auszutauschen und sich zumindest „online zu sehen“.


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In diesem Rahmen gab das INNONET-Team zunächst einen Rückblick auf das vergangene und auch einen Ausblick auf geplanten Aktivitäten im kommenden Jahr. Coronabedingt konnten in 2020 leider nur sehr wenige Präsenzveranstaltungen wie Messen, Netzwerktreffen oder INNONET works stattfinden. Hier musste auch das INNONET schnell umdenken und hat kurzerhand das Format INNONET special ins Leben gerufen. Mit diesem Format konnten interessante Fachthemen bespielt werden und Mitgliedsunternehmen erhielten eine sehr gute Präsenzmöglichkeit für ihr Unternehmen, Produkte und Technologien. Besonders Udo Eckloff, Fachreferent Kunststoff, engagierte sich in diesem Format sehr stark und brachte mit vielen „live“ Präsentationen die Unternehmen technisch-hoch qualitativ auf den Bildschirm. Eine Übersicht über die diversen bespielten Fachthemen finden Sie auf unserer Website unter NEWS.

Auch wenn das Format zukünftig sicherlich einen Platz im Veranstaltungskalender verdient hat, so freuen wir uns bereits heute schon sehr darauf, Sie im kommenden Jahr auf hoffentlich wieder vielen physischen Veranstaltungen im Plastics InnoCentre oder bei unseren Partnern vor Ort begrüßen zu dürfen! Gerne können Sie sich bereits heute zu unseren Veranstaltungen anmelden und einen Platz hierfür in Ihrem Kalender reservieren. Hier geht’s zu den geplanten INNONET-Terminen 2021.


Foto family


Abgerundet wurde der vorweihnachtliche virtuelle Austausch durch eine angeregte und sehr offene Diskussion der Steuerkreismitglieder zum Thema Netzwerken in der Krise und zukünftig. Passend eingeleitet wurde die Gesprächsrunde von Janet Rosenberger, INNONET Netzwerk-Koordinatorin, mit einer aufbereiteten visuellen Entwicklung des Netzwerkens im Jahr 2020:

So begann das Jahr 2020 für das INNONET...
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...coronabdingt, ging das Netzwerken dann so bis zum Jahresende weiter:
Jahrescollage


Gemeinsam mit den anwesenden Partnerunternehmen wurden die Schwierigkeiten des vergangenen Jahres, die Notwendigkeit eines Umdenkens, aber auch Perspektiven und positive Effekte der neuen digitalen Kommunikation diskutiert. Auch Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und E-Mobilität kamen dabei nicht zu kurz. Über einen wichtigen Punkt waren sich alle Beteiligten am Ende einig: Netzwerken ist nicht nur in guten Zeiten eine Erfolgszutat, sondern besonders diese guten, auf Vertrauen und Erfahrung basierenden Netzwerkkontakte helfen gerade in Krisenzeiten enorm weiter.

Insbesondere die Offenheit in den online geführten Gesprächen war bemerkenswert. „Das zeigt uns, dass der Familiengedanke sehr gut im Netzwerk verankert ist und unser Format zurecht den Namen INNONET family trägt“, resümierte ein zufriedener Axel Blochwitz, GF Technologiezentrum Horb/INNONET Kunstoff. In großer Hoffnung und Vorfreude auf ein wieder geselligeres 2021 stimmte er den lockeren Ausklang der virtuellen Veranstaltung mit den Worten: „Let the networking beGIN“ ein. So lautete auch der Slogan der kleinen Überraschung, die den diesjährigen Teilnehmern des INNONET family vorab zugesandt wurde.


News Innonet 02 14


Das INNONET Team bedankt sich sehr herzliche bei allen Partnern für Ihre Treue und Ihr Engagement im schwierigen Jahr 2020 und hofft auf ein einfacheres und glückliches neues Kunststoff-Jahr 2021!


Frohe Feiertage!





Einblicke in die Welt der Mikrosystemtechnik bei Hahn-Schickard

INNONET Kunststoff, 01.12.2020. Beim letzten INNONET special des Jahres traf die Themenauswahl ins Schwarze. Dies zeigte die enorme Resonanz von über 70 Anmeldungen und letztendlich 63 Online-Teilnehmern. Vor der Kamera und im zoom-Chat stand das Hahn-Schickard Institut für Mikrobautechnik in Stuttgart mit einer live-Darstellung aktueller, innovativer Herstellungsprozesse für die Kunststofftechnik.

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Die Mikrosystemtechnik bietet ein äußerst vielseitiges und sehr umfassendes Technologiespektrum, daher wurde im Rahmen einer ersten Kooperationsveranstaltung zwischen dem INNONET Kunststoff und Hahn-Schickard auf die drei Bereiche Mikrostrukturierung, Optische Mikrosysteme und Sensors.Everywhere! fokussiert. In einer einzigartigen Kombination aus Live-Darstellung und Videoclips wurden Insights aus wissenschaftlichen Entwicklungsarbeiten von zwei Spezialisten des Hahn-Schickard-Instituts vorgestellt. Zunächst präsentierte Dr. Karl-Peter Fritz, stellvertretender Institutsleiter und verantwortlich für den Bereich „Bauelemente + Systeme“ Entwicklungsergebnisse, deren Herstellverfahren und industriellen Applikationen anhand ausgewählter Produkte anschaulich vor laufender Kamera. Anschließend folgte ein kurzer Videoclip über die entsprechenden Anlagen und Equipments vor Ort, kommentiert von Dr. Serhat Sahakalkan, Gruppenleiter für „Präzisions- und Kunststofftechnik“.

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Hochpräzise Strukturierungsverfahren können über Spezialbeschichtungen von Werkzeugstahl durch Bearbeitung mit Diamantfräser erzeugt werden und dienen zur Feinstrukturierung von Bauteilen insbesondere in der Medizintechnik (Lab-on-a-Chip). Des Weiteren wurden optische Komponenten, hergestellt im Spritzguss und in innovativen Sensoren zur berührungsfreien Messung integriert, vorgestellt. Das technologische Spezialgebiet Sensors.Everywhere! verdeutlicht mit seiner Schreibweise Entwicklung von Sensoren genau dort, wo sie gebraucht werden. Dies beinhaltet auch die Funktion in aggressiven Medien, unter hohen Drücken sowie Temperaturen oder Vibrationsbelastungen. Dabei werden Sensoren auf Basis unterschiedlicher physikalischer Wirkungsprinzipien und Technologien entwickelt und durch Kompetenz in der Mikrobautechnik so nah wie möglich an den Einsatzort herangebracht.

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„Sehr großes Potenzial sehen wir bei Hahn-Schickard zudem in der individualisierten Mikrosystemtechnik mit der durch Kopplung entsprechender Prozesse, wie Laser oder Drucktechnik, komplexe und verschiedenartige Geometrien aufgebaut werden können. Besonders für die maßgeschneiderte Produktentwicklung im Rapid Manufacturing ist ein noch intensiverer Austausch bezüglich der Möglichkeiten und individuellen Applikationen nötig“, ergänzte Dr. Fritz am Ende der in aufwendiger Regie inszenierten Präsentation.

Dem stimmten auch die beiden Initiatoren seitens des INNONET zu, die hier großes Potential für ein zukünftiges Format im Netzwerk sehen. Fachreferent Kunststoff und Kameramann vor Ort, Udo Eckloff, war begeistert von der hohen Anmelde- als auch Teilnehmerzahl: „Das vom INNONET entwickelte Format ist ein hervorragendes Instrument zum Netzwerkwerken und zieht sogar internationales Publikum an.“ „Wir sind sehr stolz, hochkarätige Veranstaltungen dieser Art virtuell durchzuführen und haben bereits Anfragen für weitere vergleichbare Events aus der Industrie“, ergänzte Netzwerk-Koordinatorin Janet Rosenberger.

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Moderator der kurzweiligen Stunde, Stephan Klumpp, Geschäftsführer der ProPlas, Spezialist für Industrielle Computertomographie und INNONET Steuerkreismitglied, brachte es zum Abschluss auf den Punkt: „Was ich in den letzten Monaten gelernt habe und auch dieser Termin wieder gezeigt hat, ist, dass wir Krisen, als auch gute Zeiten am besten durch Netzwerken, durch Kooperation und durch Mut bewältigen. Auch wenn es manchmal mit einem Aufwand verbunden ist, das Erfolgsrezept ist immer das Zusammenkommen und der gemeinsame Austausch“ und das geht halt auch mal „online“.

Online-special mit Netzwerkpartner SIGMA Engineering

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Horb am Neckar, 17.11.2020. Auch wenn die physische Netzwerkheimat des INNONET Kunststoff im Horber Innovationspark momentan keine Veranstaltungen für die Partner zulässt, so nimmt das Online-„special“ Format weiter Fahrt auf. Diesmal erhielten die 45 Teilnehmer am Bildschirm interessante Einblicke in die Leistungsfähigkeit einer modernen Spritzgießsimulation anhand konkreter Beispiele vom INNONET Netzwerkpartner SIGMA Engineering.

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Optimierungen sind ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit in der Entwicklung, im Engineering und in der Produktion. Die Verlagerung der Optimierungen in die Virtualität ergibt einen enormen Zuwachs an Kosten- und Zeitersparnis bei gleichzeitiger Reduzierung von Ressourcen. Anhand von Beispielen einer modernen Spritzgießsimulation an einem konkreten Bauteil konnte in der Online-Präsentation nachgewiesen werden, dass Taktzeiten bis zu 50 % reduziert werden konnten und gleichzeitig die Teilequalität stabilisiert wurde. Durch die Simulation des Werkzeugs, anhand der CAD-Daten und Stückliste, wurden Optimierungen von Kühlkanälen und -stäben sowie Optimierungen der Prozessparameter erarbeitet. Zusätzlich konnten wichtige Qualitätsmerkmale, wie zum Beispiel das Verzugsverhalten, deutlich verbessert werden. Insgesamt konnte der Hersteller des Bauteils enorme Kosten in Zeitaufwand, Modifizierung der Werkzeuge sowie Maschinenkosten einsparen.

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Tobias Mansfeld und Burkhard Werner von der SIGMA Engineering GmbH lieferten zu den Titeln: „Von der Spritzgießsimulation zum Virtual Molding“ und „Virtuelle Abmusterung von Spritzguss-Werkzeugen“ zwei technisch hochwertige und „marketingfreie“ Vorträge mit konkreten Technologieschwerpunkten sowie Einblicke in den Nutzen der Autonomen Optimierung und brachten daraufhin ein reges und interessiertes Fachgespräch in Gang.

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Insbesondere die anfängliche Skepsis verschiedener Spritzgießer und Werkzeugbauer konnte in der von Stephan Klumpp, Geschäftsführer der ProPlas GmbH und Mitglied im INNONET Steuerkreis, spritzig moderierten Diskussionsrunde von den beiden Vortragenden abgebaut werden. Das Unternehmen erklärte sich im Anschluss sogar bereit, sein eigenes Schulungszentrum in Aachen zu punktuellen Ausbildungszwecken zur Verfügung zu stellen und damit die Vorteile der Simulation gegenüber der empirischen Optimierung zu veranschaulichen.

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Udo Eckloff, Fachreferent bei INNONET Kunststoff und Initiator der Veranstaltungsreihe „Technische Software“ zeigte sich erfreut über die Vielzahl von Teilnehmern und die Fachdiskussion: „Das Format werden wir in Zukunft weiter vertiefen und dazu auch andere Netzwerkpartner und wissenschaftliche Institute einbinden“.


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Hintergrund SIGMA Engineering GmbH
Die SIGMA Engineering GmbH wurde 1998 gegründet. Der Hauptsitz und die Entwicklungsabteilung liegen in Aachen, mit Zweigstellen in den USA, Singapur, Brasilien, Türkei, Indien und China. Das Unternehmen ist einer der Technologieführer in der 3D Spritzguss-Simulation durch die eigene entwickelte Simulationssoftware SIGMASOFT® Virtual Molding. Es wird ganzheitlich die 3D-Simulation von Fließverhalten, Wärmestrom und Verzug, inklusive Werkzeug und aller weiteren Prozessdetails betrachtet. Seit 2017 ist die SIGMA Engineering Partner im INNONET Kunststoff.

Virtueller Branchentreff auf der D-Expo Kunststoff mit 3 Livetagen - 
Vorträge noch bis 3.12. online!

Die D-EXPO Kunststoff, digitale Fachmesse für Kunststofftechnik, fand vom 10. November bis zum 13. November mit drei Livetagen statt. Die Besucher der kostenfreien Veranstaltung hatten die Möglichkeit, zahlreiche namhafte Unternehmen an den virtuellen Ständen zu besuchen. Zudem beteiligten sich auch branchenbekannte Institutionen sowohl mit Ständen als auch Vorträgen oder Interviews im Auditorium.

D Expo Stand



Da aufgrund der Coronakrise zahlreiche branchenrelevante Messen abgesagt wurden, hatte sich das INNONET Kunststoff entschieden, erstmals an der virtuellen Messe des Carl Hanser Verlags der D-Expo teilzunehmen.

Besonders Highlight seitens des INNONET war der Vortrag von Steuerkreismitglied Stephan Klumpp (Geschäftsführer der ProPlas GmbH) zum Thema „Digitalisierung im Werkzeugbau mit Intelligenz und Spezialisten“, an dem insgesamt über 100 Messebesucher live teilnahmen!

Vortrag Stephan Klumpp D Expo


Die D-Expo ist auch nach den Live-Tagen noch bis zum 04. Dezember "online". Gerne können Sie in dieser Zeit noch die zahlreichen interessanten Vorträge oder Interviews und insbesondere natürlich den erwähnten Vortrag von unserem INNONET Partner und Steuerkreismitglied Stephan Klumpp anschauen! 

Kostenfreie Anmeldung

 

Eine experimentelle Online-Präsentation der plasma technology GmbH

Die Situation für die Wirtschaft ist brenzlig, physische Netzwerktreffen wirken absurd und fühlen sich nicht richtig an. Umso mehr freute sich das INNONET Kunststoff, eines der größten Unternehmensnetzwerke der Kunststoffbranche, über ein virtuelles Wiedersehen mit den Netzwerkpartnern. Mittels einer ersten „Online-Live-Vorführung“ berichtete es über die Expertise eines seiner Mitgliedsunternehmen. Vor der Kamera stand die plasma technology GmbH aus Herrenberg. Über 40 interessierte Teilnehmer verfolgten die spannende und hochinteressante Fachveranstaltung hinter dem Bildschirm.

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Jörg Eisenlohr, Geschäftsführer und Gründer der plasma technology GmbH zeigte sich bei seiner Begrüßung über diese großartige Resonanz sichtlich gerührt und dankte dem Netzwerk für die einzigartige Möglichkeit. Er eröffnete das Webmeeting mit einem kurzen Überblick über seine, in 15 Jahren gewachsene Unternehmensexpertise im Bereich der Plasmatechnologie: „Wir verstehen uns auf Prozess- und Produktentwicklungen bis hin zur Fertigung von Kleinserien in 2 bis 400 Liter-Anlagen am Standort“. Großanlagen bis 60.000 Liter Kammervolumen werden mit Kooperationspartnern realisiert. 


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Danach galt es die Neugierde des Fachpublikums anhand diverser Musterbeispiele aus dem Alltag zu wecken, die alle die gleiche Botschaft trugen: „Durch die Behandlung mit Plasma erfolgt nicht nur eine Reinigung und Aktivierung, sondern eine hauchdünne Funktionalisierungsschicht der Oberfläche, die dann die Haftung von diversen Systemen signifikant verändert“, so Eisenlohr zu den Vorzügen der Verfahrenstechnologie.

 
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Besonderes Highlight des interaktiven Onlineformates war die anschließende experimentelle Vorführung der Plasmatechnologie, bei der Auswirkungen auf Oberflächen, Oberflächenspannung und Haftungsverbesserungen sowie spannender Behandlungseffekte anschaulich demonstriert und live gemessen wurden. Hierzu präsentierte Achim Rentschler von der plasma technology zunächst das optische Farbspiel der Plasmazündung unterschiedlicher Gase an der Laboranlage: So wird beispielsweise bei der Zündung von Luft bzw. Stickstoff eine violette, bei Helium dagegen eine türkise Färbung erzeugt. Letztes also ein künstlich hergestelltes Nordlicht, ähnlich wie in der Atmosphäre.

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Im nächsten Schritt wurde das eigentliche Testobjekt, ein Träger im Labormaßstab aus Polypropylen (PPE) einer Standard-Plasmabehandlung zur Verbesserung der Oberflächenhaftung unterzogen. Was mit bloßem Auge nicht sichtbar war, zeigte Julius Nass mittels einer Kontaktwinkelmessung am PC: Bereits eine zweiminütige Plasma-Behandlung erhöhte die Oberflächenspannung des aufgebrachten Wassers signifikant. Die gemessenen Werte konnten bei der anschließenden Kontrolle mit einer Testtinte live belegt werden.
Jörg Eisenlohr und sein Team sind von den vielen Vorzügen der plasmagestützten Oberflächen-Behandlung, die zudem auch noch eine umweltfreundliche und nachhaltige Lösung für die Kunststoffindustrie und auch für andere Materialien darstellt, absolut überzeugt.

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Udo Eckloff, Fachreferent Kunststoff beim INNONET Kunststoff, Mitinitiator des Events und Kameramann vor Ort freute sich über den gelungenen Auftakt: „Unsere Netzwerk-Aktivitäten sind im Augenblick leider sehr stark eingeschränkt. Mit dem INNONET special bieten wir unseren Partnern gerade in dieser schwierigen Zeit eine exzellente Plattform für fachlichen Austausch und Netzwerkinteraktionen - wenn auch nur virtuell“. „Darüber hinaus bietet das Format unseren Partnerunternehmen eine tolle Gelegenheit, ihre Expertise vor Fachpublikum zu präsentieren und die Zuschauer haben bei der Live-Vorführung das Gefühl fast mit dabei zu sein“, ergänzte Janet Rosenberger vom INNONET, die die Veranstaltung technisch aus dem Plastics InnoCentre, der physischen Netzwerkheimat in Horb am Neckar begleitete.

Weitere Infos über die plasma technology GmbH finden Sie hier

INNONET Kunststoff präsentiert Aktivitäten aus dem AlpLinkBioEco

21.-22.09.2020. "Der Beitrag der Bioökonomie zum Green Deal" – so lautete der Titel des zweitägigen Bioökonomiekongresses Baden-Württemberg und widmete sich der Fragestellung, wie innovative Produkte, Verfahren und Prinzipien sowie regionale Kreisläufe zur Minderung des Klimawandels, zur Reduzierung der Umweltverschmutzung, zur Unterstützung der Ressourceneffizienz und zu weiteren Nachhaltigkeitszielen beitragen können.

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Das INNONET Kunststoff nutzte die Gelegenheit mit einer interaktiven Teilnahme in Form eines Online-Standes. So konnten die in den letzten Jahren erfolgreich gestarteten Aktivitäten im Bereich „Biobasierter Materialen und Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffbranche“ auch in diesem Jahr erfolgreich fokussiert und weitergeführt werden, insbesondere, da die im September geplante Biotagung im Plastics InnoCentre aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht stattfinden konnte. Udo Eckloff, Fachreferent Kunststoff beim INNONET informierte die interessierten Kongressteilnehmer über das Netzwerk und über aktuelle Aktivitäten im EU-Förderprojekt AlplinkBioEco.

Angestrebtes Ziel des Projektes AlpLinkBioEco ist die Förderung einer auf Biotechnologie basierenden Kreislaufwirtschaft durch die bessere Vernetzung von bestehenden Biomasse-Ressourcen, starken Industriesektoren und Wissenszentren, um das große Potential in diesem Bereich stärker auszuschöpfen und fehlende Wertschöpfungsketten zu identifizieren.

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Bei der interaktiven und spannenden Diskussion am „online“-Kongresstand konnten wichtige Inhalte und Entwicklungspotentiale mit den Teilnehmern erörtert und neue mögliche Akteure identifiziert werden. Udo Eckloff zeigte sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden: „Mit diesem Auftritt konnten wir neue Akteure gewinnen und unser Vorhaben durch interessante fachliche Impulse signifikant voranbringen.

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Der Bioökonomiekongress bot ein sehr vielfältiges Programm an Übersichtsvorträgen, neuen Forschungsergebnissen und Praxisbeispielen. Dabei spielten nachhaltige Wertschöpfungsketten, Primär- und Sekundärproduktion, Konversionstechnologien, Produktentwicklung, die ökonomische und ökologische Bewertung sowie politische Aspekte und Verbraucherakzeptanz eine zentrale Rolle.

INNONET Kunststoff
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72160 Horb a. N.
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Telefax 07451 623323

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