INNONET Kunststoff blickt bei der Unternehmensgruppe fischer im Waldachtal auf ein erfolgreiches Jahr zurück

INNONETfamily Guido SchubertZahlreiche erfolgreiche Veranstaltungen im Plastics InnoCentre, in der Region und bei den Netzwerk Partnern sowie der traditionelle Messeauftritt auf der FAKUMA prägten das INNONET Kunststoff Jahr 2018. Mit seinen 120 Netzwerk-Partnern ist die Kunststoff-Familie weiter auf Wachstumskurs.

Das INNONET Kunststoff lud am 11. Dezember 2018 rund 75 Teilnehmer zum Jahresabschlusstreffen bei der Unternehmensgruppe fischer, Mitglied der ersten Stunde, ins Waldachtal ein. Dr. Joachim Schätzle, Leitung Forschung und Vorentwicklung bei fischerwerke und langjähriges Mitglied im INNONET-Steuerkreis, betonte in seinem Grußwort an die Partner, wie wichtig ihm die gemeinsame Zusammenarbeit aller Mitglieder der Kunststoff-Familie ist und freute sich über das intensive Netzwerken mit allen Beteiligten.

Daniel Genkinger, Stellvertretender Geschäftsführer bei fischer Consulting und Geschäftsführer Sondermaschinenbau, zeigte in seinem Vortrag auf, wie insbesondere mittelständische Unternehmen mit Lean Management ihre Prozess- und Produktionsabläufe optimieren können. „Eine echte Optimierung kann insbesondere dann erreicht werden, wenn Prozesse ganzheitlich über den gesamten Wertstrom und Materialfluss hinweg analysiert und optimiert werden. Dabei wird Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette geschaffen und Verschwendung in den einzelnen Arbeitsschritten eliminiert und somit die Wertschöpfung und Produktivität gesteigert. Am Beispiel der Rüstzeitoptimierung sind hier Effizienzsteigerungen von mehr als 50% keine Seltenheit.“ Die Unternehmensgruppe investiert daher seit mehreren Jahren ca. 30 Prozent der zur Verfügung stehenden Kapazitäten der fischer Consulting, um eigene Vorgänge im Unternehmen über alle Fachbereiche und Hierarchien hinweg darzustellen und zu verbessern.

Der stellvertretende Geschäftsführer und Vertriebsleiter bei fischertechnik, Guido Schubert, präsentierte den Teilnehmern, wie Prozessabläufe mit fischertechnik-Modellen simuliert werden können. „Mit den fertig gebauten Modellen kann Digitalisierung im Kleinen gelernt und getestet werden, bevor in große Anlagen investiert wird. Anwender erhalten so wesentlich mehr Erkenntnisse als bei einer rein virtuellen Simulation und können Rückschlüsse auf die Praxisanwendungen einfacher ableiten.“

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Blick über den Tellerrand als Erfolgsgarant für die Herausforderungen der Kunststoff-Welt von morgen

INNONET Kunststoff Chef Axel Blochwitz legte den Teilnehmern dar, wie die Leistungen des Unternehmernetzwerkes in den letzten Jahren zunehmend ausgebaut wurden. „Mit dem Plastics InnoCentre haben wir die Heimat für das INNONET Kunststoff geschaffen und Erfolgsgeschichte geschrieben. Bei nahezu 100 Events in den letzten 3 Jahren waren insgesamt 2.300 Besucher zu Gast in unserem Kunststoff-Veranstaltungszentrum, das sich fest für die Branche etabliert hat. Mit inzwischen 120 Netzwerk-Partnern sind wir weiterhin das größte süddeutsche Kunststoffnetzwerk“.

Nadine Kaiser, zuständige Projektleiterin bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, fasste in ihrem Rückblick die zahlreichen Aktivitäten des Jahres 2018 zusammen und gab einen Ausblick auf Zukünftiges – von Netzwerktreffen über Messepräsentationen bis hin zu fachlichen Workshops. Mit einem Blick in die Kunststoff-Zukunft verabschiedete sich die Netzwerkmanagerin von der Kunststoff-Familie: „Im starken Netzwerkverbund ist die Branche für die Herausforderungen von morgen bestens gerüstet, seien es Themen wie Kunststoff-Image und Recycling-Lösungen oder Digitalisierung, Leichtbau und moderne Werkstoffe. Die Pflege persönlicher Kontakte ist für uns nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern absoluter Erfolgsgarant im INNONET Kunststoff“, gab sie die Zielrichtung vor.

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Das Plastics InnoCentre ist die Heimat des INNONET Kunststoff, eines der mitgliederstärksten Unternehmensnetzwerke Süddeutschlands. Gestartet mit Landes- und EU-Mitteln, bietet das Plastics InnoCentre zahlreiche Dienstleistungen für Unternehmen und Institutionen.


Die Veranstaltungsräume stehen der Branche für Fachveranstaltungen, Schulungen, Seminare oder hochkarätige Firmenevents zur Verfügung.


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Weitere Informationen findne Sie im Flyer

T4M Logo C EN D DE RGBT4M – Technik für Medizin

Der Name steht, der Termin auch: Vom 7. bis zum 9. Mai 2019 findet die T4M, die neue Plattform für Medizintechnik, auf der Messe Stuttgart statt.

Premiere für die neue Veranstaltung ist im Mai 2019 / Messekonzept wird gemeinsam mit der Branche entwickelt und umgesetzt. Nach dem offiziellen Aus der Gastveranstaltung MEDTEC am Standort war die Messe Stuttgart in die Gespräche mit Unternehmen der Branche eingestiegen.

„Um den größten Nutzen zu erzeugen, arbeiten wir vom ersten Tag sehr eng mit der Medizintechnikbranche im In- und europäischen Ausland zusammen“, betont Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Speziell dafür hat die Messe Stuttgart, mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Organisation von Industriemessen, einen Experten-Beirat ins Leben gerufen. Mit dabei sind Vertreter von Fachverbänden und -medien sowie interessierte Ausstellern und Besuchern. Der Beirat gestaltet gemeinsam mit dem Team der Messe Stuttgart die neue Plattform. Die Anforderungen an die Medizintechnik steigen unaufhaltsam – dasselbe gilt für ihre Möglichkeiten auf der neuen Branchenplattform in Stuttgart: Entwicklungs- und Produktionsleiter, Ingenieure und Verpackungsspezialisten sowie Wissenschaftler werden auf rund 20.000 qm Ausstellungsfläche die neuesten Technologien und Konzepte finden. „Unsere Partner, Aussteller und Besucher können sich auch bei der T4M auf unsere hohe Betreuungsqualität, belastbare Kommunikation und klare Zuständigkeitsverteilung verlassen“, verspricht Kromer.

Die T4M startet in einem optimalen wirtschaftlichen Umfeld: Führende Medizintechnik-Unternehmen und Forschungsverbände sind in der Region Stuttgart ebenso zu Hause wie ausgezeichnete Universitäten und Hochschulen. „In keiner anderen Region Deutschlands werden Technologie und Fortschritt so groß geschrieben wie im Land der Tüftler und Denker“, erläutert der Messegeschäftsführer.

Über die Messe Stuttgart:
Top-Bedingungen in bester Lage: Damit begeistert die Messe Stuttgart Aussteller und Besucher aus aller Welt. Jährlich präsentieren sich hier mehr als 22.500 Aussteller auf einer Hallenfläche von insgesamt 120.000 m2. Mitten im Herzen Europas ist die Messe Stuttgart ein international gefragter Standort für hochrangige Messen, Kongresse und Tagungen aller Art, zudem spezialisiert auf Industriemessen. Die schnelle und einfache Anreise via Flugzeug, Bahn und Auto ist ein ganz besonderer Vorteil des modernen Messezentrums.

Eine Ausstellerbroschüre finden Sie hier.

Text-und Bildbasis: Messe Stuttgart
Rollo-Abdeckung von fischer automotive systems, gefertigt im IML-Verfahren. Bild: fischerfischer automotive systems ist es gelungen, im In-Mould-Labeling-Verfahren (IML) elastisch verformbare Bauteile für die Großserie zu produzieren. Diese kommen in Limousinen des größten chinesischen Automobilherstellers SAIC zum Einsatz. Mit dieser innovativen Fertigungstechnologie bietet der Kinematik-Hersteller ganz neue Möglichkeiten in der Gestaltung des Fahrzeuginnenraums.

SAIC Motor ist der mit Abstand größte Automobilhersteller in China mit 6,93 Millionen verkauften Automobilen im vergangenen Jahr. Das Unternehmen steht für neue, moderne Technologien und treibt seinen Anspruch an nachhaltiges Produzieren aktiv voran. fischer automotive systems erfüllt diese Anforderungen mit seiner neuesten Fertigungstechnologie gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Rollos, die als formschöne Abdeckung des Cupholders in den Sport Utility Vehicles (SUVs) von SAIC zum Einsatz kommen, sind flexibel in ihrer Form und dennoch im hierfür untypischen In-Mould-Labeling-Verfahren (IML) gefertigt.
Diese innovative Spritzgusstechnologie wird normalerweise nur bei statischen Teilen angewendet. Eine spezielle Materialentwicklung ermöglicht es fischer automotive systems jedoch, auch flexible Teile mit diesem Verfahren herzustellen.

Beim In-Mould-Labeling-Verfahren werden sogenannte Labels, mit Dekor und Oberflächenschutz bedruckte Kunststofffolien, in das Spritzgießwerkzeug eingelegt. Durch Anlegen eines Vakuums werden die Folien fixiert und anschließend mit Kunststoff hinterspritzt. Die Trägerfolien sind dabei exakt auf den Kunststoff abgestimmt. Sie verschweißen mittels Wärme und Druck mit der eingebrachten Kunststoffschmelze zu einem Endprodukt.
IML bietet viele Vorteile: Der Herstellprozess ist schlank, die Ergebnisse qualitativ hochwertig und flexibel in der Handhabung. In kürzester Zeit können verschiedene Dekore verarbeitet werden.
Konzipiert wurden die innovativen Rollo-Abdeckungen im Entwicklungszentrum bei fischer automotive systems am Hauptsitz in Horb am Neckar. Gefertigt werden sie vor Ort im chinesischen Werk in Taicang. Dort wurde im Sommer ein neues Produktionswerk eröffnet. Von Taicang aus werden die Teile direkt an das Montageband bei SAIC geliefert.

Rollo-Abdeckung von fischer automotive systems, gefertigt im IML-Verfahren. Bild: fischer
Weitere Informationen zu fischer automotive finden Sie hier.
01 Luftbild Herrmann Ultraschall CampusVier neue Ultraschall-Labore, eine Lean-optimierte Produktion und multifunktionale Arbeitswelten in der Verwaltung auf 18.400 m² Gesamtfläche – 22 Millionen Euro hat die Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co.KG in die Erweiterung des Stammsitzes in Karlsbad-Ittersbach investiert. Bis 2021 sollen 180 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Es ist der dritte Erweiterungsbau des Karlsbader Familienunternehmen seit dem Jahr 2000 und die zweite Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Harsch Bau GmbH & Co.KG aus Bretten. Die Zahlen sind beeindruckend: 35.000 Tonnen Erde wurden bewegt und 7.000 Tonnen Fertigbauteile verbaut. Allein 4 der 22 Millionen Investitionssumme gehen in neue Maschinen und Anlagen, um die Produktionskapazität zu erhöhen. Dazu wurden auf allen Dachflächen Solarmodule installiert, um künftig einen Teil der benötigten Energie regenerativ zu produzieren.

„Wir haben nicht nur erweitert, wir haben auch alle bestehenden Gebäude komplett modernisiert und zwar nach neuesten Gesichtspunkten“, sagt CEO Thomas Herrmann. „Denn es sind auch die „Soft Factors“ wie moderne Arbeitsplätze und Nachhaltigkeitsinitiativen, die heute beim Kampf um Köpfe zählen“, begründet der CEO weiter. Das Unternehmen stellt seinen Mitarbeitern zwei Elektroautos zur Verfügung, um kostenlos E-Mobilität auszuprobieren. Vier Stromtankstellen stehen bereit, auch für Kunden. Mit dem Beitritt zur WIN-Charta es Landes Baden-Württemberg (Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit) im letzten April verpflichtet sich das Unternehmen freiwillig zu mehr Nachhaltigkeit, heutzutage für alle Anspruchsgruppen ein wichtiger Faktor. Arbeitskreise speziell zum Thema Mitarbeiterwohlbefinden sind gegründet worden. Dabei stehen Themen wie Arbeitszeitmodelle und Work-Life-Balance im Mittelpunkt.
Weilterlesen

Weitere Informationen zu unserem INNNONET Netzwerk-Partner finden Sie hier.

MW LogoDie Tebis AG und die GINDUMAC GmbH, starteten gemeinsam mit dem VDWF die Initiative „Marktspiegel Werkzeugbau“. Das Ziel: Zukunftsfähigkeit im Werkzeug-, Modell- und Formenbau aktiv zu fördern. In Arbeitskreisen konkretisierte sich die Grundidee, Unternehmenskennzahlen, Produktion, Organisation, Prozesse, Marketing und Vertrieb für die Branche vergleichbar zu machen.
Jens Lüdtke (Leiter Tebis Consulting), Benedikt Ruf (Managing Director GINDUMAC GmbH) und Dr. Claus Hornig (CLAHO GmbH) entwickelten daraus das finale Konzept und trieben das Projekt aktiv voran.
Mit der Messe Stuttgart als Partner wurde die Initiative, im Rahmen eines Pilotprojektes mit ausgewählten Mitgliedern des VDWF, Ende September zur Marktreife gebracht.

Neue Kennzahl für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau
„Marktspiegel Werkzeugbau“ ist eine Initiative zur Schaffung einer neuen branchenspezifischen Kennzahl für die Zukunftsfähigkeit des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus. Die Initiative ist darauf ausgelegt, Werkzeug-, Formen und Modellbauern, schnell und einfach, neue Einblicke in den Entwicklungsstand ihres Unternehmens im Vergleich zur Branche zu verschaffen, um konkrete Maßnahmen für die Zukunftsausrichtung ableiten und umsetzen zu können.
Aus dem „Marktspiegel Werkzeugbau“ soll ein neuer Branchenstandard entstehen. Unternehmen können diesen zukünftig gezielt heranziehen, um besser zu verstehen, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen.

“Wir sind überzeugt, dass der „Marktspiegel Werkzeugbau“ genau das richtige Tool für Werkzeug-, Modell- und Formenbauer ist, um ihre Unter¬nehmen markt- und umsetzungsorientiert in die Zukunft führen zu kön¬nen. Dazu möchten wir einen wertvollen Beitrag leisten.” (Jens Lüdtke, Leiter Tebis Consulting, Benedikt Ruf, Managing Director GINDUMAC GmbH und Dr. Claus Hornig, CLAHO GmbH)

Mit dem ZINDEX in Richtung Zukunft: Ob Du wirklich richtig stehst, siehst Du, wenn das Licht angeht

Der „Zukunftsindex“ (kurz: „ZINDEX“) ist im „Marktspiegel Werkzeugbau“ die neue unternehmensspezifische Kennzahl zur Bestimmung von Zukunftsfähigkeit im Werkzeug-, Modell- und Formenbau.
Übergeordnet bildet der „Marktspiegel Werkzeugbau“, in der Summe und Gesamtbetrachtung aller erfassten Teilnehmerdaten, die Grundlage für den so genannten „Branchenindex“ (kurz: „BINDEX“). Dieser zeigt einen neuen Branchenstandard und Branchentrends.
Im „Marktspiegel Werkzeugbau“ werden die Teilnehmer für einen unabhängi¬gen Marktspiegel auf ihre unternehmerische Wettbewerbsfähigkeit und Wert¬schöpfung analysiert, vermessen und miteinander verglichen. Der Marktspiegel ist in 4 übergeordnete Analysefelder aufgeteilt: 1. Unternehmenskennzahlen, 2. Produktion, Organisation, Prozesse, 3. Marketing, Kommunikation, Vertrieb und 4. Digitalisierung, Automation.
Die Werkzeugbauten können sich gezielt nach Unternehmensgrößen, Zielmärkten und Produktbereichen vergleichen. Die Unternehmensgröße wird durch die Merkmale Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Mitarbeiteranzahl bestimmt. In den Produktbereichen wird zwischen Werkzeugbau, Formenbau, Modellbau und Maschinenbau unterschieden. Die Zielmärkte teilen sich in Automotive, Consumer / Packaging, Electronics, Aerospace, Health / Pharma, Maschinenbau und Sonstiges auf. Sowohl interne als auch externe Werkzeugbauten können an der Initiative teilnehmen.
Der „Marktspiegel Werkzeugbau“ liefert Antworten zu grundlegenden Fragen der Unternehmensführer im Werkzeugbau.
Zum Beispiel, wirtschaftet das Unternehmen profitabel und nachhaltig genug? Ist das Produktivitätslevel wettbewerbsfähig? Ist das Personal ausreichend qualifiziert und motiviert? Sind ein Leitbild und eine Strategie vorhanden? Werden Unternehmensprozesse und Projekte effizient organisiert? Wie hoch ist der Modernisierungsgrad in der Softwarelandschaft und im Maschinenpark? Wie professionell werden Marketing- und Vertriebsaktivitäten umgesetzt? Wie wettbewerbsfähig ist das Unternehmen in Automatisierung und Digitalisierung?
Für jedes Unternehmen liefert abschließend der „ZINDEX“, die Möglichkeit seine eigene Position zu bestimmen und im Branchenvergleich einzuordnen. Der „BINDEX“ zeigt den Status Quo und die Entwicklungen der gesamten Branche.
Die Initiative „Markspiegel Werkzeugbau“ eröffnet somit Markttransparenz und Vergleichbarkeit, liefert konkrete Handlungsempfehlungen, lässt Branchen-Trends erkennen, gibt eine valide Grundlage für Zukunftsentscheidungen und stärkt Unternehmen der Branche.

Vom erfolgreichen Pilotprojekt zur MEX 2019 Edition
Insgesamt haben sich 16 Werkzeug-, Modell- und Formenbauer aus dem VDWF, im Rahmen des Pilotprojektes, der Initiative „Marktspiegel Werkzeugbau“ angeschlossen, um neue Im¬pulse für Ihre Unternehmen zu schaffen.
Die Ergebnisse des Pilotprojekts wurden bei einem Treffen beim Partner Messe Stuttgart Ende September präsentiert.

“Die Vorstellung, dass sich nun auch im jährlichen Turnus Werkzeugbauten selbst in der Branche einordnen können und sich so auch eine Entwicklung in der Branche ablesen lässt, ist ein echter Mehrwert.“ (Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer VDWF e.V.)

Im nächsten Schritt wurde der Marktspiegel nun für alle Unternehmen geöffnet, mit dem Ziel auf der Moulding Expo 2019 die erste „MEX-Edition“ zu präsentieren. Geplant ist stets zur Moulding Expo, im Zweijahresrhythmus, eine neue Version mit Branchen-Index (BINDEX) zu veröffentlichen.

Gründungsvorhaben der Marktspiegel Werkzeugbau e.G. eingeleitet
Der „Marktspiegel Werkzeugbau“ liefert seinen Mehrwert über das Engagement seiner Teilnehmer und die Qualität der erhobenen Daten.
Zur Weiterentwicklung und Etablierung der Initiative sollen die Teilnehmer aktiv in Form einer Genossenschaft beteiligt werden.
Die Organisation als Genossenschaft ist ein Garant dafür, dass die Daten in guten Händen sind, denn sie gehören nur den Werkzeugbauten selbst.
Die Unternehmensdaten werden der Genossenschaft nur zur Erstellung des Markspiegels zur Verfügung gestellt und, durch einen neutralen Treuhänder, anonymisiert zur Verarbeitung verteilt.
Aktuell befinden sich die Projektverantwortlichen in der Konkretisierung des Gründungsvorhabens und des Preismodells.
Angestrebt wird ein, für die Genossenschaftsmitglieder faires Preismodell zwischen 1.000 – 1.500 EUR pro jährlichen Report.
Unter dem Motto „Vom Werkzeugmacher zum Zukunftsmacher“ soll die zukünftige Marktspiegel Werkzeugbau e.G. zum Kompetenzträger der Branche für Zukunftsfähigkeit werden.

Anmeldung für alle Werkzeug-, Modell- und Formenbauer ab sofort möglich
Schon jetzt können sich alle Werkzeug-, Modell- und Formenbauer die Teilnahme am kommenden „Marktspiegel Werkzeugbau“ sichern.
Auf der Webseite marktspiegel-werkzeugbau.com besteht die Möglichkeit sich für die Teilnahme zu registrieren.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich für die Teilnahme registrieren finden Sie hier.


Zukunftsmacher unter sich: Ende September kamen die Organisatoren und Teilnehmer des Pilotprojekts an der Messe Stuttgart zur Abschlusspräsentation zusammen.

Im Rahmen des seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW geförderten Projektes Plastics InnoCentre konnte in den vergangenen 3 Jahren ein moderner Showroom mit Veranstaltungs- und Ausstellungsfläche im Horber Innovationspark etabliert und mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten für die Kunststoffbranche bespielt werden. Ziel war die Darstellung der gesamten Kunststoffwertschöpfungskette bis hin zu biobasierten Produkten. Die Einrichtung der Ausstellung war richtungsweisend und Initialzündung für einige Mitgliedsunternehmen, sich zunehmend mit der Verwendung biobasierter Materialien zu beschäftigen und ihre Verfahren entsprechend anzupassen.

Im Verlaufe des Projektes wurden die Ergebnisse auch über die Grenzen Baden-Württembergs bekannt, vor allem in der Alpenregion. Als eine Konsequenz dieses Erfolges wurde das INNONET Kunstsoff® eingeladen, Partner des EU-Projektes AlpLinkBioEco zu werden. AlpLinkBioEco ist eine Initiative von 14 Projektpartnern aus 8 teilnehmenden Regionen des Alpenraums (Fribourg, Auvergne-Rhone-Alpen, Lombardei, Autonome Provinz Trient, Slowenien, Oberösterreich, Bayern und Baden-Württemberg), welche im Rahmen des Interreg VB Programms gefördert wird. Dieses wird vom Plastics Innovation Competence Centers (PICC) der Hochschule für Technik und Architektur Fribourg i.Ü. (Schweiz) geleitet.

Der Übergang von einer fossilen zu einer zirkulären, biobasierten Wirtschaft ist ein Hauptziel der europäischen Wachstumspolitik. Der Alpenraum verfügt über signifikante natürliche Ressourcen, starke Industriesektoren und hervorragende Forschungs- und Technologiezentren. Das Potential für neue, innovative Wertschöpfungsketten im Bereich der Bioökonomie werden allerdings derzeit oft noch nicht vollwertig ausgeschöpft, da es an einer interregionalen und sektorübergreifenden Herangehensweise zur Vernetzung der relevanten Akteure mangelt. Dieser Herausforderung nimmt sich das Projekt AlpLinkBioEco an. Anfang Juni konnte Udo Eckloff, designierter Projektleiter im INNONET Kunststoff®, an dem Kick-Off Meeting in Freiburg i.Ü. teilnehmen, erste Kontakte zu den Projektpartnern knüpfen und somit den Grundstein für gemeinsame Maßnahmen legen. AlplinkBioEco eröffnet den Akteuren des INNONET Kunstsoff® gute Potentiale, ihre Kooperationen mit Partnern des Alpenraumes zu vertiefen.

Zusammen mit Rohstoffproduzenten, verarbeitender Industrie, Produktentwicklern, Markeninhabern, Händlern und Konsumenten werden die Projektpartner in den nächsten drei Jahren grenzüberschreitend neue, biobasierte Wertschöpfungsketten in den 8 teilnehmenden Regionen des Alpenraums erarbeiten. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf der zirkulären Vernetzung von Produzenten land- und holzwirtschaftlicher Rohstoffe mit der Chemiewirtschaft und der Kunststoff- und Verpackungsindustrie. Mit den Aktivitäten wird die Sensibilität für Zukunftstrends in der Kunststoffbranche bei den beteiligten Unternehmen erhöht, um deren Wettbewerbsfähigkeit weiter zu sichern.

AlpLinkBioEco -  INNONET Kunststoff® baut Angebote im Bereich Biokunststoffe international aus
Die nachhaltige Zukunft des Kunststoffs – Plastics InnoCentre fokussiert auf biobasierte AlternativenHorb a.N., 25. Oktober 2018. Aktueller könnte der Anlass nicht sein: Fast zeitgleich zur Entscheidung der Europäischen Kommission, Einweg­ver­packungen vom Markt zu verbannen, tagten im Plastics InnoCentre des INNONET Kunststoff® im Horber Innovationspark Kunststoffexperten aus ganz Deutschland, um umweltverträgliche Lösungen und Alternativen zu erörtern. Ein volles Haus mit beinahe 100 Teilnehmern demonstrierte die Brisanz aber auch das immense Potential der Thematik.

Die Schlagzeilen der letzten Wochen alarmieren Verbraucher und die Fachwelt: Bei einem unveränderten globalen Konsumverhalten wird in 30 Jahren in den Ozeanen dieser Erde mehr Plastikmüll als Fisch zu finden sein. Und ebenfalls erschreckend: Mikroplastik-Partikel wurden erstmals im menschlichen Organismus nachgewiesen. Die aktuelle Debatte bei der Europäischen Kommission über neue Direktiven zur Reduktion von Einwegkunststoffen wird auf die Kunststoffindustrie erheblichen Einfluss nehmen. „Biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe sowie Kunststoffrezyclate“ standen deshalb im Fokus der vielbeachteten Fachveranstaltung im Plastics InnoCentre, die als Kooperationsevent zwischen der Landesagentur BIOPRO Baden-Württemberg, der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. und dem INNONET Kunststoff® beispielhaft war.

Die nachhaltige Zukunft des Kunststoffs – Plastics InnoCentre fokussiert auf biobasierte AlternativenDas INNONET Kunststoff® denkt nachhaltig. „Unser Ziel ist es, das Plastics InnoCentre bundesweit als Zentrum für bioökonomische Ansätze und die Kreislaufwirtschaft zu etablieren“, erklärten Peter Rosenberger, Oberbürgermeister der Stadt Horb und Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrum Horb, als Träger des Plastics InnoCentre und INNONET Kunststoff®, unisono.

Für Kristy-Barbara Lange vom European Bioplastics e.V., dem Zusammenschluss von Biokunststoff-Produzenten, stehen die Ampeln in Sachen Bio-Kunststoffe inzwischen auf grün: „Die Produktion von Bioplastik wird bis 2022 um rund 20 Prozent steigen“. Zwar wird noch weit über die Hälfte des global hergestellten Biokunststoffs in Asien produziert, jedoch erkennt die Biokunststoff-Lobbyistin auf längere Sicht auch hier Veränderungen: „Die Reaktion der Europäischen Union stärkt Europa nachhaltig als Produktionsstandort für Biokunststoffe“, argumentierte Lange.

Das Marktpotential für deutsche Unternehmen offenbart Zahlen, die von Frau Dr. Fang Luan, Biokunststoff-Expertin bei der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. aufgerufen wurden: „An den 19,6 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen, die europaweit produziert werden, hat Deutschland einen Marktanteil von 23 Prozent“, bilanzierte Dr. Luan. Über 60 Prozent aller Produkte und Waren, die der private Endverbraucher konsumiert, seien in Kunststoff verpackt. Biokunststoffe haben also Zukunft, und diese Erkenntnis setzt sich langsam durch in der Branche. Michael Tesch vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid erkannte als kompetenter Moderator der Veranstaltung im Bioplastik zwar einen Trend aber noch lange keinen Hype. Für ihn als Kunststofftechniker stehen Verbraucher den grünen Plastik-Alternativen oftmals deutlich aufgeschlossener gegenüber als die Kunststoffhersteller selbst.

(v.l.:) M. Hoffmann (SKZ Würzburg), Dr. M. Hiebel (Fraunhofer-UMSICHT), C. Michels (FKuR Kunststoff GmbH), A. Blochwitz (Technologiezentrum Horb), K.-B. Lange (European Bioplastics e.V.), M. Tesch (Kunststoff-Institut Lüdenscheid), Dr. F. Luan (IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.), T. Glaz (Werner & Merz GmbH), Dr. D. Patzelt (BIOPRO BW), P. Brunk (BIOTEC GmbH) referierten an diesem Tag.
(v.l.:) M. Hoffmann (SKZ Würzburg), Dr. M. Hiebel (Fraunhofer-UMSICHT), C. Michels (FKuR Kunststoff GmbH), A. Blochwitz (Technologiezentrum Horb), K.-B. Lange (European Bioplastics e.V.), M. Tesch (Kunststoff-Institut Lüdenscheid), Dr. F. Luan (IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.), T. Glaz (Werner & Merz GmbH), Dr. D. Patzelt (BIOPRO BW), P. Brunk (BIOTEC GmbH) referierten an diesem Tag.

Ressentiments gegenüber biobasierten Alternativen bei Produzenten und Unternehmen der Branche abbauen ist deshalb ein erklärtes Ziel der Initiativen des Plastics InnoCentre. Positivbeispiele helfen hierbei ungemein.
Ein Unternehmen, das mit innovativen Verpackungsprodukten aus Kartoffelstärke erfolgreich am Markt agiert ist die BIOTEC GmbH&Co.KG. Peter Brunk von BIOTEC verdeutlichte in seinen Ausführungen, wie sehr gesetzliche Vorgaben den Biokunststoffmarkt tatsächlich beeinflussen. Diese lassen hoffen, dass die richtungsweisende Verordnung auf europäischer Ebene zum Verbot zahlreicher Einwegprodukte nachhaltige Impulse setzt. Der Einsatz biologischer Pendants ist oft einfacher, als von vielen Verpackungsmittelherstellern angenommen wird und Hilfestellungen für den Umstieg von erdölbasierten Lösungen auf nachhaltige Alternativen gibt es zuhauf. Sowohl das SKZ in Würzburg als auch das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT bieten weitreichende Expertisen auf diesem Gebiet, die Markus Hoffmann und Dr. Markus Hiebel darstellten.

Biokunststoffe sind eine eigene Welt. Biobasiert bedeutet nicht zwingend bioabbaubar oder gar kompostierbar. Carmen Michels, Geschäftsführerin der FKuR Kunststoff GmbH, ist es erfolgreich gelungen, Begrifflichkeiten, Materialtypen und Recyclingwege anschaulich darzustellen und klar abzugrenzen. Als einer der führenden Anbieter von Biokunststoffen bietet die FKuR Kunststoff GmbH bereits heute ein umfassendes Portfolio gerade solcher Produkte, die von der Europäischen Kommission als Alternativen angesehen werden.

Neben biobasierten Kunststoffen nimmt auch das Thema Recycling einen sehr wichtigen Zweig in der funktionierenden Kreislaufwirtschaft ein. Timothy Glaz von Werner&Mertz - bekannt durch die Marke „Frosch“ - sieht in einer konsequenten Verwendung in Plastik-Recyclat eine echte nachhaltige Alternative und hinterlegte seine Ausführungen mit beachtlichen Zahlen: Von den rund 120.000 Tonnen jährlich in Deutschland produzierten Polyethylenterephthalats, besser bekannt unter dem Kürzel PET, dem wohl mit am häufigsten für Verpackungen eingesetzten Kunststoff, würden noch immer rund 70.000 Tonnen schlicht verbrannt. Das Recyclingpotential sei exorbitant und es ist der Recyclat-Initiative von Werner & Mertz schon gelungen, 215 Mio. Verpackungen aus 100% Altplastik mit einem Anteil von 20 % aus der Quelle Gelber Sack in den Handel zu bringen. Glaz plädierte dafür, dass Thema Verpackung nicht länger vom Produkt isoliert zu betrachten, sondern vernetzt zu denken, vom Verpackungsmittelhersteller bis hin zum Endverbraucher.

Die nachhaltige Zukunft des Kunststoffs – Plastics InnoCentre fokussiert auf biobasierte AlternativenVernetztes Denken, allerdings auf der Meta-Ebene, war Thema von Dr. Dominik Patzelt, Abteilungsleiter im Team Bioökonomie bei der Landesagentur BIOPRO Baden-Württemberg GmbH. Die BIOPRO unterstützt die positive Entwicklung der Bioökonomie in Baden-Württemberg und engagiert sich auch auf Bundesebene und in Europa. Eines ihrer internationalen Projekte wird unter anderem gemeinsam mit dem INNONET Kunststoff® durchgeführt, das Förderprojekt „AlpLinkBioEco“ der Europäischen Union.

Projektziel ist, bestehende Strukturen, die sich bereits mit nachhaltigen biobasierten Werkstofflösungen beschäftigen, zu stärken und innovative Wertschöpfungsketten in Europa zu etablieren. Die Biokunstoff-Thematik soll im Rahmen weiterer Veranstaltungen und des „AlpLinkBioEco“ im Plastics InnoCentre fest etabliert werden.

Hintergrund zu den Kooperationspartnern des Bioevents:

Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH unterstützt als Landesagentur die Gesundheitsindustrie (Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmazeutische Industrie) sowie den Aufbau einer Bioökonomie für Baden-Württemberg mit dem Ziel Verbindungen zwischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Netzwerken herzustellen. Wirtschaftsförderung, Standortentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Beratung von Gründern sind dabei die Schwerpunkte.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. vertritt als Branchenverband die Interessen der Hersteller von Kunststoffverpackungen und Folien in Deutschland und Europa. Die mittelständisch geprägte Branche hat über 90.000 Beschäftigte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 15 Mrd. Euro. Kunststoffverpackungen haben aktuell einen Anteil von 44 Prozent am deutschen Verpackungsmarkt. Die IK ist der größte Trägerverband des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff-verarbeitenden Industrie.

INNONET Kunststoff®: Mit inzwischen über 120 Mitgliedern zählt das INNONET Kunststoff® längst zu den mitgliederstärksten und am schnellsten wachsenden Unternehmensnetzwerken im Süden Deutschlands. Es vernetzt nicht nur die Unternehmen entlang der gesamten Kunststoff-Werkstoffkette, sondern bündelt auch die Kompetenzen seiner Mitglieder für gemeinsame und zukunftsweisende Projekte: Mit dem Plastics InnoCentre im Horber Innovationspark bekam das INNONET® eine Heimat; ein kunststoffaffines Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum für alle denkbaren Veranstaltungsformate. Das Plastics InnoCentre setzt mit seinem Schwerpunkt Biobasierte Kunststoffe eigene Impulse in einer hochinnovativen Branche. Mit dem Projekt AlpLinkBioEco soll jetzt noch aktiver in das Geschehen rund um die Entwicklung und Etablierung nachhaltiger Technologien und Produkte eingegriffen werden.

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