cl label bronze

Das INNONET Kunststoff hatte sich 2016 erstmalig der Befragung durch ein Expertenteam des ESCA Cluster Benchmarking unterzogen und das erste Bronzelabel für 2 Jahre erhalten.

Im Zuge des Auszeichnungsverfahrens stellte sich das INNONET Kunststoff 2019 zum zweiten Mal der Beantwortung eines umfangreichen Fragebogens. Die detaillierten Fragestellungen beziehen sich auf alle Bereiche des Clustermanagements und umfassen sowohl strategische als auch organisatorische und finanzielle Aspekte. Das Ergebnis war ein abschließender Benchmarking Report, der das INNONET Kunststoff in Relation zu anderen deutschen und weltweiten Clustern darstellt.

Ein positiver Nebeneffekt des Labels ist, dass das INNONET Kunststoff nun auf europäischer Ebene sichtbarer wird und sich noch besser vernetzen kann. Zudem ist das Label eine Voraussetzung für die Teilnahme an verschiedenen Förderprogrammen.

Über ESCA - The European Secretariat for Cluster Analysis
Das European Secretariat for Cluster Analysis (ESCA) berät Manager von Clusterorganisationen, Förderprogrammträger und politische Entscheidungsträger bei der Weiterentwicklung von Clustern durch Benchmarking. ESCA-Experten haben in den vergangenen Jahren eine Methodik zum Benchmarken von Clustern und Clusterorganisationen entwickelt, die in ganz Europa als führend anerkannt ist. Seit 2007 haben sie mehr als 600 Cluster und Clusterorganisationen gebenchmarkt. ESCA-Experten sind auch an der Entwicklung eines Qualitätslabels für Clusterorganisationen im Rahmen der European Clusters Excellence Initiative beteiligt.

Weitere Informationen zur Cluster Analysis finden Sie hier

 
INNONET Kunststoff: Vierte erfolgreiche Veranstaltung des Arbeitskreises "Kreislaufführug von Kunststoffen" bei der AURORA Kunststoffe GmbH.

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Das Thema Recycling ist seit Jahren eines der Brennpunktthemen in der Kunststoffbranche, die über allgemeine Recyclingmöglichkeiten und die sinnvolle Wiederverwertung von Kunststoff-Reststoffen, die im Produktionsprozess entstehen, hinausgehen.

Das INNONET Kunststoff als größtes Kunststoffnetzwerk in Süddeutschland mit Sitz in Horb am Neckar organisiert seit 2017 den Arbeitskreis Kreislaufführung von Kunststoffen mit fachlicher Begleitung des Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT, das seine wissenschaftliche Kompetenz als Mitglied im Innonet Kunststoff einbringt und wertvoller Forschungspartner für das Netzwerk ist.

Die vierte Folgeveranstaltung des Arbeitskreises fand am 16.05.2019 mit 35 Teilnehmern bei dem langjährigen INNONET- Mitgliedsunternehmen und Rezyklat-Spezialisten AURORA Kunststoffe GmbH, im neu aufgebauten Standort in Neuenstein statt. Dass die Veranstaltung kurz nach der Einladung bis auf den letzten Platz ausgebucht war, belegt das große Interesse der Akteure an Nachhaltigkeitsthemen. Martin Mühlen vom Spritzguss-Spezialisten ARBURG und Mitglied im 6-köpfigen INNONET-Steuerkreis sowie INNONET-Fachreferent Udo Eckloff führten durch das Programm der Fachveranstaltung.

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Gerhard Schweinle, Geschäftsführer und Gründer der AURORA Kunststoffe GmbH – präsentierte amüsant und zugleich äußerst inhaltsreich die Philosophie des Unternehmens und ging auf die jüngste Erfolgsgeschichte der eigenen Entwicklung hochwertiger Compounds für kundenbezogene Anwendungen ein. Nicht zuletzt der Umstand, dass das Unternehmen hierdurch einer der wichtigsten  Player im deutschen Rezyklatmarkt ist, führte zu der engen Kooperation mit der MOL Group aus Ungarn, einem der größten  Öl- und Gasunternehmen im östlichen europäischen Kontinent. „Das Potential für die sortenreine Aufarbeitung von industriellen Kunststoffresten ist enorm. Politik und Gesellschaft fordern ein Umdenken. Unternehmen aus der Kunststoffbranche sind gefordert, ihre Prozesse und Sortierung umzustellen. Nur so können sie die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Rezyklaten gewährleisten“ so Schweinle.

Rainer Schweppe vom ICT referierte über Tendenzen und vielfältige Hochleitungsanwendungen von Kunststoffen wie CFK, die augenblicklich insbesondere in der Luft- und Raumfahrt gefragt sind. Die europäische Kunststoffstrategie berücksichtigt den Einsatz von Rezyklaten und bietet eine vielfältige Fördermöglichkeit wie beispielweise das EU-Programm Clean Sky. Auch im Automotivebereich werden bereits vielfältig Rezyklate eingesetzt, andere Bereiche wie Medizintechnik oder auch verschiedenste Konsumprodukte werden in Kürze dem Beispiel folgen müssen. „Technologien und Fördermöglichkeiten stehen bereit, man muss sie eigentlich nur nutzen um wirtschaftlich und ökologisch zu handeln und die europäische Wirtschaft zu einer gemeinsamen Kreislaufwirtschaft zu bringen“ forderte Schweppe die Teilnehmer auf.

Charlotte Müller, bisher auf der Einkaufsseite für Kunststoffgranulate und Rezyklate eines großen Konzerns und mit den Problemen der Einführung bei Herstellern und OEMs vertraut, beschäftigt sich seit kurzem mit dem Verkauf von Rezyklaten der MKV GmbH. Sie stellte die Möglichkeiten der Compounds in konkreten Anwendungsfällen vor. „Die Schwierigkeit des Einsatzes von Rezyklaten liegt nicht auf der technischen Ebene, die Unternehmen müssen umdenken, um den künftigen gesetzlichen Anforderungen nachzukommen“ untermauerte Müller die vorherigen Aussagen.

Dr. Fabian Lüth, technischer Vertrieb und Produktmanagement bei der Vogt-Plastic GmbH informierte eindrucksvoll über die Möglichkeiten der Regranulate, welche auf Basis von sekundären Stoffströmen aus post consumer waste (PWC) im südwestdeutschen Raum hergestellt werden. Das Unternehmen verarbeitet quasi den Haushalts-Abfall im gelben Sack.  Bei der Aufbereitung von Gelben Säcken ist die größte Herausforderung der stark variierende Inhalt. Aufgrund langjähriger Erfahrungen können diese Schwankungen in den internen Produktionsprozessen ausgeglichen werden, sodass hochwertige Compounds für eine Vielzahl von Anwendungsfällen entstehen können. „Aus Rezyklaten werden heute nicht mehr billige Parkbänke und Bahnschwellen produziert. Wir sind viel weiter und das Material wird als ernstzunehmende Alternative zu primeren Stoffquellen gehandelt. Die Wirtschaftlichkeit, Qualität und Ökobilanz unserer Produkte überzeugt mittlerweile viele Hersteller“ so Dr. Lüth.

Als Highlight des Tages besichtigten die Teilnehmer in zwei Gruppen unter Leitung der beiden Söhne des Firmengründers Alexander und Patrick Schweinle die 5 neuen Compoundieranlagen sowie den Laborbereich. Nach einem Brand im Jahr 2017 konnte die vollkommen zerstörte Produktionsanlage nach neusten Anforderungen innerhalb kürzester Zeit wiederaufgebaut werden. Ein absolut durchdachtes internes Logistiksystem und modernste Anlagentechnik, vereint mit einer aufwändigen Laboreinrichtung lassen die Produktion von hochwertigen Compounds und Granulaten auf Rezyklatbasis mit entsprechenden Zertifizierungen zu.

Die hoch interessierten Teilnehmer der Veranstaltung waren sich bei der anschließenden Diskussion einig, dass der Dialog zum Thema Recycling weitergeführt werden muss, um bei neuen Vorgaben und neuen Herausforderungen der Branche wettbewerbsfähig zu bleiben. 

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Für Fragen bezüglich des Arbeitskreises und geplante Events steht Ihnen Herr Udo Eckloff, Fachreferent des INNONET Kunststoff, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.  

07.-09.05.2019 | Landesmesse Stuttgart. Mit der Fachmesse für Medizintechnik T4M (Technology for Medical Devices)
bot die Messe Stuttgart erstmalig nach dem Aus der MedTec wieder eine Plattform für die Medizintechnik. Auch das INNONET Kunststoff nutzte gemeinsam mit Netzwerkpartner ARBURG diese erste Gelegenheit für eine Präsenz auf dem neuen Branchenmarktplatz.

K1024 1Die T4M legte einen sehr soliden Start hin: Branchenführer aus 25 Ländern waren vertreten. Der Großteil der Fachbesucher kam laut Veranstalter aus Baden-Württemberg, Hochregion der Medizintechnik. Zu den über 250 Ausstellern der ersten Stunde gehörte auch das INNONET Kunststoff, mehr noch, das Clustermanagement war bereits von Anfang an in die ersten Gründungsgespräche für die neue Fachmesse in Süddeutschland eingebunden.

Die Gründe für die Messepräsenz des süddeutschen Kunststoffclusters liegen auf der Hand: Für die Kunststoffbe- und -verarbeitung bietet sich im Bereich der Medizintechnik ein sehr interessantes Spielfeld und das Netzwerk zählt auch einige Partner aus der Medizinzulieferindustrie. Auf einem Gemeinschaftsstand informierte das INNONET zusammen mit der Firma ARBURG über Netzwerk-Partner und Aktivitäten. Besonderes Highlight am Stand war der ARBURG-Freeformer, der den Besuchern live die additive Fertigung veranschaulichte. Martin Mühlen von der Firma ARBURG und Vertreter des INNONET Steuerkreises zeigte sich beeindruckt von der fachlichen Expertise und das große Interesse an der Medizintechnik.

Auch Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrum Horb und Clustermanager des INNONET Kunststoff war zufrieden mit dem Messe-Kick-off. Er glaubt fest an eine erfolgreiche Zukunft der neuen Messe und das Potential für das Netzwerk. Der Termin für die nächste T4M in Stuttgart steht bereits fest: 5.-7.Mai 2020. „Hierfür werden wir unsere diesjährigen Erfahrungen und Eindrücke gemeinsam mit den Netzwerkpartnern reflektieren, aber ich bin überzeugt, dass wir im nächsten Jahr einen größeren Strand haben werden mit weiteren interessierten INNONET Mitgliedern und möglicherweise neuen Kooperationen mit anderen Messeteilnehmern“, so Blochwitz.

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Einblicke in die Digitale Welt der Industriellen Computertomopgraphie

Region Nordschwarzwald, 30. April 2019. Beim zweiten Netzwerktreffen des Jahres und vor dem Maifeiertag öffnete die ProPlas GmbH in Dornstetten ihre Tore für die inzwischen über 120 Mitglieder der INNONET Familie sowie Partner und Freunde des Unternehmens.

Im Bereich der Wertschöpfungskette Kunststoff gibt es zahlreiche Themen von Granulat bis zur Wiederverarbeitung, die das INNONET Kunststoff mit seinen Mitgliedern vernetzt. Auch die Industrielle Computertomografie-Dienstleistungen für komplexe Kunststoff-Bauteile, wie sie der Gastgeber des INNONETmeet, anbietet, sind ein sehr wichtiger Teil dieser innovativen Branche.

Die ProPlas in Dornstetten lud am 30. April 2019 die INNONET-Partner zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 ist das Unternehmen erfolgreich als hoch flexibler Mess-Dienstleister, dessen Kunden sich auf präzise Ergebnisse innerhalb von 48 Stunden verlassen können.

Hinter dem Namen ProPlas steckt vor allem Stephan Klumpp, Geschäftsführer des Unternehmens und weltweit fest mit der Computertomographie verbunden. Als langjähriger Produktmanager und Gründer des Geschäftsfelds X-RAY bei Carl Zeiss IMT GmbH realisierte er dort gemeinsam mit seinen Entwicklungsteams die METROTOM®-Familie. Klump betonte, dass beim immer weiterwachsenden Erfolg des Unternehmens stets neue Ideen und Verbesserungsprozesse unabdingbar waren. Eine weitere wichtige Stellschraube war die Digitalisierung der Prozesse und Arbeitsabläufe, welche er gemeinsam mit seinem Digitalisierung-Experten Rouven Rieker, von der semaio GmbH, durchgeführt hatte. Beide demonstrierten dem interessierten Publikum, anhand der eingeführten Programme, wie Prozesse jederzeit und überall sichtbar gemacht und kontrolliert werden können. Dies vermeidet Fehler und kann Prozesse deutlich beschleunigen.

Neben den unternehmerischen, technischen und digitalen Themen, liegen Stephan Klumpp und Susanne Nestle aber auch soziale Themen am Herzen. Hier engagieren sich die Unternehmer aus vollster Überzeugung vor allem für junge Leute. „Das Wertvollste, das es auf der Welt für die Zukunft gibt, sind unsere Kinder und Jugendlichen. Daher ist es umso wichtiger, denen zu helfen, die nicht mit so guten Voraussetzungen in ein Leben starten“, betonte Klumpp seine Intention.

Mit der Stiftung Eigen-Sinn und ihrem Motor Hans-Martin Haist hat Klumpp seine ideale Einrichtung gefunden. Die Stiftung will den Kindern, die häufig aus schwierigsten Verhältnissen zu Ihnen kommen, in einer solchen Lebenslage Hilfestellung geben. Neben Kinderheimen betreibt die Stiftung u.a. auch die Jugendwerkstatt Eigen-Sinn. (Nähere Informationen auch auf der Homepage: www.stiftung-eigensinn.de)

Eine besondere Herzenssache ist Klump und seiner Familie dabei ein Gipfelstürmerprojekt, bei dem in einer Garage der Firma Gottlieb Nestle GmbH über zehn heranwachsende Jungs an zwei Kanus werkeln, die filigran wie ein Grätenskelett auf hohen Holzböcken liegen und, geklammert mit etlichen Schraubzwingen, vor sich hin kleben. Vom Erfolg und Fortschritt dieses Projektes konnten sich die INNONET Mitglieder vor Ort überzeugen. Verfolgen können Sie das Projekt live auf Instagram unter proplas.gipfelstürmer, ebenso auf facebook unter https://www.facebook.com/proplasgipfelstuermer/ sowie direkt auf der ProPlas Webseite www.proplas.de.


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40 Kunststoffexperten aus dem INNONET sind begeistert vom Bau des Holzkanus
der "ProPlas Gipfelstürmer"


Krönender Abschluss der sehr gelungen und vielseitig informativen Veranstaltung war die Versteigerung von selbstgebauten Vogelhäuschen zu Gunsten der Stiftung Eigen-Sinn sowie der gemeinsame gesellige und musikalische Ausklang mit der INNONET-Familie.

Zweites Speed-dating zwischen wissenschaftlichen Instituten und INNONET Partnerunternehmen 

7 wissenschaftliche Institute präsentierten sich am Donnerstag,
11. April 2019 im Plastics InnoCentre beim ersten INNONET science in diesem Jahr. Das INNONET science, ein Veranstaltungsformat – exklusiv für INNONET Partner – soll den Wissenstransfer zwischen den Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen im Netzwerk initiieren und neue Kooperationsprojekte hervorbringen.

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Unter Moderation von Dr. Joachim Schätzle, Leiter Forschung und Vorentwicklung der fischerwerke GmbH & Co.KG hatten die teilnehmenden Institutionen zunächst Gelegenheit, ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte und Kompetenzen vor den interessierten Unternehmen zu präsentieren.

Partnerinstitute vor Ort waren:

  • Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT), Rainer Schweppe 
  • Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB),
    Dr. Michael Richter 
  • Hochschule Esslingen, Prof. Dr. Wolfgang Guth 
  • Hochschule Pforzheim, Prof. Dr. Gerhard Frey
    und Prof. Dr.-Ing. Ingolf Müller 
  • Institut für Kunststofftechnik Uni Stuttgart IKT, Dr. Alexander Geyer 
  • Kunststoff-Institut Südwest, Marius Fedler 
  • SKZ- KFE gGmbh Würzburg, Jürgen Kern

Eins ist klar: Das Format birgt viele Chancen für die Zukunft des Netzwerkes. Potential ist aber noch da: Dr. Schätzle könnte sich hier unter anderem neue Forschungskonsortien vorstellen, die Expertisen von Wissenschaft und Unternehmen bündeln und möglicherweise Förderanträge bearbeiten: „Es müsste eine Plattform geben, auf der die Mitglieder, Institutionen und Unternehmen, gemeinsam Ideen generieren und sammeln können.“, also eine Art Austauschbörse mit aktuellen Trends und Themenclustern, auf der sich Partner treffen und finden können. Hierfür gab es viel Zustimmung aus dem Publikum.

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Das Get-together im Anschluss an die Präsentations- und Diskussionsrunde wurde von den Teilnehmern wie gewohnt zum intensiven Austausch und Netzwerken genutzt. Fazit der Veranstaltung: Ein gelungenes Event mit kreativen Ideen und konkreten Aufgabenstellungen für Institute, Unternehmen und Netzwerkmanagement, um aus dem Format INNONET science technische und wirtschaftliche Ergebnisse zu generieren.

 

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Wirtschaftsministerium wirbt bei der Clusterwoche für Nachwuchstalente

Die wirtschaftliche Stärke eines Landes ist mehr als die Summe einzelner Unternehmen, sie zeigt sich auch in der Vernetzung von Unternehmen, Branchen, Institutionen und der Politik. Zum Vernetzen braucht es Fachkräfte und um diese warb das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg am 10. April beim Nachwuchstag für Wirtschaftsförderung und Clustermanagement im Plastics InnoCentre in Horb. Rund 50 Studierende unterschiedlicher Studiengänge nahmen an der Veranstaltung teil.

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Horb am Neckar, 15. April 2019. „Ich freue mich, unsere zukünftigen Wirtschaftsförderer und Clustermanager von Baden-Württemberg heute hier im Plastics InnoCentre, der Heimat des INNONET Kunststoff, einem der erfolgreichsten Netzwerke Baden-Württembergs, begrüßen zu dürfen“, mit den Worten empfing Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger die Studierenden von der Dualen Hochschule Mannheim, der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg sowie der Hochschulen Kehl, Straßburg und Freiburg, die der Einladung des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums zum ersten „Exploration-Day for Students“ gefolgt waren.

Unternehmensnetzwerke sind ein ökonomischer Mehrwert aber keine Selbstläufer, das war eine Quintessenz der ersten Veranstaltung dieser Art. Fakt ist, es braucht engagiertes und qualifiziertes Personal, vor allem bei den Wirtschaftsförderungen im Land, um die Clusterpolitik voranzubringen und Innovationen zu generieren. Dies betonte Andrea Krueger vom Wirtschaftsministerium mehrfach: "Es gibt kaum Spannenderes und Vielfältigeres als in diesem Umfeld zu arbeiten. Wir wollen heute informieren und die künftigen Absolventen für die Tätigkeiten in Clustermanagement und Wirtschaftsförderung begeistern.“

Dilara Betz, Clustermanagerin und Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) brachte es auf den Punkt: „Clustermanager ist kein Nine-to-five-Job, aber individuell, kreativ und das ideale Umfeld, um eigene Ideen einzubringen“, motivierte sie die Studierenden, sich in dem Bereich beruflich zu verwirklichen. Tobias Fauth, Geschäftsführer des Konstanzer IT-Netzwerks CyberLAGO e.V. machte klar, worauf es ankommt: „Clustermanager müssen Chancen erkennen und Raum zur Gestaltung nutzen. Was man für den Job braucht, sind Lust auf Menschen, Kommunikationskompetenz und politisches Feingefühl“, erklärte Fauth.

DSC 0730Im Verlauf der Veranstaltung trafen die jungen Studierenden auf zahlreiche „alte Hasen“ aus den Berufsfeldern, die unisono eines betonten: Wirtschaftsförderer und Clustermanager führe ein spannendes Berufsleben. „Es geht um Visionen und kreative Ideen“, betonte Axel Blochwitz, Wirtschaftsförderer der Stadt Horb. Nadine Kaiser, frisch gebackene Geschäftsführerin der WiRO, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg plauderte aus dem Nähkästchen als Projektleiterin des INNONET Kunststoff: „Clustermanagerin war mein absoluter Traumjob, den ich jedem empfehlen kann, weil man mit leidenschaftlichen Tüftlern und Unternehmen im Austausch steht und einen bunten Blumenstrauß an Projekten mitgestalten kann“. Den hohen Gestaltungsspielraum hob auch Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald als großes Plus hervor. „Die Wirtschaftsförderung ist keine Pflichtaufgabe und gerade deshalb lassen sich Projekte mit viel Kreativität und Engagement verwirklichen.“

 

Dr. Gerd Meier zu Köcker, Leiter der ClusterAgentur Baden-Württemberg mit seinem Team ergänzten beim zweiten Teil des Cluster-Events fachliche Informationen um Rollenspiele. „Die Studierenden hatten dabei schnell verstanden, worum es beim Clustermanagement geht, nämlich um die Funktion als Kontaktlotse, als Vermittlungsstelle für Technologien und als Kommunikationsplattform“, so Meier zu Köcker, der hofft, den einen oder anderen Teilnehmer der Veranstaltung demnächst als Clustermanager wiederzusehen.

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Bei der abschließenden Frage, wenn die Teilnehmer sich denn heute bewerben müssten, entschieden sich spontan 15 der Studierenden für die Tätigkeit des „Wirtschaftsförderers“ und weitere 5 für den „Clustermanager“. Nur 4 der Anwesenden würden sich nach diesem Tag weder für das eine noch das andere Tätigkeitsfeld entscheiden. Gastgeberin Andrea Krueger war mit dem „Exploration-Day“ mehr als zufrieden: „Eine gelungene Veranstaltung mit jungen, interessierten Talenten, die das Event sehr offen angenommen haben. Wir prüfen gerne mit den Studiengangsleitern der teilnehmenden Hochschulen eine Fortsetzung dieses Formates.“

Mit ARBURG auf der "Road to Digitalisation" in Richtung Zukunft 

Seit nunmehr 20 Jahren gibt es die ARBURG Technologie-Tage. Den renommierten Branchentreff besuchten von 1999 bis 2019 mehr als 93.000 geladene Gäste aus aller Welt. Vom 13.-16. März 2019 kamen über 6.000 Besucher aus 54 Ländern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Technologietage Arburg neu

Es geht weiter!

Zwar endet 2019 offiziell das Förderprojekt, damit aber nicht die Erfolgsgeschichte Plastics InnoCentre. Zahlreiche Anfragen begeisterter Veranstaltungspartner liegen bereits auf dem Tisch und damit avanciert die Einrichtung im Horber Innovationspark zu einer gefragten Anlaufstelle für hochkarätige Veranstaltungen. 

Das Potential des Plastics InnoCentre ist noch nicht ausgeschöpft: Events, Workshops, Seminare oder vielleicht etwas vollkommen Neues: Vieles ist in den attraktiven Räumlichkeiten denkbar. Unternehmen und Instiutionen der Branche und natürlich auch darüber hinaus sind herzlich eingeladen, sich von den Event-Möglichkeiten des Plastics InnoCentre zu überzeugen. 

Das Team freut sich! 
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INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323
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