INNONET Kunststoff bietet bei fischer Consulting ein neues Veranstaltungsformat mit Arbeitsatmosphäre an

Marc Schrickel, Geschäftsführer Produktion & Supply Chain Management Befestigungssysteme/Consulting bei den  fischerwerken und INNONET-Chef Axel Blochwitz begrüßen die Teilnehmer. fischer Consulting und Unternehmen der Kunststoffbranche diskutieren beim INNONET Workshop bei der Unternehmensgruppe fischer im September, wie eine kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse nachhaltig die Wirtschaftlichkeit beeinflusst.

Nicht nur die Unternehmen der Kunststoffbranche kennen die Herausforderungen der heutigen Zeit. Von Fachkräftemangel bis Produktionsplanung – alle Geschäftsprozesse müssen wohl durchdacht und vorausschauend geplant sein, um auf dem Markt zu bestehen und konkurrenzfähige Produkte anbieten zu können. Auf der Agenda des INNONET Kunststoff-Workshops im September stand das in Unternehmen omnipräsente Thema Prozessoptimierung und eben hier hat die zur Unternehmensgruppe fischer gehörende fischer Consulting vielfältige Expertise. „Unsere Beratungsleistung ist intensiv und wir nehmen uns viel Zeit, um vorhandene Prozesse und Abläufe zu analysieren und Optimierungspotenziale auszuarbeiten.“, beschreibt Markus Spinner, Prokurist und Seniorprojektmanager bei fischer Consulting den Anspruch seines Unternehmens.

Prozessoptimierung als ständige Herausforderung

Im Mittelpunkt des INNONET-Workshops standen verschiedene Themen, die praxisnah und mit Erfahrungsberichten aus den Reihen der rund 40 Teilnehmer ergänzt und diskutiert wurden: Von der Optimierung im Produktentwicklungsprozess über das Ableiten von Strategien und das Management von täglichen Prozessen bis hin zu konkreten Maßnahmen zur Reduzierung von Rüstzeiten an Anlagen und Maschinen. Die Kunststoff-Spezialisten erhielten theoretische und praktische Einblicke und brachten eigene Erfahrungen und Problemstellungen ein.

Einblicke erwünscht: Die Teilnehmer erhalten intensive Einblicke in die Produktionsprozesse im Werk Tumlingen.

Die Themen wurden dabei nicht im Vortragsraum, sondern direkt in der Produktion und im laufenden Spritzguss-Betrieb beleuchtet. Die Teilnehmer zeigten sich unisono beeindruckt von den detailliert ausgearbeiteten Abläufen und hohen Standards, die bei fischer auf allen Hierarchieebenen vorgelebt werden. Laut Markus Spinner ist bei fischer erst dann die Perfektion erreicht, wenn nichts mehr weggelassen werden kann. Ein Beleg dafür ist höchste Qualität bei großen Stückzahlen, für die die Befestigungssysteme von fischer weltbekannt sind.

„INNONETwork ist ein neues Veranstaltungsformat, das wir als INNONET Kunststoff und Plastics InnoCentre anbieten. Hier sind aktive Mitarbeit und ein konstruktiver Austausch explizit erwünscht.“, beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, als Träger des INNONET Kunststoff die Intention. „Wir freuen uns, dass wir auf eine langjährige und intensive Zusammenarbeit mit einem unserer Gründungsmitglieder fischer zurückblicken und mit Dr. Joachim Schätzle einen engen Vertrauten im Steuerkreis des INNONET Kunststoff haben.“. Die Teilnehmer nahmen zahlreiche Anregungen mit nach Hause, um auch in der eigenen Produktion einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anzustoßen.

Bildnachweis: fischerwerke und INNONET Kunststoff
KMesse2019Der Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg ist ein Angebot an baden-württembergische Unternehmen, Cluster und Netzwerke, Regionen und Kommunen sowie weitere interessierte Institutionen zur Teilnahme auf der "K 2019", die vom 16.-23. Oktober 2019 in Düsseldorf stattfindet. Diese Messebeteiligung wird von Baden-Württemberg International organisiert und betreut.

Die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentiert das gesamte Angebotsspektrum der Branche: vom neuesten Stand der Technik über wegweisende Innovationen bis hin zu visionären Entwicklungen.

Das Angebot von bw-i gibt Ihnen die Möglichkeit, mittels eines Full-Service-Konzeptes Ihre Dienstleistungen und Produkte einem ausgewähltem Fachpublikum zu präsentieren. Es umfasst eine umfangreiche organisatorische und technische Unterstützung, Werbemaßnahmen, Pressearbeit und Kooperationsanbahnungen.

Weitere Informationen finden Sie in den PDF-Dokumenten und hier.
WissenToGo Strategisches Know-how für Unternehmer, Personalverantwortliche und wissensdurstige Arbeitnehmer

Unternehmen im Nordschwarzwald schöpfen aus einer ausgeprägten Innovationskraft, die im Hinblick auf Trends und Technologien sowie bei weltweiten Veränderungen auf den Märkten existenziell ist. Die fortschreitende Digitalisierung in allen unternehmerischen Bereichen, der verschärft wettbewerbsbedingte Kostendruck und der akute Fachkräftemangel fordert innovative Entscheider und Lenker immer wieder aufs Neue heraus, das Kreativpotenzial abzurufen: „Sind innovative Prozesse auch in der Zukunft vorausschauend steuerbar, organisierbar und lenkbar?“
Um Antworten auf diese Fragstellungen zu geben hat die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) zusammen mit der Hochschule Pforzheim und dem Digital Hub Nordschwarzwald die Vortragsreihe „Wissen to go“ initiiert und damit die Weichen gestellt, Strukturen und Prozesse eines effizienten Innovationsmanagements kennenzulernen und im Unternehmen mit Begeisterung und Struktur einzusetzen.

Die Referenten des „Weiterbildungsprogramms Innovationsmanagement“ der Hochschule Pforzheim tragen an drei Terminen im Nordschwarzwald vor:

Industrial IoT – die Enabling Technologies hinter der Digitalisierung
Prof. Dr. Mike Barth
Donnerstag, 25.10.2018 – 17 bis 19 Uhr
Veranstaltungsort: Innotec, Blücherstraße 32, 75177 Pforzheim

Innovationsmanagement – kreative Ideensuche oder einfach nur harte Arbeit?
Prof. Dr. Claus Lang-Koetz
Donnerstag, 08.11.2018 – 17 bis 19 Uhr
Veranstaltungsort: Musikpavillon Villa Bauer, Philipp-Bauer-Weg 2, 75417 Mühlacker

Digitale Transformation – Neue Perspektiven und Fähigkeiten für Ihr Unternehmen
Prof. Dr. Peter Weiß
Donnerstag, 29.11.2018 – 17 bis 19 Uhr
Veranstaltungsort: Plastic InnoCentre, Geschwister-Scholl-Straße 10, 72160 Horb

Anmelden können Sie sich zu diesen kostenfreien Vorträgen bei Lars Schäfer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Anhänge:
Diese Datei herunterladen (WEB_wissen_to_go.pdf)Wissen To Do
innonet logo RGBWir freuen uns sehr über den großen Zuspruch in der Branche und neuen Partner im Netzwerk. Einmal pro Jahr wird die INNONET-Broschüre neu aufgelegt und stellt im hinteren Teil auch die Netzwerk-Partner vor.

Die Broschüre ist hier als Download verfügbar und ist in gedruckter Form in der Geschäftsstelle kostenfrei zu bestellen.
wir freuen uns, wenn Sie damit auch weitere potenzielle Partner für das Netzwerk ansprechen und gewinnen können.
 

Fakuma 3 webINNONET Kunststoff präsentiert sich vom 16. bis 20. Oktober auf der FAKUMA 2018 in Friedrichshafen


Kunststoff-Kompetenz am Bodensee


Die FAKUMA ist Pflicht. 1.400 Aussteller quer durch die gesamte Kunststoffbranche zeigen vom 16. bis 20. Oktober 2018 Präsenz bei der FAKUMA, Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen. Auf 120 Quadratmetern präsentiert das INNONET Kunststoff die geballte Netzwerkkompetenz seiner inzwischen über 100 Mitglieder. 

 

Die Stimmung unter den europäischen Kunststoff- und Gummimaschinenbauern ist ausgezeichnet. Seit 2009 legte die Produktion auf geschätzte 15,3 Mrd. Euro zu, was einem Anstieg von 99 Prozent innerhalb der letzten acht Jahre entspricht – sehr zur Freude auch der süddeutschen Kunststoffbranche. Doch nicht nur die Nachfrage steigt, sondern auch die Ansprüche an Material und Verarbeitung. Moderne Lösungen für hochwertige Kunststoffverarbeitung zeigt die FAKUMA – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung vom 16. bis 20. Oktober 2018 in Friedrichshafen.


Die FAKUMA ist das Kunststoff-Event am Bodensee und die Leitmesse für Extrusionstechnik und Thermoformen im deutschsprachigen Raum. Es werden bis zu 50.000 Fachbesucher erwartet, die sich über alle kunststoffbe- und verarbeitungsrelevante Verfahren, Technologien, Werkzeuge und Dienstleistungen informieren.


Mittendrin im Messegeschehen ist auch in diesem Jahr das INNONET Kunststoff als dynamischtes und inzwischen mitgliederstärkstes Unternehmensnetzwerk der süddeutschen Kunststoffbranche. Der für 13 Mitgliedsunternehmen organisierte Gemeinschaftsstand präsentiert auf einer Fläche von 120 Quadratmetern die geballte Kompetenz des Netzwerks. Als einzige Fachausstellung weltweit fokussiert die FAKUMA auf alle in der Be- und Verarbeitung relevanten Verfahren und bietet den Besuchern eine anwenderorientierte Kommunikations- und Beschaffungsplattform für sämtliche fertigungstechnische Herausforderungen. Ein solches umfassendes Knowhow entlang der gesamten Wertschöpfungskette demonstriert das INNONET Kunststoff an seinem Stand in der Halle A3.


Die Netzwerk-Ansprechpartner informieren vor Ort über die Netzwerk-Arbeit sowie die neuesten Angebote und Dienstleistungen wie beispielsweise das etablierte Plastics InnoCentre im Horber Innovationspark der ehemaligen Hohenbergkaserne. „Das Plastics InnoCentre hat sich als Veranstaltungszentrum für die Kunststoff-Branche bewährt und bietet Ausstellungs- und Veranstaltungsräume nicht nur für kunststoffaffine Unternehmen und Akteure an.“ freut sich Axel Blochwitz über den Erfolg des Projekts. „Als einer von 14 Projektpartnern des EU-Projekts AlpLinkBioEco bauen wir darüber hinaus unser Angebot im Bereich Biokunststoffe weiter aus.“


Am Freitag den 19. Oktober 2018 lädt das INNONET Kunststoff um 13 Uhr zu einem Standevent auf der FAKUMA ein, zu dem Netzwerk-Partner und Interessierte herzlich eingeladen sind. Eintrittskarten sind bei der WFG Nordschwarzwald erhältlich (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Anmeldelink


Die Aussteller auf dem INNONET-Gemeinschaftsstand in Halle A3, Stand 3211:

  • fischer Werkzeug- und Formenbau GmbH
  • EP Connectors GmbH
  • FRANK plastic AG
  • F&W Frey & Winkler GmbH
  • Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH
  • Geschwentner moulds & parts GmbH & Co. KG
  • Gindele GmbH
  • Hermann Hauff GmbH & Co. KG
  • iqs Software GmbH
  • Lang Kunststoffe
  • PROPLAS GmbH
  • StrohhekerSchulz Stanz- und Hybridtechnik GmbH
  • tewipack Uhl GmbH


Ausstellerliste INNONET Kunststoff

Ausstellerliste Region Nordschwarzwald


Weitere Informationen finden Sie hier.

KPA MessenDie KPA ist B2B Branchen- und Beschaffungsplattform nur für Kunststoffprodukte und findet im Jahr 2019 an zwei Standorten statt.

Weitere Informationen zu den KPA Kunststoff Messen:
19.-20. März 2019 | Messe KPA Kunststoff Produkte aktuell in Ulm 
3.-4. April 2019 | Messe KPA Kunststoff Produkte aktuell in Rheda-Wiedenbrück

Kuteno LogoDie KUTENO – Kunststofftechnik Nord ist die neue regionale, kompakte Zuliefermesse für die gesamte Prozesskette der kunststoffverarbeitenden Industrie.

7.-9. Mai 2019 | KUTENO in Rheda-Wiedenbrück

AFBW – das Netzwerk für faserbasierte Werkstoffe aus Baden-Württemberg Faserbasierte Werkstoffe gelten heute als der 5. Baustoff und erschließen immer neue Anwendungen – für visionäre Architekturen wie auch für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen, im Indoor- und Outdoor-Bereich, für temporäre und permanente Bauten. Für viele Aufgaben leisten sie die ideale Verbindung von Funktion, Nachhaltigkeit und Ästhetik.

Die Initiative BauTex BW der AFBW stellt dieses Potenzial in den Fokus, macht es sichtbar und will Architekten, Bauingenieure und Bauunternehmen für textiles Bauen begeistern. Für den Austausch aller Akteure entlang der textilen Kette und zwischen den Branchen bietet das Innovationsforum BauTex BW eine ideale Plattform.

Termin: 18. Oktober 2018, ab 9 Uhr im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart
Vorabendprogramm am 17.10.2018 mit Besuch der Weißenhofsiedlung

Auf dem Programm steht die Präsentation zukunftsweisender Projekte und innovativer Anwendungsbeispiele für Textiles Bauen. Ergänzend stellt ein Drawer-SLAM Produkt-Ideen aus der Textil- und Bauindustrie vor. Eine begleitende Ausstellung bietet die Möglichkeit zum direkten Gespräch mit den Experten. Zum Auftakt am Vortag des Forums bietet AFBW allen Interessierten einen Einblick in die Weissenhofsiedlung, eines der bedeutendsten Zeugnisse des Neuen Bauens. 1927 im Rahmen der Bauausstellung der Stadt Stuttgart und des Deutschen Werkbundes erbaut, zeigt die Siedlung in weltweit einzigartiger Weise Bauten bedeutender Meister der modernen Architektur. Darunter Le Corbusier, Gropius, Mies van der Rohe, und Scharoun.

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie im PDF und hier.

Ein studentisches Projekt-Team aus dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen hat auf dem Campus der Hochschule Pforzheim zu einer groß angelegten Sammlung von Einweg-Plastik-Verpackungen aufgerufen, um Erkenntnisse für ein Forschungsprojekt zusammenzutragen. Gleichzeitig will das Team Sensibilität für das Ausmaß an Müllaufkommen erzeugen. 


Sammeln von Plastikflaschen für die Forschung: Projekt-Team Nadine Nowak und Sven Häuser, Erstplatzierter Marco Dittmann, Prof. Dr.-Ing. Jörg Woidasky, Drittplatzierte Bettina Dietz und Projektmitarbeiter Christian Klinke (von links). Studierende und Mitarbeiter der Hochschule Pforzheim waren in diesem Sommer aufgerufen an einer großen Plastikmüll-Sammelaktion im Namen der Forschung teilzunehmen. Die Aufgabe: Mindestens eine Woche lang alle pfandfreien Einweg-Kunststoffflaschen aus dem eigenen Haushalt sammeln und gebündelt in den Sammelbehälter in Form einer überdimensionierten, eigens für diesen Zweck gebauten Plastikflasche auf dem Campus einzuwerfen. Versehen mit einem Teilnehmerbogen, der den Zeitraum der Sammlung, die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und die Kontaktdaten der Sammler für den glücklichen Fall des Losgewinns enthielt. Der Aktionszeitraum ist nun zu Ende, über die Geldgewinne in Höhe von 100 Euro, 50 Euro und 25 Euro freuten sich der erstplatzierte Mechatronik-Student Marco Dittmann, die REM-Studentin Vanessa Roderer und die Mitarbeiterin Bettina Dietz aus dem Bereich International Business, die ihren Geldgewinn an die studentische Initiative „Initiaid“ spenden wird.
  

Jährlich werden in Deutschland etwa drei Millionen Tonnen Verpackungsabfälle produziert. Die Tendenz ist steigend, die Frage nach der Wiederverwendung eines möglichst großen Anteils dieses Plastikabfalls wird deshalb immer drängender. Aber wie lassen sich aus diesen Abfällen hochwertige Sekundärrohstoffe gewinnen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt MaReK, an dem das Institut für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim neben dem KIT als wissenschaftlicher Partner mitwirkt. Zusammen mit drei Industrieunternehmen arbeiten die Professoren Dr. Jörg Woidasky und Dr. Claus Lang-Koetz als Verbundkoordinatoren an der Entwicklung eines neuen Sortiersystems für Kunststoffabfälle.     

Was passiert am Lebensende von Kunststoffen und Kunststoffverpackungen? Die hochwertige Verwertung von Kunststoffverpackungen funktioniert aus technischen und wirtschaftlichen Gründen noch nicht besonders gut: Nicht gefährliche Kunststoffabfälle dürfen in Nicht-OECD-Länder verbracht werden, so dass es einen erheblichen Abfluss vor allem nach Asien gibt. Die aktuell bewährten Sortiertechniken erreichen angesichts der Weiterentwicklung der Verpackungs- und Werkstofftechnik ihre Grenzen: Denn auch die Qualitätsanforderungen für Rezyklate (Sekundärrohstoffe als Basis für die Herstellung von Qualitäts-Neuprodukten) steigen, zum Beispiel um eine Wiederverwertung im Verpackungsbereich zu ermöglichen.
 
Hier gibt es noch Steigerungspotentiale, auch für den Verpackungsbereich. Das Forschungsprojekt MaReK hat es sich zur Aufgabe gemacht zu einem verbesserten Kunststoffrecycling beizutragen: Durch den Aufbau eines markerbasierten Sortier- und Recyclingsystems, das von der Verpackungsentwicklung über die Sortiertechnik bis hin zur hochwertigen werkstofflichen Verwertung alles abbildet. Grundlage des Projektes ist die vom Projektpartner Polysecure entwickelte und patentierte Tracer-Based Sorting-Technologie. Mit ihr können bei der Sortierung von Kunststoffen nicht nur wie bisher verschiedene Kunststoffarten, sondern weitere Eigenschaften unterschieden werden, zum Beispiel bestimmte Zusammensetzungen oder Verwendungsarten. Das ist sehr relevant für das Stoffstrommanagement in dualen Systemen wie dem „Grünen Punkt“. Im MaReK-Projekt wird die Einbindung und Umsetzung des Markeransatzes im bestehenden System untersucht. Deren Anwendung zur Kunststoffsortierung wird im Projekt pilothaft entwickelt und industrierelevant getestet. Technischer Kern ist dabei die Entwicklung und Erprobung einer Kombination aus Verpackungskennzeichnung und darauf abgestimmtem Sortierverfahren zur Gewinnung sortenreiner Kunststoffe. Geschwindigkeit, Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Sortierung verschiedener Zusammensetzungen der Sammelfraktionen werden unter industrierelevanten Randbedingungen untersucht. 
Im Projekt wird die gesamte Wertschöpfungskette des Verpackungslebenszyklus vom Design über die Verfahrensentwicklung für Marker-Applikation und Sortierung bis zur Rückgewinnung der Werkstoffe adressiert. Ansätze einer neuen Verpackungsgovernance werden mit den relevanten Stakeholdern ausgearbeitet und sollen mittelfristig neben den technischen Ergebnissen des Vorhabens als Grundlage für den nachhaltigeren Verpackungseinsatz dienen. 

Weitere Informationen finden Sie hier


Text- und Bildbasis: Hochschule Pforzheim
 

INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen