Mit dem INNONET talk am 23.07.2021 fand zum ersten Mal seit der Coronakrise eine Präsenzveranstaltung für das Netzwerk statt. Über 30 Teilnehmer aus dem INNONET Netzwerk waren der Einladung gefolgt. Dabei bot sich nicht nur den Neumitgliedern eine tolle Gelegenheit, sich dem Netzwerk vorzustellen, sondern die Netzwerkpartner konnten sich über die Erfahrungen der letzten Monate und ihre Angebote untereinander persönlich austauschen. Ein absoluter Mehrwert in unserer derzeitigen Situation!
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Nach einer kurzen und familiären Begrüßung durch den Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, Axel Blochwitz, und den Geschäftsführer der ProPlas GmbH und langjähriges Steuerkreismitglied Stephan Klumpp, stellten sich 4 neue Netzwerkpartner mit einer kurzen und informativen Präsentation vor:

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Die Drei Bond GmbH wurde durch Thomas Hellstern und Adrian Frey vertreten. Das Unternehmen mit Sitz in Ismaning ist ein Systemanbieter in den Bereichen Hochleistungskleb- und Dichtstoffe, Beölen und Befetten. Dabei bietet Drei Bond seinen Kunden sowohl chemische Lösungen als auch die dazu passenden Applikationssysteme und Dosieranlagen aus einer Hand.

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Die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. wurde von Dr. Serhat Sahakalkan präsentiert. Die Gesellschaft für angewandte Forschung, Entwicklung und Fertigung für die Industrie verfügt über ein sehr umfangreiches Leistungsportfolio vor allem im Bereich der intelligenten Mikrosystemtechnik. Dabei reicht das Angebot von der Forschung und Entwicklung, über die Fertigungstechnologien bis hin zur Produktion.

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Melanie Fritsch stellte den Marktspiegel Werkzeugbau eG vor. Der 2019 gegründete, genossenschaftlich organisierte und ehrenamtlich geführte Marktspiegel bietet ein Benchmarking von Werkzeug-, Modell und Formenbauern sowie inzwischen auch Kunststoffverarbeitern. Intention ist dabei, das Schaffen einer Markttransparenz, die Veröffentlichung von Branchenwissen sowie die Stärkung der Branche im deutschsprachigen Raum.

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Die vapic GmbH wurde abschließend von Reiner und Samuel Wolf präsentiert. Das sympathische, familiengeführte und kundenorientierte Unternehmen ist ein Spezialist im Bereich der industriellen Bauteilereinigung. Dabei vereinigt es als einziges Unternehmen den Sonderanlagenbau kombiniert mit dem Teilereinigungszentrum und mit der Herstellung der passenden Reinigungsmedien und bietet durch diese Integration von Schnittstellen dem Kunden den größtmöglichen Nutzen.

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Neben den neuen Partnern nutze auch das bereits bekannte INNONET Mitglied Industrie-Technik Kienzler GmbH & Co.KG mit Christian Haas und Volker Pfeiffer die Gelegenheit den Teilnehmern ein Update zu ihrer Produkterweiterung zu geben. Hierbei geht es vor allem um Präzisionswerkzeuge aus den Bereichen Spanen, Reiben, Gewinde, Drehen, Fräsen, Bohren und Messen. Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung bildete der Ausblick von Janet Rosenberger, INNONET-Netzwerkkoordinatorin, auf die geplanten Veranstaltungen im zweiten Halbjahr.

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Beim anschließenden gemeinsamen Get-together konnten sich sie Anwesenden umfangreich austauschen und einmal mehr feststellen, wie wichtig die persönliche Kommunikation ist, auf die wir nun so lange verzichten mussten. Das INNONET hofft, auch in den nächsten Monaten, trotz Corona, mit den entsprechenden Auflagen, weitere Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Zugleich bedankt sich das INNONET Team bei allen Teilnehmern, Stephan Klumpp und im Speziellen den Neumitgliedern für die sehr gelungene Veranstaltung.

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Auch im Juni konnte die INNONET special – Reihe mit dem interessanten und vielschichtigen Thema „Digitale Werkzeugkorrektur“ fortgesetzt werden. Eine ganz besondere Veranstaltung, bei der gleich drei Steuerkreismitglieder gemeinsam als Moderatoren durch das Online-special führten: Stephan Klumpp, Geschäftsführer der ProPlas, Prof. Steffen Ritter von der Hochschule Reutlingen sowie Jörg Vetter, technischer Leiter bei Hermann Hauff. Die drei Experten lieferten spannende Impulsvorträge und teilten mit den Teilnehmern wichtige Erfahrungen aus ihren jeweiligen Fachgebieten. 99 Teilnehmer waren online zugeschaltet und verfolgten die interessanten Ausführungen bis zum Schluss.

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Den perfekten Start machte Prof. Steffen Ritter mit seinen Einblicken aus dem Forschungs- und Hochschulbereich. Er nahm die Zuschauer mit in die Prozesse der Kunststoffformteil-entwicklung. Ritter betonte, wie wichtig es sei, die klassischen Strukturen des Entwicklungsprozesses zu durchbrechen, bei denen Bauteilentwickler, Werkzeugbauer und Spritzgießer nacheinander zum Einsatz kommen. „Gerade die gemeinsamen Schnittstellen sind schließlich der kritische Punkt, die im Rahmen der komplexen Herausforderungen nur durch ein Miteinander gemeistert werden können. Hochwertige spritzgießgerechte Kunststoffteile entstehen nur in einem eng abgestimmten Entwicklungsprozess“, so Ritter. Dabei gilt es, die einzelnen Disziplinen mit deren unterschiedlichen Ansätzen und Selbstverständnis bereits frühzeitig gemeinsam in den Dialog zu bringen, Reibungsverluste zu verhindern und effizient und qualitativ arbeiten zu können.

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Einen spannenden Beitrag aus der Praxis, lieferte Jörg Vetter. Sein Vortrag beschäftigte sich vor allem mit dem optimalen Werkzeugkonzept und der exzellenten Bemusterung sowie dem stabilen Spritzprozess als Fundament einer solchen Bemusterung. „Das Wichtigste im Werkzeugbau ist dabei, einen Plan B zu haben“, so Vetter. Dies gilt vor allem auch im Bereich der Präzisionswerkzeuge, bei denen auch die Computertomografische Messung eine sehr gute Hilfestellung bieten kann. Vetter berichtete auch, wie viele Themen tatsächlich im qualitativ hochwertigen Werkzeugbau Berücksichtigung finden müssen, angefangen bei der Lage, der Angussstrategie, der Temperierung und Geschwindigkeit bis hin zu Härte, Zugfestigkeit, Oberflächen und noch vielen weiteren Themen. Ein zusätzlicher kritischer Faktor ist die Bemusterung. Immer wieder wird festgestellt, dass sich für dieses Thema zu wenig Zeit genommen wird. „Auch ein perfekt vermessenes Werkzeug muss ausreichend getestet werden, damit die Realität in der Praxis abgebildet werden kann“, schließt Vetter seinen Vortrag.

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Abgerundet wurden die Beiträge durch Stephan Klumpp, der sich mit dem digitalen Korrekturprozess als Erfolgsfaktor beschäftigte und auch aus seiner großen Expertise heraus über Software-Werkzeuge und Lösungen für Werkzeug und Formenbauer berichtete. Hier sei, so Klumpp, vor allem „eine ergebnisorientierte Moderation und der Mut zu schnellen und klugen Entscheidungen der Schlüssel zur Bewältigung von komplexen Aufgaben“.
Der Prozess einer erfolgreichen Werkzeugkorrektur und eines guten Endproduktes umfasst für ihn: ein Kick-off-Meeting, CT-Daten, die Ausrichtung, die CT-Daten-Vorbereitung, eine Definition von Messpunkten, eine Flächenspiegelung, Schrägenanalyse, eine werkzeuggerechte Anpassung, die anschließende Datenübergabe sowie eine Korrekturumsetzung, so Klumpps Erfahrungen aus der täglichen Praxis von Proplas. „Zur engmaschigen Abstimmung finden regelmäßige digitale Meetings statt, bei denen es wichtig ist, mit den „Richtigen“ effizient zu arbeiten. Dabei ist eine gute Vertrauensbasis zwischen Kunden und Computertomografie-Spezialisten unerlässlich“, betonte Klumpp am Ende seiner Ausführungen.

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Absolut spannend für die Teilnehmer war der abschließende Live-Einblick in ein Mess-verfahren, moderiert durch Simon Horrer von Proplas, bei dem nochmals die vielfältigen Einflüsse die unterschiedlichen Parameter von Werkzeugkonstruktion und Materialeigen-schaften verdeutlicht wurden.

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Die angeregte Diskussion und die vielen Fragen der Teilnehmer an die Experten aus dem INNONET Steuerkreis verdeutlichten das hohe Interesse an diesem Fachthema, untermauert von der Tatsache, dass fast alle Teilnehmer bis zum Ende der Diskussion im Chat blieben.

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Das INNONET Kunststoff bedankt sich herzlich bei allen Akteuren, bei Stephan Klumpp, Professor Steffen Ritter, Jörg Vetter sowie Simon Horrer und Teilnehmern für ein gelungenes Veranstaltungsformat und den absolut interessanten und lösungsorientierten Austausch rund um das Thema „Digitale Werkzeugkorrektur“.
 
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Das Making-off: 
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Am 02. Februar 2021 startete das INNONET Kunststoff mit dem ersten INNONET special zum Thema „Insights polymerbasierte, additive Fertigung“ in das Jahr. Mit INNONET Partner, dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, stand bei dieser Veranstaltung ein sehr kompetenter und interessanter Partner zur Verfügung. Das Format wurde durch eine spannende Live-Führung durch die Labore des Instituts bereichert. Professor Steffen Ritter, Hochschule Reutlingen und INNONET Steuerkreismitglied, führte als Moderator durch die digitale Veranstaltung und die anschließende Diskussionsrunde. 

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„Die additive Fertigung hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und ist auf bestem Wege, sich als akzeptiertes Fertigungsverfahren zu etablieren“, so das Eingangszitat von Oliver Refle, Abteilungsleiter des Zentrums für additive Fertigung beim Fraunhofer IPA. Die Möglichkeit Bauteile kurzfristig in großer Variantenvielfalt wirtschaftlich herstellen zu können hat die Nutzung und Weiterentwicklung der Technologie erheblich beschleunigt. Auch in der Corona-Zeit hat das Verfahren maßgeblich dazu beigetragen, kurzfristige Engpässe, wie beispielsweise der Mangel an Testkits, schnell zu beseitigen.


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Nach dem spannenden Impulsvortrag, wurden den Teilnehmern interessante Einblicke in die Labore des Instituts geboten. Patrick Springer und Jan Janhsen präsentierten verschiedene Versuchsanlagen vor der Kamera. Dabei diskutierte das Fraunhofer-Trio bedeutende Themen, wie beispielsweise die Integration von Funktionen, unterschiedliche Materialien, Design, Kostenersparnis aber auch die Vereinfachung von Prozessen.


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Abgerundet wurde das special wie gewohnt durch eine interaktive Fragerunde mit dem interessierten Auditorium, die Prof. Steffen Ritter von der Hochschule Reutlingen geschickt moderierte. Das INNONET Kunststoff bedankt sich herzlich bei allen Akteuren und Teilnehmern für ein gelungenes Veranstaltungsformat und den absolut interessanten, fachlichen Austausch rund um das Thema „Additive Fertigung“.

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Am 05.05. - beim fünften „special“ Format des Jahres ging es diesmal rund um das Thema „Verschleißschutz“, zu dem das INNONET Kunststoff gemeinsam mit Netzwerkpartner Xaloy Europe am 05.05.2021 die Teilnehmer herzlich begrüßte. Moderator Jörg Vetter von Hermann Hauff und langjähriges INNONET Steuerkreismitglied führte mit interessierten Hinterfragungen und spritzigen Kommentaren durch die Veranstaltung.

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Steigende Werkstoffkosten, eine zunehmende Materialvielfalt, und Wettbewerbsdruck erhöhen die Herausforderungen für Verarbeiter immer effizienter zu produzieren. Vorzeitiger Verschleiß ist hierbei ein ernst zu nehmender Kostenfaktor für Spritzgießer, wie auch für Extrudeure. Maßgeschneiderte Verschleißschutzlösungen können hier Abhilfe und Mehrwert schaffen. Genau in diesem Bereich bietet Netzwerkpartner Xaloy Europe maßgeschneiderte Lösungskonzepte für individuelle Kunden- und Produktspezifikationen.

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In einem technisch hochwertigen Vortrag präsentierte Anton Hagen, Produktmanager bei Xaloy Europe den Teilnehmern eine Vielzahl an Korrosions- und Verschleißarten an Plastifiziereinheiten, sowie vielfältig Möglichkeiten, ihnen entgegenzutreten. „Verschleißschutz beginnt bei der Wahl geeigneter Werkstoffe, optimaler Materialpaarungen und maßgeschneiderter Designs der Komponenten“, so Hagen. Eindrucksvoll präsentierte er, dass es nahezu für jedes, zu verarbeitende Material eine Lösung für die Plastifiziereinheit gibt, um diese länger vor Korrosion und vorzeitigem Verschleiß zu schützen, die Lebensdauer zu erhöhen und so signifikante Kosteneinsparungen zu erzielen.

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Die vielen Fragen an konkreten Praxisbeispielen verdeutlichten die große Bedeutung in den realen Prozessen der interessierten Teilnehmer. Darüber hinaus wurde das Online-Format durch zweckgerichtete Hinterfragungen von Moderator Jörg Vetter während des Vortrages aufgelockert. „Ich habe heute viel dazu gelernt, werde mich mit dem Thema näher beschäftigen und die Hilfe von Xaloy Europe zeitnah in Anspruch nehmen“, so Vetter, der selbst aus dem Metier kommt und über einen großen Erfahrungsschatz im Werkzeugbau und Spritzgießen verfügt.

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Das INNONET Kunststoff bedankt sich herzlich bei allen Akteuren und Teilnehmern für ein gelungenes Veranstaltungsformat und den absolut interessanten und lösungsorientierten Austausch rund um das Thema „Verschleißschutz“.

Erneut wurde die INNONET special-Reihe mit einem spannenden Thema weitergeführt. Diesmal konnte INNONET-Partner Design Tech aus Ammerbuch wichtige Impulse im Bereich Maschinendesign setzen und im Netzwerk angeregt diskutieren. Das Format wurde durch eine anschauliche Live-Präsentation vor Ort bei einem Referenzkunden bereichert. Stephan Klumpp, Geschäftsführer der Proplas und INNONET Steuerkreismitglied führte als Moderator durch das spannende special und die anschließende Diskussionsrunde.

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Bedingt durch einen immer größeren Marktwettbewerb und einen steigenden Anspruch der Kunden, in Bezug auf das optische Anmuten auch bei technischen Produkten, nimmt die Bedeutung eines ansprechenden Designs stetig zu. Auch schafft ein modernes Design ein größeres Vertrauen in ein technisch hochwertiges Produkt. „Genau an diesem Punkt greift das Unternehmen Design Tech bei einer Neuentwicklung oder einem Relaunch ein“, so Florian Mack von Design Tech, der mit diesen Ausführungen die Teilnehmer sehr herzlich begrüßte und einlud, einen solchen gestalterischen Prozess einmal näher kennenzulernen.

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In dem Impulsvortrag wurde eindrucksvoll verdeutlicht, wie ein ansprechendes Design als Kommunikator für technisch hohe Qualität fungieren kann und wie sich ein solcher Technologievorsprung gemeinsam mit dem Kunden realisieren lässt. Einen exklusiven Einblick in den Maschinendesign-Prozess vom Entwurf bis hin zum erfolgreichen Ergebnis wurde im Anschluss live als Premiere anhand eines Best Practice Beispiels einer Automatisierungsanlage bei dem Referenzkunden HandlingTech Automations-Systeme vorgeführt.

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Dass das Thema auf großes Interesse stieß, zeigte die angeregte und auch teilweise kontroverse Diskussion im Anschluss. In einem Punkt waren sich Jürgen Schmid, Inhaber von Design Tech, und Moderator Stephan Klumpp am Schluss jedoch einig: Neben Kosten und Effizienzthemen wird auch die Modularität des Designs noch weiter an Bedeutung zunehmen, um ein Produkt richtig am Markt zu platzieren und darüber hinaus einen höheren Qualitätstransfer für den Kunden zu schaffen.

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Das INNONET Kunststoff bedankt sich herzlich bei allen Akteuren und Teilnehmern für ein gelungenes Veranstaltungsformat und den absolut interessanten, fachlichen Austausch rund um das Thema „zielgerichtetes Maschinendesign“.

INNONET special mit Netzwerkpartner montratec

INNONET Kunststoff, 25.02.2021. "Technologische und wirtschaftliche Vorteile eines modularen Monoschienensystems gegenüber herkömmlichen Transportsystemen für den Einsatz in innerbetrieblichen Logistikprozessen" - ein spannendes Thema, das, kombiniert mit einer anschaulichen live-Präsentation aus dem Vorführraum des montratec Hauptwerkes in Niedereschach im Kunststoffnetzwerk auf großes Interesse stieß.

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Ständig neue Marktanforderungen, individualisierte Produkte mit enormer Variantenvielfalt, immer kürzere Produktionszyklen und die voll vernetzte, automatisierte Produktion der Industrie 4.0 stellen die Intralogistik vor neue Herausforderungen. Herkömmliche Transportsysteme wie Förderbänder stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Integrierte Transport- und Prozesslösungen mit intelligenter Steuerung, maximaler Flexibilität und höchster Verfügbarkeit können die Unternehmen nachhaltig im Wettbewerb voranbringen und fit für die Zukunft machen. Mit diesen Aussagen lud INNONET Partner montratec am vergangenen Donnerstag zu einer live-Präsentation in seine Hallen ein. Vorgestellt wurde ein modulares Monoschienen-Transportsystem, mit dem Produktionsprozesse zwischen Prozessanlagen oder Arbeitsplätzen flexibler denn je verknüpft und komplexe innerbetriebliche Transport- und Montageprozesse intelligenter, schneller und effizienter bewältigt werden sollen.

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Nach dem einleitenden Impulsvortrag "Moderne Intralogistik, schnell umsetzen und nutzbar machen" von Sebastian Müller, Leiter Produktmanagement wurden die Features des hauseigenen innovativen Einschienen-Transportsystem montrac® anschaulich und lebendig den Zuschauern präsentiert. Anhand von einer doppelten Kameraführung wurde dabei zeitgleich die Perspektive aus dem fahrenden Transport-Shuttle sowie auf die Anlage ermöglicht. Vertriebsleiter Michael Vees kommentierte dabei dem Auditorium die zu sehenden Abläufe, technische Ausstattungsmerkmale und Besonderheiten der Anlage: „Mit dem montrac® können – weg von einer Pufferplanung – kontinuierliche und effiziente Prozesse ermöglicht werden. Dabei kann die Anlage noch platzsparend direkt unter der Decke bzw. auf diversen Ebenen installiert werden.“

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Die Präsentation kam an! Das belegte die überaus interaktive Diskussionsrunde am Ende und insbesondere die vielen konkreten Rückfragen bezüglich der Parameter, wie Größe, Gewicht oder Traglast bis hin zu erzielten maximalen Beschleunigungen der Shuttles. Auch INNONET Steuerkreismitglied, Dr. Annika Lipski, Abteilungsleiterin Technologie und Vorentwicklung bei fischer, die bei diesem special die Begrüßung und charmante Moderation der Diskussionsrunde übernahm, zeigte sich von der innerbetrieblichen „Achterbahnfahrt“ Logistik sichtlich begeistert und erkundigte sich zum Abschluss noch nach Besichtigungsmöglichkeiten vor Ort in realen Produktionsstätten.

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Videomaterial finden Sie unter folgendem Link.

120 Registrierungen beim INNONET special ARBURG „GREENworld“

INNONET Kunststoff, 09.03.2021. Das Thema Nachhaltigkeit hat unseren Alltag verändert. Der Handlungsdruck für Unternehmen steigt, nicht zuletzt, weil Verbraucher zunehmend bei der Konsumgüterwahl auf soziale und ökologische Aspekte achten. Beim INNONET special am vergangenen Dienstag lieferte Partnerunternehmen ARBURG konkrete Ansätze seiner Nachhaltigkeitsstrategie und präsentierte vielversprechende Lösungskonzepte.

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Martin Mühlen, Gebietsverkaufsleiter bei ARBURG und langjähriges INNONET Steuerkreismitglied, begrüßte locker und sympathisch die fast 100 anwesenden Zuhörer beim Online-Format des INNONET Kunststoff und übergab nach einer kurzen Unternehmenspräsentation erwartungsvoll an den Hauptredner Bertram Stern, Manager Packaging Circular Economy bei ARBURG. „Nachhaltige Entwicklung soll die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“, so lautet eine der wichtigsten Definitionen. Kunststoff wird gern mit Abfall pauschalisiert. Dabei ist Kunststoff nicht das Problem, sondern der Umgang damit, sowie fehlende Strukturen und soziopolitische Voraussetzungen. Mit dem Programm arburgGREENworld bündelt das Unternehmen hoch interessante, innovative Verfahren, Konzepte und Aktivitäten, die Bertram Stern im Rahmen seines Vortrages anschaulich präsentierte. „Ziel für das Unternehmen ist es dabei, die Produktionseffizienz der Kunststoffverarbeitung in allen Bereichen kontinuierlich zu steigern, deren CO2-Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren und den Einsatz von Rezyklaten und Biokunststoffen voranzutreiben“, so Stern.
Gesetzgebung und Gesellschaft zwingen unsere Unternehmen, Materialressourcen intelligent zu nutzen, innovative Verfahren und Konzepte für Kunststoffrecycling zu entwickeln, sowie vermehrt Rezyklate und biobasierte Kunststoffe zu nutzen, um den Primärmaterialeinsatz zu reduzieren und effizienter zu gestalten.

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Um den gesellschaftlichen und politischen Anforderungen gerecht werden zu können, muss Kunststoff als Wertstoff betrachtet werden, der in geschlossene Kreisläufe überführt werden kann. Auch, die Reduktion des Verbrauchs, die Optimierung der Produkte, die Reparations- und Recyclemöglichkeiten, sowie das Mehrfachverwenden sind Schlagworte, die in diesem Zusammenhang genannt werden müssen.
Eine effiziente Kreislaufwirtschaft kann nur durch eine ganzheitliche Digitalisierung ermöglicht werden, die innovative Verfahren und Konzepte mit einbezieht. Hierzu zählen u.a. Markierungsverfahren für Kunststoffprodukte, um diese später sortenrein trennen zu können. Genannt wurden hier die Initiative HolyGrail 2.0, ein digitales Wasserzeichen - gedruckt oder geprägt, bei dem Kunststoffe bis hin zu „cradle-to-cradle“ eindeutig bestimmt, getrennt, aufbereitet und wiederverwendet werden können.

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Bei ganzheitlicher Anwendung dieser Verfahren oder Kombinationen davon bestünde die Möglichkeit, eine große Menge an Rezyklaten herzustellen und damit einen Teil des Kreislaufes zu schließen. Voraussetzung hierfür ist ein starker Wille und die intensive Zusammenarbeit von Unternehmen und Institutionen in der gesamten Wertschöpfungskette, was jedoch derzeit an verschiedenen Hindernissen scheitert.
Während des interessanten Vortrages wurden in mehreren interaktiven Blöcken die Fragen des interessierten Publikums beantwortet und Ergebnisse direkt zur Verfügung gestellt. Aufgrund des kurzweiligen und spannenden Vortrages blieb fast das vollständige Auditorium bis zum Schluss und über 60 Teilnehmer beteiligten sich interaktiv an der kontroversen Diskussion. Dabei stellte sich heraus, dass für die Teilnehmer die angesprochene Regulatorik, wie z.B. den Green Deal der EU-Kommission sowie wirtschaftliche Notwendigkeiten und Erfolge die zentralen Themen waren. „Mit der Nachhaltigkeit ist es wie mit der Innovation. Wir dürfen sie nicht zur Sache einer Abteilung machen. Sie muss integraler Bestandteil aller Unternehmenstätigkeiten werden und somit auch zu einem profitablen Unternehmensweg führen“, finalisierte sich dabei als Resümee.

Auch seitens der Gesetzgebung wird auf diesem Gebiet noch mehr passieren müssen, aber Stern ist fest davon überzeugt, dass die Entwicklungen hier immer mehr Tempo gewinnen werden. Allerdings sind öffentliche und private Nutzer gefordert, umzudenken, um die industriellen Prozesse in ihrer Notwendigkeit zu unterstützen. Wie bereits zu Anfang erwähnt, ist nicht der Kunststoff das Problem, sondern unser Umgang damit. Wir müssen lernen, den Kunststoff zu respektieren und seine technischen, ökonomischen und ökologischen Besonderheiten zu nutzen.

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Der große Teilnehmerkreis zeigte, dass das INNONET Kunststoff mit seinem Netzwerkpartner ARBURG bei dieser Veranstaltung ins Schwarze getroffen hatte und es weitere Vertiefungen in diesem brisanten Thema bedarf.

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Am 10. Dezember begrüßte das INNONET Kunststoff 50 Mitglieder beim INNONET family, dem traditionellen Jahresabschluss. Bedingt durch die Coronakrise konnte dieses wichtige Treffen, zum Bedauern aller Teilnehmer, erstmalig nicht vor Ort oder bei einem der Mitglieder stattfinden. Dennoch war es dem Netzwerk wichtig, sich nach den turbulenten Monaten gemeinsam auszutauschen und sich zumindest „online zu sehen“.


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In diesem Rahmen gab das INNONET-Team zunächst einen Rückblick auf das vergangene und auch einen Ausblick auf geplanten Aktivitäten im kommenden Jahr. Coronabedingt konnten in 2020 leider nur sehr wenige Präsenzveranstaltungen wie Messen, Netzwerktreffen oder INNONET works stattfinden. Hier musste auch das INNONET schnell umdenken und hat kurzerhand das Format INNONET special ins Leben gerufen. Mit diesem Format konnten interessante Fachthemen bespielt werden und Mitgliedsunternehmen erhielten eine sehr gute Präsenzmöglichkeit für ihr Unternehmen, Produkte und Technologien. Besonders Udo Eckloff, Fachreferent Kunststoff, engagierte sich in diesem Format sehr stark und brachte mit vielen „live“ Präsentationen die Unternehmen technisch-hoch qualitativ auf den Bildschirm. Eine Übersicht über die diversen bespielten Fachthemen finden Sie auf unserer Website unter NEWS.

Auch wenn das Format zukünftig sicherlich einen Platz im Veranstaltungskalender verdient hat, so freuen wir uns bereits heute schon sehr darauf, Sie im kommenden Jahr auf hoffentlich wieder vielen physischen Veranstaltungen im Plastics InnoCentre oder bei unseren Partnern vor Ort begrüßen zu dürfen! Gerne können Sie sich bereits heute zu unseren Veranstaltungen anmelden und einen Platz hierfür in Ihrem Kalender reservieren. Hier geht’s zu den geplanten INNONET-Terminen 2021.


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Abgerundet wurde der vorweihnachtliche virtuelle Austausch durch eine angeregte und sehr offene Diskussion der Steuerkreismitglieder zum Thema Netzwerken in der Krise und zukünftig. Passend eingeleitet wurde die Gesprächsrunde von Janet Rosenberger, INNONET Netzwerk-Koordinatorin, mit einer aufbereiteten visuellen Entwicklung des Netzwerkens im Jahr 2020:

So begann das Jahr 2020 für das INNONET...
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...coronabdingt, ging das Netzwerken dann so bis zum Jahresende weiter:
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Gemeinsam mit den anwesenden Partnerunternehmen wurden die Schwierigkeiten des vergangenen Jahres, die Notwendigkeit eines Umdenkens, aber auch Perspektiven und positive Effekte der neuen digitalen Kommunikation diskutiert. Auch Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und E-Mobilität kamen dabei nicht zu kurz. Über einen wichtigen Punkt waren sich alle Beteiligten am Ende einig: Netzwerken ist nicht nur in guten Zeiten eine Erfolgszutat, sondern besonders diese guten, auf Vertrauen und Erfahrung basierenden Netzwerkkontakte helfen gerade in Krisenzeiten enorm weiter.

Insbesondere die Offenheit in den online geführten Gesprächen war bemerkenswert. „Das zeigt uns, dass der Familiengedanke sehr gut im Netzwerk verankert ist und unser Format zurecht den Namen INNONET family trägt“, resümierte ein zufriedener Axel Blochwitz, GF Technologiezentrum Horb/INNONET Kunstoff. In großer Hoffnung und Vorfreude auf ein wieder geselligeres 2021 stimmte er den lockeren Ausklang der virtuellen Veranstaltung mit den Worten: „Let the networking beGIN“ ein. So lautete auch der Slogan der kleinen Überraschung, die den diesjährigen Teilnehmern des INNONET family vorab zugesandt wurde.


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Das INNONET Team bedankt sich sehr herzliche bei allen Partnern für Ihre Treue und Ihr Engagement im schwierigen Jahr 2020 und hofft auf ein einfacheres und glückliches neues Kunststoff-Jahr 2021!


Frohe Feiertage!





INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323

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