Im Rahmen des seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW geförderten Projektes Plastics InnoCentre konnte in den vergangenen 3 Jahren ein moderner Showroom mit Veranstaltungs- und Ausstellungsfläche im Horber Innovationspark etabliert und mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten für die Kunststoffbranche bespielt werden. Ziel war die Darstellung der gesamten Kunststoffwertschöpfungskette bis hin zu biobasierten Produkten. Die Einrichtung der Ausstellung war richtungsweisend und Initialzündung für einige Mitgliedsunternehmen, sich zunehmend mit der Verwendung biobasierter Materialien zu beschäftigen und ihre Verfahren entsprechend anzupassen.

Im Verlaufe des Projektes wurden die Ergebnisse auch über die Grenzen Baden-Württembergs bekannt, vor allem in der Alpenregion. Als eine Konsequenz dieses Erfolges wurde das INNONET Kunstsoff® eingeladen, Partner des EU-Projektes AlpLinkBioEco zu werden. AlpLinkBioEco ist eine Initiative von 14 Projektpartnern aus 8 teilnehmenden Regionen des Alpenraums (Fribourg, Auvergne-Rhone-Alpen, Lombardei, Autonome Provinz Trient, Slowenien, Oberösterreich, Bayern und Baden-Württemberg), welche im Rahmen des Interreg VB Programms gefördert wird. Dieses wird vom Plastics Innovation Competence Centers (PICC) der Hochschule für Technik und Architektur Fribourg i.Ü. (Schweiz) geleitet.

Der Übergang von einer fossilen zu einer zirkulären, biobasierten Wirtschaft ist ein Hauptziel der europäischen Wachstumspolitik. Der Alpenraum verfügt über signifikante natürliche Ressourcen, starke Industriesektoren und hervorragende Forschungs- und Technologiezentren. Das Potential für neue, innovative Wertschöpfungsketten im Bereich der Bioökonomie werden allerdings derzeit oft noch nicht vollwertig ausgeschöpft, da es an einer interregionalen und sektorübergreifenden Herangehensweise zur Vernetzung der relevanten Akteure mangelt. Dieser Herausforderung nimmt sich das Projekt AlpLinkBioEco an. Anfang Juni konnte Udo Eckloff, designierter Projektleiter im INNONET Kunststoff®, an dem Kick-Off Meeting in Freiburg i.Ü. teilnehmen, erste Kontakte zu den Projektpartnern knüpfen und somit den Grundstein für gemeinsame Maßnahmen legen. AlplinkBioEco eröffnet den Akteuren des INNONET Kunstsoff® gute Potentiale, ihre Kooperationen mit Partnern des Alpenraumes zu vertiefen.

Zusammen mit Rohstoffproduzenten, verarbeitender Industrie, Produktentwicklern, Markeninhabern, Händlern und Konsumenten werden die Projektpartner in den nächsten drei Jahren grenzüberschreitend neue, biobasierte Wertschöpfungsketten in den 8 teilnehmenden Regionen des Alpenraums erarbeiten. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf der zirkulären Vernetzung von Produzenten land- und holzwirtschaftlicher Rohstoffe mit der Chemiewirtschaft und der Kunststoff- und Verpackungsindustrie. Mit den Aktivitäten wird die Sensibilität für Zukunftstrends in der Kunststoffbranche bei den beteiligten Unternehmen erhöht, um deren Wettbewerbsfähigkeit weiter zu sichern.

AlpLinkBioEco -  INNONET Kunststoff® baut Angebote im Bereich Biokunststoffe international aus
Die nachhaltige Zukunft des Kunststoffs – Plastics InnoCentre fokussiert auf biobasierte AlternativenHorb a.N., 25. Oktober 2018. Aktueller könnte der Anlass nicht sein: Fast zeitgleich zur Entscheidung der Europäischen Kommission, Einweg­ver­packungen vom Markt zu verbannen, tagten im Plastics InnoCentre des INNONET Kunststoff® im Horber Innovationspark Kunststoffexperten aus ganz Deutschland, um umweltverträgliche Lösungen und Alternativen zu erörtern. Ein volles Haus mit beinahe 100 Teilnehmern demonstrierte die Brisanz aber auch das immense Potential der Thematik.

Die Schlagzeilen der letzten Wochen alarmieren Verbraucher und die Fachwelt: Bei einem unveränderten globalen Konsumverhalten wird in 30 Jahren in den Ozeanen dieser Erde mehr Plastikmüll als Fisch zu finden sein. Und ebenfalls erschreckend: Mikroplastik-Partikel wurden erstmals im menschlichen Organismus nachgewiesen. Die aktuelle Debatte bei der Europäischen Kommission über neue Direktiven zur Reduktion von Einwegkunststoffen wird auf die Kunststoffindustrie erheblichen Einfluss nehmen. „Biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe sowie Kunststoffrezyclate“ standen deshalb im Fokus der vielbeachteten Fachveranstaltung im Plastics InnoCentre, die als Kooperationsevent zwischen der Landesagentur BIOPRO Baden-Württemberg, der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. und dem INNONET Kunststoff® beispielhaft war.

Die nachhaltige Zukunft des Kunststoffs – Plastics InnoCentre fokussiert auf biobasierte AlternativenDas INNONET Kunststoff® denkt nachhaltig. „Unser Ziel ist es, das Plastics InnoCentre bundesweit als Zentrum für bioökonomische Ansätze und die Kreislaufwirtschaft zu etablieren“, erklärten Peter Rosenberger, Oberbürgermeister der Stadt Horb und Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrum Horb, als Träger des Plastics InnoCentre und INNONET Kunststoff®, unisono.

Für Kristy-Barbara Lange vom European Bioplastics e.V., dem Zusammenschluss von Biokunststoff-Produzenten, stehen die Ampeln in Sachen Bio-Kunststoffe inzwischen auf grün: „Die Produktion von Bioplastik wird bis 2022 um rund 20 Prozent steigen“. Zwar wird noch weit über die Hälfte des global hergestellten Biokunststoffs in Asien produziert, jedoch erkennt die Biokunststoff-Lobbyistin auf längere Sicht auch hier Veränderungen: „Die Reaktion der Europäischen Union stärkt Europa nachhaltig als Produktionsstandort für Biokunststoffe“, argumentierte Lange.

Das Marktpotential für deutsche Unternehmen offenbart Zahlen, die von Frau Dr. Fang Luan, Biokunststoff-Expertin bei der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. aufgerufen wurden: „An den 19,6 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen, die europaweit produziert werden, hat Deutschland einen Marktanteil von 23 Prozent“, bilanzierte Dr. Luan. Über 60 Prozent aller Produkte und Waren, die der private Endverbraucher konsumiert, seien in Kunststoff verpackt. Biokunststoffe haben also Zukunft, und diese Erkenntnis setzt sich langsam durch in der Branche. Michael Tesch vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid erkannte als kompetenter Moderator der Veranstaltung im Bioplastik zwar einen Trend aber noch lange keinen Hype. Für ihn als Kunststofftechniker stehen Verbraucher den grünen Plastik-Alternativen oftmals deutlich aufgeschlossener gegenüber als die Kunststoffhersteller selbst.

(v.l.:) M. Hoffmann (SKZ Würzburg), Dr. M. Hiebel (Fraunhofer-UMSICHT), C. Michels (FKuR Kunststoff GmbH), A. Blochwitz (Technologiezentrum Horb), K.-B. Lange (European Bioplastics e.V.), M. Tesch (Kunststoff-Institut Lüdenscheid), Dr. F. Luan (IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.), T. Glaz (Werner & Merz GmbH), Dr. D. Patzelt (BIOPRO BW), P. Brunk (BIOTEC GmbH) referierten an diesem Tag.
(v.l.:) M. Hoffmann (SKZ Würzburg), Dr. M. Hiebel (Fraunhofer-UMSICHT), C. Michels (FKuR Kunststoff GmbH), A. Blochwitz (Technologiezentrum Horb), K.-B. Lange (European Bioplastics e.V.), M. Tesch (Kunststoff-Institut Lüdenscheid), Dr. F. Luan (IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.), T. Glaz (Werner & Merz GmbH), Dr. D. Patzelt (BIOPRO BW), P. Brunk (BIOTEC GmbH) referierten an diesem Tag.

Ressentiments gegenüber biobasierten Alternativen bei Produzenten und Unternehmen der Branche abbauen ist deshalb ein erklärtes Ziel der Initiativen des Plastics InnoCentre. Positivbeispiele helfen hierbei ungemein.
Ein Unternehmen, das mit innovativen Verpackungsprodukten aus Kartoffelstärke erfolgreich am Markt agiert ist die BIOTEC GmbH&Co.KG. Peter Brunk von BIOTEC verdeutlichte in seinen Ausführungen, wie sehr gesetzliche Vorgaben den Biokunststoffmarkt tatsächlich beeinflussen. Diese lassen hoffen, dass die richtungsweisende Verordnung auf europäischer Ebene zum Verbot zahlreicher Einwegprodukte nachhaltige Impulse setzt. Der Einsatz biologischer Pendants ist oft einfacher, als von vielen Verpackungsmittelherstellern angenommen wird und Hilfestellungen für den Umstieg von erdölbasierten Lösungen auf nachhaltige Alternativen gibt es zuhauf. Sowohl das SKZ in Würzburg als auch das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT bieten weitreichende Expertisen auf diesem Gebiet, die Markus Hoffmann und Dr. Markus Hiebel darstellten.

Biokunststoffe sind eine eigene Welt. Biobasiert bedeutet nicht zwingend bioabbaubar oder gar kompostierbar. Um eine scharfe Abgrenzung von Begrifflichkeiten, Materialtypen und Recyclingwegen bemühte sich Carmen Michels, Geschäftsführerin der FKuR Kunststoff GmbH, Hersteller eines sehr umfangreichen Portfolios gerade solcher Produkte, die von der Europäischen Kommission als Alternativen angesehen werden.

Neben biobasierten Kunststoffen nimmt auch das Thema Recycling einen sehr wichtigen Zweig in der funktionierenden Kreislaufwirtschaft ein. Timothy Glaz von Werner&Mertz - bekannt durch die Marke „Frosch“ - sieht in einer konsequenten Verwendung in Plastik-Recyclat eine echte nachhaltige Alternative und hinterlegte seine Ausführungen mit beachtlichen Zahlen: Von den rund 120.000 Tonnen jährlich in Deutschland produzierten Polyethylenterephthalats, besser bekannt unter dem Kürzel PET, dem wohl mit am häufigsten für Verpackungen eingesetzten Kunststoff, würden noch immer rund 70.000 Tonnen schlicht verbrannt. Das Recyclingpotential sei exorbitant und es ist der Recyclat-Initiative von Werner & Mertz schon gelungen, 215 Mio. Verpackungen aus 100% Altplastik mit einem Anteil von 20 % aus der Quelle Gelber Sack in den Handel zu bringen. Glaz plädierte dafür, dass Thema Verpackung nicht länger vom Produkt isoliert zu betrachten, sondern vernetzt zu denken, vom Verpackungsmittelhersteller bis hin zum Endverbraucher.

Die nachhaltige Zukunft des Kunststoffs – Plastics InnoCentre fokussiert auf biobasierte AlternativenVernetztes Denken, allerdings auf der Meta-Ebene, war Thema von Dr. Dominik Patzelt, Abteilungsleiter im Team Bioökonomie bei der Landesagentur BIOPRO Baden-Württemberg GmbH. Die BIOPRO unterstützt die positive Entwicklung der Bioökonomie in Baden-Württemberg und engagiert sich auch auf Bundesebene und in Europa. Eines ihrer internationalen Projekte wird unter anderem gemeinsam mit dem INNONET Kunststoff® durchgeführt, das Förderprojekt „AlpLinkBioEco“ der Europäischen Union.

Projektziel ist, bestehende Strukturen, die sich bereits mit nachhaltigen biobasierten Werkstofflösungen beschäftigen, zu stärken und innovative Wertschöpfungsketten in Europa zu etablieren. Die Biokunstoff-Thematik soll im Rahmen weiterer Veranstaltungen und des „AlpLinkBioEco“ im Plastics InnoCentre fest etabliert werden.

Hintergrund zu den Kooperationspartnern des Bioevents:

Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH unterstützt als Landesagentur die Gesundheitsindustrie (Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmazeutische Industrie) sowie den Aufbau einer Bioökonomie für Baden-Württemberg mit dem Ziel Verbindungen zwischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Netzwerken herzustellen. Wirtschaftsförderung, Standortentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Beratung von Gründern sind dabei die Schwerpunkte.

Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. vertritt als Branchenverband die Interessen der Hersteller von Kunststoffverpackungen und Folien in Deutschland und Europa. Die mittelständisch geprägte Branche hat über 90.000 Beschäftigte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 15 Mrd. Euro. Kunststoffverpackungen haben aktuell einen Anteil von 44 Prozent am deutschen Verpackungsmarkt. Die IK ist der größte Trägerverband des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff-verarbeitenden Industrie.

INNONET Kunststoff®: Mit inzwischen über 120 Mitgliedern zählt das INNONET Kunststoff® längst zu den mitgliederstärksten und am schnellsten wachsenden Unternehmensnetzwerken im Süden Deutschlands. Es vernetzt nicht nur die Unternehmen entlang der gesamten Kunststoff-Werkstoffkette, sondern bündelt auch die Kompetenzen seiner Mitglieder für gemeinsame und zukunftsweisende Projekte: Mit dem Plastics InnoCentre im Horber Innovationspark bekam das INNONET® eine Heimat; ein kunststoffaffines Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum für alle denkbaren Veranstaltungsformate. Das Plastics InnoCentre setzt mit seinem Schwerpunkt Biobasierte Kunststoffe eigene Impulse in einer hochinnovativen Branche. Mit dem Projekt AlpLinkBioEco soll jetzt noch aktiver in das Geschehen rund um die Entwicklung und Etablierung nachhaltiger Technologien und Produkte eingegriffen werden.

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Großes Kunststoff-Familientreffen am Bodensee

INNONET Kunststoff zeigte vom 16. bis 20. Oktober auf der FAKUMA 2018 geballte Netzwerk-Kompetenz

Die 26. Ausgabe der FAKUMA, Leitmesse für industrielle Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen am Bodensee avancierte erneut zum ultimativen Treff der Branche. Die Kunststoffbranche ist international, innovativ und anwendungsorientiert, damit also die perfekte Plattform für das INNONET Kunststoff, das mit einem Gemeinschaftsstand vertreten war.

Die Unternehmen der regionalen Kunststoffbranche zeigten vom 16. bis 20. Oktober 2018 in Friedrichshafen ihre Leistungen und Lösungen. Auf 120 Quadratmetern präsentiert das INNONET Kunststoff die geballte Netzwerkkompetenz seiner inzwischen rund 120 Mitglieder. Die Kompetenzen reichen von Kunststoffbe- und verarbeitungsrelevanten Verfahren, Werkzeug- und Maschinenbau, 3D-Druck, bis hin zu modernsten Technologien und Dienstleistungen rund um das Thema Kunststoff.

Was ein Netzwerk wie das INNONET Kunststoff auf der FAKUMA macht, stellte Axel Blochwitz bei der diesjährigen Eröffnungspressekonferenz vor. „Unsere Netzwerk-Familie profitiert von der Kontaktpflege und trifft sich seit vielen Jahren am Bodensee“. Dass die Netzwerke funktionieren, zeigt sich in der stetig wachsenden Mitgliederzahl und den vielfältigen Kompetenzen entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette, die im INNONET Kunststoff vorhanden sind. „Wir als Netzwerk nutzen diese Plattform darüber hinaus, um unsere Dienstleistungen und Angebote für die kunststoffaffine Branche vorzustellen. Dabei haben wir beispielsweise mit unserem Plastics InnoCentre im Horber Innovationspark und mit den neuen EU-Projekt AlpLinkBioEco das Thema Biokunststoff im Fokus und bieten als einer von 14 Projektpartnern verschiedene Formate an, um die Unternehmen zu sensibilisieren und ihnen eine Plattform für den fachlichen Austausch zu bieten.

Auch in der Kunststoffverarbeitung spielen die Megathemen Digitalisierung, Automatisierung oder auch Internet of Things eine tragende Rolle, immer mit einem praktischen Bezug zur industriellen Prozess-Realität im Produktionsalltag. Der Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg Michael Kleiner und Referatsleiter Dr. Joachim Wekerle, Leiter des Referats Gesundheitsindustrie, Chemie und Werkstoffe nutzten die Gelegenheit, um den Gemeinschaftsständen aus Baden-Württemberg zu besuchen und mit den Firmen über aktuelle Themen zu sprechen.

Das INNONET Kunststoff wächst, und mit ihm die Begeisterung der regionalen Vertreter. Oberbürgermeister Peter Rosenberger aus Horb a.N. und Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, besuchten ihre Unternehmen auf der Messe.

Die Auftragsbücher sind zwar rappelvoll, trotzdem ist für viele Netzwerkmitglieder die FAKUMA ein Pflichttermin. Die begehrten Plätze am Gemeinschaftsstand waren auch in diesem Jahr wieder ein rares Gut: „Wer sich seinen Kunden präsentieren möchte und keinen kostenintensiven und aufwändigen eigenen Aufritt möchte, der ist bei uns goldrichtig. Die Partner profitieren von der Strahlkraft unseres Netzwerkes und der Größe des Gemeinschaftsstandes“, erklärt Nadine Kaiser, die bei der WFG Nordschwarzwald für das INNONET Kunststoff zuständige Projektleiterin.

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Weitere Informationen zur FAKUMA finden Sie hier.
Am 23.11.2018 findet der 14. Donaueschinger Kunststofftag an der Gewerbliche Schulen Donaueschingen statt.

Die Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie sind herzlich zu einer Teilnahme in das Kunststofflabor der Gewerblichen Schulen Donaueschingen eingeladen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Informationen zum Programm sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie im Veranstaltungsflyer.
Zukunftsthema: Virtualisierung der Produktentwicklung

INNONET Kunststoff nutzt verstärkt Expertise aus eigenen Reihen
Das INNONET Kunststoff wächst beständig und professionalisiert sich in allen Branchensegmenten. Netzwerken bedeutet Know-how teilen und eben das ist ein Ziel der Kick-off-Events zur Veranstaltungsplattform INNONET®work. "Simulation in Entwicklung & Konstruktion" war der Titel einer fachlich überaus anspruchsvollen Veranstaltung, bei der die knapp 40 Teilnehmer in den Räumen des Plastics InnoCentre im Horber Innovationspark über die Virtualisierung in der Produktentwicklung diskutierten.

Knapp 40 Teilnehmer folgten der Einladung zu der Fachveranstaltung in das Plastics InnoCentre, innovatives Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum des INNONET Kunststoff®

Der Blick in die Mitgliederliste des INNONET Kunststoff zeigt inzwischen Erstaunliches: Neben bekannten Größen der Branche bereichern inzwischen zahlreiche hochspezialisierte Marktführer das Unternehmensnetzwerk mit ihrem immensen Knowhow, und das entlang der kompletten Wertschöpfungskette. "Mit unserer neuen Veranstaltungsplattform INNONET®work wollen wir dieses wertvolle Kapital nutzen und das im Netzwerk vorhandene Fachwissen für die Unternehmen in einem attraktiven Rahmen erschließen", beschreibt Axel Blochwitz vom INNONET Kunststoff die Intention der Veranstaltungsreihe. Die Idee trifft den Nerv der Branche, wie die Teilnehmerzahl deutlich bewies. Als Co-Veranstalter agierte diesmal die CADFEM GmbH, ein Spezialist in Sachen Simulationssoftware.

Die Virtualisierung der Produktentwicklung ist ein absolutes Zukunftsthema und die Vorteile liegen auf der Hand: Ein potenter Rechner, ausgestattet mit einer entsprechenden Software, ersetzt oftmals bereits heute schon den Prototypenbau und liefert in Echtzeit belastbare Aussagen über das Verhalten des späteren Bauteils. Stefanie Gester, Geschäftsstellenleiterin CADFEM Stuttgart, brachte es auf den Punkt: „Simulation kann bereits vorher sichtbar machen, was man im Versuch nicht erkennt.“ Mit ihren Vorträgen über die "Simulation und Bewertung von Kunststoffbauteilen mit ANSYS Mechanical" und "Ideen testen in Sekunden mit Discovery Live" stellten Dr.-Ing. Ralph Echter und B. Eng. Lucas Ziegler die praktische Anwendung erfolgreicher CADFEM-Produkte vor. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Guth von der Hochschule Esslingen ergänzte diese Ausführungen um Interessante Aspekte der "Digitalisierung in der Kunststofftechnik" im Hinblick auf Qualitätsprozesse im Formenbau. Die "Simulation des Kriech- und Relaxationsverhaltens unter statischer Langzeitbelastung" war der Titel des Fachreferats von Dr.-Ing. Frédéric Achereiner vom SKZ Kunststoffzentrum, bei dem die Ermittlung von Langzeit-Werkstoffdaten im Mittelpunkt stand.

Lucas Ziegler, Berechnungsingenieur referiert über die neuartige Anwendung ‚Discovery live‘ für die Konzeptphase

Für renommierte Unternehmen wie die Robert Bosch GmbH aus dem Kunststoffland Baden-Württemberg ist Simulation bereits ein fester Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Dr.-Ing. Matthias De Monte befasste sich in seinen Ausführungen unter dem Titel "Fatigue lifetime assessment of highly loaded short-fiber reinforced plastic parts" intensiv mit Lebensdauervorhersagen von Kunststoffteilen selbst mit Bindenähten und unter dem Einfluss chemischer Substanzen.

Hochzufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich auch ein Teilnehmer aus den Reihen der Fischer Group: "Selten findet man auf einer Veranstaltung derart geballtes Kunststoffsimulationswissen, gespickt mit peripheren Themen wie Digitalisierung im Formenbau sowie effiziente experimentelle Materialdatenermittlung für Simulation", lobte Frank Burkhardt den Nachmittag.

Hintergrund CADFEM
1985 gegründet, zählt CADFEM zu den Pionieren der Anwendung Numerischer Simulation (CAE – Computer Aided Engineering) in der Produktentwicklung. Mit 11 Standorten, 220 Mitarbeitern und 130
Simulationsexperten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Unternehmen einer der größten europäischen Anbieter für Simulationslösungen. CADFEM unterstützt Simulationsanwender, das
Potenzial von Simulation bestmöglich zu nutzen, insbesondere auch auf dem Gebiet der Kunststofftechnik.

Weitere Informationen zu CADFEM finden Sie hier.
Grafik KunststofftagBW hochAm 28. November findet auf dem Gelände der Messe Stuttgart der Kunststofftag Baden-Württemberg statt. Das INNONET Kunststoff ist Veranstalter des diesjährigen Kunststofftages BW, der anstatt des jährlichen INNONETday Innovationstages stattfindet.

Die Messe Stuttgart bietet darüber hinaus eine begleitende Fachausstellung an.

PDF: Programmflyer

Weitere Informationen finden Sie hier.
Neckarwoche1Kontaktbörse für die Bioökonomie

AlpLinkBioEco klingt sperrig, steht jedoch für ein Projekt der Europäischen Union mit großem Potential. Vierzehn Partner aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien verfolgen mit AlpLinkBioEco das gemeinsame Ziel, die biobasierte Wirtschaft im Herzen Europas zu stärken. Das TZH - Technologiezentrum Horb, neben der Landesagentur BioPRO Baden-Württemberg der zweite deutsche Partner, stellte das Projekt auf der Horber Neckarwoche einer breiten Öffentlichkeit vor und nutzte die Ausstellung als Kontaktforum.

Die Bioökonomie ist simpel: "Alles was am Neckarufer satt grünt, kann irgendwann einmal fossile Rohstoffe ersetzen". Diese prägnante Beschreibung wählte Ralf Kindervater von der Landesagentur BioPRO beim INNONET® Innovationstag 2015. Die Entwicklung der Bioökonomie als nachhaltige Wirtschaftsstrategie, also der Ersatz fossiler Rohstoffe durch regenerative Pendants sowie eine effektive Kreislaufwirtschaft, stehen inzwischen ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. AlpLinkBioEco soll als neues Projekt des TZH dieses Ziel unterstützen und dem Nordschwarzwald mit seinen Hightech-Unternehmen eine Vorreiterrolle in Sachen biobasierte Wirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung
zuweisen.

"Die Bioökonomie ist der wirtschaftliche Königsweg und Baden-Württemberg glänzt bereits mit einer Vielzahl guter und nachhaltiger Ideen und Initiativen", weiß Udo Eckloff, AlpLinkBioEco-Projektleiter.
Er kennt jedoch auch die Problemzonen. Die Bioökonomielandschaft im deutschen Südwesten gleicht aktuell noch einem Flickenteppich. Sollte der Umbau der Wirtschaft abseits vom Tropf fossiler Rohstoffträger deutlich an Fahrt gewinnen, wäre als Basis die intensive Vernetzung der Unternehmen, Branchen und Industriezweige zwingend notwendig.

Neckarwoche2Fakt ist, die Bioökonomie funktioniert anders als traditionelle Wirtschaftsmodelle. Bei neuen Konzepten zur Nutzung natürlicher Ressourcen rücken verstärkt komplette Wertschöpfungsketten in den Fokus. Grenz- und branchenübergreifende Initiativen zur Entwicklung neuer Technologien und Modelle wäre kein Trend, sondern schlichte Notwendigkeit, erklärte Eckloff und skizzierte damit die Roadmap für das internationale Projektteam. Bis zum Ende der ersten Projektphase im Jahr 2021 steht bei AlpLinkBioEco die Kartierung richtungsweisender Projekte in ausgewählten Wirtschaftszweigen auf der Agenda. Konkret geht es dabei um die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Verpackung
von Lebensmittel- und Pharmazieprodukten sowie chemische Industrie. Hier kam die Neckarwoche ins Spiel: "Wir suchten intensiv nach Kontakten zu Unternehmen, Institutionen und zur Kommunalpolitik", beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrum Horb, den Auftrag während der dreitägigen Verbrauchermesse am Horber Neckarufer. Ein Ziel war es, AlpLinkBioEco als regionale Initiative bekannt zu machen und Projektpartner für ein Netzwerk Bioökonomie in der Region Nordschwarzwald zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

AlpLink Förderlogos
INNONET Kunststoff bietet bei fischer Consulting ein neues Veranstaltungsformat mit Arbeitsatmosphäre an

Marc Schrickel, Geschäftsführer Produktion & Supply Chain Management Befestigungssysteme/Consulting bei den  fischerwerken und INNONET-Chef Axel Blochwitz begrüßen die Teilnehmer. fischer Consulting und Unternehmen der Kunststoffbranche diskutieren beim INNONET Workshop bei der Unternehmensgruppe fischer im September, wie eine kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse nachhaltig die Wirtschaftlichkeit beeinflusst.

Nicht nur die Unternehmen der Kunststoffbranche kennen die Herausforderungen der heutigen Zeit. Von Fachkräftemangel bis Produktionsplanung – alle Geschäftsprozesse müssen wohl durchdacht und vorausschauend geplant sein, um auf dem Markt zu bestehen und konkurrenzfähige Produkte anbieten zu können. Auf der Agenda des INNONET Kunststoff-Workshops im September stand das in Unternehmen omnipräsente Thema Prozessoptimierung und eben hier hat die zur Unternehmensgruppe fischer gehörende fischer Consulting vielfältige Expertise. „Unsere Beratungsleistung ist intensiv und wir nehmen uns viel Zeit, um vorhandene Prozesse und Abläufe zu analysieren und Optimierungspotenziale auszuarbeiten.“, beschreibt Markus Spinner, Prokurist und Seniorprojektmanager bei fischer Consulting den Anspruch seines Unternehmens.

Prozessoptimierung als ständige Herausforderung

Im Mittelpunkt des INNONET-Workshops standen verschiedene Themen, die praxisnah und mit Erfahrungsberichten aus den Reihen der rund 40 Teilnehmer ergänzt und diskutiert wurden: Von der Optimierung im Produktentwicklungsprozess über das Ableiten von Strategien und das Management von täglichen Prozessen bis hin zu konkreten Maßnahmen zur Reduzierung von Rüstzeiten an Anlagen und Maschinen. Die Kunststoff-Spezialisten erhielten theoretische und praktische Einblicke und brachten eigene Erfahrungen und Problemstellungen ein.

Einblicke erwünscht: Die Teilnehmer erhalten intensive Einblicke in die Produktionsprozesse im Werk Tumlingen.

Die Themen wurden dabei nicht im Vortragsraum, sondern direkt in der Produktion und im laufenden Spritzguss-Betrieb beleuchtet. Die Teilnehmer zeigten sich unisono beeindruckt von den detailliert ausgearbeiteten Abläufen und hohen Standards, die bei fischer auf allen Hierarchieebenen vorgelebt werden. Laut Markus Spinner ist bei fischer erst dann die Perfektion erreicht, wenn nichts mehr weggelassen werden kann. Ein Beleg dafür ist höchste Qualität bei großen Stückzahlen, für die die Befestigungssysteme von fischer weltbekannt sind.

„INNONETwork ist ein neues Veranstaltungsformat, das wir als INNONET Kunststoff und Plastics InnoCentre anbieten. Hier sind aktive Mitarbeit und ein konstruktiver Austausch explizit erwünscht.“, beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, als Träger des INNONET Kunststoff die Intention. „Wir freuen uns, dass wir auf eine langjährige und intensive Zusammenarbeit mit einem unserer Gründungsmitglieder fischer zurückblicken und mit Dr. Joachim Schätzle einen engen Vertrauten im Steuerkreis des INNONET Kunststoff haben.“. Die Teilnehmer nahmen zahlreiche Anregungen mit nach Hause, um auch in der eigenen Produktion einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anzustoßen.

Bildnachweis: fischerwerke und INNONET Kunststoff
INNONET Kunststoff
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Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
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