Nach dem positiven Feedback zum ersten INNONET special, dem neuen digitalen Veranstaltungsformat des INNONET Kunststoff, lud die cirp GmbH am 25.06.2020 zu einem virtuellen Netzwerktreffen mit digitalem Firmenrundgang ein.

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Die Teilnehmer bekamen so, ähnlich wie auch beim klassischen INNONET meet, einen umfangreichen Einblick in das Unternehmen und einzelne Unternehmensbereiche.

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Alexander Brock und Christian Becht von der cirp GmbH präsentierten den kompletten Bereich der Additiven Fertigung sowie des Spritzgusses und stellten im Anschluss ein sehr erfolgreiches und in kürzester Zeit realisiertes Projekt eines Mund-Nasenschutzes vor. Die einzelnen Entwicklungsschritte wurden dabei anhand einzelner Videosequenzen am Monitor gezeigt.

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Über eine Simulationssoftware des INNONET Partners simcon sowie 3D Kunststoff-gedruckter Muster wurde zunächst die endgültige Form der Maske entwickelt und als 3D Modell am Markt angeboten. Die Nachfrage war allerdings so groß, dass man schnell entschied, auf eine Spritzgussproduktion umzuschwenken. Die Werkzeugform wurde optimiert und innerhalb weniger Tage in der hauseigenen Rapid Tooling Prozesskette ein Spritzgusswerkzeug gefertigt. Die Maske besteht aus einem integriertem Filtervlies, das leicht ausgewechselt werden kann. Der Maskenkörper ist aus sterilisierbarem Material gefertigt.

Durch das hauseigene durchgängige CAD-System, auf das alle beteiligten Abteilungen auch aus dem Homeoffice Zugriff hatten, konnten entwicklungsbedingte Hürden in kürzester Zeit überwunden werden. Darüber hinaus wurden aufgrund der hohen Standardisierung der Werkzeugnormalien sowohl Konstruktion, Werkzeugbau als auch Fertigungsprozesse durch die zeitnahe, verlustfreie Übergabe und Rückmeldung der Daten stark beschleunigt – einer der maßgeblichen Erfolgsfaktoren des Projektes und des Unternehmens insgesamt.

Aus zulassungstechnischen Gründen darf die Maske aktuell nicht als Schutzmaske bezeichnet werden, sondern stellt ein Produkt zur eigenen Sicherheit dar. Die Zulassung als Medizinprodukt wird angestrebt, die Weiterentwicklung angestoßen und erste Validierungsschritte bereits eingeleitet.

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Thomas Lück, Leiter Vertrieb und Innovation bedankte sich beim INNONET für die Zurverfügungstellung der neuen virtuellen Plattform und fasste zusammen: „Die Realisierung des Projektes in kürzester Zeit war nur durch die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen, das Hand-in-Hand-Gehen des Rapid-Protyping und Rapid-Tooling sowie der Konstruktion und Design möglich. So konnten wir eine weitere eigene Produktserie von Beginn an bis zur Marktreife und Vertrieb entwickeln.“ Die COVID-19 Produkte sind damit die dritte eigenen Produktserie, die cirp bis zur Marktreife und Vertrieb entwickelt hat.

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Im Anschluss hatten die Teilnehmer wie gewohnt die Möglichkeit zum persönlichen Netzwerkaustausch, bei der interessante Aspekte über die aktuelle Lage erörtert werden konnten. Moderiert wurde das "Special-meet" von INNONET Steuerkreismitglied Stephan Klumpp von der Proplas GmbH.

Am 28.05.2020 fand mit dem INNONET special erstmalig ein neues Format statt, welches der INNONET Familie auch in der „Corona-bedingten“ veranstaltungsfreien Zeit, die Möglichkeit zum Netzwerken und persönlichen Austausch geben soll! 

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Mit Hilfe einer Videoschaltung, organisiert durch Steuerkreismitglied Prof. Steffen Ritter, Hochschule Reutlingen, hatten die Mitglieder des INNONET Kunststoff nach viel zu langer Zeit endlich wieder eine Gelegenheit für Sichtkontakt – wenn auch nur am Bildschirm. Daher war es besonders erfreulich, dass sich bereits beim erstem INNONET special gleich 25 Teilnehmer einloggten. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Stephan Klumpp, Proplas und Jörg Vetter, Hermann Hauff, beide Mitglieder des INNONET Steuerkreises. Das von Stephan Klumpp gemütlich eingerichtete Moderationsstudio und natürlich die Offenheit der beiden Moderatoren zur eigenen geschäftlichen als auch persönlichen Situation trugen maßgeblich dazu bei, dass auch die anderen Teilnehmer sehr vertrauensvoll und offen über die aktuellen Herausforderungen berichteten. Durch den regen, informativen und teils auch sehr persönlichen Austausch war auch keiner der Teilnehmer böse, dass die angesetzte Zeit deutlich überschritten wurde.

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Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass alle Netzwerkpartner sehr turbulente Monate hinter sich haben! Besonders stark sind unter anderem die Unternehmen mit Schnittstellen zur Automobilbranche oder mit großem Kundenstamm ausländischer Unternehmen betroffen. Mit voller Kraft ist es jedoch allen weitestgehend erfolgreich gelungen, teils durch flexible, innerbetriebliche Umstellungen, teils mit erweitertem Angebot und neuen Produkten, sich zu stabilisieren und in auch in dieser schwierigen Zeit zu bestehen. Allerdings – und da sind sich alle einig – sei es nun dringend Zeit, dass Markt, Nachfrage und damit die Produktion sich wieder normalisieren. Ein positiver Trend sei aber schon zu spüren.

Besonders das Thema „Effizienz versus Schnelligkeit“ wurde recht kontrovers im Chat diskutiert. Nicht alle Teilnehmer stimmten hier der Aussage von Stephan Klumpp zu: „Wer Speck auf den Rippen hat, kommt besser durch so eine Zeit – man muss nicht immer lean sein“. Einheitlich wurde also das Thema für eines der nächsten INNONET special auf die Agenda gesetzt. Und da waren sich alle einig: Das Format INNONET special sollte, möglichst ergänzt durch einen fachlichen Impuls, weiter beibehalten werden und den INNONET Kalender in den nächsten Wochen wieder beleben!

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Das INNONET Team hat bereits die ersten Folgetreffen in der Pipeline, so wird es am 25.06.2020 ein nächstes Wiedersahen beim INNONET „special meet“ gemeinsam mit und online bei der Firma cirp geben. Anschließend steht wie bereits angekündigt das Thema: „Geschwindigkeit“ auf dem Programm, gefolgt von weiteren fachlichen Themen, die das Netzwerk interessiert. Gerne nimmt das INNONET Team hier Ihre Anregungen und Wünsche auf!

Darüber hinaus wurde für das Plastics InnoCentre, die physische Netzwerkheimat in der Horber Kaserne ein Hygienekonzept ausgearbeitet und die ersten „Live-Veranstaltungen“ in Form von Besprechungen und kleinen Seminaren unserer INNONET Partner angefragt und bereits ab Juli terminiert.

Das INNONET Team geht fest davon aus, dass nach den Sommerferien auch wieder ein „echtes“ Wiedersehen in unserer Kunststoff-Familie stattfinden kann! Bis dahin wünscht das INNONET Team allen Mitgliedern weiterhin Kraft, Erfolg und Optimismus!

Die Corona-Krise verlangt den Unternehmen derzeit viele Maßnahmen ab. Doch die größte Herausforderung zur Existenzsicherung vieler KMU’s ist neben den vielen Schutzmaßnahmen für die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden die Aufrechterhaltung der Produktion!
Viele Unternehmen haben schnell reagiert und Ihre Produktion an die neue Nachfrage - ob Mundschutz, Schutzbrillen oder andere Hygienemaßnahmen - angepasst. 

Auch im INNONET Verbund sind die Unternehmen sehr aktiv! Gerne möchten wir unsere Mitglieder und Partner an dieser Stelle noch weiter unterstützen,
indem wir:

- Ihre News und Infos in das Netzwerk tragen 
- Ihnen wichtige Kontakte vermitteln

Nehmen Sie mit uns Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!auf!


NEWS aus dem INNONET 

 

MICHAEL Kunststofftechnik (Eppingen)
hat einen flexiblen Maskenhalter entwickelt, der den Tragekomfort von Schutzmasken deutlich erhöht und auch zum Teil über viele Spenden damit u.a. Mitarbeiter in Krankenhäusern oder im diakonischen Dienst ausgestattet.

Weitere Infos auf der Website

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Fotos: MICHAEL


Röchling (Waldachtal)
entwickelt hochwertigen, für die Mehrfachnutzung ausgelegten Vollgesichtsschutz mit CE-Kennzeichnung zum effektiven Schutz vor Tröpfcheninfektion. 

Weitere Infos auf der Website

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Foto: Röchling


Arburg (Loßburg)
gemeinsames Kooperationsprojekt mit Ems-Chemie und Uvex:
Produktion von Schutzbrillen zum Einsatz in Krankenhäusern und im Rettungswesen.

Weitere Infos auf der Website
Zum Pressebericht

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Foto: Arburg

 

Simcon (Bensheim)
Coronavirus zwingt deutsche Wirtschaft ins Homeoffice: Simcon unterstützt
Kunden und erweitert Nutzungsmöglichkeiten sowie das Online Angebot. 

Weitere Informationen in der PM (Anhang am Seitenende)

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Foto: Simcon

 

Cirp (Heimsheim)
Spezialist für Additive Fertigung und Rapid Tooling produziert Gesichtsvisiere gemeinsam mit der Fazua GmbH (Hersteller von Fahrrad-Elektroantrieben).
Im Kampf gegen das Corona-Virus hat die cirp eine Behelfsmaske entwickelt, welche durch einen austauschbaren Filter wiederverwendbar ist. 

Weitere Infos auf dem Datenblatt (Anhang am Seitenende)
Zum Pressebericht

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Foto: Cirp

 

GWW - Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten (Sindelfingen)
hat einen Teil der Produktion umgestellt und füllt aktuell Desinfektionsmittel ab, etikettiert und versendet. Die Bestellung wird über den neuen GWW-Webshop abgewickelt. 

Weitere Infos auf der Website

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Foto: GWW

 

Engel (Wurmberg)
bietet Spritzgießmaschinen an, die speziell auf ein neues Werkzeugkonzept der Fa. Haidlmair abgestimmt sind - zur Produktion von zweiteiligen Mehrwegmasken aus TPE; geeignet für Alltag und bestimmte Arbeitssituationen, wie z.B. im Baugebwerbe. 

Zum Pressebericht

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Foto: Engel

 

Kurz Kunststoffe (Haigerloch)
produziert Türgriff-Adapter, zur Reduzierung des Infektionsrisikos mit Viren und Bakterien. Der Adapter wird im HP MJF 3D Drucker hergestellt. 

Weitere Infos auf der Website

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Foto: Kurz Kunststoffe

 

ProOptima (Albig)
stellt aktuell Schutzvisiere und entsprechende Anbauteile her. Der ProFace umschließt das ganze Gesicht und hat einen hohen Tragecomfort. 

Weitere Infos auf dem Datenblatt (Anhang am Seitenende)

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Foto: ProOptima

 

promod Prototypenzentrum (Horb)
hat u.a. den Handsfree Türöffner entwickelt, mit dessen Hilfe man problemlos Türen öffnen kann ohne den Türgriff zu berühren. Zudem hat promod die Möglichkeit, Spuckschutze für Personal mit einer Kapazität von ca. 1.000 Stück in der Woche zu produzieren. 

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Fotos: promod

 

Hermann Ultraschalltechnik (Karlsbad)
gründet "Masken Taskforce" zur Koordinierung der verstärkten Nachfrage an Ultraschall-Schweißtechnologie.  Mit diesem Verfahren werden Komponenten mit dem Vliesstoff der Atemschutzmasken verbunden.

Weitere Infos auf der Website
Zum Pressebericht

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Foto: Hermann Ultraschalltechnik

 

 

Horb a.N. 05.03.2020. Das Thema ISO GPS gewinnt zunehmend an Bedeutung und die Umsetzung wird zum Kraftakt in den Unternehmen. Bei erfolgreicher betrieblicher Implementierung, die durchaus mehrere Jahre betragen kann und einer guten Planung bedarf, wird sie jedoch zu einem Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen. Knapp 30 Teilnehmer fanden sich im Plastics InnoCentre des INNONET Kunststoff zusammen und informierten sich aus erster Hand zu dem Thema. 

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Der Begriff "ISO GPS" beschreibt nicht etwa ein Global Positioning System, sondern das Regelwerk der Geometrischen Produktspezifikation der ISO. "ISO GPS" - ein Begriff, der in den letzten Jahren zunehmend in den Entwicklungsabteilungen, der Produktion und in der Qualitätssicherung an Bedeutung gewinnt. Das GPS-Normensystem der ISO ist bereits heute eines der größten regelbasierten Normensysteme der Geschichte der ISO und besteht aktuell (Stand Anfang 2020) aus 149 veröffentlichten und 22 in Vorbereitung befindlicher, miteinander verknüpfter Standards.

Das Regelwerk ist anerkannter Stand der Technik und in Kunden-Lieferanten-Beziehungen rechtsverbindliche Vertragsgrundlage für die Produktentwicklung, die Produktion und Prozessüberwachung, die Qualitätssicherung und den Konformitätsnachweis, einschließlich Reklamationsmanagement. Dennoch ist das Regelwerk in vielen Unternehmen noch immer unbekannt oder unzureichend bzw. fehlerhaft implementiert - mit weitreichenden Folgen. Der kundenseitige Nachweis einer erfolgreichen betrieblichen Implementierung des GPS-Normensystems der ISO ist zunehmend eine notwendige Voraussetzung für eine Auftragsvergabe.

Das GPS-Normensystem der ISO ist ein auf mathematisch beschreibbaren Grundsätzen und Modellen basierendes, generisch aufgebautes und medienunabhängiges Regelwerk bzw. ein Operatorkonzept zur Beschreibung (Spezifikation) und Inspektion (Verifikation) der Mikro- und Makrogeometrie von Bauteilen und damit notwendige Voraussetzung für die digitale Transformation und Implementierung von "Industrie 4.0" im CAD-CAM-CAQ-Informationsverbund. Wie rüsten sich heute Produktionsunternehmen und Dienstleister für dieses Regelwerk der Geometrischen Produktspezifikation "ISO GPS" und wie nutzen sie die Chancen für ihre Angebots- und Konstruktionsprozesse?

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Auf Initiative des Steuerkreismitglieds im INNONET Kunststoff, Prof. Steffen Ritter (Hochschule Reutlingen) konnte der Experte Prof. Volker Läpple, Leiter und Gründer des Steinbeis-Beratungszentrums Konstruktion | Werkstoffe | Normung in Schorndorf sowie Professor an der Hochschule Reutlingen gewonnen werden, um die Problematik aber auch die Notwendigkeit der Anwendung und betrieblichen Implementierung dieses Normensystems zu verdeutlichen.

Udo Eckloff, Fachreferent des INNONET Kunststoff setzte die Anregung in die Tat um und organisierte die 3. erfolgreiche Veranstaltung in Folge in diesem Jahr im Plastics InnoCentre in Horb am Neckar. „Zunächst schien mir das Thema zu trocken für eine ausreichende Teilnehmerzahl, aber ich war positiv überrascht, dass sich in kürzester Zeit 39 Teilnehmer angemeldet haben“ so Eckloff.

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Moderiert wurde der Nachmittag von Stephan Klumpp, ebenfalls Mitglied des Steuerkreises des INNONET und Geschäftsführer des nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditierten Messtechnikunternehmens Proplas GmbH in seiner vertrauensvoll aufmunternden und schwäbisch stimulierten Art.

In seiner spritzigen Keynote stellte Prof. Läpple das Thema im Rahmen des INNONET science - Formats dar und verglich das Normenwerk mit der Straßenverkehrsordnung. „Ohne allgemeingültige Regeln läuft da auch nichts“ so Läpple. Aus seiner 15-jährigen Erfahrungen bei der Einführung und Umsetzung vieler GPS-Projekte im In- und Ausland in nahezu allen industriellen Bereichen sagte er: „80 % der Unternehmen „fahren“ in der Konstruktion und Qualitätssicherung mit veralteten und nicht mehr gültigen Regeln. Dies hat mitunter enorme Auswirkungen auf die Entwicklungskosten und -zeiten, die Produktkosten und die Produktqualität sowie auf Haftungsrisiken und Regressansprüche bei Geschäftsbeziehungen und Aufträgen, die heute zunehmend auf Basis von ISO GPS vergeben werden.

Die Hindernisse bei der Einführung von ISO GPS im Serien- und Sondermaschinenbau stellte Frau Lilli Vöhringer, CAD Admin und Normenstelle, Maschinenfabrik Lauffer GmbH & Co.Kg, ebenfalls Mitglied des INNONET Kunststoff dar. „Gerade die Abstimmung von Funktion und Tolerierung eines Bauteils muss zwischen Zulieferern und Hersteller besser geregelt werden.“ so Vöhringer. „Wir verlieren viel Zeit mit Diskussionen über Konstruktionszeichnungen“. Bei der Aktualisierung der Zeichensätze alter Sondermaschinen aber auch bei neuen Konstruktionen müssen Kompromisse zwischen den ursprünglichen Daten und der neuen Anforderung eingegangen werden. „Es ist ein langwieriger und zeitaufwändiger Prozess, den wir ständig verbessern und in alle beteiligten Abteilungen integrieren: Konstruktion, technischer Einkauf, mechanische Fertigung, Montage, Qualitätssicherung. Wir bleiben dran!“. So die Normenbeauftragte.

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Zum Abschluss spannte Stephan Klumpp den Bogen von der Konstruktion eines Bauteils zu dessen fachgerechter Prüfung. „Wenn wir nicht wissen, welche Parameter wir bei einem Bauteil messen und bewerten sollen, weil die Produktspezifikation und Bauteilfunktion nicht bekannt sind, so sind wir auf die Erfahrung unserer Messtechniker angewiesen. Hier investieren wir viel in Messtechnologie, noch mehr aber in den Aufbau des Erfahrungspotentials unserer Mitarbeiter.“ Jedes noch so kleine Konstruktions- und Funktionsdetail wird durch die CT-Technologie festgehalten und die dabei gewonnene Erfahrung steht für weitere Messaufgaben zur Verfügung. „Eine eindeutige Festlegung der Sollparameter hinsichtlich Dimensionierung, Tolerierung und Funktion hilft uns natürlich sehr.“ meinte Klumpp. „Dies kann bei den beteiligten Akteuren nur durch einen direkt verantwortlichen Mitarbeiter erfolgen. Diese darf kein Projektleiter sein, sondern eine aktive Person, die mit Expertise und entsprechender Legitimation der Geschäftsleitung die Einführung und Umsetzung vorantreibt.“

In der anschließenden angeregten Diskussion, brachte sich unter anderem die Fa. Zeiss, als INNONET Mitglied mit zwei Mitarbeitern anwesend, ein. „Gerade in der Betrachtung des gesamten Prozesses von Produktentwicklung und bis zur Verifikation sind wir bei unseren Softwarelösungen herausgefordert, unterschiedliche Ausgangssituationen zu berücksichtigen. Die CAD/CAM Anbieter stehen hier in der Pflicht, ihre Programme entsprechend aufzurüsten. Auch in Hinblick auf MDB/PMI.“

Der Nachmittag endete mit regem Austausch beim Get-Together wobei viele Anwesende gute Kontakte sowohl im technischen als auch im Vertriebsbereich knüpften. An dem anonymen, digitalisierten Bewertungsverfahren im Anschluss beteiligten sich über 40% der Teilnehmer und vergaben insgesamt die Note 1,7. Die vielfältigen Anregungen der Umfrage für eine Weiterentwicklung des Themenbereiches werden vom INNONET in naher Zukunft umgesetzt.

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Am 31.01.2020 fand im Plastics InnoCentre das erste Netzwerktreffen des Jahres mit rund 40 Teilnehmern statt.

Wie gewohnt lag der Fokus der Veranstaltung auf dem Kennenlernen der neuen INNONET-Mitglieder, die dem interessierten Publikum anhand einer Kurzpräsentation ihre Unternehmensschwerpunkte sowie potentielle Möglichkeiten für einen Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Netzwerkpartnern aufzeigten.

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9 Neumitglieder vor Ort beim INNONET talk:

• 3D Formtech Oy
• carbonauten GmbH
• Carl Zeiss AG
• Dill Werkzeug- und Formenbau
• Fraunhofer IPA
• FIPA GmbH
• IWAT (Institut für Werkstoffe und Anwendungstechnik Tuttlingen
• Kunststofftechnik Schmid GmbH & Co.KG
• Storz Kunststoffperipherie GmbH

Axel Blochwitz, Geschäftsführer des TZH, nutzte nach seinem Grußwort die Gelegenheit, das umfangreiche Portfolio des INNONET Kunststoff vorzustellen und hob hierbei ganz besonders die immense Bedeutung des gemeinsamen Austausches zwischen den Netzwerkpartnern hervor.

Dr. Joachim Schätzle, Leiter Forschung und Vorentwicklung bei den fischerwerken und langjähriges Steuerkreismitglied des INNONET Kunststoff referierte zum Thema „Kooperationen im Forschungsbereich von Unternehmen“ und gab dabei hoch interessante Eindrücke und Bewertungen aus Sicht der fischer Unternehmenspraxis. Als Mitglied mehrerer Forschungsnetzwerke und Teilnehmer an verschiedenen öffentlichen Förderprogrammen bot der Vortrag viel Potential für größere Kooperationsprojekte.

Anschließend verdeutlichte Udo Eckloff, Fachreferent beim INNONET Kunststoff und selbständiger Berater die Möglichkeiten des „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) für Einzel- und Kooperationsprojekte. „Mit dem heutigen Veranstaltungsprogramm möchten wir die Netzwerkpartner und insbesondere die Neumitglieder sensibilisieren, einen potentiellen Wissenstransfer und Förderchancen zu nutzen und Kooperationen im INNONET auszubauen“, betonte Eckloff.

Abgerundet wurde der INNONET talk durch das gewohnte lockere und kommunikative Get-together, bei dem die neuen Partner nochmals die Gelegenheit nutzen, durch kleine Informationsstände über ihre Unternehmen zu informieren.

„Ein gelungener Auftakt für die wachsende Netzwerkfamilie“ resümierte Claudia Schlatter, Clustermanagerin des INNONET Kunststoff.

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Das INNONET Kunststoff begrüßte am 12. Dezember 2019 seine Mitglieder zum Jahresabschluss im netzwerkeigenen Veranstaltungs- und Ausstellungszentrum Plastics InnoCentre im Horber Innovationspark. Gemeinsam mit ca. 60 Teilnehmern ließ das INNONET-Team das Jahr ausklingen und gab dabei sowohl einen Rückblick auf das vergangene als auch einen Überblick über die geplanten Aktivitäten für das kommende Jahr.


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Im Jahr 2019 prägten viele erfolgreiche und interessante Fachveranstaltungen im Rahmen der Formate INNONET work, science und meet sowie auch die gutbesuchte Messe Moulding Expo und erstmalig auch die T4M das Kunststoff-Jahr. Auch konnte das INNONET im vergangenen Jahr 13 neue Mitglieder begrüßen und zählt damit 124 Netzwerkpartner zum Jahresende.

Abgerundet wurde das vorweihnachtliche Treffen durch zwei interessante und emotionale Vorträge aus dem Steuerkreis der Netzwerkfamilie:

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Der Steuerkreis des INNONET Kunststoff: (v.l) Prof. Steffen Ritter/HS Reutlingen,
Stephan Klumpp/ProPlas, Martin Mühlen/ARBURG, Dr. Joachim Schätzle/fischerwerke,
Jörg Vetter/Hauff und GF des TZH Axel Blochwitz


Prof. Steffen Ritter von der Hochschule Reutlingen verdeutlichte am Beispiel des Gemeinschaftsprojekts „FairBecher“, wie ein Kunststoffprodukt entsteht, und wie dabei die einzelnen Bereiche ausgehend von der Wissenschaft, über den Werkzeugbau bis hin zum Spritzguss und der Fertigung ineinandergreifen. Das Kooperationsprojekt der Hochschule Reutlingen, Hermann Hauff, ARBURG und dem Vollzuglichen Arbeitswesen Baden-Württemberg ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche Netzwerkarbeit.

Stephan Klumpp von der ProPlas GmbH berichtete über ein soziales Projekt, das ihm sehr am Herzen liegt und in das er sich mit seinem Unternehmen sehr stark engagiert. Mit dem spannenden und herausforderndem „Gipfelstürmer“ Projekt zwischen der ProPlas, der Kinderwerkstatt EIGEN-SINN und mehreren Kindern der Villa Sonnenheim wurden zwei wunderschöne Kanus gebaut und dabei Durchhaltevermögen sowie Gemeinschaft bewiesen. Selbstverständlich gab es zum Finale auch einen Schwimmtest mit gemeinsamer Abschlussfahrt.

Nähere Informationen zur Stiftung Eigen-Sinn, zum Kanuprojekt sowie einen Presseartikel finden Sie unter den jeweiligen Links.

Einen weihnachtlichen Abschluss fand das Treffen der INNONET Familie dann im anschließenden Get-together auf einem toll inszenierten kleinen „Weihnachtsmarkt“ mit Produkten des Vollzuglichen Arbeitswesen Baden-Württemberg und der Stiftung Eigen-Sinn, Glühwein und anderen Leckereien. Weitere Informationen zum Vollzuglichen Arbeitswesen finden Sie hier

Das INNONET Team bedankt sich sehr herzliche bei allen Partnern für ein vielseitiges und erfolgreiches Jahr 2019 und freut sich bereits auf das neue Kunststoff-Jahr!


Frohe Feiertage!

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fischer vom Magazin Capital für Ausbildung ausgezeichnet

Die Unternehmensgruppe fischer qualifizierte sich bereits zum dritten Mal mit einem exzellenten Ergebnis als „Beste Ausbilder Deutschlands“ – dabei punktet das Unternehmen sowohl im Bereich der betrieblichen Ausbildung als auch beim dualen Studium. Dies geht aus einer deutschlandweiten Umfrage zu aktuellen Ausbildungsstandards hervor, die das Wirtschaftsmagazin Capital und die Talentplattform Ausbildung.de zum dritten Mal veröffentlicht haben.

Mit fünf Sternen im Gesamtergebnis ist die Unternehmensgruppe fischer als „Top-Unternehmen“ für das duale Studium und ebenso als „Top-Unternehmen“ für die betriebliche Ausbildung ausgezeichnet worden. Für die Erhebung beantworteten Personalverantwortliche von 600 Unternehmen aus ganz Deutschland einen detaillierten Fragenkatalog. Dabei standen Kriterien wie Betreuung, Lernen im Betrieb, Engagement des Unternehmens und Erfolgschancen im Fokus. Diejenigen Firmen, die eine Bewertung mit vier oder fünf Sternen erhielten, gelten als „Deutschlands Beste Ausbilder“.

Lesen Sie hier mehr. 

Blick hinter die Kulissen eines modernen Traditionsunternehmen

Beim letzten Netzwerktreffen des Jahres lud die GF Machining Solutions GmbH in Schorndorf am 14.11.2019 die Partner der INNONET Netzwerk-Familie in ihr Kompetenzzentrum ein.

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Seit seiner Gründung im Jahr 1802 ist das Unternehmen Georg Fischer mit Hauptsitz in der Schweiz rapide gewachsen und beschäftigt in insgesamt 33 Ländern über 15.000 Mitarbeiter. Dabei umfasst GF drei Geschäftsbereiche: GF Piping Systems, GF Casting Solutions sowie GF Machining Solutions. Die zuletzt genannte Sparte wurde von den INNONET Mitgliedern besucht.

Bereits während des ersten Vortrages und im Grußwort durch Herrn Stephan Klumpp, Mitglied des INNONET Steuerkreises und Geschäftsführer der PROPLAS GmbH sowie Herrn Joachim Seele, Leiter Sales Support, GF Machining Solutions, wurde mehrfach betont, wie wichtig es ist, immer am Ball zu bleiben was die Branchentrends und die Kundenbedürfnisse angeht und wie dabei ein Netzwerk, wie das INNONET Kunststoff, eine wertvolle Plattform und Bereicherung ist.

Neben einem interessanten Vortrag über das Unternehmen war das besondere Highlight die Führung durch das Kompetenzzentrum, bei der die vielseitigen Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens unter anderem durch eine Live-Demonstration näher kennengelernt werden konnten.

Die Netzwerkpartner bekamen dabei einen tollen Überblick, dass neben hochmodernen und komplexen Werkzeugmaschinen in den Bereichen Fräsen, Draht- und Senkerosion, Lasertexturierung und -bohren, Additiver Fertigung, im Unternehmen auch speziell die Automatisierung sowie Costumer Services und die Digitalisierung absolut im Fokus stehen.

Zahlreiche detaillierte Rückfragen während der Besichtigung und beim anschließendem Get-together belegten, wie relevant der gemeinsame Austausch und der Innovationswille ist. 

Weitere Informationen zu GF Machining Solutions GmbH finden Sie hier

INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323

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