Mit cirp aus Heimsheim wird das INNONET Kunststoff dreistellig

Das INNONET Kunststoff wächst immer weiter. Mit der cirp GmbH aus Heimsheim sehen aktuell 100 Mitgliedsunternehmen einen hohen Mehrwert in der aktiven Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette Kunststoff. Tendenz steigend: An den Veranstaltungen nehmen zahlreiche Besucher teil und die Messepräsenzen erweisen sich als Publikumsmagnete.

Ein großes Besucherinteresse, reichlich politische Aufmerksamkeit und letztendlich das 100. Mitglied - dies ist die überaus zufriedenstellende Bilanz der Moulding Expo (MEX) bei der Messe Stuttgart für das INNONET Kunststoff. Bei der zweiten Ausgabe Leistungsschau des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus wiederum an der Seite der Messe Stuttgart als Kooperationspartner demonstrierte das agile süddeutsche Kunststoffnetzwerk seine Leistungsfähigkeit mit einer fulminanten Sonderschau und überzeugte damit Unternehmen wie Besucher in den Hallen auf den Fildern. „Die positive Resonanz aller Beteiligten sowie die spürbar gute Branchenstimmung sind Grund genug für die Messe Stuttgart, sich schon jetzt auf die dritte Moulding Expo im Mai/Juni 2019 zu freuen“, sagt Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Lachende Gesichter bei der Neuaufnahme der cirp GmbH in die Mitgliederkartei. Mit dem Heimsheimer Unternehmen begrüßt das INNONET Kunststoff sein 100. Mitglied.  v.l.n.r.: Nadine Kaiser und Axel Blochwitz vom INNONET Kunststoff, Alexander Polte von der cirp GmbH, Florian Niethammer, Teamleiter der Moulding Expo und Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

„Eine Mitgliedschaft im INNONET Kunststoff ist fast schon obligatorisch in der Branche“, witzelt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb am Neckar. Der Blick in die Mitgliederliste gibt dem Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb allerdings recht: Das INNONET Kunststoff vernetzt höchst effektiv die süddeutsche Kunststoffbranche und inzwischen auch das benachbarte Ausland über alle Unternehmensgrenzen hinweg, vom Weltmarktführer bis zum hochspezialisierten Nischenbetrieb.

Ein Antrag auf Mitgliedschaft bedarf einer Genehmigung durch den periodisch tagenden INNONET-Steuerkreis. Im Falle der Heimsheimer Kunststoff-Technologie-Schmiede cirp war der Fall einfacher: Das INNONET hatte bereits im vergangenen Jahr ein Netzwerktreffen dort veranstaltet und eine Mitgliedschaft stieß daher auf offene Türen. Auf der Moulding Expo wanderte der druckfrische Mitgliedsantrag der cirp GmbH kurzerhand in die Hände des INNONET-Teams und im Beisein der Messeleitung folgte bei einem gemeinsamen Pressetermin auf dem INNONET-Messestand freundschaftliches Händeschütteln.

Die cirp GmbH ergänzt das Portfolio des Unternehmensnetzwerks. Seit 1994 fertigt das inzwischen auf rund 80 Mitarbeiter angewachsene frisch gebackene INNONET Mitglied Prototypen und Kleinserien für die Kunststoffbranche. Und der Markt boomt. Rapid Prototyping und Rapid Tooling sind feststehende Begriffe in einer hochdynamischen Branche und beschreiben die Herstellung eines Prototypen oder Produktionswerkzeugs im Schnelldurchgang. „Dies ist ein wettbewerbsentscheidender Faktor, von dem nun auch in verstärktem Maße die Mitglieder des INNONET Kunststoff profitieren können“, beschreibt Alexander Polte das cirp-Portfolio.

100 Mitglieder und stetiges Wachstum: "Wir sind jetzt dreistellig aber das INNONET Kunststoff wird weiter ein familiärer Kreis bleiben“, resümiert Axel Blochwitz. "Das Interesse der Branche an einer intensiven Vernetzung ist groß und wir werden Veranstaltungsformate anbieten, bei denen sich die Netzwerkpartner intensiv austauschen und gemeinsame Projekte entwickeln können.“ ergänzt Nadine Kaiser, die für das INNONET Kunststoff zuständige Projektleiterin bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Das Interesse der Branche am Engagement im Netzwerk kommt nicht von ungefähr: Das fachlich anspruchsvolle und hochkarätige INNONET Kunststoff-Programm mit seinen zielgruppenorientierten Veranstaltungsformaten spricht alle Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette an. Netzwerken lohnt sich für Formen- oder Maschinenbauer, Kunststoff Verarbeiter oder für viele Unternehmen, die sich im Bereich nachgelagerter Prozesse bewegen. Ergänzt und professionalisiert wird das Netzwerk im Bereich Forschung und Entwicklung durch die Mitgliedschaft von Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen und Technologietransfer-Partnern. 

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