INNONET Kunststoff zeigt gesamte Wertschöpfungskette

Die Moulding Expo in Stuttgart war ein Novum. Rund 600 Aussteller vom Werkzeugmaschinen-Hersteller bis zum Software-Haus zeigten eine Woche lang auf der Landesmesse in Stuttgart das ganze Spektrum des klassischen Werkzeug- und Formenbaus sowie Innovationen im Bereich der Kunststofftechnik. Im Auftrag der Landesmesse Stuttgart koordinierte das INNONET Kunststoff die Sonderschau zur Wertschöpfungskette Kunststoff und zieht als Partner der Moulding Expo eine durchweg positive Resonanz.

Der Messestand des INNONET Kunststoff mit der Sonderschau „Wertschöpfungskette Kunststoff“ auf der Moulding Expo in Stuttgart

Ein Kreisel zieht auf der Abdeckung der Kunststoffspritzgußmaschine am Stand des INNONET Kunststoff seine Bahnen. „Die Moulding-Expo war eine durchweg runde Sache“, resümierte Axel Blochwitz, Geschäftsführer des INNONET Kunststoff, die zurückliegende Woche mit Blick auf das vor ihm rotierende, auffallend bunte Kunststoffteil. Der vor den Augen der interessierten Besucher auf dem INNONET-Stand hergestellte Kreisel war nicht nur das Sinnbild für den durchaus gelungen Auftritt des inzwischen mitgliederstärksten südwestdeutschen Kunststoff-Netzwerks, das gerne genommene und in den Hallen omnipräsente Spielzeug zeigte zugleich eindrucksvoll das Potential des Unternehmensnetzwerks.

Im Minutentakt purzelte der bunte Sympathieträger aus der Spritzgussanlage in eine Kiste. Währenddessen bildeten sich stets Menschentrauben um die Exponate der INNONET-Partnerunternehmen. Neben dem reinen Werkzeug- und Formenbau, standen Verbindungstechniken, das Laserbearbeiten- und beschriften bis hin zum Messen und Prüfen im Fokus der aufwändigen Präsentation des Netzwerks mit zahlreichen Exponaten und Anlagen.

Zufriedene Gesichter gab es nicht nur beim INNONET. Mit den rund 3000 Besuchern pro Tag erfüllten sich auch die Erwartungen von Messe-Chef Ulrich Kromer von Baerle bei der Premiere der Messe die nun in zweijährigem Rhythmus stattfinden soll. Die Veranstaltung auf den Fildern folgt dabei dem signifikanten Trend hin zu regionalen Fachausstellungen. „Hochspezialisierte Branchen erfordern entsprechende Plattformen die sehr gezielt das Fachpublikum ansprechen“, erklärte Nadine Kaiser von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, die gemeinsam mit Lisa Mey von Weismann+Mey für das INNONET Kunststoff den Messeauftritt organisierte. Jörg Vetter, technischer Leiter von Hauff aus Büchenbronn, bestätigte und präzisierte dies: „Auf der Moulding Expo ergaben sich eine Vielzahl von unternehmensrelevanten Kontakten“.

Karl Röckinger zeigte sich als Landrat des Enzkreises, eines Landkreises mit einer starken Konzentration des kunstoffaffinen Werkzeugbaus, überaus angetan vom gemeinschaftlichen Auftritt der INNONET Kunststoff Unternehmen und damit auch der gelebten und überaus erfolgreichen Netzwerkarbeit. Das Konzept des Gemeinschaftsstands ist ein bewährtes Konstrukt, welches bereits seit Jahren einen vielbeachteten Auftritt auf den Fachmessen in der Region garantiert.

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Das PROPLAS Team vor dem Eingang des neuen Standorts in Neuenburg am Rhein.Schwarzwälder Computertomografie-Dienstleister PROPLAS eröffnet zweiten Standort in Neuenburg am Rhein

2008 gründete Stephan Klumpp, Computertomografie-Pionier der ersten Stunde, das Unternehmen PROPLAS. 7 Jahre später expandiert der Dienstleister für industrielle Computertomografie und eröffnet das Kundencenter Baden, den zweiten Firmenstandort neben der Hauptniederlassung in Dornstetten.

Die offizielle Eröffnung des neuen PROPLAS Standorts in Neuenburg am Rhein fand am 28. April 2015 statt. Neben der Begehung der Räumlichkeiten standen die Präsentation der neuen Messmaschinen auf der Tagesordnung sowie Vorträge führender Persönlichkeiten der Branche.

Christian Meusinger, VP Quality bei Nemera Neuenburg GmbH, referierte über die speziellen Anforderungen und Herausforderungen der Qualitätssicherung in der Medizintechnik.

Siegfried Kaiser, Geschäftsführer des Kunststoffinstituts Südwest, gab Einblicke in die neuesten Entwicklungen und Trends der Kunststofftechnik, und Dr. Joachim Schätzle, Leitung Forschung, Technologietransfer und Vorentwicklung der fischerwerke GmbH, führte die geladenen Gäste in die Welt der Bionik.

Von besonderem Interesse war die Vorstellung des Computertomografen von General Electric durch Michael Ulbricht, GE Sensing & Inspection Technologies. Denn am neuen Standort Neuenburg erweitert der v/tome/x m von GE das bisherige Scan-Spektrum von PROPLAS um den Nanofokus-Bereich und eine High-Power 300 kV Röntgenröhre.

„Wir geben für unsere Kunden alles. Das ist nicht nur so dahin gesagt, wir meinen das wie wir es sagen und haben uns daher für einen zweiten Standort mit einer ganz anderen Hersteller-Philosophie entschieden. Im Unterschied zu Dornstetten messen wir in Neuenburg mit GE und Mitutoyo. Für viele unserer Kunden ist Neuenburg der ideale Standort, wir sind schneller bei unseren Kunden und können ihnen einfach mehr bieten. Mehr CT-Exzellenz und mehr Mess-Spektrum,“ sagt Stephan Klumpp.

Schnelle Problemlösung und der direkte Austausch mit den Kunden sind für PROPLAS ein wesentlicher Baustein des Erfolgs. Daher lag es nach Auskunft von Stephan Klumpp nahe, den neuen Standort in der Nähe eines großen Teils der Kunden zu wählen. Von Neuenburg aus lassen sich in Baden, in der Schweiz und in Frankreich ansässige Unternehmen schnell erreichen.

Zu den aktuellen Kunden, die vom Neuenburger Standort bedient werden, gehören unter anderem die Otto Männer GmbH, Hersteller von Kunststoffteilen, das ebenfalls in Neuenburg ansässige Unternehmen Nemera, Marktführer in Design, Entwicklung und Fertigung für Spendesysteme von Medikamenten, Neoperl, weltweit führender Zulieferer für die Sanitätsindustrie, oder ARaymond, Erfinder des Druckknopfs und heute marktführend im Bereich Befestigungs- und Montagesysteme.

Mit dem Kompetenz-Team in Neuenburg gewinnt PROPLAS zudem umfangreiches Fachwissen hinzu und erweitert sein Know-how insbesondere in den zukunftsrelevanten Bereichen Pharma und Medizintechnik erheblich.

Auch das Mess-Spektrum des Unternehmens wird mit dem neuen Standort erweitert: Wird am Standort Dornstetten mit einem Metrotom und klassisch taktilen Messmaschinen der Fa. Carl Zeiss gemessen, so kommt in Neuenburg der v/tome/x m von General Electric zum Einsatz. Der Computertomograf ist dank Nanofokus-Röhre perfekt geeignet für Analysen und messen mit Details, die kleiner als 1 µm sind. Seine 300 kV-Mikrofokus-Röhre erbringt 30 % mehr Power und erweitert dadurch die Scan-Möglichkeiten im Bereich Handwerkzeuge, Spulenkörper und Elektronik.
 
In der klassischen Messtechnik hat man sich in Neuenburg für Mitutoyo als Partner entschieden: Die Quick Vision Apex 404 Pro bietet optische Messflexibilität der Extraklasse. Bei der Serieneinführung und -begleitung fiel die Wahl auf die Crysta-Apex S 574 mit PH10M/TP200.

„Wir sind nie zufrieden und wollen immer den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Nur so können wir unseren Kunden immer mehr bieten. Mit dem neuen Standort werden die Wege zwischen uns und unseren Kunden noch kürzer und wir erweitern unsere CT-Leistungen. Für die Zukunft sind wir auf jeden Fall bestens gerüstet,“ sagt Stephan Klumpp, Inhaber von PROPLAS GmbH.

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Über die Proplas GmbH:
PROPLAS GmbH bietet Computertomografie-Dienstleistungen für komplexe Kunststoff-Bauteile. Das Unternehmen misst die Werkstücke seiner Kunden schneller als mit konventionellen Koordinatenmessgeräten und zerstörungsfrei. Die Messergebnisse geben 100 % Information über die Qualität des Bauteils – nicht nur über die Außengeometrie sondern vor allem über die komplexe Innengeometrie der Produkte. Innerhalb von 48 Stunden erhält der Kunde den Soll-Ist-Vergleich und ein µm-genaues Messprotokoll. Das Unternehmen trägt wesentlich zur Qualitäts- und Prozessoptimierung seiner Kunden bei. Weitere Informationen finden Sie hier.

LogoMEX InternetVom 05.-08.05.2015 präsentiert das INNONET Kunststoff im Auftrag der Landesmesse Stuttgart eine exklusive Sonderschau zur Kunststoff Wertschöpfungskette auf der Moulding Expo 2015 in Stuttgart

Messeflyer

Vom Granulat zum fertigen Kunststoffprodukt


Die Moulding Expo, Internationale Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau, wird vom 5. bis 8. Mai 2015 ihre Premiere in Stuttgart feiern und findet danach in zweijährigem Turnus in der baden-württembergischen Landeshauptstadt statt. Die Messe Stuttgart hat für die inhaltliche Ausprägung der Moulding Expo die vier wichtigsten Branchenverbände als fachliche und ideelle Partner mit ins Boot geholt. Die wichtigsten Verbände wie beispielsweise der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) oder der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) haben sich für die Messe zusammengetan und sprechen im Sinne ihrer Mitglieder mit einer Stimme.

„Die Moulding Expo wird ein Erfolg, wenn Aussteller und Besucher gleichermaßen zufrieden mit dem Angebot der Messe sind“, sagt Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Daher ist es uns ein Anliegen, die Wertschöpfungskette im Kunststoffbereich über den Formenbau hinaus im Rahmen einer Sonderschau darzustellen. Das INNONET Kunststoff ist hier mit seinen Mitgliedsunternehmen idealer Partner, um von der Materialauswahl über den Formenbau und die Prozesssteuerung bis hin zur Inbetriebnahme von Spritzgießmaschinen und Handlingsystemen alle relevanten Themen adäquat darzustellen.“

Grafik sonderschauIm Auftrag der Messe Stuttgart wird das INNONET Kunststoff als bedeutendes Kunststoff-Netzwerk im süddeutschen Raum eine exklusive Sonderschau zur Kunststoff-Wertschöpfungskette koordinieren. Auf 91m² in der Halle 6, Stand Nr. 6D11, zeigt das Kunststoff-Netzwerk mit Ursprung in der Region Nordschwarzwald die einzelnen Schritte bei der Herstellung eines Kunststoffproduktes, wie es aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. „Wir werden demonstrieren, wie ein Kunststoffprodukt entsteht und welche Verarbeitungsschritte es durchläuft“, beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des INNONET Kunststoff, die Zielsetzung der Sonderschau. Vom Granulathersteller, über den Kunststoffspritzguss und Werkzeug- und Formenbau, über Verbindungstechniken und das Laserbearbeiten- und beschriften bis hin zum Messen und Prüfen werden die Schritte in der Wertschöpfungskette aufgezeigt. Am Ende des Prozessees steht ein hochwertiges Kunststoffprodukt – in Stuttgart wird das beispielhaft ein Kunststoffkreisel sein.

Der weltbekannte Dübel der fischerwerke, hochpräzise Produkte für die Medizintechnik, Eletronikteile und Steckverbinder sowie Teile für die Fahrzeugindustrie sind nur einige Beispiele für Qualitätsprodukte aus den Reihen der INNONET-Mitglieder.

Sie haben Interesse an einem Besuch der Moulding Expo?
Dann kontaktieren Sie bitte Frau Lisa Mey (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 0176/41221553). Sie wird Ihre Anfrage entgegennehmen und die weiteren Schritte einleiten.

Sie finden die Sonderschau des INNONET Kunststoff in Halle 6, Stand Nr. 6D11.

Weitere Informationen finden Sie unter www.moulding-expo.de.
Starker Auftritt der Region auf der weltgrößten Industriemesse

WFG-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe 2014Die Hannover Messe bildet die Kernthemen der industriellen Wertschöpfungskette von der Einzelkomponente bis hin zur intelligenten Fabrik an einem Ort vollständig ab. Der Auftritt der Region Nordschwarzwald auf der weltweit führenden Technologiemesse unter dem Dach des Landes Baden-Württemberg hat Tradition. Vom 13.-17. April 2015 präsentieren sich acht Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald dem internationalen Publikum in der niedersächsischen Landeshauptstadt unter dem regionalen Dach der WFG.

Die Wirschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG) vertraut in diesem Jahr erneut auf ein bewährtes Konzept: Gemeinsam mit Baden-Württemberg International (bw-i), der Standortagentur des Landes, setzt die regionale Wirtschaftsförderung innovative Unternehmen aus der Region im Herzen der Halle vier prominent in Szene. Der Stand mit der Nummer E24 ist ein Anlaufpunkt für die Interessenten sämtlicher Branchen die Wert auf innovative Produkte, Präzision und Qualität „Made im Nordschwarzwald“ schätzen.  Ebenfalls Tradition hat der Besuch des Gemeinschaftstandes am ersten Messetag durch eine hochrangige Delegation mit Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf der Messe.

Die Hemmschwelle an einer Teilnahme an der Hannover Messe und der damit verbundenen Präsentation des Unternehmens vor einem internationalen Publikum ist vor allem für klein- und mittelständische Unternehmen hoch. Für den WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch war dies der Grund am „Konstrukt Gemeinschaftsstand“ auch in diesem Jahr als Dienstleistung für regionale Firmen festzuhalten. „Wir wollen gerade den kleineren und mittelständisch orientierten Unternehmen einen niederschwelligen Einstieg und eine attraktive Plattform bieten auf der sie auch wahrgenommen werden. Die Tatsache, dass sich immer mehr große Unternehmen aus dem internationalen Messegeschäft zurückziehen wertet Schoch als massive Chance für die Region und die dort beheimateten Mittelständler: „Plattformen wie die Hannover Messe werden damit auch für die Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald zur Eintrittskarte zu den globalen Märkten. Das diesjährige Partnerland der Hannover Messe ist Indien. Damit rückt eine der weltweit größten Volkwirtschaften mit seinen mehr als 1,2 Milliarden Menschen in den Fokus der global wichtigsten Industriemesse.

Die Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand sind meist „Wiederholungstäter“ die neben der unkomplizierten organisatorischen Abwicklung durch die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH und der optimalen Präsenz durch das Land Baden-Württemberg als potenten Partner auch das intregrative Moment eines gesamtregionalen Messe-Auftritts schätzen.

Die Hannover Messe findet 2015 unter dem Leitthema „Integrated Industry“ statt. "Integrated Industry – Join the Network!" steht dafür, dass die wesentlichen Herausforderungen von Industrie 4.0 – wie etwa allgemein gültige Standards für die Machine-to-Machine-Kommunikation, die Frage der Datensicherheit oder die Suche nach dem Geschäftsmodell der Zukunft – nur im Netzwerk zu bewältigen sind.

Folgende Unternehmen präsentieren sich in Hannover unter dem Dach der WFG in Halle 4, Stand E24:

BB Zerspanungstechnik GmbH (Königsbach-Stein), Böhmler Drehteile GmbH (Pforzheim), Erich Lacher Präzisionsteile  GmbH & Co. KG (Pforzheim), IMO Oberflächentechnik GmbH (Königsbach-Stein), Kummer GmbH + Co.KG (Ötisheim), Walter Schneider GmbH (Remchingen-Wilferdingen), Frank plastic AG (Waldachtal) und PLM GmbH (Neuhausen).

Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH lädt alle Interessierten zu einem Besuch der Hannover Messe ein. Eintrittskarten können bei Holger Rothfuß (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 07231-154 36 94) angefordert werden.

Informationen zur Hannover Messe:

Auf der Hannover Messe findet sich die Industriewelt unter einem Dach: Sie ist seit über 60 Jahren der weltweit führende Marktplatz für Technologien, Werkstoffe und Ideen. Dabei hat sich die Hannover Messe von einer klassischen Komponenten-Messe zur Plattform für komplette Prozesslösungen und zu einem der wichtigsten Technologieereignisse weltweit entwickelt. Die Region Nordschwarzwald präsentiert sich 2014 auf dem Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International in Halle 4, Stand E24.


Text- und Bildbasis: WFG Nordschwarzwald
Die neue Ausgabe des Newsletters des Unternehmernetzwerkes INNONET Kunststoff ist fertig!

Die erste Ausgabe im Jahr 2015 stellt acht neue Netzwerkpartner vor und berichtet über die letzten Veranstaltungen: Den Innovationstag 2014 und die Netzwerktreffen bei Aurora und Taller. Darüber hinaus finden Sie in der Ausgabe einen Bericht zur Fakuma 2014.

Übrigens: Für die Fakuma 2015 sind noch freie Plätze verfügbar!

Darüber hinaus finden Sie im Newsletter alle Veranstaltungstermine 2015.

Die gedruckte Variante kann bei Nadine Kaiser per Mail bestellt werden. Der Newsletter erscheint zwei Mal im Jahr.
Maschinen avancieren zu Markenbotschaftern

Jürgen R. Schmid zeigt die Bedeutung designorientierter Ansätze im Maschinenbau aufDas Auge „isst“ mit. Qualität und Funktionalität alleine genügen heute nicht mehr als Verkaufsargumente. Maschinen und Anlagen müssen auch optisch einen starken Auftritt bieten, um der internationalen Kundschaft zu gefallen. Der Themenkomplex „Maschinendesign“ stand deshalb im Fokus des ersten Netzwerktreffens des INNONET Kunststoff im Jahr 2015 bei der Ammerbucher Ideenschmiede Design Tech.  

Tristesse ade! Das Thema Design ist in der Industrie angekommen und bringt funktionale Vielfalt in Sachen Farben und Formen in die traditionell eher nüchtern gehaltenen Produktionshallen. Obwohl Funktionalität und Technik noch immer zentrale Momente bei der Investition in Maschinen und Anlagen sind, tragen immer mehr Maschinenhersteller diesem Trend Rechnung und setzen auf ausgefeiltes Design und eine gefällige Optik zur Differenzierung ihrer Produkte auf den hart umkämpften internationalen Märkten.   

Rund 30 Netzwerkpartner des INNONET Kunststoff informierten sich zum Thema MaschinendesignDesign Tech in Ammerbuch hat diesen Trend frühzeitig erkannt und sich als innovatives Unternehmen mit der Entwicklung von Designs für bekannte Maschinenbauer bereits international einen Namen gemacht. Das Unternehmen wurde 1983 von Jürgen R. Schmid gegründet und beschäftigt heute 12 Mitarbeiter und Designer. Das kreative Team um Jürgen R. Schmid verlässt gerne ausgetretene Pfade und gestaltet funktionale Augenweiden mit Hightech-Innenleben. Ein Beispiel für überaus gelungenes Anlagendesign ist der „Freeformer“, ein 3D-Drucker und jüngster Sproß der Arburg-Produktfamilie, der 2014 den begehrten red dot-award, eine Designauszeichnung, erhalten hat.

Die Bedeutung designorientierter Ansätze im Maschinenbau führte Diplom-Designer Jürgen R. Schmid, Geschäftsführer von Design Tech, den rund 30 Teilnehmern des Netzwerktreffens plakativ vor Augen: „Unsere Kunden haben erkannt, dass sie mit dem Maschinendesign und Designmerkmalen einen hohen Wiedererkennungswert schaffen und sich am Markt damit optimal positionieren können“, erklärt Schmid. „Wir entwickeln meist Designkonzepte für gesamte Produktlinien, die damit zu wichtigen Botschaftern der Marke werden.“

Jürgen Gehm, Designer bei Design Tech, stellte die Studie „Maschine2020“ Jürgen Gehm, Designer bei Design Tech, stellte die Studie „Maschine2020“ vor, die gemeinsam mit Unternehmern der Maschinenbranche entwickelt wurde. Das Projekt beschreibt das Maschinendesign der Zukunft im Kontext von Industrie 4.0. Das mit Experten und Strategen aus unterschiedlichsten Industriebereichen erarbeitete Konzept gibt die Antwort auf viele Fragen der Globalisierung. Nicht nur anspruchsvolle Technik soll das Kaufargument sein, sondern die wirtschaftlichste Lösung für den Kunden. Dabei stehen Themen wie die intelligente Vernetzung modularer Anlagenssysteme, eine nachhaltige Materialauswahl und kundenorientierter, IT-basierter Service im Mittelpunkt einer sich rasch verändernden Produktionswelt.

Zeit zum Netzwerken beim anschließenden Get-together.Für INNONET-Chef Axel Blochwitz war das erste Netzwerktreffen exotisch und überaus gelungen: „Normalerweise stehen bei den INNONET-Veranstaltungen technisch orientierte Themen im Vordergrund, aber unsere Mitgliedsunternehmen schätzen den Blick über den Tellerrand“. Der bunte Informationsmix kam bei den Teilnehmern des ersten von fünf geplanten Treffen dieser Art in diesem Jahr ebenfalls sehr gut an.

Weitere Informationen zu Design Tech: www.designtech.eu

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Das INNONET Kunststoff und die WFG Nordschwarzwald haben bei einer Kunststoff-Expertenreise im Januar 2015 neue Kontakte nach Frankreich geknüpft

Die Expertenreise des INNONET Kunststoff unter Federführung der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) in die Region Rhône-Alpes im Januar war ein Novum für das größte Kunststoff-Netzwerk in Süddeutschland. Zwar sind viele der Partnerunternehmen des INNONET Kunststoff bereits weltweit aktiv, ein Schulterschluß des INNONET Kunststoff zu vergleichbaren Organisationen im Ausland war jedoch bislang noch nicht erfolgt.

Nicht umsonst stand die Französische Region Rhône-Alpes im Fokus der Kunststoff-Experten: Mit der Unterstützung des Steinbeis-Europa-Zentrums konnte das INNONET im Oktober 2014 einen ersten Kontakt zum französischen Kunststoff-Netzwerk Plastipolis knüpfen. Eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der französischen Region Rhône-Alpes besteht darüber hinaus im Rahmen der „4-Motoren-Kooperation“ bereits seit 1988. Im Mittelpunkt dieser multilateralen Arbeitsgemeinschaft, zu der auch Katalonien und die Lombardei zählen, stehen die Stärkung der regionalen Wirtschaft und die Vergrößerung des politischen Einflusses der vier Regionen innerhalb der Europäischen Union.

Internationalisierung erfolgreich vorantreiben

Gruppenbild Plastipolis LyonVorbereitet und begleitet vom größten französischen Kunststoffnetzwerk Plastipolis und unterstützt von Land Baden-Württemberg besuchte die fünfköpfige deutsche Delegation unter Leitung des INNONET-Chefs Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, verschiedene Forschungseinrichtungen, Kunststoffunternehmen, Dienstleister und Zulieferer sowie Hochschuleinrichtungen. Gegenstand der Gespräche auf Expertenebene waren Möglichkeiten der bilateralen Zusammenarbeit, insbesondere bei gemeinsamen EU-Projekten und bei Projekten in der angewandten Forschung. „Diese Reise ist auch Teil des gelebten europäischen Gedankens.“, betonte Axel Blochwitz.

Daniela Jardot vom Kunststoff-Institut Südewest sowie Dr. Joachim Schätzle, Leiter der Forschungsabteilung der fischerwerke und Mitglied im INNONET Steuerkreis, waren beeindruckt von den Forschungskapazitäten und Möglichkeiten in Lyon, Besancon und Oyonnax, dem „Tal der Kunststoffindustrie“. „Das Matériautech, eine Dauerpräsentation für Innovationen im Bereich Kunststoff und Anlaufstelle für Unternehmen, Designer und Kunststoffspezialisten, könnte auch eine Idee für die Region Nordschwarzwald sein“, so WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch.  

Austausch der Wirtschaftsförderungs- und Cluster-Aktivitäten bei Plastipolis in LyonDie thematischen Überschneidungen der beiden Regionen in den Bereichen Internationalisierung, Forschungskooperationen, Clusterförderung, Expertenaustausch und Unterstützung von Investitionsaktivitäten sind derart offensichtlich, dass noch in der ersten Jahreshälfte die nächsten Schritte in der Zusammenarbeit umgesetzt werden sollen. Ein Meilenstein in der deutsch-französischen Kunststoff-Geschichte soll die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung auf der im Mai in Stuttgart stattfindenden Moulding Expo werden. Bis es soweit sein wird, werden die Expertengremien auf beiden Seiten des Rheins weitere Möglichkeiten zur Intensivierung der Zusammenarbeit ausloten.

Mit Dr. Patrick Vuillermoz, Geschäftsführer des Plastipolis, dem Kompetenznetz für Kunststoffe in Frankreich, vereinbarte die INNONET-Delegation bereits in den nächsten Wochen die Partnerschaft zu intensivieren. „Ein fachlicher Austausch und die gegenseitige Mitgliedschaft in den Netzwerken sind nur erste Ideen einer konkreten Umsetzung“, sagt Axel Blochwitz, „welche von unseren französischen Partnern gerne bestätigt wurden.“

Auf der im Mai in Stuttgart stattfindenden Moulding Expo will man eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen und bis dahin weitere Ideen der Zusammenarbeit ausloten. Auch die gegenseitige Einbindung der Hochschulen und die Integration beim Innovationstag Kunststoff des INNONET im Herbst sind ganz konkrete Ideen, die schnell umgesetzt werden können und d Unternehmen und Menschen zusammenführen. Axel Blochwitz lud die Kollegen von Plastipolis zum Gegenbesuch nach Baden-Württemberg ein.

Französisches Kunststoff-Cluster Plastipolis

Plastipolis ist das einzige französische Kunststoff-Cluster mit Sitz im französischen „Plastics Vallée“, einer Region mit der wohl größten Konzentration an Unternehmen aus der Kunststoffindustrie in Europa. In der Ebene, die sich vom ostfranzösischen Oyonnax über die Departements Ain und Jura erstreckt, sind etwa 650 Unternehmen der Branche aktiv. Der Kompetenzcluster für Kunststofftechnologie hat mehr als 400 Mitglieder, darunter 250 Unternehmen sowie 90 F&E- und Weiterbildungszentren.

Weitere Informationen zu Plastipolis finden Sie hier.
Stecker für die Welt

Im Dezember trafen sich mehr als 50 Teilnehmer zum Jahresabschlusstreffen des INNONET Kunststoff bei der Taller GmbH in Waldbronn. Das INNONET Kunststoff schließt das Jahr 2014 mit einem Wachstum von 11 neuen Netzwerkpartnern und einer hohen Zufriedenheit der Mitglieder mit der Netzwerkarbeit ab.

Mehr als 50 Teilnehmer besuchten das Treffen bei der Taller GmbH

Die Taller GmbH in Waldbronn ist einer der weltweit führenden Zulieferer in der Kabelkonfektion und liefert Steckverbinderbrücken aller Standards. 90 Prozent der Produkte werden in alle Welt exportiert. Über die Kompetenzen von Taller informierten sich am 11. Dezember die Mitglieder des INNONET Kunststoff bei einem Netzwerktreffen. Neben Steckerbrücken fertigt Taller Einsätze für Gerätedosen und Gerätekupplungen, Anschlusssysteme für Hausgeräte, Drehteile, Stanzteile und Kunststoffspritzteile. Taller hat im Jahr 2013 mehr als 180 Mio. Hybridteile hergestellt und betreut insgesamt mehr als 200 Kunden.

Götz Illner, Geschäftsführer der Taller GmbHGeschäftsführer Götz Illner und der technische Leiter Dirk Rosemann stellten in ihren Beiträgen das Unternehmen und Produktportfolio vor. „Unsere Produkte müssen hohe Qualitätsstandards erfüllen und starken Belastungen standhalten. Wir liefern die Teile für 14 unterschiedliche Stecker-Standards weltweit und produzieren ausschließlich am Standort Waldbronn. Darüber hinaus hält Taller aktuell über 78 Patente“, so Illner.

Beim anschließenden Rundgang konnten die Teilnehmer einen beeindruckenden Einblick in die Produktion des Unternehmens gewinnen. Einige Maschinen sind 360 Tage im Jahr und 24 Stunden pro Tag in Betrieb und produzieren mehrere Tausend Teile am Tag. Passend zur Weihnachtszeit wurde den INNONET-Partnern empfohlen: „Achten Sie in der Weihnachtszeit auf qualitativ hochwertige Lichterketten mit Trafo, um einen Schlag mit 230 Volt an den Lämpchen zu verhindern – und denken Sie bitte daran, wenn Netzstecker sehr heiß werden, stimmt meistens etwas mit den Verbindungen und Anschlüssen nicht. Da heißt es Vorsicht – Brandgefahr.“

Axel Blochwitz und Steffen SchochAxel Blochwitz, Geschäftsführer des TZ Horb, berichtet bei der anschließenden Mitgliederversammlung von den Neuigkeiten aus dem INNONET Kunststoff, das sich zunehmend professionalisiert. „Die Ziele, die wir uns für das Jahr 2014 gesetzt haben, wurden erfüllt. Wir konnten 11 neue Mitglieder für das Netzwerk gewinnen und so die Kompetenzen im Netzwerk erweitern. Die Mitglieder sind mit den von uns angebotenen Aktivitäten zufrieden“, so Blochwitz. Darüber hinaus wurde 2014 ein Antrag zur Einrichtung eines Kompetenz- und Transferzentrums für biobasierte Werkstoffe in Horb a.N. beim Land eingereicht, das bei positiver Förderzusage ab Mitte 2015 aufgebaut werden kann.

„Mit 4 Netzwerktreffen, dem Gemeinschaftsstand auf der Fakuma und dem INNONET Innovationstag, der im November beim SKZ in Horb am Neckar stattfand, konnten wir unseren Mitgliedern ideale Plattformen bieten, um sich regelmäßig auszutauschen und über aktuelle Themen und Kompetenzen der anderen Partner zu informieren“, führt Nadine Kaiser aus, die die Aktivitäten des Netzwerks organisiert und die Mitglieder betreut. „Wir möchten an unsere erfolgreiche Arbeit anknüpfen und auch im nächsten Jahr interessante Themen und Unternehmensbesuche anbieten sowie internationale Netzwerkkontakte aufbauen.“

Steffen Schoch, Geschäftsführer der WFG Nordschwarzwald, stellte in seinem Beitrag einige Aktivitäten der regionalen Wirtschaftsförderung vor. „Neben dem INNONET Kunststoff, das wir seit Jahren betreuen, bieten wir weitere interessante Plattformen und Aktivitäten an. Mit der Initiative Wissensregion Nordschwarzwald fördern wir beispielsweise den Austausch zwischen Unternehmens- und Hochschulvertretern. Als weitere Netzwerkaktivität wird 2015 das Netzwerk Holz und Möbel Nordschwarzwald weiter ausgebaut. Ebenso wie die Kunststoffbranche ist die Holzbe- und -verarbeitung eine weitere Schlüsselbranche der Region. "

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INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
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