Innovationstag des INNONET Kunststoff verbindet Information und Kommunikation

Traditioneller Branchentreff beleuchtet Zukunftsthemen für die Kunststoffbranche

Der vierte Innovationstag des INNONET Kunststoff ist zugleich auch die zweite Veranstaltung dieser Art in Folge in Horb. Die Neckarstadt genießt nicht von ungefähr das Privileg, erneut für einen Tag lang zum Zentrum der Süddeutschen Kunststoff-Industrie zu avancieren, hier entsteht mit dem Plastics InnoCentre im nächsten Jahr auch eine Anlaufstelle für die Branche. „Horb und Kunststoff gehören zusammen", postulierte deshalb auch Oberbürgermeister Peter Rosenberger.

Der Innovationstag des Unternehmensnetzwerks INNONET Kunststoff hat sich längst als anwendungsorientiertes Veranstaltungsformat mit hohem fachlichem Anspruch in der Branche etabliert. Zugleich ist er auch die einzige Veranstaltung des innovativen Unternehmensnetzwerks, die auch für Nichtmitglieder zugänglich ist. Schnuppern war beim Innovationstag für Gäste also erlaubt und gewünscht. Der Horber Campus der Dualen Hochschule Stuttgart als Veranstaltungsort unterstrich den fachlichen Anspruch des Innovationstags und zauberte so manchem Teilnehmer, eingequetscht in die hörsaaltypische Klappsitze, ein sentimentales Lächeln beim Gedanken an vergangene Studienzeiten ins Gesicht. Für die regionale Kunststoffbranche ist der Horber Campus eine feste Größe. „Es gibt lediglich eine Handvoll Hochschulen, die sich in Baden-Württemberg mit Kunststofftechnik beschäftigen“, resümierte Prof. Dr. Jürgen Gundrum, der Leiter des Studiengangs Maschinenbau, zu dem auch die Kunststofftechnik gehört und betonte damit die Bedeutung des Hochschulstandorts Horb für die Region.

Hinter scheinbar Trivialem steckt oft eine gehörige Portion Hightech. Der Innovationstag ist traditionell eine gute Gelegenheit, beispielhaft Produkte, Verfahren und Prozesse zu beleuchten und zu hinterfragen. Eine scheinbar profane Abdeckung für Wasserrinnen diente Prof. Dr. Bernhard Rief vom Institut für Kunststoff und Entwicklungstechnik (IKET) an der DHBW Horb als Demonstrationsobjekt für komplexe anwendungsorientierte Entwicklungen in der Kunststofftechnik an der Hochschule.

Prof. Dr. Ralf Kindervater referiert über biobasierte Kunststoffe

Das Thema Biobasierte Kunststoffe und der Standort Horb gehören seit der Entscheidung, das Plastics InnoCentre in der ehemaligen Kaserne anzusiedeln, untrennbar zusammen. Mit dieser Einrichtung setzt das INNONET Kunststoff ein Zeichen in Sachen Bioökonomie im Landkreis Freudenstadt und in der Region. Prof. Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der Landesagentur BIOPRO Baden-Württemberg, spannte auf dem Innovationstag den komplexen Bogen vom UN-Klimagipfel in Paris zum Nordschwarzwald, einer Region, der er ein immenses Entwicklungspotential in Sachen nachhaltige Rohstoffe attestiert. „Schauen sie aus dem Fenster! Alles, was Sie vor der Tür wachsen sehen, können Sie für die Herstellung von Kunststoff verwerten“, mahnt der Chef der Landesagentur mit Blick auf das üppige Grün in der Region. Biobasierten Kunststoffen gehört die Zukunft, dessen ist sich Kindervater sicher. Die globalen Fakten sprechen für seine These: „Wir können in Deutschland nicht länger das doppelte an Ressourcen verbrauchen als die Erde für uns bereitstellt“, so Kindervater.  

Timo Steinebrunner von der Braunform GmbH, Dr. Wolfang Eberhardt von der Hahn-Schickard-Gesellschaft und Dr. Andreas Wolf von der Robomotion GmbH vertieften in ihren Fachbeiträgen anwendungstechnische Details. Einen fachlich hochinteressanten Abriss über den aktuellen Stand der formlosen Formgebung mit Blick auf 3D-Drucktechniken bot Prof. Dr. Christian Bonten vom Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart.

Bioökonomie und nachhaltige Rohstoffe sind Zukunftsthemen für die Region Nordschwarzwald und bilden deshalb auch einen Schwerpunkt im Entwicklungskonzept der Region“, betont Nadine Kaiser, kommissarische Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) und zuständige Projektleiterin für das INNONET Kunststoff. Kaiser freute sich über die große Besucherresonanz auf die Veranstaltung: „Die über 70 Teilnehmer beim Innovationstag zeigen, dass wir mit unserem Veranstaltungsangebot und dem Ziel die Schlüsselbranchen in der Region stärker zu vernetzen auf dem richtigen Weg sind“.

Unterwegs in Sachen Kunststoff:  Prof. Dr. Bernhard Rief, Dr. Hartmuth Diery, Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Jörg Vetter, Nadine Kaiser, Joachim Schätzle und Prof. Dr. Jürgen Gundrum


Bekannte und neue Gesichter am Gemeinschaftsstand

Gemeinschaftsstand des INNONET Kunststoff auf der FAKUMA 2015 ist erneut ein Besuchermagnet

Die Fakuma in Friedrichshafen ist weit mehr als eine Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, als Branchentreffpunkt mit weltweiter Strahlkraft besitzt sie gerade für die Unternehmen des Netzwerks INNONET Kunststoff eine herausragende Bedeutung. Unter dem Dach des INNONET Kunststoff präsentierten sich eine Woche lange zwölf Unternehmen einem internationalen Publikum.

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Die Branche boomt! Brechend volle Messhallen an fast allen Tagen sprechen eine deutliche Sprache. Ausstellungsfläche ist inzwischen akute Mangelware in Friedrichshafen und dies obwohl die Messe mit 85.000 Quadratmetern durchaus reichlich davon zu bieten hat. Mehr als ein Drittel der knapp 50.000 Fachbesucher stammen aus dem Ausland und damit unterstreicht die FAKUMA ihren Anspruch als Trend-Barometer und Branchentreff Nummer eins in Europa.

Die extreme Dynamik der Branche spiegelt sich auch in der Besetzung des Gemeinschaftsstandes des INNONET Kunststoff wider: Neue Unternehmen in der Messerunde ergänzen den Kompetenzmix des größten süddeutschen Unternehmensnetzwerks in der Kunststoffbranche

Das Messegeschäft hat sich gewandelt. Inzwischen ist das kommunikative Moment, der direkte Kontakt zu Kunden und Marktpartnern, einer der wesentlichen Gründe für die zwölf Unternehmen des Netzwerks INNONET Kunststoff für eine Teilnahme am Gemeinschaftsstand. Thomas Glaser von der  Strohheker Kunststoffteile und Metallwaren GmbH aus Huchenfeld brachte es auf den Punkt: „Kommunikation ersetzt Akquise“. Die Messe wird zunehmend ein globaler Umschlagplatz für Informationen, Ideen und Wissen. Thomas Glaser freut sich besonders auf die hohe Besucherfrequenz am Messestand: „Wir sind hier mittendrin und nicht nur dabei“. Der INNONET Kunststoff-Messestand weckt zweifellos Interesse im Besucherfeld.

Das massive Spritzgießwerkzeug der Firma Fischer Werkzeug- und Formenbau wirkt als Magnet. „Qualität sieht man eben bereits an der Bauteilekonstruktion“, weiß Gordon Länge von Fischer.  Für das Unternehmen, eine Tochter der Waldachtaler Fischerwerke, ist als Newcomer im Werkzeug und Formenbau die Positionierung am  Markt ein wichtiger Punkt. Die Premiere ist auch bei Fischer geglückt. Für Gordon Länge ist die Fakuma die optimale Plattform: „Hier treffen wir exakt auf unsere Zielgruppe und auf ein hochwertiges, technisch interessiertes Fachpublikum“. Eine durchweg positive Bilanz der Messetage am Bodensee zogen auch Andrea Hauff von Hermann Hauff aus Büchenbronn und Georg Edelmann von Taller aus Waldbronn.

Plakatives zieht an. Dies gilt auch für das Thema Computertomografie als extrem innovatives Messverfahren. Stephan Klumpp von der Proplas GmbH aus Dornstetten zeigt auf der Fakuma die Echtzeitvermessung von Bauteilen durch eine Technologie die sonst aus der Verwendung in der Medizintechnik bekannt ist.

Die Fakuma ist farbenfroh und spannend. Kleine bunte Verpackungselemente purzeln aus Maschinen während nur Armlängen entfernt haushohe Robotik-Aggregate im Demobetrieb meterlange Bauteile durch die Luft wirbeln. Eben diese Vielfalt der Unternehmen entlang der ganzen Prozesskette Kunststoff und damit auch die breite Streuung bei den Besuchern wertet Andreas Henkel von der FRANK plastic AG aus Waldachtal als dickes Plus der Messe. „Das Publikum ist nicht zu fachspezifisch und man kommt auch als Aussteller mit vielen Bereichen der Brache in Kontakt“.

Die Opulenz bei der Darstellung der Produkte und Dienstleistungen hat jedoch ihren Preis: Die Messlatte für den Ausstellern liegt hoch. Wolfram Schäfer von der Walther Flender GmbH aus Freiberg a.N. sieht hier ein Plus des Gemeinschaftsstands des INNONET Kunststoff. Als ein Unternehmen welches letztes Jahr noch eigenständig auf der Fakuma präsent war, zieht Wolfram Schäfer den direkten Vergleich  „Ein gemeinsamer Auftritt der Unternehmen unter dem Dach des Netzwerks bietet einen optimalen Kosten-Nutzen Rahmen“. Für Schäfer spielt jedoch auch die Kommunikation und Kooperation der Unternehmen innerhalb des Netzwerks INNONET Kunststoff eine enorm wichtige Rolle.

Von der Branchenkompetenz des Netzwerkes INNONET Kunststoff überzeugte sich auch Staatsekretär Peter Hofelich vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft bei seinem Rundgang auf dem Gemeinschaftsstand.

Die Kunststoffbranche ist ein wirtschaftliches Schwergewicht in der Region. „Es gibt kaum eine Messe mit so vielen Ausstellern aus dem Landkreis Freudenstadt. Das zeigt die geballte Kunststoffkompetenz des Landkreises“, sagt Dr. Klaus Michael Rückert bei seinem Besuch auf der Fakuma. Peter Rosenberger, der Oberbürgermeister der Stadt Horb a.N. schwärmt beim Rundgang über die Messe ebenfalls: „Ich bin erstaunt, mit welcher Innovationskraft sich das Technologiezentrum Horb als Träger des INNONET Kunststoff und die Firmen hier präsentieren“.

Allgemeine Informationen zum Fakuma-Gemeinschaftsstand finden Sie hier.
INNONET Kunststoff zu Gast beim Peripheriegeräte- und Anlagenhersteller Werner Koch Maschinentechnik in Ispringen

Qualitätsprodukte für die Kunststoffverarbeitung

Bei dem dritten Netzwerktreffen des INNONET Kunststoff stand das „Mischen, Dosieren, Fördern und Trocknen“ von Kunststoffmaterialien im Fokus. Rund 40 Netzwerkpartner des INNONET Kunststoff informierten sich am 29. September bei Werner Koch Maschinentechnik in Ispringen über das Angebot und Produktportfolio des Unternehmens, das weltweit tätig ist.

Geschäftsführer Carsten Koch

Werner Koch bietet Geräte und Anlagen zum Mischen, Dosieren, Fördern und Trocknen von Kunststoffmaterial, hauptsächlich Kunststoffgranulate, auf Ihrem Weg vom Materiallager bis hin zur Verarbeitung im Spritzguss oder Extrusion. Damit das Material optimal verarbeitet werden kann und daraus hochwertige Kunststoff-Produkte enstehen, muss es bei der Zuführung zur Verarbeitungsmaschine verschiedene Aufbereitungsschritte durchlaufen.

Begonnen hat alles im Jahr 1974 in einem Wohnhaus in Ispringen im Nordschwarzwald. Hier entwickelte und fertigte Werner Koch seine ersten Geräte. Mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Konstruktion setzte er seine Ideen von der Theorie in die Praxis um. In weltweit mehr als 5.000 kunststoffverarbeitenden Unternehmen werden die Produkte aus dem Hause Koch verwendet. Zahlreiche Patente und Schutzrechte sichern noch heute das bestehende Know-How des Unternehmens.

 „Unser Produktportfolio besteht aus einem Baukastensystem“, beschreibt Geschäftsführer Carsten Koch die Besonderheit seines Produktportfolios. „Die einzelnen Komponenten können so flexibel und individuell nach den Wünschen des Kunden kombiniert und bei Bedarf auch nachträglich angepasst und erweitert werden. Darüber hinaus geben wir unseren Kunden ein Qualitätsversprechen und können so einen ganz besonderen Mehrwert bieten.“

Geschäftsführer Prof. Dr. h.c. Werner Koch

Die Kernkompetenz von Koch ist auf Kundenwunsch konzipierte komplette Materialversorgungssysteme für die Kunststoffverarbeitungen. Dabei werden vom Silo über die Verrohrung, Inbetriebnahme und Schulung der Fachkräfte alle Leistungen auf dem Weg zu einer professionellen und automatisierten Materialversorgung angeboten.  Koch bietet darüber hinaus noch mehr. Im Zuge der steigenden Komplexität von Geräten und Anlagen können die Prozesse und der Materialfluss softwareseitig gesteuert und überwacht werden.

Für INNONET-Projektleiterin Nadine Kaiser war das Netzwerktreffen einmal mehr ein gelungener Branchentreffpunkt: „Unsere Unternehmen interessieren sich für die Produkte der Partner im Netzwerk – das belegen die zahlreichen Fragen, die während des Rundgangs gestellt und diskutiert werden. Unsere Netzwerktreffen sind immer eine gute Gelegenheit - nicht nur um neue Kontakte zu knüpfen, sondern auch um neue Themen kennenzulernen und über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Im Mittelpunkt bei allen Aktivitäten im INNONET Kunststoff steht die Vernetzung der Unternehmen und letztlich die Förderung des unternehmerischen Erfolgs.“


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Weitere Informationen zur Werner Koch Maschinentechnik GmbH: www.koch-technik.com
Das INNONET Kunststoff startet durch: “Plastics InnoCentre“ wird Drehscheibe für Innovationen

Das INNONET Kunststoff mit Sitz in Horb am Neckar ist eines der dynamischsten Unternehmensnetzwerke Süddeutschlands. Das vom Land Baden-Württemberg mit Mittel der EU geförderte Projekt „Plastics InnoCentre“ des INNONET Kunststoff, ein Showroom mit Fokus auch auf biobasierte Kunststoffe, markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Netzwerks. Der Förderantrag wurde in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, die mit Projektleiterin Claire Duval über Expertise im Bereich Förderprojekte verfügt, konzipiert und begleitet.  

Übergabe des Förderbescheids: Ministerialdirektor Guido Rebstock vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (3. v.l.), Peter Rosenberger, Oberbürgermeister der Stadt Horb a.N., Nadine Kaiser, WFG-Projektleiterin und Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb a.N. über den Startschuss

Showroom des Plastics InnoCentre zeigt innovativen Materialien und Produkte der INNONET - Mitgliedsunternehmen


Mit dem „Plastics InnoCentre“, das in Horb am Neckar entstehen wird, geht das INNONET Kunststoff vollkommen neue Wege. „Unser Ziel ist es die beispielhafte Netzwerkstruktur darzustellen und die innovativen Materialien und Produkte unserer Mitgliedsunternehmen zu präsentieren“, umreißt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb am Neckar, die Konzeption des Projekts.

Anlaufstelle für Unternehmen der Kunststoffbranche und Keimzelle für neue und branchenübergreifende Dienstleistungsangebote

Was in der ehemaligen Kaserne auf dem Hohenberg beispielhaft entstehen soll, geht jedoch weit über einen „Showroom“ als reine Demonstrationsplattform hinaus. Das „Plastics InnoCentre“ soll der Start zur interaktiven Drehscheibe und Anlaufstelle für sämtliche Unternehmen der Kunststoffbranche werden. „Wir sehen den Showroom des „Plastics InnoCentre“ als Keimzelle für vollkommen neue und auch branchenübergreifende Dienstleistungsangebote und weitere Projekte rund um den komplexen Themenbereich Kunststoff“, so Blochwitz. Das „Plastics InnoCentre“ eröffnet damit gerade den klein und mittel-ständischen Unternehmen der Branche den Zugang zu anwendungsbezogenen Forschungsthemen und Beratungsleistungen. Gerade sie sollen durch die intensive Zusammenarbeit mit renommierten wissenschaftlichen Instituten, Hochschulen und Landesagenturen von einem verbesserten Technologietransfer in den Ländlichen Raum profitieren.

Das „Plastics InnoCentre“ steht jedoch auch für eine gesamteuropäische Dialogplattform. Nadine Kaiser, für das INNONET Kunststoff zuständige Projektleiterin der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, verbindet mit der Förderzusage des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft in Höhe von rund 200.000 Euro für drei Jahre eine historische Chance für das Netzwerk selbst: „Unser Ziel ist es nun, das bisher schon breit gefächerte Angebot des INNONET Kunststoff  weiter auszubauen und zu diversifizieren, um damit einen Mehrwert für die Mitglieder zu generieren und sie auf dem europäischen Markt sichtbarer zu machen“.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die am erfolgreichen Förderantrag mitgearbeitet haben - auch an die Kollegen des INNONET-Steuerkreises!

Besichtigung der Räumlichkeiten

In den nächsten Monaten wird das Konzept für das Plastics InnoCentre ausgearbeitet. Auf dem ehemaligen Kasernen-Glände in Horb am Neckar wird ein Showroom und ein Präsentationsraum eingerichtet. Der Showroom wird aus drei bis vier miteinander verbundenen Räumen bestehen. Der Präsentationsraum soll etwa 100 Quadratmeter groß sein. Auf dem Flur zwischen beiden Räumen sind Präsentationsflächen geplant, die herkömmliche Kunststoffe und deren Äquivalente aus biobasierten Kunststoffen zeigen.
 

Hannover Messe 2016 widmet sich den USA

Die Hannover Messe besitzt als Leitmesse im Bereich industrielle Fertigung globale Strahlkraft. Für das Jahr 2016 bietet die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald gemeinsam mit Baden-Württemberg International den Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald wieder eine attraktive Möglichkeit zur Präsenz auf dem internationalen Messeparkett in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Die Hannover Messe findet vom 25. - 29. April 2016 statt.

Die erst kürzlich von der Deutschen Messe offiziell vorgestellten Zahlen der Hannover Messe 2015 verdeutlichen eine weitere Internationalisierung bei Besuchern und Ausstellern. Demnach kamen rund 36 Prozent aller Messebesucher aus dem Ausland, die Hälfte davon aus Ländern der Europäischen Union. Es wurden rund 6.500 Ausstellern und knapp 217.000 Besuchern verzeichnet.

Nach der Messe ist vor der Messe. Dies gilt auch für das Messe-Team der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG). „Wir von der WFG sind vom Mehrwert der Hannover Messe als Präsentationsplattform überzeugt und werden deshalb auch für 2016 in Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International (bw-i), der Standortagentur des Landes, einen Gemeinschaftsstand organisieren, um unseren Unternehmen eine optimale und attraktive Form der globalen Darstellung bieten zu können“, erklärt Holger Rothfuß, zuständiger Projektleiter für die Hannover Messe bei der WFG.

Die Hannover Messe im kommenden Jahr bietet ein Novum und ist deshalb für viele Unternehmen von besonderem Interesse: der Auftritt der USA, der globalen Wirtschaftsmacht Nummer Eins, feiert Premiere als Partner der weltgrößten Industrieschau.

Interessenten am Gemeinschaftsstand der Region Nordschwarzwald wenden sich an die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, Holger Rothfuß, Telefon 07231-1543694

Weitere Informationen finden Sie hier.
Der Web-Kompetenzatlas "Industrie 4.0" trägt dazu bei, das Thema Industrie 4.0 in Baden-Württemberg weiter voranzubringen und erste Lösungen umzusetzen. Für teilnehmende Organisationen bietet er die Möglichkeit, sich im Leitmarkt für Industrie 4.0 zu positionieren und damit den Wirtschaftsraum Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken.

Den Kompetenzatlas "Industrie 4.0" für Baden-Württemberg finden Sie hier.
Ein Antragsformular steht unter dem angegebenen Link zur Verfügung.
INNONET Kunststoff vom 13.-17. Oktober auf der Fakuma 2015 in Friedrichshafen

Geballte Kunststoff-Kompetenz am Bodensee

Das INNONET Kunststoff präsentiert sich vom 13. bis 17. Oktober 2015 bereits zum siebten Mal auf der FAKUMA, der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen. Zwölf INNONET-Mitgliedsunternehmen belegen in der Zeppelinstadt eine Standfläche von 120 Quadratmetern und präsentieren sich und das INNONET Kunststoff als innovative Plattform der Kunststoffbranche aus Baden-Württemberg.

Im Netzwerk engagieren sich mehr als 70 Unternehmen, die nahezu die gesamte Wertschöpfungskette im Kunststoffbereich abdecken. Die Kompetenzen reichen vom Formen- und Werkzeugbau, dem Spritzgießmaschinenbau über die vielfältige Kunststoffverarbeitung bis hin zu nachgelagertern Prozessen, wie dem Bedrucken, der Laserbearbeitung sowie dem Messen und Prüfen.

Das große Plus des INNONET Kunststoff als eines der mitgliederstärksten Unternehmensnetzwerke der Branche in Süddeutschland ist die enge Verzahnung der Mitgliedsbetriebe. Auf dem großflächigen Gemeinschaftsstand in Friedrichshafen präsentieren die zwölf Unternehmen ihre Produktpalette und vielfältige Leistungen entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette. Vom Granulatvertrieb, dem Formen- und Werkzeugbau, Anlagen- und Maschinenbau, Kunststoff-Spritzguss und Metall-Kunststoff-Verbund, über Automatisierungslösungen bis hin zu Dienstleistungen ist ein umfangreicher Kompetenz-Mix auf dem Gemeinschaftsstand vertreten.

Fakuma 2014 GesamtstandINNONET















Die Fakuma selbst ist wie das Produkt welches eine Woche lang am Bodensee im Fokus steht: bunt und voller kreativer Ideen „Die Kompetenzen auf unserem Messestand sind so vielfältig wie die Messe selbst“, so Nadine Kaiser, die als Projektleiterin bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH den Gemeinschaftsstand zum wiederholten Male organisiert. „Die Fakuma ist ein bewährter und europaweit anerkannter Branchen-Marktplatz, auf dem die namhaften kunststoffaffinen Unternehmen aus dem Nordschwarzwald natürlich nicht fehlen dürfen.“

Interessenten sind herzlich zu einem Besuch der Messe eingeladen. Eintrittskarten für die Fakuma 2015 sind bei der WFG Nordschwarzwald erhältlich (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) .

Die Aussteller auf dem INNONET-Gemeinschaftsstand in Halle A3, Stand 3211:

  • fischerwerke GmbH & Co. KG, Horb a. N.
  • FRANK plastic AG, Waldachtal
  • F&W Frey & Winkler GmbH, Königsbach-Stein
  • Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Gärtringen
  • Gindele GmbH, Neuhausen
  • Hermann Hauff GmbH & Co. KG, Pforzheim
  • Lang Kunststoffe, Gaggenau/Baden
  • Leicht Stanzautomation GmbH, Bretten
  • PROPLAS GmbH, Dornstetten
  • Strohheker Kunststoffteile und Metallwaren GmbH, Pforzheim-Huchenfeld
  • Taller GmbH, Waldbronn
  • Walther Flender GmbH, Freiberg a.N.

Der Gemeinschaftsstand des INNONET Kunststoff wird gefördert vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

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Impressionen und einen Bericht zur Fakuma 2014 finden Sie hier.
fischer und Sortimo gründen Joint Venture für neue Werkstoffe am Bau

Neue Werkstoffe für den Bau

Die ersten FISCO-Produkte werden aus harzgetränkten Glasfasergarnen im Pultrusionsverfahren hergestellt. Die speziell für dieses Verfahren konstruierten Maschinen befinden sich am Standort von Sortimo in Zusmarshauen am Stammsitz und garantieren eine hohe Qualität des Werkstoffes.Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Bauelementen aus faserverstärkten Kunststoffen für das Bauwesen beschreibt das Geschäftsmodell der neugegründeten FISCO GmbH mit Sitz im bayrischen Zusmarshausen. Das Joint Venture des Befestigungsspezialisten fischer, Waldachtal, und des Markführers von Fahrzeugeinrichtungen Sortimo International, Zusmarshausen, nimmt seine Tätigkeit im Juni 2015 auf.

"Unser gemeinsames Ziel ist die Vermeidung von Verschwendung am Bau durch die optimale Ausnutzung von Materialeigenschaften, die Verbesserung der Energieeffizienz von kompletten Bausystemen und die zeitsparende ein-fache Montage von Bauelementen", erklärt Dr. Christian Heine, Geschäftsführer der Bereiche Vertrieb & Marketing Befestigungssysteme und neue Geschäftsfelder der fischerwerke GmbH & Co.KG. "Damit setzen wir neue Maßstäbe in der vorgefertigten Modulbauweise und unterstützen nachhaltiges Bauen."

"Sortimo und fischer bündeln ihr langjähriges Know-how und ihre Stärken als weltweit agierende Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von Produkten aus Kunststof-fen in der FISCO, um bestehende Bauelemente aus neuen Werkstoffen zu optimieren und neue innovative Bausyste-me zu kreieren mit denen sich Bauwerke nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlicher fertigen lassen", ergänzt Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH. "Im Zentrum der Entwicklung stehen modulare Produkt- und Systemlösungen aus neuartigen Werkstoffen wie zum Beispiel Faserverbundwerkstoffen."

Sortimo International verfügt durch seine langjährige Erfahrung bei der Herstellung von Fahrzeugeinrichtungen und mobilen Transportlösungen sowie Boxen- und Koffersystemen für Handwerk, Handel und Industrie über große Branchenkompetenz und Sachverstand hinsichtlich der Verarbeitung von Faserverbundstoffen. fischer besitzt als Pionier bei der Entwicklung und Produktion von Befestigungssystemen und kinematischen Bauteilen für den Fahrzeugin-nenraum aus Kunststoff große Erfahrungen in der Werkstofftechnologie und der Realisierung innovativer Lösungen besonders im Bauwesen. Darüber hinaus verfügt fischer seit Jahrzehnten über internationales Prozess-Know-how bei Montage- und Installationsabläufen auf Baustellen.

Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH, Dr. Christian Heine, Geschäftsführer der Bereiche Vertrieb & Marketing Befestigungssysteme und neue Geschäftsfelder der fischerwerke GmbH & Co. KG, Klaus Emler Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH und Günther Hirt, Projektleiter der neugegründeten FISCO GmbH, Zusmarshausen, setzen der Verschwendung am Bau neue modular auf-gebaute und energieeffiziente Bausysteme entgegen."Im Rahmen unseres Joint Ventures werden wir mit der FISCO GmbH zunächst nachhaltige Bauelemente entwickeln und vermarkten, die bislang noch aus anderen Materialien bestehen", erklärt Dr. Heine. Die Produkte bieten mit der Verwendung neuer Werkstoffe höhere technische Leistungseigenschaften, z.B. thermische Trennung zur Erhöhung der ökologischen Gebäudeeffizienz. Sie sollen einfach zu verarbeiten sein und bieten funktionsintegrierende Systemlösungen. Das reduziert u.a. die Anzahl von Einzelteilen bei der Installation und steigert die Wertschöpfung im Montageprozess durch weniger Arbeitsschritte und die Vermeidung von Fehleranfälligkeit. Gleichzeitig lässt sich die Verschwendung von Ressourcen deutlich reduzieren.

Dazu wurde am Standort Zusmarshausen eine neue Anlage installiert mit der die ersten FISCO-Produkte aus harzgetränkten Glasfasergarnen im Pultrusionsverfahren hergestellt werden.

"Zusammen mit einem weiteren Partner arbeiten wir aktuell an der Entwicklung von vorgefertigten Außenschichten aus glasfaserverstärkten Kunststoffen zur Steigerung der Energieeffizienz von Fenstern. Dieses Produkt stellen wir noch in diesem Jahr vor", gibt Günther Hirt, Projektleiter des neu-en Joint Ventures, einen Ausblick auf die Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Textbasis: fischerwerke GmbH & Co. KG
Bildbasis: Foto: © Sortimo International GmbH, Zusmarshausen
INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323