20160316 HannoverMesseRegion Nordschwarzwald und Partner des INNONET Kunststoff präsentieren sich im April auf der Hannover Messe 2016

Die Hannover Messe vom 25. bis 29. April 2016 besitzt als Leitmesse im Bereich industrielle Fertigung globale Strahlkraft.

Gut bestückt mit Ausstellern präsentiert sich in diesem Jahr der Stand der Region Nordschwarzwald, den die WFG traditionell in Kooperation mit Baden-Württemberg International (bw-i), der Standortagentur des Landes Baden-Württemberg, organisiert.

10 Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald präsentieren sich am Gemeinschaftsstand in der Halle 4 (Stand E24).

  • BB Zerspanungstechnik GmbH, Königsbach-Stein
  • Böhmler Drehteile GmbH, Pforzheim
  • Erich Lacher GmbH & Co.KG, Pforzheim
  • IMO Oberflächentechnik GmbH, Königsbach-Stein
  • Kummer GmbH & Co. KG, Ötisheim
  • Frank plastic AG, Waldachtal
  • Gutekunst KG, Pfalzgrafenweiler
  • Walter Schneider GmbH, Remchingen
  • C. Hafner GmbH+Co.KG, Pforzheim
  • wbr Rohr- und Bauelemente, Ölbronn-Dürrn

Zahlreiche weitere Unternehmen aus der Region und Partner des INNONET Kunststoff werden mit eigenen Präsentationen ebenfalls auf der Messe vertreten sein. Mit insgesamt rund 250 Ausstellern nimmt Baden-Württemberg erneut einen Spitzenplatz unter den Bundesländern auf der Hannover Messe ein. Eine Übersicht der Unternehmen aus dem Enzkreis, Freudenstadt und aus Pforzheim und ihre Standnummern finden Sie im PDF.

Für Besucher der Hannover Messe bietet die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald einen besonderen Service: Unter der Telefonnummer 07231-154 363 0 sind kostenlose Eintrittskarten zur Messe erhältlich.

Textbasis: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald
Bildbasis: Hannover Messe
ThinKing März: Es muss nicht immer Stahl sein - Leichte Carbonbauteile verleihen den Laserschneidemaschinen STIEFELMAYER effective ungekannt hohe Dynamik und Präzision

Die Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg präsentiert diese Innovation der STIEFELMAYER Lasertechnik GmbH & Co. KG mit ihrem ThinKing im März. Die Leichtbau BW GmbH stellt unter diesem Label regelmäßig beispielhafte Produkte und Dienstleistungen im Leichtbau aus Baden-Württemberg vor.

Bei Elektromotoren kommt es beim Zuschneiden der Bleche auf jeden Hundertstel Millimeter an. Genau das ist die Stärke der Laserschneidemaschine STIEFELMAYER effective. Mit einer Präzision, die das sprichwörtliche Schweizer Uhrwerk in den Schatten stellt, rast der Laserkopf über 2-D-Bleche und schneidet mit Höchstgeschwindigkeit jedes Muster aus. Möglich macht diese Top-Performance das leichte Innenleben der Maschine mit einem hohen Anteil an CFK-Komponenten bei dynamischen Bauteilen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Pressemitteilung.
Französischer Showroom dient als Blaupause für das Plastics InnoCentre

INNONET-Kunststoff schaut über die Grenze

Die europaweite Knüpfung von Kontakten zu ähnlich gelagerten Initiativen ist ein erklärtes Ziel des Unternehmensnetzwerks INNONET Kunststoff. Eine INNONET Kunststoff-Delegation traf sich in Lyon mit Vertretern des französischen Partnernetzwerks Plastipolis, um diesen Prozess der Internationalisierung zu forcieren und sich intensiver mit dem Kunststoff-Showroom Matériautech zu beschäftigen.

Eine Französische Idee als Blaupause: Axel Blochwitz, Udo Eckloff und Claire Duval besuchen das Matériautech in Lyon

Die Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung mit dem größten französischen Kunststoff-Netzwerk Plastipolis im Frühling letzten Jahres auf der Stuttgarter Kunststoff-Messe Moulding-Expo war ein Meilenstein in der Geschichte des INNONET Kunststoff.  

Das vom französischen Staat geförderte Unternehmensnetzwerk Plastipolis mit Sitz in Lyon ist nicht nur Frankreichs mitgliederstärkster Zusammenschluss innerhalb der Kunststoffbranche, es gilt auch als Innovationschmiede mit Vorzeigecharakter in ganz Europa. Das Netzwerk bündelt die Interessen von 400 Mitgliedern, darunter alleine fast 100 Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Beim Erstkontakt einer INNONET-Delegation mit den französischen Nachbarn, im Januar 2015, erregte der Kunststoff-Showroom „Matériautech“ die Aufmerksamkeit der Schwarzwälder Kunststoffexperten. Der INNONET-Delegation um Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb am Neckar, bei dem das Kunststoff-Netzwerk angesiedelt ist, imponierte damals insbesondere der überaus erfolgreiche konzeptionelle Ansatz der Franzosen mit ihrem Showroom und sein Business-Modell.  

Die Idee des Plastics InnoCentre als deutsches Pendant zum Matériautech war geboren. Optimale Räumlichkeiten für ein derartiges Projekt wurden in der ehemaligen Kaserne in Horb schnell gefunden. „Die Finanzierung des ambitionierten Vorhabens war dank des EFRE-geförderten CLIP-Programms des Landes Baden-Württemberg zur Förderung von regionalen Clustern und landesweiten Innovationsplattformen ebenfalls machbar“, erklärte Claire Duval, Projektleiterin bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, die das INNONET Kunststoff fördertechnisch betreut.  

Seit Beginn dieses Jahres existiert das Plastics InnoCentre als offizielles Projekt. „Der nächste Schritt ist die Erstellung eines Konzepts in welches auch die Unternehmen einbezogen werden“, beschreibt Udo Eckloff, Projektleiter des Plastics InnoCentre das weitere Vorgehen. „Die Reise nach Frankreich brachte weitere wichtige Impulse für die weitere konzeptionelle Ausrichtung des Projekts, die Ende April in einen Workshop mit den INNONET-Mitgliedsunternehmen einfließen sollen“, so Axel Blochwitz.

Nicht nur das Plastics InnoCentre sondern auch die deutsch-französische Partnerschaft der beiden großen Branchennetzwerke gewinnt Konturen: „Neben der wechselseitigen Teilnahme an Veranstaltungen sind in Zukunft auch transnationale Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung bis hin zu Kooperationen auf Unternehmensebene angedacht“, beschreibt Axel Blochwitz seine Pläne für eine Forcierung der Internationalisierung des INNONET Kunststoff. „Wir sind jedoch nicht auf Frankreich fixiert“, ergänzte Blochwitz augenzwinkernd. Bereits im Mai ist eine INNONET Kunststoff-Expertenreise nach Oberösterreich geplant, wo eine ähnlich gelagerte Initiative die Kunststoffbranche vernetzt.  

Weitere Informationen zum Plastics InnoCentre finden Sie hier.

Industrie trifft Hochschule: Neue „Visionen“ für die Produktion von Kunststoffbauteilen

Kunststoffbauteile spielen in der weiterverarbeitenden Industrie eine große Rolle. In die leichten Bauteile werden vermehrt elektronischen Komponenten zur Bedienung von digitalen Medien integriert. Eine zentrale Voraussetzung für den Einsatz der Kunststoffbauteile beispielsweise in der Fahrzeugindustrie sind perfekte Oberflächen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Industrie trifft Hochschule“ (ITH), stellten Wissenschaftler der Hochschule Pforzheim um Professor Dr. Gerhard Frey zusammen mit dem Unternehmen Varioplast Konrad Däbritz GmbH gemeinsame Forschungsprojekte zur Verbesserung dieser Oberflächen vor. Der Einladung zum Fachgespräch waren am Donnerstag, 17. März 2016, rund 90 Vertreter von Unternehmen der Region an die Hochschule gefolgt.

Prof. Dr. Gerhard Frey ist stellvertretender Leiter des Instituts für Werkstoffe und Werkstoffkunde an der Hochschule Pforzheim

Kunststoffbauteile werden im sogenannten Spritzgussverfahren erstellt. Der erwärmte flüssige Kunststoff wird hierbei in Formen gedrückt, die zum Teil sehr komplexe Geometrien aufweisen. Beim Einfließen in diese Formen kühlt sich die Kunststoffmasse ab. Dieser Abkühlungsprozess führt, sofern er nicht steuerbar ist, zu Problemen. Der erstarrende Kunststoff kann beispielsweise die Form nicht überall ausfüllen oder bildet beim Umfließen komplexer Formen Bindenähte. Neben den optischen Makeln die solche Bindenähte auch beim Lackieren mit sich bringen, werden auch die Eigenschaften der Bauteile negativ beeinflusst.

„Wir müssen die Temperatur beziehungsweise den Abkühlungsprozess steuern, ohne den gesamten Produktionsprozess zu ändern“, so die Forderung von Dr. Gerhard Frey. Der Professor ist stellvertretender Leiter des Instituts für Werkstoffe und Werkstoffkunde an der Hochschule Pforzheim und arbeitet zusammen mit der Ingenieurin Regina Weiland und Studierenden sowie dem Ötisheimer Unternehmen Varioplast Konrad Däbritz GmbH an diesem Thema. Ziel des Teams ist eine punktgenaue lenkbare Temperatur in den verwendeten Werkzeugen des Spritzgussverfahrens. „Zur gleichmäßigen, schnellen Erwärmung haben wir verschiedene Möglichkeiten untersucht“, skizzierte Regina Weiland. Die Verwendung eines temperierbaren Heißluftstroms brachte gerade bei der Verringerung der Bindenähte einen deutlichen Erfolg. Die Forschungsergebnisse werden von Varioplast derzeit auch im industriellen Umfeld getestet.

Nicht nur für die Herstellung von komplexen kleineren Bauteilen, sondern auch für größere flache Bauteile, die im Leichtbau vermehrt Verwendung finden, sind die Forschungsergebnisse relevant. „Die eingespritzte Kunststoffmasse muss ein Formteil bis zum Ende ausfüllen und dabei eine gleichmäßige Temperatur haben“, so die Forderung. Die einzelnen Schritte der Temperierung wurden bei den anschließenden Gesprächen intensiv diskutiert. Die Hochschule verfügt über die neueste Technologie des Spritzgussverfahrens und über ausgezeichnete Prüfmöglichkeiten der produzierten Formteile.

„Industrie trifft Hochschule“ bietet eine Austauschplattform zwischen Unternehmen und Wissenschaft. Die Veranstaltungsreihe wird von der Hochschule Pforzheim in Kooperation mit der Cluster-Initiative „Hochform“ des Eigenbetriebs Wirtschafts- und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) getragen. Die Reihe wird am 2. Juni 2016 mit dem Thema Funkenerosion fortgeführt.

100 Orte Industrie 4.0100 Orte für Industrie 4.0

Sehen Sie hinter „Industrie 4.0“ mehr als Zukunftsvisionen und Forschungsthemen? Nutzen oder entwickeln Sie innovative Lösungen in Baden-Württemberg, die intelligente Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen bereits heute umsetzen? Dann bewerben Sie sich doch im Wettbewerb »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg«!

Mit dem Wettbewerb »100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg« zeichnet das Land Baden-Württemberg ab sofort innovative und „anfassbare“ Lösungen für die Digitalisierung der Wertschöpfung in Industrie und Handwerk aus. Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Unternehmen als Ausrüster und Anwender innovativer Lösungen. Kleine und mittelständische Unternehmen im Land Baden-Württemberg werden dabei besonders zur Einreichung ihrer Ideen aufgerufen.

In erster Linie werden Lösungen gesucht, die bereits umgesetzt und „anfassbar“ sind und deren Mehrwert im Vergleich zu bisherigen Lösungen dargestellt werden kann.

Beispielhafte Lösungen werden vom Land Baden-Württemberg prämiert und erhalten eine Auszeichnung. Weiterhin werden ausgewählte Orte im Quartalsrhythmus auf der Interneseite der Allianz Industrie 4.0 BW öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Weitere Informationen zu Industrie 4.0 und zum Wettbewerb finden Sie hier.

Bild- und Textbasis: Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg
INNONET NewsletterDie neue Ausgabe des Newsletters des Unternehmernetzwerkes INNONET Kunststoff ist fertig!

Die erste Ausgabe im Jahr 2016 stellt gleich 14 neue Netzwerkpartner vor und berichtet über die letzten Veranstaltungen bei Design Tech, Engel und Werner Koch Maschinentechnik sowie die Fakuma 2015 und den INNONET-Innovationstag. Darüber hinaus wird das Plastics InnoCentre vorgestellt, das vom Land Baden-Württemberg mit EU-Mitteln gefördert wird und im Jahr 2016 in der ehemaligen Kaserne auf dem Hohenberg in Horb am Neckar entstehen wird.

Die gedruckte Variante kann bei Nadine Kaiser per Mail bestellt werden.
Alle Ausgaben des Newsletters finden Sie hier.

Alle INNONET-Termine 2016 finden Sie hier.
Step Award 2015 – Der Unternehmerpreis für Zukunftsbranchen: Polysecure GmbH ist Preisträger im Bereich „Produkte und Technologie“

Der STEP Award – Der Unternehmerpreis für Zukunftsbranchen,  ist ein etablierter und renommierter Wettbewerb zur Auszeichnung von innovativen und wachstumsstarken Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Polysecure GmbH konnte sich in einem starken Teilnehmerfeld durchsetzten und wurde zum Sieger in der Kategorie „Produkte und Technologie“ gekürt.

Nach der Preisverleihung – von links, die Laudatoren, Herr Herr Dr. Detlef Terzenbach, von der Hessen Trade & Invest GmbH des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, und Herr Dr. Uwe Gerlach, von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. In Ihrer Mitte Herr Jochen Moesslein der Geschäftsführer der Polysecure GmbH. Foto: © Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Die Initiatoren des Step Awards, Infraserv Höchst und Frankfurt Business Media – Der F.A.Z.-Fachverlag, verfolgen gemeinsam mit zahlreichen angesehenen Förderern und Partnern ein Ziel: Unternehmen in der Wachstumsphase wichtige Impulse für ihre erfolgreiche Entwicklung zu geben.
Die erlesene Wettbewerbs-Jury besteht aus Vertretern der Unternehmen, die Förderer und Partner des STEP Award sind, sowie unabhängigen und angesehenen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Nominierung der Teilnehmer erfolgt auf Grundlage festgelegter Teilnahmebedingungen und exakter Auswahlkriterien.  Aus dieser Auswahl  von einhundert nominierten Teilnehmern kamen schließlich nur zehn Unternehmen in die engere Wahl – ins Finale, und wurden genauer von der Jury beleuchtet. Dabei bewertete dieses Gremium die Leistungen der Bewerber in einzelnen Wettbewerbskategorien, wie „Markt/Kunde“, „Produkt/ Technologie“, „Prozesse“, „Finanzen/Nachhaltigkeit“.

Dass sich die Polysecure GmbH im Bereich „Produkte und Technologie“ durchsetzten konnte belegt die unternehmerische Kreativität und Leidenschaft, bestehende Probleme zu erkennen und nachhaltige technologische Lösungen zu erfinden und zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wurde in der Laudatio gewürdigt, dass sich Polysecure bei der Entwicklung intelligenter Partikel nicht nur dem Kampf gegen Plagiate im Bereich hochwertiger Industrie- und Konsumgüter gestellt hat, in diesem Bereich bereits zahlreiche namhafte Markenhersteller schützt, sondern sich in neuen Geschäftsfeldern mit innovativen Markertechnologien etablieren konnte. Die große Zahl relevanter Patentfamilien im Bereich der Materialmarkierung wurde ebenfalls gewürdigt.

Nach der Preisverleihung – von links, die Laudatoren, Herr Herr Dr. Detlef Terzenbach, von der Hessen Trade & Invest GmbH des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, und Herr Dr. Uwe Gerlach, von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. In Ihrer Mitte Herr Jochen Moesslein der Geschäftsführer der Polysecure GmbH. Foto: © Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Die Laudatoren, Herr Dr. Uwe Gerlach, von der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, und Herr Dr. Detlef Terzenbach, von der Hessen Trade & Invest GmbH des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, erwähnten neben den Plagiatschutzlösungen beispielsweise auch die Anwendung „Aktive Verschleißindikation“, mit der insbesondere Maschinenteile erstmalig kontrolliert bis zur Verschleißgrenze genutzt werden können. Ferner stand das neue Sortierverfahren von Polysecure im Mittelpunkt: Materialien wie Kunststoffe können mit geringsten Konzentrationen von eigens entwickelten fluoreszierenden Partikeln markiert und sodann mit den neuen Sortiermaschinen von Polysecure schnell und verlässlich entsprechend ihrer Fluoreszenz sortiert werden.

Kunststoffabfall sorgt heute für eine starke Umweltverschmutzung. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass es mit bisherigem Stand der Technik nicht wirklich möglich ist, die Kunststoffe untereinander schnell, sauber und nach Hersteller oder Anwendung zu trennen beziehungsweise zu sortieren. Mit Hilfe der Polysecure-Fluoreszenzmarker und der patentierten Sortiertechnik kann das Problem gelöst werden. Damit können die Hersteller ihre Kunststoffe wieder bekommen, um sie für neue Produkte zu verwenden, im Sinne eines geschlossenen Materialkreislaufs.

In einem ersten großen Markt, dem der PVC-Fensterprofile, wurde eine eigens konstruierte Sortiermaschine bereits zur industriellen Reife gebracht und geht demnächst für einen ersten großen Kunden in Betrieb. Durch das innovative Sortierprinzip kann dort jetzt zur Verbesserung der Fenster Glasfaser eingesetzt und jederzeit das Glasfaser-PVC vom normalen PVC wieder getrennt werden.

Ein weiterer Beleg für die Bedeutung der Sortierlösung von Polysecure, und der einhergehenden Vorteile und Möglichkeiten eines geschlossenen Materialkreislaufs, ist die Vergabe eines großen EU-Projekts (PETCYCLE) an ein Konsortium mit führenden Unternehmen im Bereich der Kunststoffverpackungen und Konsumprodukte, innerhalb dessen Polysecure die Marker- und Sortiertechnologie einbringt. Das Konsortium wird erstmals einen kompletten Materialkreislauf von Kunststoff-Getränkeflaschen über die Abfallströme bis hin zur Herstellung von Baby-Windeln unter wirtschaftlichen Kriterien demonstrieren.

Die Polysecure GmbH baut in ihrer Strategie auf ein Wachstum am Standort Freiburg, mit dem Firmensitz im BioTechPark. Eine kreatives Umfeld, denn ein weiteres Technologieunternehmen aus gleichem Haus, die BioFluidix GmbH, wurde Sieger in der Kategorie „Prozesse“ und liefert damit den Beweis für ihre industrielle Reife. Ein Standortvorteil in Freiburg ist die Zahl hochqualifizierter Hochschulabsolventen und das Umfeld entsprechender technogisch innovativer Ausgründungen.

Die Polysecure GmbH ist Partner im INNONET Kunststoff. Weitere Informationen zu Polysecure finden Sie hier.
Die Website von Polysecure finden Sie unter www.polysecure.eu
INNONET Kunststoff wächst kontinuierlich

15 Neumitglieder im aktuellen Jahr

Das INNONET Kunststoff startet durch. Dies war eine der Kernbotschaften der beiden Gesichter des innovativen Netzwerks, Geschäftsführer Axel Blochwitz und Projektleiterin Nadine Kaiser, bei der Mitgliederversammlung der stetig wachsenden Initiative im Dezember. 70 Netzwerkpartner kamen zum Jahresabschlusstreffen nach Haslach im Kinzigtal zum Formenbauer FOBOHA (Germany).

70 Teilnehmer besuchten das INNONET-Netzwerktreffen und die Mitgliederversammlung bei der FOBOHA (Germany) GmbH in Haslach i. K.

Die Kunststoffbranche strotzt vor Hightech. Hochkomplexe Anlagensysteme und Anwendungen in einem extrem dynamischen und prosperierenden Umfeld prägen das Gesicht der Branche gerade im Süden Deutschlands. Alleine 15 Neumitglieder als Bilanz des aktuellen Jahres sprechen eine deutliche Sprache. Und das ohne explizite Akquise, wie Nadine Kaiser als für das INNONET Kunststoff zuständige Projektleiterin und kommissarische Geschäftsführerin bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) nicht ohne Stolz betonte.  

Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums in Horb und des INNONET Kunststoff, berichtete über die Meilensteine der Netzwerkarbeit im Jahr 2015.Das INNONET Kunststoff mit Sitz in Horb a.N. etabliert sich in den vergangenen Jahren in einer sich immer schneller drehenden Kunststoffwelt als Kontinuum und effektive Austauschplattform. Und es erreichte einen Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen der Region hinaus. "Unsere Mitglieder sind inzwischen auch im benachbarten Ausland zu finden", erklärt Axel Blochwitz als Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb a.N. bei dem das Netzwerk angesiedelt ist. Dennoch: Horb ist Kunststoff. Dieser Satz verdeutlicht, dass die Neckarstadt auch nach dem Ausscheiden aus dem RegioWIN-Wettbewerb des Landes um EU-Fördermittel mit einem neuen Projekt, dem "Plastics InnoCentre", seinen Weg zum Kunststoff-Herzen der Region konsequent weiterverfolgt. Das "Plastics InnoCentre", ein Showroom mit anwendungsorientiertem Dienstleistungsprofil, schafft eine Heimat für das INNONET Kunststoff und stößt damit bereits in der Initialphase des Projekts auf Interesse bei den Netzwerkmitgliedern.

"Das Jahr 2015 war prall gefüllt mit Aktivitäten", resümierte auch Eberhard Lutz, Bereichsleiter Verkauf Inland bei der ARBURG GmbH + Co KG und Mitglied im INNONET-Steuerkreis, bei der Mitgliederversammlung im Kinzigtal. Mit vier Netzwerktreffen, jeweils einem opulenten und vielbeachteten Gemeinschaftsstand auf den internationalen Leitmessen Fakuma in Friedrichshafen und der Moulding Expo in Stuttgart sowie dem INNONET Innovationstag Anfang Dezember an der DHBW in Horb bot das Netzwerk ein umfangreiches und attraktives Programm für alle Sparten der Branche.  

Die Veranstaltung bei der FOBOHA (Germany) GmbH, einer Tochter der Adval Tech Holding AG, nutzten die INNONET-Mitglieder um das innovative Unternehmen mit drei Standorten in Deutschland, der Schweiz und in China näher kennenzulernen. FOBOHA entwickelt und produziert anspruchsvolle Spritzgießformen für die Kunststoffbranche. Das Unternehmen fokussiert auf Mehrkomponententechnik und konzipiert maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Kunden in aller Welt.

Rainer Armbruster, Geschäftsführer der FOBOHA (Germany) GmbH, erläutert beim Betriebsrundgang die Kernkompetenzen seines Unternehmens. „Wir stellen mehr als 120 komplexe Kunststoffspritzguss-Werkzeuge jährlich in unserem größten Werk in Haslach her, das aus vollklimatisierten Fertigungshallen und einem 1500 m² großen Technologiezentrum besteht“, so Rainer Armbruster, Geschäftsführer von FOBOHA. „Seit über 40 Jahren entwickeln wir innovative Technologien und bieten tadellose Serviceleistungen rund um das Kunststoff-Werkzeug an.“
Mit den Werkzeugen werden präzise Produkte in hohen Stückzahlen für die unterschiedlichsten Branchen hergestellt - auf einem Werkzeug werden anschließend beim Kunden beachtliche 1,5 Milliarden Teile pro Jahr produziert. Beim anschließenden Rundgang konnten die Teilnehmer fachsimpeln und einen beeindruckenden Einblick in die Produktion des Unternehmens gewinnen.

  • Armbruster_GF_Foboha_web
  • Blochwitz_GF_TZHorb_web
  • Gesprch2_web
  • Gesprch3_web
  • Gesprch4_web
  • Gesprch5_web
  • Teilnehmer_Foboha1_web
  • Teilnehmer_web
  • Unternehmensbesichtigung_Foboha_web
  • Urkunde_Klumpp_web
  • Urkunde_Vetter2_web
  • Urkunde_Vetter_web


Weitere Informationen zu FOBOHA finden Sie hier.
INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323