Hannover Messe 2016 widmet sich den USA

Die Hannover Messe besitzt als Leitmesse im Bereich industrielle Fertigung globale Strahlkraft. Für das Jahr 2016 bietet die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald gemeinsam mit Baden-Württemberg International den Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald wieder eine attraktive Möglichkeit zur Präsenz auf dem internationalen Messeparkett in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Die Hannover Messe findet vom 25. - 29. April 2016 statt.

Die erst kürzlich von der Deutschen Messe offiziell vorgestellten Zahlen der Hannover Messe 2015 verdeutlichen eine weitere Internationalisierung bei Besuchern und Ausstellern. Demnach kamen rund 36 Prozent aller Messebesucher aus dem Ausland, die Hälfte davon aus Ländern der Europäischen Union. Es wurden rund 6.500 Ausstellern und knapp 217.000 Besuchern verzeichnet.

Nach der Messe ist vor der Messe. Dies gilt auch für das Messe-Team der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH (WFG). „Wir von der WFG sind vom Mehrwert der Hannover Messe als Präsentationsplattform überzeugt und werden deshalb auch für 2016 in Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International (bw-i), der Standortagentur des Landes, einen Gemeinschaftsstand organisieren, um unseren Unternehmen eine optimale und attraktive Form der globalen Darstellung bieten zu können“, erklärt Holger Rothfuß, zuständiger Projektleiter für die Hannover Messe bei der WFG.

Die Hannover Messe im kommenden Jahr bietet ein Novum und ist deshalb für viele Unternehmen von besonderem Interesse: der Auftritt der USA, der globalen Wirtschaftsmacht Nummer Eins, feiert Premiere als Partner der weltgrößten Industrieschau.

Interessenten am Gemeinschaftsstand der Region Nordschwarzwald wenden sich an die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, Holger Rothfuß, Telefon 07231-1543694

Weitere Informationen finden Sie hier.
Der Web-Kompetenzatlas "Industrie 4.0" trägt dazu bei, das Thema Industrie 4.0 in Baden-Württemberg weiter voranzubringen und erste Lösungen umzusetzen. Für teilnehmende Organisationen bietet er die Möglichkeit, sich im Leitmarkt für Industrie 4.0 zu positionieren und damit den Wirtschaftsraum Baden-Württemberg nachhaltig zu stärken.

Den Kompetenzatlas "Industrie 4.0" für Baden-Württemberg finden Sie hier.
Ein Antragsformular steht unter dem angegebenen Link zur Verfügung.
INNONET Kunststoff vom 13.-17. Oktober auf der Fakuma 2015 in Friedrichshafen

Geballte Kunststoff-Kompetenz am Bodensee

Das INNONET Kunststoff präsentiert sich vom 13. bis 17. Oktober 2015 bereits zum siebten Mal auf der FAKUMA, der internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen. Zwölf INNONET-Mitgliedsunternehmen belegen in der Zeppelinstadt eine Standfläche von 120 Quadratmetern und präsentieren sich und das INNONET Kunststoff als innovative Plattform der Kunststoffbranche aus Baden-Württemberg.

Im Netzwerk engagieren sich mehr als 70 Unternehmen, die nahezu die gesamte Wertschöpfungskette im Kunststoffbereich abdecken. Die Kompetenzen reichen vom Formen- und Werkzeugbau, dem Spritzgießmaschinenbau über die vielfältige Kunststoffverarbeitung bis hin zu nachgelagertern Prozessen, wie dem Bedrucken, der Laserbearbeitung sowie dem Messen und Prüfen.

Das große Plus des INNONET Kunststoff als eines der mitgliederstärksten Unternehmensnetzwerke der Branche in Süddeutschland ist die enge Verzahnung der Mitgliedsbetriebe. Auf dem großflächigen Gemeinschaftsstand in Friedrichshafen präsentieren die zwölf Unternehmen ihre Produktpalette und vielfältige Leistungen entlang der Kunststoff-Wertschöpfungskette. Vom Granulatvertrieb, dem Formen- und Werkzeugbau, Anlagen- und Maschinenbau, Kunststoff-Spritzguss und Metall-Kunststoff-Verbund, über Automatisierungslösungen bis hin zu Dienstleistungen ist ein umfangreicher Kompetenz-Mix auf dem Gemeinschaftsstand vertreten.

Fakuma 2014 GesamtstandINNONET















Die Fakuma selbst ist wie das Produkt welches eine Woche lang am Bodensee im Fokus steht: bunt und voller kreativer Ideen „Die Kompetenzen auf unserem Messestand sind so vielfältig wie die Messe selbst“, so Nadine Kaiser, die als Projektleiterin bei der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH den Gemeinschaftsstand zum wiederholten Male organisiert. „Die Fakuma ist ein bewährter und europaweit anerkannter Branchen-Marktplatz, auf dem die namhaften kunststoffaffinen Unternehmen aus dem Nordschwarzwald natürlich nicht fehlen dürfen.“

Interessenten sind herzlich zu einem Besuch der Messe eingeladen. Eintrittskarten für die Fakuma 2015 sind bei der WFG Nordschwarzwald erhältlich (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) .

Die Aussteller auf dem INNONET-Gemeinschaftsstand in Halle A3, Stand 3211:

  • fischerwerke GmbH & Co. KG, Horb a. N.
  • FRANK plastic AG, Waldachtal
  • F&W Frey & Winkler GmbH, Königsbach-Stein
  • Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Gärtringen
  • Gindele GmbH, Neuhausen
  • Hermann Hauff GmbH & Co. KG, Pforzheim
  • Lang Kunststoffe, Gaggenau/Baden
  • Leicht Stanzautomation GmbH, Bretten
  • PROPLAS GmbH, Dornstetten
  • Strohheker Kunststoffteile und Metallwaren GmbH, Pforzheim-Huchenfeld
  • Taller GmbH, Waldbronn
  • Walther Flender GmbH, Freiberg a.N.

Der Gemeinschaftsstand des INNONET Kunststoff wird gefördert vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

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Impressionen und einen Bericht zur Fakuma 2014 finden Sie hier.
fischer und Sortimo gründen Joint Venture für neue Werkstoffe am Bau

Neue Werkstoffe für den Bau

Die ersten FISCO-Produkte werden aus harzgetränkten Glasfasergarnen im Pultrusionsverfahren hergestellt. Die speziell für dieses Verfahren konstruierten Maschinen befinden sich am Standort von Sortimo in Zusmarshauen am Stammsitz und garantieren eine hohe Qualität des Werkstoffes.Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Bauelementen aus faserverstärkten Kunststoffen für das Bauwesen beschreibt das Geschäftsmodell der neugegründeten FISCO GmbH mit Sitz im bayrischen Zusmarshausen. Das Joint Venture des Befestigungsspezialisten fischer, Waldachtal, und des Markführers von Fahrzeugeinrichtungen Sortimo International, Zusmarshausen, nimmt seine Tätigkeit im Juni 2015 auf.

"Unser gemeinsames Ziel ist die Vermeidung von Verschwendung am Bau durch die optimale Ausnutzung von Materialeigenschaften, die Verbesserung der Energieeffizienz von kompletten Bausystemen und die zeitsparende ein-fache Montage von Bauelementen", erklärt Dr. Christian Heine, Geschäftsführer der Bereiche Vertrieb & Marketing Befestigungssysteme und neue Geschäftsfelder der fischerwerke GmbH & Co.KG. "Damit setzen wir neue Maßstäbe in der vorgefertigten Modulbauweise und unterstützen nachhaltiges Bauen."

"Sortimo und fischer bündeln ihr langjähriges Know-how und ihre Stärken als weltweit agierende Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von Produkten aus Kunststof-fen in der FISCO, um bestehende Bauelemente aus neuen Werkstoffen zu optimieren und neue innovative Bausyste-me zu kreieren mit denen sich Bauwerke nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlicher fertigen lassen", ergänzt Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH. "Im Zentrum der Entwicklung stehen modulare Produkt- und Systemlösungen aus neuartigen Werkstoffen wie zum Beispiel Faserverbundwerkstoffen."

Sortimo International verfügt durch seine langjährige Erfahrung bei der Herstellung von Fahrzeugeinrichtungen und mobilen Transportlösungen sowie Boxen- und Koffersystemen für Handwerk, Handel und Industrie über große Branchenkompetenz und Sachverstand hinsichtlich der Verarbeitung von Faserverbundstoffen. fischer besitzt als Pionier bei der Entwicklung und Produktion von Befestigungssystemen und kinematischen Bauteilen für den Fahrzeugin-nenraum aus Kunststoff große Erfahrungen in der Werkstofftechnologie und der Realisierung innovativer Lösungen besonders im Bauwesen. Darüber hinaus verfügt fischer seit Jahrzehnten über internationales Prozess-Know-how bei Montage- und Installationsabläufen auf Baustellen.

Reinhold Braun, Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH, Dr. Christian Heine, Geschäftsführer der Bereiche Vertrieb & Marketing Befestigungssysteme und neue Geschäftsfelder der fischerwerke GmbH & Co. KG, Klaus Emler Geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo International GmbH und Günther Hirt, Projektleiter der neugegründeten FISCO GmbH, Zusmarshausen, setzen der Verschwendung am Bau neue modular auf-gebaute und energieeffiziente Bausysteme entgegen."Im Rahmen unseres Joint Ventures werden wir mit der FISCO GmbH zunächst nachhaltige Bauelemente entwickeln und vermarkten, die bislang noch aus anderen Materialien bestehen", erklärt Dr. Heine. Die Produkte bieten mit der Verwendung neuer Werkstoffe höhere technische Leistungseigenschaften, z.B. thermische Trennung zur Erhöhung der ökologischen Gebäudeeffizienz. Sie sollen einfach zu verarbeiten sein und bieten funktionsintegrierende Systemlösungen. Das reduziert u.a. die Anzahl von Einzelteilen bei der Installation und steigert die Wertschöpfung im Montageprozess durch weniger Arbeitsschritte und die Vermeidung von Fehleranfälligkeit. Gleichzeitig lässt sich die Verschwendung von Ressourcen deutlich reduzieren.

Dazu wurde am Standort Zusmarshausen eine neue Anlage installiert mit der die ersten FISCO-Produkte aus harzgetränkten Glasfasergarnen im Pultrusionsverfahren hergestellt werden.

"Zusammen mit einem weiteren Partner arbeiten wir aktuell an der Entwicklung von vorgefertigten Außenschichten aus glasfaserverstärkten Kunststoffen zur Steigerung der Energieeffizienz von Fenstern. Dieses Produkt stellen wir noch in diesem Jahr vor", gibt Günther Hirt, Projektleiter des neu-en Joint Ventures, einen Ausblick auf die Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Textbasis: fischerwerke GmbH & Co. KG
Bildbasis: Foto: © Sortimo International GmbH, Zusmarshausen
RZ LeichtbauBW Logo 4CMehr als 1.500 Klicks in knapp vier Wochen - der neue Imagefilm "Less is more – Lightweight Technology from Baden-Württemberg" ist ein echter Hingucker.

Den Imagefilm von Leichtbau BW finden Sie hier.
KunststofftagBW 2015Am 24. Juni 2015 findet der Kunststofftag Baden-Württemberg in Eppingen statt.

Termin: 24. Juni 2015, ab 9.30 Uhr
Ort: Hardwaldhalle, Eppingen, Berliner Ring 18, 75031 Eppingen
Teilnahmegebühr: 150,- € (zzgl. 19% MwSt.) pro Person, 100,- € (zzgl. 19 % MwSt.) für Mitglieder des INNONET Kunststoff
Darin enthalten: Getränke und Mittagessen

Eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Themen:
  • CFK (Pressen, Lasern, Reparieren)
  • Materialien (Strahlenvernetzung, Lokale Verstärkung, Hochleistung)
  • Effiziente Produktion (Industrie 4.0, Etagenformen, 3D-Druck)

So vielfältig wie die Kunststoffe selbst sind auch deren Anwendungsmöglichkeiten - von hochkomplexen Produkten für die Medizintechnik über Rohstoffe für die Textilbranche, bis hin zu Hightech-Anwendungen im Fahrzeugbau. Die Unternehmen in Baden-Württemberg beherrschen all diese Facetten und bieten ein umfassendes Kunststoff-Know-how an.

Auf dieser Grundlage organisiert der KunststoffDIALOG im Wirtschaftsraum Heilbronn gemeinsam mit dem INNONET Kunststoff und dem Technology Mountains e.V. am 24.06.2015 den Kunststofftag Baden-Württemberg.

Im Rahmen des Kunststofftages Baden-Württemberg wird auch eine begleitende Ausstellung koordiniert, bei der sich Unternehmen, Zulieferer oder Dienstleister aus dem Bereich der Kunststoffverarbeitung präsentieren können. Mitglieder des INNONET Kunststoff erhalten sowohl hier als auch bei den Tagungsgebühren einen Nachlass. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Flyer.
INNONET Kunststoff zu Gast bei Spritzgießmaschinenhersteller Engel in Wurmberg

Maschinen passen sich Kundenanforderungen an 

Präzision ist nicht genug. Unter dem Thema „Spritzgießmaschinenbau“ stand das Anforderungsprofil moderner Anlagen im Fokus des zweiten Netzwerktreffens des INNONET Kunststoff im Jahr 2015. Mehr als 60 Netzwerkpartner des INNONET Kunststoff informierten sich am 12. Mai im Technologieforum Stuttgart der Engel Deutschland GmbH in Wurmberg über Trends im Kunststoff-Maschinenbau.

Claus Wilde, Niederlassungsleiter des Engel-Standortes Wurmberg, stellt das Unternehmen vor und berichtet von Trends im Bereich Spritzgießmaschinenbau.  

Die Anforderungen an moderne Kunststoffteile sind extrem vielfältig: Je nach Einsatzgebiet müssen diese qualitativ hochwertig, stabil, formbeständig und leicht oder mit besonderen Oberflächen ausgestattet sein, um nur einige Eigenschaften zu nennen. Kriterien wie die Ressourcen- und Energieeffizienz, die Lieferzeiten und letztendlich auch die Produktpreise rücken immer mehr in den Fokus der Kunden. 

Als Anbieter innovativer Anlagen bietet Engel mit zahlreichen Produktionswerken und Niederlassungen weltweit, davon vier in Deutschland, ein umfassendes Leistungsportfolio für sämtliche kunststoffverarbeitende Branchen an. Engel bietet Superlative: Die größte Anlage ist 25 Meter lang und wiegt im aufgebauten Zustand fast 600 Tonnen. Weitere 150 Tonnen Werkzeuggewicht kommen hinzu. Mit diesen Dimensionen ist die Anlage in der Lage komplette Regenwassertanks zu produzieren.

„Moderne Spritzgießanlagen sind komplexe Systeme und haben deshalb einen hohen Bedarf an technischem Support“, erklärte Claus Wilde, Engel-Niederlassungsleiter in Wurmberg. Der Dienstleistungsgedanke steht im Mittelpunkt der Firmenphilosophie des österreichischen Familienunternehmens. „Mit dem Standort sind wir näher bei unseren südwestdeutschen Kunden, die wir mit einem 20-köpfigen Service-Team betreuen oder für die wir Trainings, Praxisworkshops oder Fachveranstaltungen anbieten“, so Claus Wilde.

Der Niederlassungsleiter skizzierte bei seinem Vortrag das Profil der Anlagen für die Kunststoff-Zukunft: „Spritzgießmaschinen werden in Kürze in der Lage sein, noch mehr Produktionsschritte parallel durchzuführen, noch mehr Komponenten in einem Vorgang zusammenzubringen und am Ende des Prozesses ein einbaufertiges Produkt zu noch niedrigeren Stückkosten auszugeben“. Der Spritzgieß-Profi Wilde ist sich sicher, dass diese hochkomplexen Kunststoffteile zukünftig noch stärker heute gebräuchliche Materialien wie Glas oder Metall ersetzen werden.

Für INNONET-Projektleiterin Nadine Kaiser war das zweite Netzwerktreffen einmal mehr ein gelungener Branchentreffpunkt: „Die hohe Teilnehmerzahl belegt, dass die Themen unserer Veranstaltungen ankommen und wir unseren Partnern eine wertvolle Informations- und Austauschplattform anbieten können. Im Mittelpunkt bei allen Aktivitäten im INNONET Kunststoff steht die Vernetzung der Unternehmen und letztlich die Förderung des unternehmerischen Erfolgs.“

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Weitere Informationen zur Engel Deutschland GmbH finden Sie hier.
Das INNONET Kunststoff und das französische Kunststoffnetzwerk Plastipolis kooperieren

Deutsch-französische Kunststoff-Allianz besiegelt

Im Beisein von Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, überreicht der INNONET-Steuerkreis die Mitgliedsurkunde an die Kollegen von Plastipolis. v.l. Dr. Ulrich Mohr-Matuschek, Nadine Kaiser, Axel Blochwitz, Maude Le Dantec, Steffen Schoch, Dr. Joachim Schätzle, Eberhard Lutz, Ulrich Kromer von Baerle.Für den Erfolg der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist gerade die Arbeit in funktionierenden Netzwerken von zentraler Bedeutung. Auf der Moulding Expo in Stuttgart vereinbarten die beiden Kunststoffnetzwerke INNONET Kunststoff - mit seinem Ursprung in der Region Nordschwarzwald - und PLASTIPOLIS - mit Sitz im französischen Lyon in der baden-württembergischen Partnerregion Rhône-Alpes - eine enge Kooperation und die Forcierung länderübergreifender Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Kunststoffunternehmen, Dienstleistern, Zulieferern und Hochschuleinrichtungen.

Was im Januar dieses Jahres mit einer vom Land Baden-Württemberg geförderten Expertenreise in die französische Region Rhône-Alpes begann, konnte jetzt mit der Unterzeichnung der deutsch-französischen Partnerschaftsurkunde und der damit verbundenen gegenseitigen Mitgliedschaft des INNONET Kunststoff, als  größtem unternehmensgetriebenen Kunststoffnetzwerk in Süddeutschland und dem größten französischen Kunststoffnetzwerk Plastipolis, erfolgreich fortgesetzt werden. INNONET-Chef Axel Blochwitz, gleichzeitig Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, unterzeichnete zusammen mit dem Plastipolis-Generaldirektor Patrick Vuillermoz auf der in Stuttgart stattfindenden Werkzeug- und Formenbaumesse Moulding Expo eine Partnerschaftserklärung.

Unterzeichnung der Partnerschaftserklärung. v.l. Axel Blochwitz, Geschäftsführer TZ Horb GmbH & Co. KG, Patrick Vuillermoz, Generaldirektor des französischen Clusters Plastipolis, Steffen Schoch, WFG-Geschäftsführer. Darin vereinbaren die beiden führenden Kunststoffnetzwerke in Süddeutschland und Frankreich die gegenseitige Mitgliedschaft, den Informationsaustausch und wechselseitige Einladung zu Veranstaltungen als auch die Verlinkung auf Websites und die Zusammenarbeit bei der Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften. „Der besondere Reiz der Kooperation besteht vor allem darin, dass wir über unsere gut strukturierte Clusterarbeit die Internationalisierung der Region Nordschwarzwald vorantreiben können, unsere Region international ins Gespräch bringen und damit auch interessanter Partner für EU-Projekte werden“, betont WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch.

Die WFG Nordschwarzwald führt seit vielen Jahren im Managementauftrag das gesamte operative Netzwerkmanagement des INNONET Kunststoff mit über 70 Mitgliedern. Netzwerktreffen, Gemeinschaftsmessen, Marketingservices, Fachkräftegewinnung, Innovationstage und die gemeinsame Antragstellung von EU-Projekten sind zentrale Aktivitäten dieses unternehmensgetriebenen Netzwerks, welches 2014 auf sein bislang erfolgreichstes Jahr zurückblickt und jüngst mit dem Fraunhofer-Institut in Pfinztal und der Universität Stuttgart neue Wissenschaftspartner gewinnen konnte.  

„Das ist Teil des gelebten europäischen Gedankens, den wir in anderen europäischen Ländern fortsetzen wollen“, resümierte Axel Blochwitz, der bereits weitere Kunststoffnetzwerke in Italien, Portugal und Spanien im Fokus hat.

Messestand des französischen Clusters Plastipolis auf der Moulding Expo.












Empfang am Stand von Plastipolis. v.l. Dr. Joachim Schätzle, fischerwerke, mit INNONET-Projektleiterin Nadine Kaiser und WFG-Projektleiterin Claire Duval.













INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323