Mit der offiziellen Eröffnung des Plastics InnoCentre in der ehemaligen Horber Kaserne schafft das INNONET Kunststoff eine repräsentable Anlaufstelle für die Kunststoffbranche. Das Unternehmensnetzwerk befindet sich auf Wachstumskurs und erschließt sich nun mit dem Plastics InnoCentre neue Tätigkeitsfelder.

Willkommen zuhause! Mit griffigen Worten begrüßte Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb a. N., bei dem das INNONET Kunststoff angesiedelt ist, die über hundert Gäste in den neuen Räumen des Plastics InnoCentre. Dort, wo sich einst Sanitätsoffiziere verwirklichten, erinnert heute kaum noch etwas an die militärische Vergangenheit: Vitrinen offenbaren Hightech und die schmucken Räumlichkeiten empfehlen sich für anspruchsvolle Events in der Kunststoffbranche und darüber hinaus.

Axel Blochwitz 2

„Innovationen werden von Menschen gemacht und Menschen brauchen Räume“, so einfach und doch plakativ formulierte Stephan Klumpp, Mitglied des Steuerkreises des INNONET Kunststoff, die Notwendigkeit einer physischen Anlaufstelle für das dynamische Kunststoffnetzwerk. Horb wird mit dem Plastics InnoCentre zum Kunststoff-Brennpunkt in Deutschlands Süden. Natürlich freute dies insbesondere den Landrat des Landkreises Freudenstadt Dr. Klaus Michael Rückert sowie Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger, die beide dem Projekt einen enormen Mehrwert für die Region und die beteiligten Unternehmen attestierten.

Das Plastics InnoCentre steht für die Weiterentwicklung des Netzwerks und stieß bei seiner Einweihung im Rahmen der Mitgliederversammlung des INNONET Kunststoff auf große Resonanz.

Das INNONET Kunststoff wächst stetig und nachhaltig. Die Anzahl der Mitglieder dürfte im kommenden Jahr die einhundert übersteigen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Schaffung einer ständigen Anlaufstelle mit Schaufenster-Charakter nur konsequent. „Der Charme an der Sache waren die Fördermittel des Landes und der Europäischen Union, die uns dieses Projekt ermöglichten“, verrät Blochwitz. „Saß auch vor zwei Jahren der Schock über das Aus beim RegioWIN-Wettbewerb tief, zeigt die Eröffnung heute, dass wir innovativ genug unterwegs sind, um schnell etwas Neues auf die Beine zu stellen“, erklärte der Horber Wirtschaftsförderer augenzwinkernd. Hinter dem Konzept des Plastics InnoCentre steckt weit mehr als schmucke Räumlichkeiten mit reichlich designorientiertem Interieur, die gleich bei der Eröffnung den ultimativen Stresstest in Sachen Besucherfrequenz auszuhalten hatten.

Was genau, verriet Projektleiter Udo Eckloff: Das INNONET Kunststoff soll in seiner nächsten Evolutionsstufe mit einer Vielzahl neuer Dienstleistungsansätze und Services rund um das Plastics InnoCentre punkten. Die Initiierung von Kooperationsprojekten beispielsweise beim Recycling von Kunststoff oder im automobilaffinen Leichtbau nannte Eckloff als Projektbeauftragter stellvertretend für die Vertiefung und Weiterentwicklung des Netzwerkgedankens. Überhaupt bietet Netzwerken einen signifikanten Mehrwert für die beteiligten Unternehmen. Diese statistisch untermauerte Aussage hatte Gerd Meier zu Köcker, Leiter der Clusteragentur BW,  im Handgepäck, der eine ebenso interessante wie informative Diskussionsrunde der Steuerkreismitglieder moderierte.

Weitere Informationen zum Plastics InnoCentre finden Sie hier.
Innovationstag gibt Vorgeschmack auf die Werkzeug- und Formenbaumesse Moulding Expo 2017

INNONET Innovationstag bringt Visionäre und Netzwerker zusammen

Der Name ist Programm: reichlich Visionäres und innovative Fertigungstechniken standen im Fokus beim diesjährigen Innovationstag des INNONET Kunststoff  im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) der Messe Stuttgart. Der Saal war rappelvoll. Die einzige besucheroffene Veranstaltung des INNONET Kunststoff zog Experten und Interessierte gleichermaßen auf die Fildern.

Bildnachweis: WFG Nordschwarzwald / Rothfuß

Die Wahl des Veranstaltungsort für den diesjährigen Innovationstag des INNONET Kunststoff fiel nicht ohne Grund auf das ICS: Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen einer Vorschau auf die Moulding Expo 2017, die zugleich Mitveranstalter des Formats war.
Bildnachweis: FORM+Werkzeug / Susanne SchröderNach ihrer fulminanten Premiere im Jahr 2015 etablierte sich diese Leistungsschau auf der Messe Stuttgart als feste Größe in der Branche, mit dem INNONET Kunststoff als leistungsfähigen Partner. Die Platzierung des Innovationstages am selben Standort wie bei der Erstausgabe vor fünf Jahren zeigte auch eines eindrücklich: der Innovationstag funktioniert! So prägnant formulierte es Eberhard Lutz, Mitglied des INNONET Kunststoff Steuerkreises und Vertriebsleiter Inland bei der ARBURG GmbH +Co KG in Loßburg.

Am dualen Grundkonzept des Innovationstags als einzige besucheroffene Veranstaltung im INNONET Kunststoff-Veranstaltungsportfolio hat sich bis heute nichts geändert: „Der Workshop-Charakter mit hohem fachlichen Anspruch, ergänzt um eine attraktive Leistungsschau, kommt hervorragend bei den Teilnehmern und Ausstellern an“, sagte INNONET Kunststoff Projektleiterin Nadine Kaiser von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald. Die Tatsache, dass die komplette Ausstellungsfläche ausgebucht war, spreche für sich und das Interesse am Netzwerk, so Kaiser. 120 Teilnehmer und 30 Aussteller auf der begleitenden Fachausstellung nutzten die Plattform, um Kontakte zu pflegen und neue Netzwerke aufzubauen.

Bodenständig bis visionär, die Themenspanne beim Innovationstag ist bewusst beachtlich. „Die Branche ist extrem vielfältig und dies herauszustellen ist unsere Intention beim Innovationstag“, formulierte Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb, den Anspruch an die Veranstaltung. Die Notwendigkeit  dessen untermauerte Richard Pergler, Moderator und Chefredakteur des Verlags moderne industrie. Seiner Meinung nach regiere in der Branche durchweg urschwäbisches Understatement: „Tue Gutes und lass Dich dabei nicht erwischen“. Dieses Credo sei seiner Meinung nach jedoch nicht der richtige Weg, um den Herausforderungen der Zukunft zu  begegnen. „Die Konkurrenz sitzt woanders und nicht vor unserer Haustür“. Mit diesen Worten brach Pergler eine Lanze für eine noch intensivere Vernetzung der Unternehmen und die aktive Darstellung der Branche als Innovations- und Technologietreiber.

Bildnachweis: FORM+Werkzeug / Susanne SchröderKunststoff ist ein Werkstoff-Youngster: „4000 Jahre Bronze, mehr als 100 Jahre Polymer, da kann noch viel passieren“, so  Prof. Dr. Thomas Seul, Präsident des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer. Mit seinem plakativen Vergleich plädierte er für mehr Kreativität in den Konstruktionsbüros: „In 10 Jahren machen Sie 80 Prozent Ihres Umsatzes mit heute noch unbekannten Produkten“. Seul hält die Zeit deshalb reif für einen Perspektivenwechsel in der Kunststoffbranche: „Treiber ist das Produkt, produziert wird also in Zukunft, was der Markt verlangt und nicht, was die Technologie hergibt“.  


Impulse von außen gepaart mit Best-Practice-Beispielen von Mitgliedern sind Erfolgsrezepte des Innovationstages. Den netzwerkinternen Part bestritt in diesem Jahr Andreas Sutter von der Meusburger Georg GmbH & Co KG, dem bislang einzigen österreichischen Unternehmen im INNONET. „Wissensmanagement klingt unspektakulär, schafft aber Wettbewerbsvorteile und ist damit ein klarer Erfolgsfaktor, um das Wissen im Unternehmen sicherzustellen“. Mit dieser Materie widmete sich Sutter einem Thema, welches in vielen Unternehmen geradezu stiefmütterlich behandelt wird, beim führenden österreichischen Hersteller von Normalien für die Kunststoffbranche jedoch vorbildlich gelöst ist.
Kunststoffe sind das zentrale Element visionärer Fahrzeug- und Antriebskonzepte. Diesen Themenbereich beleuchteten gleich zwei Referenten: Karim Bahroun von der Robert Bosch GmbH bot seinem Publikum intensive Einblicke in die Arena 2036, die Automotiv-Forschungsplattform und automobile Zukunftsschmiede des Landes Baden-Württemberg. Dr. Markus Koppe, der zweite Österreicher im Referentenpool, lenkte den Blick auf die zukunftsträchtige Synthese aus Kunststoff und Elektronik. „Smart Plastics“ nennt sich die Unternehmens- und Technologieplattform in Oberösterreich, die eine Entwicklung hochkomplexer elektronischer Bauteile sowie Folientechnik beispielsweise für Bedienelemente im Fahrzeuginnenraum oder in Haushaltselektronik vorantreibt.

Die Fertigungstechnik nimmt traditionell einen breiten Raum beim Innovationstag ein. Prof. Dr. Steffen Ritter von der Hochschule Reutlingen stellte Möglichkeiten und Grenzen 3D-gedruckter Werkzeugeinsätze dar. Christian Theel von der Neoplas GmbH und Jörg Buch von der Werner Wirth System GmbH beschäftigten sich ebenso wie Dr.-Ing. Lienhard J. Paterok vom F&E-Zentrum für Oberflächen und Höchstleistungswerkzeugbau mit Themen rund um die Oberflächenveredelung von Kunststoffen und Werkzeugen.   

Der INNONET Innovationstag 2016 wurde in diesem Jahr gemeinsam mit der Messe Stuttgart veranstaltet und von Partnern wie dem Verband der Deutschen Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) und Baden-Württemberg International (bw-i) unterstützt.

Weitere Informationen und Impressionen vom Innovationstag finden Sie hier.

Bildnachweis: WFG Nordschwarzwald / Rothfuß

Bildnachweise: WFG Nordschwarzwald / Rothfuß, FORM+Werkzeug / Schröder
Workshops sind begehrt

Viele Wege führen bekanntlich zum Ziel, oder im industriellen Bereich zum fertigen Produkt. Innerhalb der Kunststoffbranche bekommt diese Erkenntnis durch die Entwicklung innovativer Verfahren und Prozesse eine neue Dimension, und eben dies beschäftigte die Teilnehmer des INNONET Kunststoff bei zwei Workshops in den Räumen des Horber Unternehmens promod Prototypenzentrum GmbH.

Die Kunststoffbranche ist extrem dynamisch und der Innovationsdruck auf die Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette hoch. Aus der Notwendigkeit vieler Unternehmen zur Spezialisierung und Konzentration auf Kernprozesse im Bereich Produktion entwickelten sich Unternehmen wie die Horber promod Prototypenzentrum GmbH, als Anwendungsscout im Bereich Entwicklung und Prototypenherstellung. Neue Produktionsverfahren, kürzer werdende Produktzyklen, der Druck zur schnelleren Produktentwicklung und nicht zuletzt die zunehmende Individualisierung schaffen Raum für entwicklungsnahe Dienstleistungen in der Kunststoffbranche wie sie das Horber Unternehmen anbietet.

Den richtigen Ansatz bei der Produktentwicklung diskutierten die Mitglieder des Netzwerks INNONET Kunststoff beim Horber Unternehmen promod Prototypenzentrum GmbH.

Im Fokus der Workshops des INNONET Kunststoff standen die Möglichkeiten der generativen Produktionsverfahren, also die schnelle effektive damit auch kostengünstige Fertigung von Modellen, Mustern, Prototypen, Werkzeugen und Endprodukten. Breiten Raum nahm das vieldiskutierte Thema 3D-Druck ein. Aus gutem Grund, denn die Entwicklungsschritte innerhalb dieses Branchensegments sind riesig und das Verfahren aufgrund des immensen Wettbewerbsdruck bei gleichzeitig immer kleiner werdenden Stückzahlen eine echte Alternative zu traditionellen Produktionsverfahren. „Rapid Prototyping ist die Erstellung von Musterteilen in kurzer Zeit“, beschreibt promod-Geschäftsführer Florian Schmidt die tägliche Herausforderung. „3-D Druck ist dabei nur eine Möglichkeit, um dies zu realisieren. Wir bei promod setzten dazu weitaus mehr Technologien ein.“

Die Schaffung von Synergien durch unternehmensübergreifende Angebote bis hin zu Kooperationen sind ein erklärtes Ziel des INNONET Kunststoff. Die Resonanz auf die angebotenen Workshops bei  promod zeigten einmal mehr sehr deutlich, dass diese Strategie den Nerv der Unternehmen trifft: Die Veranstaltung war derart schnell ausgebucht, dass ein zweiter Termin innerhalb einer Woche seitens der Netzwerkmitglieder gewünscht wurde.

Für die Unternehmen der Kunststoffbranche ist der Unternehmensübergreifende, fachliche Austausch wie ihn das INNONET bietet essenziell. Das nächste Veranstaltungs-Highlight des Kunststoff-Netzwerks wirft bereits seine Schatten voraus: Am 22. November findet im Internationalen Congresscenter auf der Messe Stuttgart der diesjährige Innovationstag als einziges publikumsoffenes Branchenevent im Jahreszyklus statt.

Weitere Informationen zu promod finden Sie hier.
INNONET Kunststoff präsentiert sich im Schulterschluss mit dem Land Baden-Württemberg auf internationaler Kunststoff-Messe

Region Nordschwarzwald zeigt einmal mehr ihre Kunststoff-Kompetenz

Im Oktober präsentierte sich das INNONET Kunststoff als einer von mehr als 3.000 Ausstellern auf der K Messe in Düsseldorf. Eine Woche lang trafen sich 230.000 investitionsfreudige Besucher und Vertreter der Kunststoff-Industrie aus aller Welt in Düsseldorf, um Neues und Bewährtes zu auszutauschen und Geschäfte abzuschließen.

Die internationale Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentiert sich auf der K Messe in Düsseldorf in bester Verfassung. Sie profitiert von einem weltweit wachsenden und qualitativ anspruchsvollen Endver-brauchermarkt und steht für eindrucksvolle Innovationsstärke entlang der gesamten Wertschöpfungs-kette. Die außerordentlich gute Konjunktur des Wirtschaftszweiges und die positiven Zukunftsaussichten prägten die weltgrößte Messe der Branche und sorgten für hervorragende Stimmung bei den 3.285 Aus-stellern der K 2016 in Düsseldorf. 230.000 Fachbesucher aus mehr als 160 Ländern wurden an den acht Tagen der K 2016 in den Messehallen gezählt.

Wo Kunststoff stattfindet, darf das INNONET Kunststoff nicht mehr fehlen, denn es ist inzwischen das größte Kunststoff-Netzwerk in Baden-Württemberg und verbindet die Branche über die Regions- und Landesgrenzen hinweg. Unter dem Dach von Baden-Württemberg International präsentierte sich das INNONET Kunststoff eine Woche lang auf dem internationalen Messe-Parkett. Zahlreiche weitere Part-ner aus dem Netzwerk und der Region Nordschwarzwald beeindruckten mit eigenen Präsentationen, darunter auch Maschinenbauer ARBURG; Kunststoff-Verarbeiter Frank Plastic, Vakuum-Spezialist J.Schmalz oder die Werner Koch Maschinentechnik aus Ispringen.

Zahlreiche neue Kontakte konnten die Netzwerk-Manager des INNONET Kunststoff verbuchen, denn die  Netzwerkarbeit lebt von persönlichen Kontakten. Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb und Träger des INNONET Kunststoff, überzeugte sich vor Ort gemeinsam mit Projektleiterin Nadine Kaiser von den beeindrucken Präsentationen der Mitgliedsfirmen. „Einmal mehr sind wir beein-druckt von der Innovationskraft und Kunststoff-Kompetenz unserer Mitglieder, die im internationalen Wettbewerb mithalten. Hier wird klar, dass die Kunden sich nicht nur über neue Technologien informie-ren möchten, sondern diese auch anwenden. In allen Abnehmerbranchen und Regionen wird investiert.“

Diese Einschätzung zog sich durch alle Angebotsbereiche der Messe. Die Aussteller attestierten den Fachbesuchern einmütig eine hohe Ernsthaftigkeit in den geschäftlichen Verhandlungen und eine ausgeprägte Investitionsbereitschaft. Zudem wurde die noch einmal gestiegene Internationalität und die sehr hohe fachliche Kompetenz der Besucher hervorgehoben sowie die Tatsache, dass überdurchschnittlich viele Top-Manager und Firmeninhaber nach Düsseldorf gekommen waren.

Energie-, Material- und Ressourceneffizienz waren die dominierenden Themen der K 2016; auf viel Inte-resse stießen auch neue Werkstoffe, innovative Recyclingkonzepte, neue Einsatzbereiche für Biokunst-stoffe und additive Fertigung. Alles Themen, die zukünftig auch im Plastics InnoCentre in der Horber Kaserne belegt werden.

Das INNONET Kunststoff zeigt Flagge auf der internationalen Kunststoff-Messe in Düsseldorf
innonet logo2013 RGBEinrichtung einer Hector-Kinderakademie zum Schuljahr 2017/18

Die Gutermann-Grundschule Horb plant unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Rosenberger gemeinsam mit der Stadtverwaltung Horb die Einrichtung einer Hector-Kinderakademie zum Schuljahr 2017/18. Die Kurse der Hector-Kinderakademien richten sich an besonders begabte Kinder und sollen zu 60% aus dem MINT-Bereich  stammen, um schon früh das mathematische, technische und naturwissenschaftliche Interesse der Mädchen und Jungen zu wecken und zu fördern.

Erwiesenermaßen lässt sich dies am Eindrucksvollsten von Personen umsetzen, die selbst für diese Themen „brennen“. Unserer Meinung nach gelingt uns dies am Besten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studenten oder Auszubildende aus Unternehmen der Region.  Sie bringen die fachlichen Kompetenzen und die Begeisterung mit, um die Fachkräfte von morgen zum Einen mit dem Unternehmen selbst, zum Anderen mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen in Kontakt zu bringen.

Die beteiligten Unternehmen wirken gezielt an der Kompetenzentwicklung künftiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit und zeigen Verantwortung für die Ausbildung der nächsten Generationen. Gleichzeitig werden die personalen Kompetenzen der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert, indem theoretisches Wissen praktikabel und simpel transportiert und dadurch für Kinder „erlebbar“ gemacht wird. Die kindliche Neugier wirft bisher nicht dagewesene Fragestellungen auf und fördert so die Reflektions- und Argumentationsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um dies zu verwirklichen, strebt die Horber Kinderakademie eine enge Kooperation mit dem Unternehmernetzwerk INNONET Kunststoff und dem Campus Horb der DHBW Stuttgart an. Spannende und lehrreiche Projekte, die vor allem wirtschaftliche, naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge erklär- und erlebbar machen, in Kombination mit der Möglichkeit für Grundschulkinder, in Labore und Hörsäle zu „schnuppern“, sollen den Reiz unserer Kinderakademie ausmachen.

Haben wir Sie mit unserer Idee angesprochen und sind Sie bereit, die Entfaltung des technischen und naturwissenschaftlichen Potenzials der Schülerinnen und Schüler der Raumschaft Horb mitzugestalten?

Frau Sabine Peter, Rektorin der Gutermann-Grundschule Horb freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme:
Telefon: 07451- 2412        
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Rückmeldung von Ihnen wird nicht als verbindliche Anmeldung für die Durchführung eines Kurses gewertet. Wir würden uns aber freuen in einem persönlichen Gespräch in die konkreten Planungen über Kursinhalte Ihres Unternehmens einzusteigen oder von Ihnen Feedback zu bekommen.

Oberbürgermeister Peter Rosenberger und die Projektleiterin des INNONET Kunststoff Nadine Kaiser unterstützen die Initiative.

Download:
Grafik InnoTag2016Das INNONET Kunststoff gibt Gas: Am 22. November findet der diesjährige Innovationstag des Kunststoffnetzwerks im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) der Messe Stuttgart statt, als Vorgeschmack auf die Moulding Expo im kommenden Jahr. Die Wahl des Veranstaltungsorts kommt nicht von ungefähr: Im Fokus des diesjährigen Innovationstags als einzige besucheroffene Veranstaltung des INNONET Kunststoff steht der Werkzeug-, Modell- und Formenbau.

Der Blick zurück beweist: Die Premiere der Moulding Expo 2015 war ein voller Erfolg. Mittendrin im Messegeschehen stand damals die aufwendige und vielbeachtete Sonderschau des INNONET Kunststoff. Bunte INNONET-Kreisel waren ebenso omnipräsent in den Hallen wie der positive Nachhall der Leistungsschau in der Branche. Die aktuelle Kooperation der Messe im Vorfeld der Moulding Expo mit dem INNONET Kunststoff als mitgliederstärkstes süddeutsches Netzwerk der Branche erscheint vor diesem Hintergrund schon fast symbiotisch.

Am Thema Formenbau kommt kaum ein produzierendes Unternehmen der Branche vorbei. Selbst die simpelsten Produkte erfordern hochkomplexe Werkzeuge. Zwar erobern additive Fertigungsverfahren stetig neue Anwendungsfelder, beherrschend in der Branche sind jedoch die traditionellen Herstellungsmethoden. Hier sind die komplexen und letztendlich nicht selten über den Unternehmenserfolg entscheidenden Werkzeuge die eigentlichen Stars der Szene. Mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Seul, dem Präsidenten des Verbandes Deutscher Werkzeug- und Formenbauer, sowie Dr.-Ing. Lienhard J. Paterok, Geschäftsführer des technisches F&E-Zentrums für Hochleistungsformenbau, holt das INNONET Kunststoff kompetente und prominente Redner zu diesem Thema auf die Bühne. Der Formenbau mit seinen vielen Facetten ist der Schwerpunkt der Veranstaltung. Darüber hinaus sind Wissensmanagement, Additive Verfahren, funktionsintegrierter Leichtbau, Smart Plastics sowie Atmosphärendruckplasma die Brennpunktthemen des Nachmittags auf dem Stuttgarter Messegelände.

Vortragsraum Innovationstag2014

Kooperationen innerhalb der Kunststoffbranche sind ein probates Mittel, um globale Herausforderungen zu meistern. In der Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutschen Werkzeug- und Formenbauer bahnt sich die nächste Erfolgsgeschichte des INNONET Kunststoff an. Dessen Ziel ist es, sich mit Branchenverbänden zu vernetzen, um damit noch weitere Kompetenzen innerhalb des eigenen Netzwerks abzudecken. Fachliche und thematische Aspekte sind jedoch nur ein Teil der Veranstaltung im ICS, der Innovationstag gilt als herausragende Netzwerkveranstaltung mit überregionalem Charakter und damit als der Kunststoff-Branchentreff im Südwesten schlechthin.

Der INNONET Innovationstag 2016 wird gemeinsam mit der Landes-Messegesellschaft veranstaltet und von Partnern wie beispielsweise Baden-Württemberg International (bw-i) und dem Verband der Deutschen Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) unterstützt.

Weitere Informationen zum Programm sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.

Grafik Veranstalter und Partner
Zur K 2016 macht Arburg einen bislang einzigartigen „Dreisprung“ und präsentiert als Weltpremiere den hybriden Allrounder 1120 H – die neue Maschinengröße im neuen Design und mit neuer Gestica-Steuerung. Die nun größte Hochleistungsmaschine erweitert das Portfolio in den Schließkraftbereich bis 6.500 kN. Auf der Messe fertigt das Exponat einen klappbaren achtteiligen Trittschemel im exklusiven Arburg-Design.

ARBURG präsentiert den neuen Allrounder 1120H


„Die neue Baugröße mit einer 6.500 kN Kniehebel-Schließeinheit ist das Ergebnis des zielgerichteten Ausbaus unseres Produktportfolios“, erklärt Heinz Gaub, Geschäftsführer Technik bei Arburg. Der hybride Allrounder 1120 H erweitert das Leistungsspektrum nach oben und verbindet elektrische Schnelligkeit und Präzision mit hydraulischer Kraft und Dynamik. Die Trockenlaufzeit beträgt 2,4 Sekunden, der maximale Öffnungsweg 1.050 Millimeter.

Neues Design – ästhetisch und funktional
Zu den praktischen Extras, die das Rüsten und die Arbeitsabläufe der Großmaschine erleichtern, zählen eine ausklappbare Treppe zur Schließeinheit, Servicetüren für die Versorgungseinrichtungen und integrierte LED-Lichtleisten, die den Betriebszustand anzeigen.

Visionäre Gestica-Steuerung
In neue Dimensionen stößt auch die innovative Gestica-Steuerung vor, deren Look-and-Feel dem smarter mobiler Endgeräte entspricht. Dazu zählen eine moderne Glasfront, ein hochauflösender Full-HD-Bildschirm sowie industrietaugliche Multi-Touch-Technik und klickergonomische Hardware-Tasten.

Effiziente Hochleistungsmaschine
Seine Leistungsfähigkeit stellt das Exponat mit 6.500 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 4600 auf der K 2016 im Rahmen einer innovativen Turnkey-Lösung unter Beweis.

Montage im Spritzgießtakt
Der hybride Allrounder 1120 H spritzt in einer Zykluszeit von rund 60 Sekunden mit einem Familienwerkzeug in einem Schuss acht Einzelteile aus PP. Beim Öffnen des Werkzeugs werden die acht Hinterschnitte über gefederte Schleppschieber entformt.

Weitere Informationen zur Präsentation von ARBURG auf der K Messe finden Sie hier.

Bild- und Textbasis: ARBURG
Baden-Württemberg International unterstützt die Wirtschaft und Wissenschaft des Landes bei der Internationalisierung mit umfassenden Dienstleistungen.

Wie diese in der Praxis aussehen, zeigen verschiedene Erfolgsgeschichten. Eine davon ist das INNONET Kunststoff mit Ursprung in der Region Nordschwarzwald.

0015 0190 bwi Geschaeftsbericht 2015 Nadine Kaiser RGBPlastics InnoCentre heißt das neueste Projekt des baden-württembergischen Unternehmernetzwerkes INNONET Kunststoff. In den Räumen einer alten Kaserne in Horb am Neckar entstehen derzeit ein Showroom für Kunststoffe sowie eine Dialogplattform für die Branche im Land. Ende 2016 soll das Zentrum, das u. a. vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert wird, eingeweiht werden.

Die Blaupause für das Projekt stammt von einer Reise des Netzwerkes INNONET Kunststoff nach Lyon. Dort unterhält das größte französische Kunststoffcluster Plastipolis seinen Showroom „Matériautech“, der einen umfassenden Einblick in die Welt der Kunststoffe bietet. „Diese Idee der Franzosen fanden wir sehr überzeugend“, sagt INNONET-Clustermanagerin Nadine Kaiser (Foto).

Diese Expertenreise in die Region Rhône-Alpes organisierte INNONET im Januar 2015 mithilfe eines Internationalisierungsgutscheines von bw-i. Im Rahmen eines umfangreichen Förderprogrammes unterstützt bw-i Cluster und Netzwerke im Südwesten bei ihrer Internationalisierung. Und so traf eine kleine Delegation aus dem Schwarzwald die Akteure von Plastipolis und besuchte neben dem „Matériautech“ auch Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen in Lyon, Besançon und Oyonnax.

Den ersten Kontakt zwischen INNONET und Plastipolis vermittelte das Steinbeis-Europa-Zentrum. Im Oktober 2014 tauschten sich die beiden Netzwerke auf der Kunststoffmesse FAKUMA aus, einen Monat später dann bei einem Workshop in Stuttgart. Der deutsch-französische Dialog wurde Anfang 2015 in Lyon fortgesetzt und im Mai 2015 wurde in Stuttgart eine Partnerschaftserklärung unterzeichnet – mit dem Ziel, die länder-übergreifende Kooperation weiter auszubauen. „Wir haben damit für unsere Unternehmen einen exzellenten Zugang nach Frankreich geschaffen“, freut sich Kaiser. Das Netzwerk INNONET Kunststoff hat über 80 Mitglieder und ist eine Initiative des Technologiezentrums Horb als Träger und der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Frankreich war nur der erste Schritt zur Internationalisierung von INNONET, andere Länder wie Schweiz, Österreich und Norditalien sollen folgen.

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Bild- und Textbasis: bw-i
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