Hightech für hohe Stückzahlen

Die zur international agierenden Barnes Group Inc. gehörende Otto Männer GmbH aus Bahlingen am Kaiserstuhl ist Technologieführer im Bereich Hochleistungsformen und Heißkanaltechnik sowie Lieferant innovativer Systeme zur Fertigung von Mikroteilen. Am 9. März öffnete der innovative Werkzeughersteller seine Türen für die Teilnehmer des INNONET Kunststoff-Netzwerktreffens und erlaubte intensive Blicke hinter die Kulissen und in die Produktionshallen des 1965 gegründeten Traditionsunternehmens.

Das INNONET Netzwerktreffen bei der Otto Männer GmbH in Bahlingen am Kaiserstuhl stieß auf reges Interesse.

Die Otto Männer GmbH steht für innovative Werkzeuge in der Kunststoffindustrie. Die harten Fakten beindrucken: 64 Teile in nur 1,67 Sekunden, das ist ein Spitzenwert. Bis zu 900 Millionen Teile können innerhalb eines Jahres aus einer Spritzgussmaschine purzeln, wenn diese mit Werkzeugen aus der Kaiserstühler Ideenschmiede ausgestattet ist. „Bei der Konzeption und Herstellung von Hochleistungswerkzeugen setzen wir auf moderne Fertigungstechnologien und die jahrzehntelange Erfahrung unserer Mitarbeiter im Bereich Feinwerkmechanik“, beschreibt Arno Pfaff, Director of Corporate Sales das Erfolgsrezept.

Kurze Zykluszeiten sind ein ultimatives Erfolgskriterium in der Kunststoffbranche und Superlative wecken deshalb stets heftiges Interesse: Rund 50 Teilnehmer fanden auf Einladung des INNONET Kunststoff den Weg nach Bahlingen. Die Möglichkeit zur Produktion hoher Stückzahlen und eine herausragende Anlagenverfügbarkeit sind wirtschaftliche Pluspunkte eines Werkzeugs, zugleich stellt letzteres jedoch eine echte Herausforderung für vor- und nachgelagerte Bereiche der Produktionskette dar. Das Schnittstellenmanagement war deshalb eines der beherrschenden Themen des Netzwerktreffens am Kaiserstuhl.

Die Otto Männer GmbH packt das Thema Systemintegration offensiv an: „Wir übernehmen die komplette Prozessverantwortung und konzipieren die Produktionskette bis hin zum fertigen Teil“, beschreibt Ralf Würstlin von Männer die Unternehmensphilosophie. Der Erfolg spricht für sich: Namhafte Hersteller aus den Bereichen Pharma- und Medizintechnik sowie aus dem Wachstumssegment Personal Healthcare setzen nachhaltig auf Werkzeugtechnologie vom Kaiserstuhl.

Der Netzwerkgedanke lebt bei der Otto Männer GmbH. Für viele Teilnehmer des INNONET Kunststoff Netzwerktreffens ist das Unternehmen mit über 500 Beschäftigen und einer bemerkenswerten Ausbildungsquote von rund zehn Prozent keine Unbekannte, sondern ein verlässlicher Partner in Sachen Systemtechnik. „Als  Lieferant von Spritzgussmaschinen haben wir schon manches hochkomplexes Vorhaben gemeinsam mit Männer realisiert“, beschreibt Eberhard Lutz vom Loßburger Maschinenhersteller ARBURG und Mitglied im INNONET-Steuerkreis die Kooperation seines Hauses mit den Bahlinger Werkzeugprofis. Viele Kontakte innerhalb der Branche und auch darüber hinaus entstünden durch eine intensive Vernetzung der Unternehmen, unterstrich Lutz. Eben darin sehen die Akteure das große Plus einer Initiative wie dem INNONET Kunststoff.

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Bildquelle: INNONET Kunststoff
vdwf logo werkzeugmacher rgbDer VDWF Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer e.V. bietet seinen Mitgliedern praxisorientierte Seminare mit hohem Praxisbezug im Werkzeug- und Formenba an.

Aber auch Nichtmitglieder sind bei den Veranstaltungen des Verbands stets willkommen. Denn der VDWF schreibt sich ebenso die Entwicklung von Perspektiven für das gesamte Werkzeug- und Formenbau-Metier im deutschsprachigen Raum auf seine Fahnen wie auch ein entsprechendes Angebot zur Vermittlung von branchenspezifischem Know-how für Fachkräfte und Firmenchefs.

Die Seminare werden in der Regel mehrfach im Jahr und verteilt über alle Schwerpunktregionen des deutschen Werkzeugbau an.

JETZT NEU: VDWF-Seminare finden ab jetzt auch im Plastics InnoCentre in Horb am Neckar statt.

...unter anderem:
  • 28. März 2017: Seminar zum Thema "Industrie 4.0"
  • 31. März 2017: Vertriebsprofi(t) im Werkzeug- und Formenbau
  • 4. Juli 2017: Tageswohrkshop zum Thema "Entlastung der Unternehmensleitung"
  • 16. November 2017: Seminar zum Thema "Rüstzeitoptimierung in der Einzelfertigung"

Alle Veranstaltungen im PLIC finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist unter https://www.vdwf.de/bildung/seminare.html  möglich.

Weitere Informationen zum VDWF finden Sie hier.
Recycling: „Vom gutgemeinten Weltrettertum zum Geschäftsmodell“

Das Thema Kunststoff-Recycling hat noch immer den Beigeschmack von braver Mülltrennung und minderwertigem Material. Doch stimmt das eigentlich noch? Im Dezember 2016 hat das Netzwerk „Innonet-Kunststoff“ auf Einladung des Plastics InnoCentre bei den fischerwerken einen Workshop zum Thema Kunststoff-Recycling durchgeführt. Mittels zweier Roadmaps wurde der Versuch unternommen, in die Zukunft zu schauen, um regionale als auch globale Entwicklungen und Perspektiven zu beleuchten.

Folgende Themen wurden dabei als mögliche Handlungsfelder für das Netzwerk identifiziert:

  • Industrielles Recycling unter Einbeziehung von Endproduktherstellern,
  • Erarbeitung und Vorstellung von Good Practices zum Thema Recycling
  • Erarbeitung informeller Standards für ein „Design for Recycling“,
  • Wissensaustausch und Datenbank zu Kenndaten der Materialien,
  • Systematische Aufbereitung von Wissen und Sicherstellung des Zugangs der Netzwerkmitglieder.

Diese Themen sollen nun in einem Arbeitskreis weiter vertieft und geprüft werden, welche realistischen Umsetzungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle sich darin für Unternehmen verbergen.

Thematische Workshops aus wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Praxis sollen durch Business Cases bei Firmenbesuchen ergänzt werden.

Parallel zu den Veranstaltungen können Akteure des Recycling im Rahmen einer Sonderausstellung ihre Produkte, Dienstleistungen und Verfahren präsentieren und den Wissensausaustausch unter den Teilnehmern forcieren. Auf diese Weise soll ein „Living Lab Recycling von Kunststoffen“ generiert werden.

Interessenten sind eingeladen, an dieser Veranstaltungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten daher um erste Kontaktaufnahme bis 15.04.2017, um die weitere Vorgehensweise unter den Teilnehmern inhaltlich und terminlich abzustimmen.

Kontakt: Herr Udo Eckloff Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
755 Millionen Euro Umsatz – fischer wächst kontinuierlich weiterDie Unternehmensgruppe fischer blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Mit einem Bruttoumsatz von 755 Millionen Euro übertraf das Familienunternehmen aus Waldachtal im Nordschwarzwald den guten Vorjahreswert (711 Millionen Euro) um 44 Millionen Euro (plus 6,2 Prozent). Währungsbereinigt beträgt das Umsatzwachstum 58 Millionen Euro (plus 8,2 Prozent) auf 769 Millionen Euro. Die zu fischer gehörenden Unternehmensbereiche fischer Befestigungssysteme, fischer automotive systems, fischertechnik und fischer Consulting erzielten allesamt ein gutes Umsatzwachstum.

46 Landesgesellschaften – weitere Internationalisierung
Ihre Internationalisierungsstrategie setzt die Unternehmensgruppe weiter fort. So entstand durch einen Zukauf auf den Philippinen Anfang 2016 eine neue Landesgesellschaft. In der zweiten Jahreshälfte gründete fischer in Indien eine weitere Landesgesellschaft und kann nun auf 46 Landesgesellschaften verweisen. Das Familienunternehmen unterstreicht damit seine nachhaltige Internationalisierungsstrategie, die auch im laufenden Geschäftsjahr mit dem Start weiterer Landesgesellschaften vorangetrieben wird.

Attraktiver Arbeitgeber – neun Prozent Ausbildungsquote
Die Unternehmensgruppe beschäftigte Ende des vergangenen Jahres weltweit rund 4.600 Mitarbeiter. Großen Wert legte fischer 2016 erneut auf die Ausbildung. So sind zurzeit 103 Auszubildende und Studenten der Dualen Hochschule bei fischer tätig. Insgesamt bildet fischer in 26 Berufen aus. Auf 41 Ausbildungs- und DH-Studienplätze bewarben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 825 junge Menschen.

2016 kam als neuer Ausbildungsberuf Bachelor of Arts (B.A.) BWL Medien- und Kommunikationswirtschaft Dialog- und Onlinemarketing hinzu. 2017 bietet fischer erstmals die Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer an.
Neben der Ausbildung wird bei fischer auch Wert auf die Weiterbildung der Mitarbeiter gelegt. So gab es im Klaus Fischer BildungsZentrum, einer unternehmenseigenen allgemeinen Weiterbildungseinrichtung, seit der Gründung 2010 mehr als 7.750 Anmeldungen für über 500 kostenfreie Veranstaltungen.

Wichtige Auszeichnungen erhalten
Dass fischer zu den Arbeitgebern gehört, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die besten Karrierechancen bieten, wurde 2016 durch eine Untersuchung der Zeitschrift Focus Money bestätigt. Dort belegte das Familienunternehmen in der Baustoffindustrie Platz zwei. fischer wurde außerdem von der Stiftung Familienunternehmen als eines der Top 500 Familienunternehmen in Deutschland ausgezeichnet. Als Basis diente eine zehnjährige Studie zur Untersuchung der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Familienunternehmen. Das Magazin Wirtschaftswoche hat 2016 rund 3.500 Mittelständler aus acht Branchen analysiert und deren Innovationsverhalten beurteilt. Die Unternehmensgruppe fischer belegte in der Gesamt-Rangliste der „Innovations-Champions 2016“ Platz sechs.

fischer dokumentiert seine Nachhaltigkeit
Durch das fischer ProzessSystem ist eine ständige Prozessverbesserung bei allen fischer Nachhaltigkeitsaktivitäten gewährleistet. Dokumentiert wurde dies im ersten Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmensgruppe, die sich 2016 auch als Partner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises engagierte. Darüber hinaus hat die Bundesregierung fischer im Rahmen ihrer Hightech-Strategie prominent herausgestellt. Die grünen Dübel der fischer Produktpalette greenline gelten als eines von zehn ausgewählten Zukunftsprojekten für den Hightech-Standort Deutschland.

Ausblick 2017: fischer setzt Wachstumskurs fort
Für das laufende Geschäftsjahr plant fischer mit einem vergleichbaren Umsatzanstieg wie 2016. Dabei soll die Schwelle von 800 Millionen Euro Umsatz erstmals überschritten werden. Das Wachstum ist von Konstanz und Profitabilität geprägt. Diese Entwicklung wird konsequent fortgeführt.

Auch in diesem Jahr entwickelt sich fischer nachhaltig bei Digitalisierung, E-Commerce und Industrie 4.0 weiter. Wie schon 2016 werden dazu auch in diesem Geschäftsjahr Start-up-Unternehmen zur Unternehmensgruppe hinzustoßen.

Der Unternehmensbereich fischer Consulting setzt bei seinem weiteren Ausbau auch den Internationalisierungskurs fort. So werden neue Tochtergesellschaften der Prozessberatung in Italien und in China ihren Aktivitäten aufnehmen.

Unterdessen wird 2017 in China ein neues, großes Werk des Unternehmensbereichs fischer automotive systems auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern errichtet. In Tschechien eröffnet der Unternehmensbereich Befestigungssysteme eine 6.000 Quadratmeter große Produktionshalle.

Auch 2017 ist die Unternehmensgruppe bereits ausgezeichnet worden. Im neuen Weltmarkführerindex der renommierten Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer wurde das Unternehmen als „Weltmarktführer Champion 2017“ im Segment „Dübel und Befestigungssysteme“ gelistet. Diese Auszeichnung unterstreicht die herausragende Stellung des Familienunternehmens in der Branche. Das Magazin Focus zeichnete fischer als einen der besten Arbeitgeber in Deutschland aus. Die Unternehmensgruppe ist damit „TOP Nationaler Arbeitgeber“.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Bild- und Textbasis: fischer
Kostenfreier Überblick zu aktuellen Leichtbau-Patenten – Neuer Service der Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg

Die Entwicklung der Patentaktivität ist ein Maß für das Wachstum zukünftiger Märkte. Seit 1990 nimmt die Patentaktivität für Leichtbau-Themen stetig zu. Zwischen 2010 und 2014 wurden allein im Automobilsektor fast 14.000 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht; eine im Vergleich mit anderen Technologien sehr hohe Anzahl, was allein schon auf die Bedeutung des Leichtbaus in Zukunft hinweist.

Für Unternehmen ist es allerdings eine Herausforderung, die wachsende Zahl an Patenten im Blick zu behalten. Hier leistet ein neuer Service der Leichtbau BW GmbH Unterstützung. Seit Jahresbeginn stellt die Landesagentur Ergebnisse einer Patenüberwachung online, die kostenfrei eingesehen werden können unter http://www.leichtbau-bw.de/service/patentmonitoring.html .

Gelistet in PDF-Dateien werden deutsche und internationale Patente mit Leichtbau-Bezug. Durchgeführt wird das Monitoring in Zusammenarbeit mit dem IPC Innovations- und Patent- Centrum der Handelskammer Hamburg. Monatlich kommen neue Ergebnisse hinzu.

Nähere Informationen zur allgemeinen Entwicklung der Patentaktivitäten finden sich in der Studie "Trends und Märkte im Leichtbau - Weiterführende Auswertung der Studie: Leichtbau - Trends und Zukunftsmärkte", die hier heruntergeladen werden kann.


Mit den Ergebnissen der Patenüberwachung der Leichtbau BW GmbH bekommen Leichtbau-Unternehmen einen kostenfreien Überblick. Quelle: IFB.

Über die Leichtbau BW
Die Leichtbau BW ist ein 100-prozentiges Landesunternehmen, das ein Netzwerk von rund 1450 Unternehmen und mehr als 200 Forschungseinrichtungen repräsentiert, das alle Bedarfe im Leichtbau-Bereich abdeckt. Leichtbau BW GmbH agiert dabei als eine Networking-Plattform für private Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um weitere Innovationen im Leichtbau voranzubringen. Leichtbau BW fördert und vermarktet Innovationen im Leichtbau und initiiert angemessene Aus- und Weiterbildungsprogramme.
Weitere Informationen zu Leichtbau BW finden Sie hier.
Bewerben Sie sich  jetzt für einen Vortrag beim INNONET Kunststoff

Das INNONET Kunststoff® hat im Jahr 2016 mit dem Plastics InnoCentre eine physische Heimat im Horber Innovationspark in der ehemaligen Hohenbergkaserne in Horb am Neckar geschaffen. Nun stehen ein Veranstaltungsraum für bis zu 100 Teilnehmer sowie drei Ausstellungsräume für innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Verfügung. Zahlreiche Veranstaltungen sind bereits geplant, um die Ausstellung einem fachspezifischen Publikum zugänglich zu machen.

Eine zentrale Veranstaltung ist unser INNONET Innovationstag Kunststoff, der am 23. November 2017 im Plastics InnoCentre stattfinden wird.

Wir möchten den Innovationstag entsprechend des "Wertschöpfungsgetriebes Kunststoff" mit Vorträgen zu den innovativsten Entwicklungen rund um den Kunststoff gestalten. Der Innovationstag wird zudem für Ihre Firmen- und Produktpräsentation zu nutzen sein.

Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge für Ihre Beiträge, Fachvorträge oder Ausstellungsgegenstände für den INNONET Innovationstag oder Ihre individuellen Events im Plastics InnoCentre auf.

Auch für individuelle Veranstaltungen, wie Vorstellung von geplanten oder laufenden Entwicklungsprojekten, Präsentation von möglichen StartUp-Plänen oder auch für konkrete Workshops zu Themen, die Sie präsentieren und durch eine begleitende Ausstellung unterstreichen wollen, steht das Plastics InnoCentre ab sofort zur Verfügung.

Durch entsprechende Bekanntmachung und Verbreitung über unsere eigenen Kanäle sowie unserer etablierten Partner-Netzwerke werden die Veranstaltungen von einem hochkarätigen Fachpublikum aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Frankreich besucht.

Falls Sie Interesse an der Nutzung unserer Plattform haben, bitten wir Sie, uns Informationen zu Ihrem Unternehmen/Institution, einem möglichen Thema sowie gewünschtes Veranstaltungsformat zukommen zu lassen.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ideen.

Ihr Ansprechpartner für das Plastics InnoCentre:
Udo Eckloff
Projektleitung Plastics InnoCentre
INNONET Kunststoff® TZ Horb GmbH + Co. KG
Tel. +49 (0)7451 / 623342
Tel. +49 (0)7777 / 93 95 918
Mobil +49 (0)1762 49717 84
Fax +49 (0)74 51 / 62 33 - 23
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Ihre Ansprechpartnerin für den INNONET Innovationstag Kunststoff:
Nadine Kaiser
Projektmanagement
INNONET Kunststoff® TZ Horb GmbH + Co. KG
Tel. +49 (0)74 51 / 62 33 - 24
Fax +49 (0)74 51 / 62 33 - 23
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
LogoWiWoWeltmarktfuehrerChampionsfischerwerkeGmbHCoKG KopieIm neuen Weltmarkführerindex der Universität St. Gallen und der Akademie Deutscher Weltmarktführer ist die fischerwerke GmbH & Co. KG als Weltmarktführer Champion 2017 im Segment „Dübel und Befestigungssysteme“ gelistet. Diese Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die herausragende Stellung des Familienunternehmens aus dem Nordschwarzwald in der Branche.

„Diese Auszeichnung freut mich besonders. Sie bestätigt, dass sich die Anstrengungen auszahlen, uns im Bereich Befestigungssysteme kontinuierlich zu verbessern“, sagt Prof. Klaus Fischer. Die renommierte Universität St. Gallen hat in Zusammenarbeit mit dem Magazin WirtschaftsWoche und der Akademie Deutscher Weltmarktführer den Weltmarktführer-Index entwickelt. Er erforscht und präsentiert die tatsächlichen Weltmarktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wer zu den Weltmarktführer-Champions gehört, dessen Stammsitz liegt zu mindestens 50 Prozent in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Das Unternehmen wird vom Eigentümer geführt und es produziert, exportiert bzw. vertreibt auf mindestens drei Kontinenten. Der Jahresumsatz liegt bei mindestens 50 Millionen Euro, der Auslandsanteil daran bei ebenfalls mindestens 50 Prozent. Als Marktführer gelten die Nummern eins und zwei einer Branche.

Für valide Zahlen recherchieren die Wissenschaftler aufwändig in verschiedenen öffentlichen Quellen. Aus Sicht von Studienleiter Prof. Christoph Müller von der Universität St. Gallen sind Weltmarktführer weltweit aktive und erfolgreiche Unternehmen mit zumeist führender Technologie und familiärer Führung.

Weitere Informationen zu fischerwerke finden Sie hier.
INNONET Kunststoff steigt in den Strategieprozess zum Kunststoffrecycling ein.

Wiederverwertung bietet immenses Potential

Schockierende Fotos von hektargroßen Plastikmüllteppichen auf den Ozeanen rütteln Verbraucher wach und avancieren zum Imageproblem für die Branche. Analog wächst deren Bewusstsein dafür, ausgediente Verpackungen als das zu sehen was sie sein könnten: wertvoller Rohstoff und Basis für innovative Geschäftsmodelle. Das Netzwerk INNONET Kunststoff versteht Recycling als Brennpunktthema und erarbeitet derzeit mit fast 40 Unternehmen, Institutionen und Verbänden die Agenda für ein beispielhaftes Kooperationsprojekt.

Die Ausgangslage ist rund um den Globus exakt die gleiche: Verpackungen aus Kunststoff sind omnipräsent und angesichts endlicher fossiler Ressourcen viel zu kostbar, um sie nicht wiederzuverwerten. Kunststoffrecycling ist jedoch komplex und das nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Ausgangsmaterialien sondern auch durch die Vielzahl der involvierten Akteuren entlang der Wertschöpfungskette. „Das Thema ist damit prädestiniert als branchenumspannendes Netzwerkprojekt des INNONET Kunststoff“, erklärt Udo Eckloff, Projektleiter des Plastics InnoCentre. Nicht umsonst steht das Recycling weit oben auf der Agenda der Horber Kunststoff-Zukunftsschmiede: „Das Plastics InnoCentre wird mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der EU gefördert weil es einen innovativen Ansatz im Bereich Ressourceneffizienz und Bioökonomie bietet“, erklärt Eckloff.  

Recycling als wirtschaftlichen Prozess im Fokus: Das INNONET Kunststoff erarbeitet eine Roadmap zur Wiederverwertung von Kunststoffverpackungen.

Um das Thema Recycling schnell an den Start zu bringen, holte sich das INNONET Kunststoff externe Expertise ins Haus. „Der Berliner Technologiedienstleister VDI/VDE Innovation + Technik wird den Strategieprozess rund um den Komplex Kunststoffrecycling moderieren“, beschreibt Eckloff die Vorgehensweise. Dr. Marc Bovenschulte vom VDI/VDE identifizierte bei der Auftaktveranstaltung zum neuen Projekt INNOcycling in den Räumen der Waldachtaler Fischerwerke zwei Arbeitsfelder: Die technischen Voraussetzungen für die Verarbeitung recycelter Materialien zu meistern, wäre eine Herausforderung, wesentlich schwieriger wäre es jedoch eine gesellschaftliche Akzeptanz für recycelte Kunststoffmaterialien zu schaffen. Recycling ist ein Kopfthema und verlangt flankierend zu neuen Produktionsprozessen eine ausgefeilte Kommunikation. „Alle Beteiligten, vom Produktdesigner über den Verpackungshersteller bis hin zum Verbraucher müssen auf neue Materialien und Produktwege vorbereitet werden“, fasste Bovenschulte ein Ergebnis des Auftaktworkshops zusammen.

Marc Bovenschultes Verweis auf die neue Studie der renommierten Ellen MacArthur Foundation „Rethinking the future of Plastics“ zeigt das Potential der Thematik für die Unternehmen des INNONET Kunststoff : „Das Thema Recycling sämtlicher Kunststoffprodukte, also nicht nur solcher, die aus leicht wiederverwertbaren sortenreinen Materialien bestehen, kann ein sehr lukratives Geschäft werden“. Dessen ist sich auch Udo Eckloff sicher: „In Zeiten endlicher fossiler Ressourcen und nur eingeschränkt verfügbarer nachhaltig verfügbarer Alternativen sind Rezyklate, also recycelte Kunststoffe, das Material für die Zukunft“.  Deshalb gibt der Plastics InnoCentre-Projektleiter mächtig Gas geben beim Thema Kunststoff-Recycling: „Die nächsten Workshop-Termine sind bereits koordiniert, denn allen beteiligten Akteuren, bis hin zu den Landesagenturen und Forschungseinrichtungen, brennt das Zukunftsthema unter den Nägeln“.
 
Weitere Informationen zu den Leistungen des Plastics InnoCentre finden Sie hier.

Das Projekt wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützt und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Dreierband 01 BW
INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323