INNONET Kunststoff präsentierte sich vom 17. bis 21. Oktober auf der FAKUMA 2017 in Friedrichshafen

Netzwerktreffen am Bodensee

25 Jahre FAKUMA: Die Leitmesse für industrielle Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen am Bodensee avancierte im Jubiläumsjahr zum ultimativen Treff der Branche. Die FAKUMA ist international, innovativ und anwendungsorientiert, damit also die perfekte Plattform für das INNONET Kunststoff, das sich mit einem Gemeinschaftsstand dem Publikum präsentierte. 

Die Branche boomt! Ein Exportplus für Kunststoffverarbeitungsmaschinen und Anlagen von fast 10 Prozent im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum spricht Bände. Kunststofftechnik Made in Germany ist gefragt wie nie, und das sorgt für Goldgräberstimmung in den Messehallen am Bodensee. Vom globalen Kunststoff-Hype profitieren in hohem Maße die im INNONET Kunststoff organisierten Unternehmen der Branche aus ganz Süddeutschland.

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Stephan Klumpp, Chef des Dornstetter Unternehmens Proplas und Steuerkreis-Mitglied im INNONET Kunststoff, brachte es auf den Punkt: „Die FAKUMA ist genau unser Ding!“. Für ihn punktet die FAKUMA vor allem durch die räumliche Nähe zur Region Nordschwarzwald und den hohen Anteil an Fachpublikum. „Die Messe ist deutscher geworden“, argumentiert Stephan Klumpp, der deutlich mehr Besucher aus dem nördlichen Teil der Republik am Gemeinschaftsstand begrüßte als in den vergangenen Jahren. Die Halbzeitbilanz des Veranstalters gibt dem Unternehmer aus dem Nordschwarzwald recht: Neben einem deutlichen, fast zweistelligen Plus an Besuchern aus dem Ausland reisten auch verstärkt Kunden aus ganz Deutschland nach Friedrichshafen und kürten die Messe zum nationalen wie internationalen Branchen-Event schlechthin. Mit der Präsentation des Plastics InnoCentre zeigte das INNONET-Kunststoff zum ersten Mal Flagge auf Projektebene in Friedrichshafen; Projektleiter Udo Eckloff stellte das attraktive Leistungsportfolio der Innovativen Einrichtung aus Horb a.N. dem Fachpublikum vor.

Die Auftragsbücher sind zwar rappelvoll, trotzdem ist für viele Netzwerkmitglieder die FAKUMA ein Pflichttermin. „Die Möglichkeit zur Kontaktpflege ist neben der Kundenakquise das absolute Plus der Messe“, argumentiert Jörg Vetter, technischer Leiter des Kunststoffspritzteilespezialisten Hauff aus Büchenbronn und ebenfalls Steuerkreis-Mitglied. Wie Jörg Vetter sehen es viele der INNONET Kunststoff Mitgliedsunternehmen und deshalb war Fläche wieder ein rares Gut am Gemeinschaftsstand: „Wer sich zwar seinen Kunden präsentieren, jedoch keinen kostenintensiven und aufwändigen eigenen Aufritt möchte, der ist bei uns goldrichtig“, argumentierte INNONET Kunststoff-Chef Axel Blochwitz. Diese Ansicht teilte auch Thomas Haas von der GWW, einer gemeinnützigen Einrichtung, die Arbeit für Menschen mit einer Behinderung sowie Aufträge und Projekte für die Industrie anbietet. Als Gemeinschaftsstand-Überzeugungstäter nutzten Haas und seine GWW-Kollegen die Messe intensiv, um für ihre Werkstätten mit Focus auf die Weiterverarbeitung und Baugruppenmontage zu werben. Manuel Diefenbacher von Frey & Winkler sieht die Messe als interaktiven Marktplatz für Kunden, Lieferanten und Mitbewerber. „Auch als innovatives Unternehmen sollte man den Wettbewerb nie aus den Augen verlieren“, argumentiert Diefenbacher.

Insgesamt 55 Mitgliedsunternehmen des INNONET Kunststoff waren auf der Messe vertreten, 13 davon am Gemeinschaftsstand des Netzwerks. Branchenübergreifende Kooperationen und innovative Netzwerkprojekte sind ein Markenzeichen des INNONET Kunststoff. Ein plakatives Beispiel für ein solches unternehmensübergreifendes und netzwerkbasiertes Projekt mit Mehrwert ist verkettete Produktion der INNONET-Kreisel. „Die Anlage sorgte bereits auf der Moulding Expo im Juni für maximale Aufmerksamkeit und deshalb haben wir uns entschlossen, das hochkomplexe System bei kooperierenden Netzwerkunternehmen zu zeigen“, erklärte Nadine Kaiser. Die bei Besuchern überaus beliebten bunten Kreisel purzelten deshalb im Minutentakt auf dem Messestand des Karlsbader Kunststoffunternehmens Herrmann Ultraschall aus der Anlage. Beteiligt an dem bemerkenswerten regionalen Joint Venture waren neben Herrmann Ultraschall der Kunststoffverarbeiter Hermann Hauff, robomotion als Automatisierungsspezialist und Weltmarktführer Arburg aus Loßburg als Hersteller der Spritzgusstechnologie.

Mit dem Plasics InnoCentre fand das INNONET Kunststoff eine Heimat im Horber Innovationspark in der ehemaligen Hohenbergkaserne. Das INNONET Kunststoff wächst beständig, und mit ihm die Begeisterung von Oberbürgermeister Peter Rosenberger aus Horb a.N. für „sein“ Netzwerk. Als kunststoffaffinster Oberbürgermeister Deutschlands schaute Peter Rosenberger aktuell wieder hinter die Kulissen der FAKUMA und traf sich vor Ort mit Unternehmen und Unternehmern. „Es ist kaum zu glauben wie innovativ die Branche ist und ich freue mich riesig, dass sich mit dem INNONET Kunststoff vieles davon in der Region und in Horb abspielt“, erklärte der Horber Rathaus-Chef.

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Weitere Informationen zum Fakuma-Gemeinschaftsstand finden Sie hier.
INNONET Kunststoff präsentiert sich vom 17. bis 21. Oktober auf der FAKUMA 2017 in Friedrichshafen

Die FAKUMA ist Pflicht. 1.400 Aussteller quer durch die gesamte Kunststoffbranche zeigen vom 17. bis 21. Oktober 2017 Präsenz bei der Jubiläumsausgabe der Messe am Bodensee. Auf 120 Quadratmetern präsentiert das INNONET Kunststoff die geballte Netzwerkkompetenz seiner inzwischen über 100 Mitglieder.

25 Jahre FAKUMA: Was als regionale Leistungsschau begann, besitzt im Jubiläumsjahr den Status eines renommierten internationalen Branchentreffs. Das Kunststoff-Event am Bodensee ist die Leitmessen für Extrusionstechnik und Thermoformen im deutschsprachigen Raum und informiert inzwischen weit über 40.000 Fachbesucher über alle kunststoffbe- und verarbeitungsrelevante Verfahren, Technologien, Werkzeuge und Dienstleistungen.

fakuma 15 053Mittendrin im Messegeschehen: Das INNONET Kunsttoff als eines der dynamischten und inzwischen mitgliederstärksten Unternehmensnetzwerke der süddeutschen Kunststoffbranche. Der für 13 Mitgliedsunternehmen organisierte Gemeinschaftsstand präsentiert auf einer Fläche von 120 Quadratmetern die geballte Kompetenz des Netzwerks. Als einzige Fachausstellung weltweit fokussiert die FAKUMA auf alle in der Be- und Verarbeitung relevanten Verfahren und bietet den Besuchern eine anwenderorientierte Kommunikations- und Beschaffungsplattform für sämtliche fertigungstechnische Herausforderungen. Ein solches umfassendes Knowhow entlang der gesamten Wertschöpfungskette demonstriert das INNONET Kunststoff an seinem Stand in Halle 3.

Der INNONET-Kunststoff-Gemeinschaftsstand ist zwar das zentrale Element des dynamischen Kunststoff-Netzwerks, darüber hinaus sind weitere 40 Mitgliedsunternehmen mit eigenen, aufwändigen Präsentationen am Messegeschehen beteiligt. Auch dort bieten beispielhafte Kooperationen zwischen einzelnen Netzwerkpartnern interessante Einblicke in die Netzwerkarbeit und den Mehrwert eines gemeinsamen Engagements auf internationalen Messen.

Mit der Präsentation des Plastics InnoCentre zeigt das INNONET-Kunststoff zum ersten Mal Flagge auf Projektebene in Friedrichshafen. „Das Plastics InnoCentre ist quasi die FAKUMA für den täglichen Gebrauch“, beschreibt Axel Blochwitz, Geschäftsführer des Technologiezentrum Horb, bei dem das INNONET Kunststoff angesiedelt ist, die innovative Einrichtung im Horber Innovationspark. „Als Heimat des INNONET Kunststoff ist das Plastics InnoCentre die Präsentationsplattform und Ideenschmiede für neue Verfahren, Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema Kunststoff, deshalb macht es Sinn, diese Einrichtung gerade auf der FAKUMA einem breiten und sehr interessierten, internationalen Publikum vorzustellen“, so Blochwitz.

Die Aussteller auf dem INNONET-Gemeinschaftsstand in Halle A3, Stand 3211:
  • EP Connectors GmbH / Taller GmbH
  • fischer Werkzeug- und Formenbau GmbH
  • FRANK plastic AG
  • F&W Frey & Winkler GmbH
  • Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH
  • Gindele GmbH / E-D-A GmbH
  • Hermann Hauff GmbH & Co. KG / Proform Formenbau GmbH
  • iqs Software GmbH
  • Lang Kunststoffe
  • Leicht Stanzautomation GmbH
  • PROPLAS GmbH
  • Strohheker Kunststoffteile und Metallwaren GmbH
  • Walther Flender GmbH

Ausstellerliste INNONET Kunststoff
Ausstellerliste Region Nordschwarzwald

Weitere Informationen zur INNONET-Präsentation auf der  Fakuma finden Sie hier.
Die offizielle Website der Fakuma finden Sie hier.
Experten diskutieren das Thema Biokunststoffe im Plastics InnoCentre

Nachhaltigkeit im Plastics InnoCentre

Biokunststoffe: Greenwashing oder wirtschaftliche Alternative – bereits der bewusst provokativ formulierte Titel der hochkarätigen Fachveranstaltung des INNONET Kunststoff mit der Landesagentur BIOPRO im Plastics InnoCentre in Horb a.N. (PLIC) ließ Kontroverses erahnen. Der Sinn, respektive Unsinn der Verwendung von Biokunstoff stand im Fokus der Diskussion, nach interessanten Einblicken in die Biokunststoff-Branche und einem fundierten Abriss über den aktuellen Stand der Technik.

bioIMG 00461Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, eigens aus dem Stuttgarter Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ins Plastics InnoCentre nach Horb a.N. gereist, lieferte die harten Fakten: „Der aktuelle Anteil der regenerativen Varianten an der Kunststoffproduktion beträgt knapp sechs Prozent und deren Rohstoffe werden auf rund 0,3 Prozent der globalen Agrar-Anbaufläche produziert“. Die Staatssekretärin führte im PLIC damit deutlich das Dilemma vor Augen in dem die Biokunststoffbranche steckt: Kunststoffe auf Basis regenerativer Rohstoffe böten zwar einerseits eine echte Alternative zu ihren erdölbasierten Pendants, die als Plastikmüll über die Ozeane treibend über kurz oder lang für den Kollaps eines gesamten Ökosystems verantwortlich zeichnen, konkurrieren andererseits auf den landwirtschaftlich wertvollen Flächen mit der Produktion von Nahrungsmitteln. „Würde man sämtliche Kunststoffe biobasiert herstellen, bräuchte man hierzu gerade mal fünf Prozent der globalen Agrarfläche“, rechnete die Politikerin vor. Diese Zahl hört sich zunächst unkritisch an, birgt aber vor der Herausforderung, zukünftig eine Weltbevölkerung von rund neun Milliarden Menschen satt zu bekommen, durchaus gesellschaftliche Sprengkraft. Ein von Friedlinde Gurr Hirsch im PLIC propagierter Weg ist deshalb die konsequente Nutzung von Nebenprodukten und Reststoffen. Alleine mit dem aktuell noch verbrannten Altholz ließe sich ein großer Teil des Rohstoffbedarfs für Biokunststoff decken, argumentierte die Staatssekretärin.

Einen Weg eben jene, von Friedlinde Gurr-Hirsch angesprochenen Restestoffe zukünftig in die Kunststoffproduktion einzuschleusen, ist die Verwendung von nachhaltig produzierter Polymilchsäure (PLA) für Verpackungen. Armin Amirpanah von der weforyou GmbH ging näher auf PLA als jenen Stoff ein, der auf dem Weg ist, die Bio-Kunststoffherstellung in Teilbereichen zu revolutionieren: „Pflanzenstärke wird in Zucker umgewandelt und eine High-Tech-Bioraffinerie verwandelt den im Zucker enthaltenen Kohlenstoff durch Fermentation, Separation und Polymerisation in ein Kunststoffpolymer“. Polymilchsäure avancierte innerhalb weniger Jahre vom Nischenprodukt zur echten Alternative für die Herstellung von Biokunststoffen und ist zweifellos ein Stoff der Zukunft, aber eben bei weitem eben nicht der einzige. Die Biokunststoffbranche ist dynamisch und die Materialien sind komplex. Markus Hoffmann von der SKZ GmbH präsentierte einer von namhaften Instituten entwickelten Onlinedatenbank ein Werkzeug, dass die Werkstoff- und Verfahrensauswahl im Bereich der Biokunststoff signifikant vereinfacht.

bioIMG 00541„Wir sind Pioniere!“ Dieser Satz von Raphael Stäbler, der mit seinem Unternehmen 4e solution GmbH höchst erfolgreich auf regenerativer Basis Bisphlenol-freie Pausenbrotboxen und Mehrwegverpackungen für die Naturkostbranche herstellt, gilt stellvertretend für viele Unternehmen der Biokunststoffbranche. Wie sein Kollege Jürgen Pfitzer von der TECNARO GmbH aus Ilsfeld ist auch Stäbler fest von der Zukunftsfähigkeit der Biokunststoffe überzeugt. TECHNARO verwendet als Hersteller von Biokunststoffgranulaten bereits schon heute überaus erfolgreich Lignin als Abfallstoff der Zellstoffindustrie und bietet eine breite Produktpalette auf nachhaltiger Basis, die Jürgen Pfitzer dem interessierten Publikum im PLIC vorstellte.

Die im Titel der Veranstaltung aufgeworfene Frage, ob die Verwendung von biobasierten Kunststoffen letztendlich einen ökonomischen Vorteil gegenüber erdölbasierten Varianten bietet, wurde ebenso kontrovers diskutiert wie der signifikante Einfluss der Kunststoffproduktion auf die Klimaerwärmung, angesichts einer Verwendung von nur fünf Prozent sämtlicher fossiler Rohstoffe für Kunststoffproduktion. In einem Punkt herrschte allerdings Konsens im PLIC: Die Endlichkeit der fossilen Rohstoffe muss ein Ansporn dafür sein, weitere Rohstoffe und Verfahren für die Herstellung biobasierter Produkte zu entwickeln. „Dies ist auch einer der Aufträge des vom Land Baden-Württemberg und der Europäischen Union geförderten Plastics InnoCentre“, ergänzte PLIC-Projektleiter Udo Eckloff, der sich ein weiteres Mal über eine gelungene Veranstaltung und ein volles Haus im Horber Innovationspark in der ehemaligen Hohenbergkaserne freute.

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fakuma 15 0531Die diesjährige FAKUMA findet vom 17. Bis 21. Oktober in Friedrichshafen statt. Das INNONET Kunststoff® präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder mit einem Gemeinschaftsstand in der Halle A3 Stand Nr. A3-3211

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserem Messestand und informieren Sie sehr gern über die neuesten Produkte und Dienstleistungen.

Auch das Plastics InnoCentre als Projekt und Dienstleistungszentrum des INNONET Kunststoff® ist dieses Jahr am Stand vertreten. Im Rahmen einer Delegationsreise haben wir am

Donnerstag, 19.10.2017 um 13°° Uhr

einen Empfang mit kleinem Imbiss für unsere Gäste geplant und laden Sie hierzu ebenfalls sehr herzlich ein. Anschließend bietet sich die Möglichkeit für einen gemeinsamen oder individuellen Besuch der einzelnen Partner, die mit eigenen Präsentationen vertreten sind.

Bitte melden Sie sich für den Empfang bei Frau Nadine Kaiser unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Die ersten 15 Anmeldungen erhalten einen kostenfreien Messe-Eintritt für diesen Tag.

Wir freuen uns, Sie auf unserem Stand begrüßen zu dürfen und wünschen eine gute Vorbereitungszeit für die FAKUMA!

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Ros GmbH & Co. KG: Brose Innovation Award Europe für exzellente Entwicklungszusammenarbeit

Das vom SKZ gemeinsam mit der Arburg GmbH + Co KG entwickelte Faser-Direkt-Compoundieren (FDC) zur Einarbeitung von Glasfasern in die Kunststoffschmelze wurde mit dem Brose Innovation Award Europe ausgezeichnet, der im Rahmen der Innovations- und Technologietage 2017 verliehen wurde.

Mit dem Preis würdigt der internationale Automobilzulieferer die Innovationsstärke, Kooperationsbereitschaft und  Realisierungsgeschwindigkeit seines Lieferanten. Ros wurde für die exzellente Zusammenarbeit in der Entwicklung und Einführung einer neuen Technologie des Langglasfaser-Direktcompoundierens geehrt.

Quelle: Brose; Von links: Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung Brose Gruppe, Markus Schindler, Einkauf Kunststoffteile Brose Gruppe, Steffen Tetzlaff, Geschäftsführer Ros, Eberhard Ros, Gesellschafter Ros, Georg Mai, Kunststoff- und Druckgusstechnik Brose Gruppe, Sandro Scharlibbe, Geschäftsführer Einkauf Brose Gruppe

Langglasfaserverstärkte Kunststoffe gewinnen für mechanisch beanspruchte Bauteile vermehrt an Bedeutung, so auch bei mechatronischen Komponenten von Brose. Langglasfaser-direktcompoundierte Bauteile bieten hohe Stabilität bei zugleich sehr geringem Teilegewicht. Ros folgt mit dieser Innovation der Konstruktionsphilosophie des Leichtbaus und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes.

„Es ist uns eine Ehre, diesen einzigartigen Preis in den Händen zu halten. Wir freuen uns, dass die Innovationskraft unseres Unternehmens und die zukunftsweisenden Lösungen unserer Mitarbeiter erneut Maßstäbe gesetzt haben“, bedankte sich Steffen Tetzlaff, Geschäftsführer der Ros GmbH & Co. KG.

Der Brose Innovation Award wird einmal jährlich in den Regionen Europa, Nordamerika und Asien vergeben. Damit zeichnet das Unternehmen die exzellente Leistung von Lieferanten in der Entwicklung und Umsetzung von innovativen Ideen aus. Für Ros ist der Preis Ansporn, weiterhin auf höchstem Niveau zu entwickeln und sich an der Grenze des technisch Machbaren zu bewegen.

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Clevere Logistik im Fokus

Industrie 4.0 ist das industrielle Zukunftsthema schlechthin. Die Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen samt deren cloudbasierte Vernetzung avancieren in der Zukunft zum industriellen Standard. Das Netzwerktreffen des INNONET Kunststoff fokussierte beim Mitgliedsunternehmen montratec GmbH in Niedereschach auf intelligente Logistiklösungen und smarte Transportsysteme.

Das Thema Industrie 4.0 ist in aller Munde. Sogar die Kanzlerin bezieht sich alljährlich zum Start der Hannover Messe als größte Industrieschau der Welt auf die ultimative und omnipräsente industrielle Vernetzung von Prozessen. Vielfach erscheint der Begriff Industrie 4.0 ebenso allgegenwärtig wie abstrakt. Ein Damoklesschwert oder der ultimative Heilsbringer - es kommt auch bei virtuellen Produktionswelten stets darauf an, was man daraus macht. Und was in Bezug intelligenter Logistik möglich ist, erlebten die 35 Teilnehmer des INNONET-Netzwerktreffens in Niedereschach bei Rottweil.

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Lärmende, energiefressende und mehr oder weniger störanfällige Förderbänder sind oftmals noch Kernelemente industrieller Fertigungsprozesse. „Es gibt weitaus effizientere Systemlösungen“, betont Sven Worm, Geschäftsführer der montratec GmbH. Die logistische Zukunft in den Werkshallen sei leise, effizient und vor allem intelligent. Montratec bietet mit Montrac das passende Produkt zur Intra-Logistik. Der Kern dieses Systems ist ein intelligenter Transport-Shuttle für die Beschickung von Maschinen und Montageplätzen. Das schienengebundene Transportsystem ermöglicht Unternehmen eine Optimierung der Logistikprozesse in nahezu allen Produktionsbereichen. „Insbesondere Produkte mit hohem Individualisierungsgrad stellen ein Hauptanwendungsfeld unseres Systems dar“, erläutert Worm.

Montrac ist ein hochinnovatives Produkt Made in Baden-Württemberg mit weltweit großem Potential. Dieser Ansicht ist nicht nur Geschäftsführer Worm. Auch Stephan Klumpp, Steuerkreismitglied im INNONET Kunststoff und Geschäftsführer von Proplas, hält das Logistik-System des Niedereschacher Unternehmens ebenfalls für absolut zukunftsfähig: „Das INNONET Kunststoff ist die ideale Plattform, um solche Produktionskonzepte mit visionärem Charakter einem breiten und vor allem interessierten Fachpublikum zu präsentieren“, so Stephan Klumpp.
Das nächste Highlight des INNONET Kunststoff und der montratec GmbH ist die Fakuma als bundesweite Leitmesse im Kunststoffbereich, die vom 17. bis 21. Oktober in Friedrichshafen am Bodensee stattfindet. „Dort, wo sich die Branche trifft, wird das INNONET Kunststoff nicht nur mit einem Gemeinschaftsstand präsent sein, sondern darüber hinaus auch verschiedene Netzwerk-Unternehmen mit gemeinsamen Produktpräsentationen und genau das ist der Mehrwert aktiver Netzwerkarbeit“, plädiert Nadine Kaiser von der WFG, die die Aktivitäten des INNONET Kunststoff koordiniert und organisiert.

Weitere Informationen zu montratec finden Sie hier.

Sven Worm, Geschäftsführer von montratec und sein Team gewährten den INNONET Kunststoff - Teilnehmern interessante Einblicke in die Produktion.
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Bildnachweis: WFG Nordschwarzwald
Grafik Innovationstag17Das Veranstaltungsprogramm ist fertiggestellt!

„Technologietrends in Kunststoff“ – unter diesem Motto beleuchten auch in diesem Jahr am 23.11.2017 Experten aus Wirtschaft und Forschung die neuesten Entwicklungen und Trends in der Kunststofftechnik.

Termin: Donnerstag, 23. November 2017, ab 12:00 Uhr
Ort: Plastics InnoCentre, Geschwister-Scholl-Str. 10, 72160 Horb am Neckar (Navi: Bildechinger Steige 62)

Der INNONET Innovationstag Kunststoff hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Branchentreff in Süddeutschland entwickelt. Er richtet sich an Experten und Geschäftsführer sowie Clusterinitiativen und Interessierte der Kunststoffindustrie in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

Grafik Partner Innovationstag17Die begleitende Ausstellung bietet eine gute Gelegenheit, das eigene Leistungsportfolio zu präsentieren und sich mit anderen Experten der kunststoffverarbeitenden Industrie im Land auszutauschen.

Programmflyer mit Anmeldemöglichkeit

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INNONET Kunststoff
TZ Horb GmbH & Co. KG
Postfach 1249
Geschwister-Scholl-Str. 10 (Besucheradresse)
72160 Horb a. N.
Telefon 07451 623324
Telefax 07451 623323